Die Hilflosigkeit der Guten | Von Christoph Walther

Ein Standpunkt von Christoph Walther.

Statt das Übel zu analysieren und über Widerstand zu theoretisieren, sollten wir den Mächtigen durch gezielte Aktionen zu Leibe rücken.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Die meisten Menschen sind in ihrem Kern gutwillig. Trotzdem gelingt es ihnen nie, eine machtvolle und gut organisierte Minderheit in den Griff zu bekommen, die sie am Gängelband führt. Wie der Autor in seiner umfassenden Analyse darlegt, sind die meisten gängigen Formen des „Widerstands“ ungeeignet, um ihre Ziele zu erreichen. Würden brillante Analysen der destruktiven Entwicklungen, ein bisschen guter Wille und Demonstrationen mit ein paar Tausend Menschen genügen, so hätten wir längst das Paradies auf Erden errichtet. Diese lauen Aktionsformen sind von den Tätern längst einkalkuliert und können von ihnen mühelos neutralisiert werden. Vor allem mangelt es den Gegenstimmen an Koordination und Organisation, sodass statt eines geordneten Chors meist Kakophonie erklingt. Und es wird in der Regel auf eine möglichst bequeme und ungefährliche Weise rebelliert, was die Erfolgschancen stark einschränkt. Sich auf Unwirksames zu verlassen, ist aber das sicherste Mittel, um eine wirklich wirksame Revolte zu verhindern. Der Autor schlägt eine seiner Meinung nach wirklich zielführende Widerstandsform vor.

  • Leisten wir Widerstand oder eher blinden Aktionismus?
  • Was ist ganzheitlicher Aktivismus?
  • Warum ist die Welt so, wie sie ist und nicht so, wie sie sein könnte?

Dass ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist, weil die meisten Menschen gut sind, steht spätestens seit der Veröffentlichung des Bestsellers „im Grunde gut“, von Rutgar Bregman, völlig außer Frage.

Aus dem Blickwinkel der sogenannten Opferrolle könnte man die bösen, egoistischen, einflussreichen, machtbesessenen und gewissenlosen Menschen als die Ursache dafür betrachten, woran eine heile Welt bisher gescheitert ist. Siehe dazu zum Beispiel die Dokumentationen „Thrive“ von Foster Gamble oder „Monopoly“ von Tim Gielen.

Aus einer anderen Sichtweise könnte man jedoch behaupten, dass eine heile Welt mindestens gleichermaßen daran gescheitert ist, dass es der absoluten Mehrheit an guten Menschen bisher — noch — nicht gelungen ist eine heile Welt zu erschaffen.

„Er hat klar erkannt, dass die Welt mehr bedroht ist durch die, welche das Übel dulden oder ihm Vorschub leisten, als durch die Übeltäter selbst“, so Albert Einstein über Pablo Casals.

Dazu passt auch ein Zitat von Edmund Burke: „Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“ Wobei diese Sichtweise sehr einseitig ist, denn offensichtlich kann das Böse auch dann triumphieren, selbst wenn sehr viele gute Menschen etwas dagegen unternehmen. Warum dies so ist, ist meiner Ansicht nach eine der wesentlichsten Fragen die wir uns stellen können:

Warum ist es den Guten bisher nicht gelungen, die Bösen zu besiegen?

Sind es zu wenige Menschen, die etwas unternehmen; oder mangelt es an Kooperation und Koordination; oder liegt es an der Strategie und Taktik; oder ist es eine Kombination dieser Ursachen?

Laut verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchen liegt die sogenannte „kritische Masse“, also die Anzahl Menschen, die für die Einleitung von gesellschaftlichen Veränderungen von Nöten ist, bei circa 3 bis 25 Prozent. In Anbetracht dessen, dass die meisten Menschen gut sind und sich viele für Werte wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen oder eingesetzt haben, liegt die Vermutung nahe, dass die kritische Masse schon immer ausreicht, um ein gutes Leben für alle zu erschaffen beziehungsweise böse Menschen davon abzuhalten zu triumphieren. Ob dies so ist, lässt sich jedoch allein dadurch herausfinden, indem wir die anderen beiden, oben genannten, möglichen Ursachen ausschließen oder überwinden.

Was die Kooperation und Koordination beziehungsweise die Einigkeit, Zusammenarbeit und Organisation der kritischen Masse betrifft, besteht meiner Einschätzung nach ein Mangel der kaum größer sein könnte.

Aus dem Blickwinkel der Opferrolle besteht kein Zweifel daran, dass die herrschenden Eliten keine Mühen und Mittel scheuen, um die Bündelung unseres Potenzials sowie einen ernstzunehmenden Widerstand gezielt zu verhindern.

Alle Möglichkeiten, die Gesellschaft und den Widerstand in verschiedene Lager zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen, uns abzulenken, zu täuschen und in die Irre zu führen, schöpfen sie dabei selbstverständlich aus.

Andererseits ist es aber auch so, dass wir all das nicht nur mit uns machen lassen, sondern sogar teilweise selbst dafür verantwortlich sind. Wie beispielsweise dann, wenn gewisse widerständige Gruppierungen eigentlich das gleiche Ziel haben, aber nicht zusammenarbeiten, weil sie untereinander einen Konkurrenzkampf austragen, der letztendlich die gesamte Bewegung schwächt. Und dies ist nur eines von unzähligen Beispielen.

Ganzheitliche Ursachen-Problem-Analyse

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass wir uns, vergleichbar mit dem Thema Gesundheit, unangemessen viel mit einzelnen Symptomen beschäftigen als mit deren Ursachen. Wie wir es von Krankheiten kennen, ist die Linderung von Symptomen meistens unser dringendstes und zutiefst menschliches Bedürfnis, aber leider ist die erfolgreiche Linderung von Symptomen ebenso verlockend wie verheerend, weil die Ursache dadurch oft unbeachtet bleibt. Ohne ein bewusstes paralleles Bemühen, die Ursache(n) der Symptome zu beseitigen, endet die Linderung der Symptome meistens in einer Dauerschleife von anhaltenden oder später wiederkehrenden Symptomen. Und genau so ist es auch beim Aktivismus und beim Widerstand.

Nicht nur ich, sondern zunehmend mehr Menschen sind davon überzeugt, dass nahezu alle Probleme weltweit — ob individuell, gesellschaftlich oder ökologisch — hauptsächlich durch ungerechte beziehungsweise ungerechtfertigte Machtstrukturen verursacht werden. Sowie allem, was zu diesen Hierarchien führt, geführt hat und sie stabilisiert: wie der Missbrauch der naturgegebenen Manipulierbarkeit des Menschen durch selbsternannte Autoritäten und ihre Lakaien, sowie ihren Staatsapparaten, Systemen und Gesetzen; wie auch das Recht auf Privatbesitz von limitierten Ressourcen oder das Recht auf unlimitierten Besitz beziehungsweise unlimitiertes Vermögen; sowie unsere Geld-, Währungs-, Finanz- und Wirtschafts-Systeme.

Statt eines Widerstands aller guten Menschen gegen alle bösen Menschen, statt einer einheitlich agierenden kritischen Masse gegen die Ursache(n) unserer größten Probleme gibt es unzählige Gruppierungen, Vereine, Organisationen und Initiativen, die sich vor allem der Linderung eines der unzähligen Themenbereiche beziehungsweise Symptome widmen, wie zum Beispiel Umwelt- und Naturschutz, Abrüstung und Völkerverständigung, Frauenrechte, Chancengleichheit, Meinungsfreiheit, Arbeitsrecht, Konsumentenschutz und so weiter.

Warum dies so ist, hat meiner Einschätzung nach zwei Gründe: Einerseits sind sich — noch — nicht alle Menschen, die versuchen die Welt zu verbessern, dessen bewusst, dass wir es mit einer globalen Herausforderung, oder noch konkreter, einer globalen Verschwörung gegen die Menschheit zu tun haben. Diese können wir, wenn überhaupt, sehr wahrscheinlich nur dadurch bewältigen, wenn wir unser gesamtes globales aktivistisches Potenzial in einer weltweiten kritischen Masse bündeln. Martin Luther King bereicherte uns diesbezüglich mit einer sehr wesentlichen Erkenntnis: „Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.“

Andererseits ist es so, dass sich auch jene Menschen die sich dessen bereits vollends bewusst sind, dennoch lieber einem konkreten Symptom oder Problem zuwenden, auf das sie einen direkten Einfluss haben. Entweder deshalb, weil ihnen die Beseitigung der Ursache(n) als eine so überwältigend große und unangreifbare Herausforderung erscheint, dass sie nicht wissen, was sie konkret tun können — oder — weil sie lieber etwas tun, was mit einer größeren Hoffnung auf einen sichtbaren Erfolg einhergeht. Diese Vorgehensweise ist zwar völlig nachvollziehbar und verständlich, aber leider ist und bleibt sie „nur“ eine Linderung von Symptomen.

An dieser Stelle sei ausdrücklich erwähnt, dass sämtliche Bemühungen, die Welt zu verbessern, sehr ehrenwert sind — aber leider handeln die aktiven Menschen deshalb nicht automatisch kooperativ, koordiniert, angemessen und zielführend.

Abgesehen von einem offensichtlichen Mangel an Kooperation und Koordination, der guten Menschen beziehungsweise der kritischen Masse, gibt es leider noch eine weitere Ursache, die es auf dem Weg in eine heile Welt zu überwinden gilt. Aus dem Blickwinkel der Opferrolle sind die selbsternannten herrschenden Autoritäten, mit ihren teilweise Jahrtausenden alten Strategien und Taktiken, wie zum Beispiel „Teile und Herrsche“, „Brot und Spiele“ sowie mit der sogenannten Schock-Strategie, so Naomi Klein in ihrem Buch, zweifelsfrei sehr erfolgreich. Und obwohl sie zusätzlich zu ihren Strategien über nahezu unbegrenzte finanzielle und militärische Ressourcen verfügen, könnte man dennoch ebenso behaupten — dass ihnen all das nichts nützen würde — wenn wir — angemessenen und zielführenden Widerstand leisten würden — wenn wir Strategien und Taktiken hätten, die ihren überlegen sind.

Widerstand oder blinder Aktionismus?

Bei der Frage, wann gesellschaftlicher Widerstand eine der unzähligen und unnötigen Ungerechtigkeiten, unter denen die gesamte Menschheit seit Jahrtausenden leidet, wirklich beenden konnte, würde mir kein Beispiel einfallen. Allerdings bin ich auch kein studierter Widerstands-Historiker. Alles, was ich diesbezüglich weiß, ist: dass weder Sklaverei, Tyrannei, Gewalt, Krieg, Klassengesellschaft, Rassismus, Kinderarbeit oder die Unterdrückung des weiblichen Geschlechts bis heute aus der Welt geschafft wurden.

Angeblich eroberte Unabhängigkeiten beziehungsweise Entkolonialisierungen und Demokratisierungen gewisser Länder oder Gebiete; das angebliche Ende der Apartheid; der Fall der Mauer oder die Einführung des Frauenwahlrechts und viele weitere sogenannte Erfolge des Widerstandes — könnte man theoretisch auch als „Anpassungen der Unterdrückung“ oder als „notwendige Kompromisse der Herrschenden“ betrachten — um zu verhindern, dass sich ein ernstzunehmender Widerstand bildet beziehungsweise um zu verhindern, dass sich die Masse der Menschen ihrer eigenen Versklavung vollends bewusst wird.

Diese Anpassungen mögen teilweise durch Widerstand erzwungen worden sein, aber dies ist für mich kein Grund, sie als Erfolge zu definieren, wenn überhaupt, dann als kleine Teilerfolge im großen Kampf um die Freiheit der Menschheit. Denn wenn eine gewisse Gruppe von Menschen bewirkt, dass sie statt in einem kleinen Käfig nun in einem größeren leben kann, oder bewirkt, dass die Kette, an der sie gefesselt sind, etwas verlängert wird, dann sind und bleiben sie dennoch weiterhin versklavt.

Die Anzahl jener Menschen die sich dessen bewusst sind, dass relativ wenige Menschen nahezu jeden Bereich unserer Gesellschaftssysteme wie Finanzen, Wirtschaft, Medien, Bildung, Nahrung, Gesundheit und so weiter kontrollieren — und damit die Macht erlangt haben, nahezu die gesamte Menschheit zu beherrschen — ist durch die gezielt herbeigeführte Corona-P(l)andemie zweifelsfrei explodiert.

Aber trotz dieser grundsätzlich positiven Entwicklung hin zu mehr Misstrauen und Kritik gegenüber den Herrschenden, mehr Aufklärung, mehr Vernetzung, mehr Kooperation, vielen neuen alternativen Gesellschaftmodellen, mehr Aktivismus und mehr Widerstand — ist unser Widerstand dadurch, meiner Einschätzung nach, dennoch nicht erfolgreicher geworden — weil er ganz offensichtlich nicht angemessen und zielführend ist.

Was haben die Corona-Demonstrationen, der Aufklärungsmarathon oder die vielen Klagen — in Bezug auf die Agenda der Eliten — erreicht? Wurden dadurch die Corona-Maßnahmen beendet? Nein! Wurde dadurch das Impfen der Mehrheit der Bevölkerung verhindert? Nein! Wird der digitale Ausweis kommen, die Impfpflicht, die globale WHO-Gesundheits-Diktatur und der Ausbau des Überwachungsstaates? Allem Anschein nach, sehr wahrscheinlich, ja!

Wandel statt Wahn

Völlig zu Recht definieren wir die Welt als wahnsinnig, die Eliten als Psychopathen und die Gesellschaft als Opfer einer gezielt herbeigeführten Massenpsychose — auf Grund des andauernden Psychoterrors und der immer professionelleren psychologischen Kriegsführung der Eliten.

Aber was ist mit uns? Jener Minderheit, einer Minderheit, einer Minderheit — dem kleinen Anteil des aktiven Anteils der kritischen Masse. Uns, all jenen, die sich angeblich dessen vollends bewusst sind, dass wir kurz vor der totalen globalen Diktatur der wahnsinnigsten aller Tyrannen stehen sowie möglicherweise kurz vor einem globalen und absoluten Chaos und einer wahrscheinlichen radikalen Dezimierung der Menschheit.

Definieren wir uns zu Recht als die Erwachten, Wissenden, Bewussten und Widerstand leistenden? Als jene Minderheit die noch bei Sinnen ist und im Gegensatz zu allen anderen Menschen noch klar-, quer- und frei-denken kann? Oder könnte es sein, dass der Großteil der aktiven, kreativen, kritischen, aufklärenden und rebellischen Menschen in einer anderen Art und Weise ebenso wahnsinnig und wahnhaft ist wie die Eliten und die Gesellschaft?

Könnte es sein, dass wir uns in einem Wahn des Philosophierens, Analysierens, Informierens, Empörens, Schockierens, Klagens und Demonstrierens befinden — ohne dabei zu realisieren, dass das, was wir als Widerstand bezeichnen, eher „blindem Aktionismus“ gleichkommt als zielführendem Widerstand und ganzheitlichem Aktivismus?

Dass wir selbst unter kognitiver Dissonanz leiden, weil wir es nicht wahr haben können, dass auch wir — in Anbetracht der aktuellen Situation — in Wahrheit — alles andere als rational denken und handeln?

Albert Einstein sagte: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Und ist es nicht genau das, was wir — die vermeintlich Erleuchteten — tagtäglich tun? Immer und immer wieder auf jene Arten und Weisen Widerstand zu leisten, die all jene Unterdrücker der Menschheit bisher — nicht — davon abhalten konnten, die Menschheit weiterhin zu versklaven. Wie rational und zielführend ist es, zu versuchen eine Verschwörung bis ins Detail zu analysieren und zu studieren, die vermutlich so groß ist, dass ein einziges Menschenleben dafür gar nicht ausreicht — anstatt ab einem gewissen Verständnis der Situation ins Handeln überzugehen?

Wie rational und zielführend ist es, wenn wir uns durch Posts, Artikel, Interviews und Bücher immer und immer wieder gegenseitig bestätigen, wie durch und durch korrupt unsere Welt ist — uns aber in Wahrheit selbst und gegenseitig davon ablenken und abhalten — nötigen, angemessenen und zielführenden Widerstand zu leisten?

Wie rational und zielführend ist es, zu versuchen sein Gewerbe oder seine Angestellten retten zu wollen; sein Vermögen sichern zu wollen oder gar Auszuwandern; damit man selbst und andere eventuell noch ein paar Jahre länger in der gewohnten Freiheit leben können — anstatt zu realisieren, dass all das keine Lösungen sind, sondern vielmehr eine individuelle Kombination aus blindem Altruismus, blindem Egoismus, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Feigheit.

Wie rational beziehungsweise wie naiv ist es denn eigentlich, daran zu glauben, eine bessere Zukunft herbeibeten oder herbeimeditieren zu können — anstatt die Bösen aktiv daran zu hindern, Böses zu tun? Oder daran zu glauben, dass ein Oligarch wie Trump die Welt retten wird, obwohl seine Parolen lauten „America First“ und „Make America Great Again“ — und sich mehr damit zu beschäftigen, nach „Beweisen“ zu suchen, die den eigenen Q-Wahn bestätigen — anstatt selbst bei der Erschaffung einer heilen Welt mit anzupacken?

Wie rational und zielführend beziehungsweise wie naiv ist es denn eigentlich, zu versuchen, derartig mächtige und skrupellose Herrscher mit demonstrativen Spaziergängen aufzuhalten? Oder zu versuchen, eine Scheindemokratie durch den Aufbau einer neuen Partei in eine echte zu verwandeln? Oder zu versuchen, eine, bis zum obersten Verfassungsgericht, durchkorrumpierte Fassadendemokratie mittels Klagen ins Wanken zu bringen?

Wie naiv ist es, zu glauben, die Eliten würden einfach dabei zuschauen, wie unser Widerstand ihre Macht schmälert anstatt dies mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern und im Falle eines, für sie absehbaren völligen Machtverlustes, alles mit sich in den Abgrund zu reißen?

Ist womöglich all das, wovon wir glauben, dass es Widerstand ist, in Wahrheit völlig unangemessen und naiv? Und damit vergleichbar, zu versuchen, sich mit einer Fliegenklatsche gegen einen Löwen zu verteidigen oder zu versuchen, eine Schießerei mit einem Messer zu überleben?

Kreativer Widerstand statt kreativer Zerstörung

Die Eliten machen kein Geheimnis mehr daraus, dass sie durch „kreative Zerstörung“ eine Evolution der Unterdrückung, eine globale Sklaverei 3.0 namens Neue Weltordnung etablieren wollen. Dementsprechend braucht es logischerweise auch eine Evolution des Widerstandes, von blindem Aktionismus zu ganzheitlichem Aktivismus, kreativen Widerstand 3.0, um dem entgegen zu wirken.

Wir befassen uns zwar bravourös mit der Aufdeckung ihrer Verbrechen, der Analyse ihres Netzwerkes und mit alternativen Gesellschaftsmodellen, aber mit dem Thema, wie die Eliten konkret entmachtet werden können beziehungsweise wie ein positiver globaler Wandel konkret umgesetzt werden kann, wie wir konkret von Z nach A kommen, aus der Dystopie in die Utopie, dafür interessieren sich, meiner Erfahrung nach, die Wenigsten.

Ein Beispiel für ganzheitlichen und zielführenden Widerstand wäre es meiner Meinung nach: als eine friedliche Einheit Polizeistationen, Kasernen und Gerichte solange — dauerhaft — zu belagern, bis die Menschen innerhalb dieser Institutionen ihrer Pflicht beziehungsweise ihrem Eid nachkommen und endlich damit beginnen, die größten aller Verbrecher zu jagen und die Menschheit vor ihnen zu schützen.

Dabei sollten wir fordern, dass sich all jene Polizisten, Soldaten und Juristen, die den Ernst der Lage bereits erkannt haben, untereinander vernetzen, um eine möglichst globale Allianz aufzubauen, mit dem primären Ziel, die herrschenden Eliten in einer Art und Weise zu entmachten, ohne dass sie dabei einen noch größeren Schaden anrichten können.

Warum ich davon überzeugt bin, dass dies die vielversprechendste und womöglich einzige Möglichkeit ist, diesen Wahnsinn auf Erden möglichst reibungslos und nachhaltig zu beenden und wie es dann konkret weiter gehen könnte, beschreibe ich in der „Strategie des Wandels“ ausführlicher.

Es heißt: „Glaube kann Berge versetzen.“ Was man nicht dazusagt, ist: Dass Glaube die Versetzung von Bergen auch verhindern kann. Könnte es sein, dass zu wenige Menschen daran glauben, dass viele von uns ein gutes Leben für alle noch miterleben können, wenn wir unser Potenzial in einer gemeinsamen Strategie bündeln würden?

„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“ Es waren diese Worte, der renommierten Sozial- und Kulturwissenschaftlerin Margaret Mead, die mir dabei geholfen haben, die Hoffnung nicht zu verlieren und mich auf die Idee gebracht haben, Gleichgesinnte zu suchen — um eine Art „Denkwerk des Wandels“ zu erschaffen — eine kleine Gruppe engagierter Menschen, die die Menschheit befreien und die Welt zum positiven Wandeln werden.

Leider ziemlich erfolglos versuche ich jedoch seit Jahren, Menschen innerhalb der Aufklärungs- und Freiheitsbewegung zu finden, die sich bereits mit zielführendem Widerstand befassen oder sich an der Findung und Umsetzung eines ganzheitlichen Lösungsansatzes beteiligen wollen.

Ich wünsche mir, dass dieser Artikel zu einer Bündelung unseres Potenzials, zu einer Evolution des Aktivismus sowie zu einem ganzheitlichen Wandel beitragen kann — aber falls nicht, dann wird er zumindest dazu dienen, mich von meinem ganz eigenen blinden Aktionismus zu verabschieden.

Sollte meine Strategie tatsächlich daran scheitern, dass all jene Menschen, die diese gelesen und verstanden haben, daran zweifeln, ob sie funktionieren kann, aber gleichzeitig keine realistischere haben; oder daran, dass sie zu bequem oder zu feige sind, sich aktiv an der Umsetzung zu beteiligen; oder daran, dass sie ganz einfach lieber noch abwarten, was passieren wird, wie der berühmte Frosch im Kochtopf — dann, um es als atheistischer Agnostiker, mit religiös anmutenden Worten zu sagen: Dann soll es wohl so sein und so kommen, wie es kommen muss.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 17. März 2022 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Bildquelle: TeroVesalainen/ shutterstock

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Kommentare (31)

31 Kommentare zu: “Die Hilflosigkeit der Guten | Von Christoph Walther

  1. Andreas I. sagt:

    Zitat Artikel:
    "Sowie allem, was zu diesen Hierarchien führt, geführt hat und sie stabilisiert: wie der Missbrauch der naturgegebenen Manipulierbarkeit des Menschen durch selbsternannte Autoritäten … "

    Wäre die Manipulierbarkeit "des Menschen" ausschließlich naturgegeben, dann wären demzufolge alle Menschen gleichermaßen manipulierbar.
    Sowohl in der Realität in der Gesellschaft als auch im Milgram-Experiment und im Konformitätsversuch von Asch gibt es aber immer eine Minderheit, die sich nicht oder nicht in dem Maße manipulieren lässt wie die Mehrheit.
    Daraus folgt:
    Es gibt eine nicht oder wesentlich weniger manipulierbare Minderheit unter den Menschen.
    Also:
    Die Manipulierbarkeit "des Menschen" kann nicht ausschließlich naturgegeben sein.

    Daraus entsteht die Frage, was die manipulierbaren Menschen von den selbstbewussten Menschen unterscheidet.
    Und wann ist "der Mensch" am wirkungsvollsten manipulierbar? Erst wenn er wahlberechtigt und geschäftsfähig ist oder im Säuglingsalter?
    Vorausgesetzt, "der Mensch" ist im Säuglingsalter am wirkungsvollsten manipulierbar, und zwar so, dass die Manipulierbarkeit als solche zur lebenslangen Prägung wird (vgl. Alice Miller, Hans-Joachim Maaz, Franz Ruppert, Gerald Hüther), dann ist es folgerichtig, dass es das ist, was die manipulierbaren Menschen von den selbstbewussten Menschen unterscheidet.
    Also:
    Die "naturgegebene Manipulierbarkeit des Menschen" gibt es durchaus, aber im Wesentlichen im Säuglingsalter und wenn man über wahlberechtigte und geschäftsfähige Menschen spricht, die zur weitgehend manipulierbaren Mehrheit gehören, ist das nicht naturgegebene Manipulierbarkeit, sondern _anerzogene_ Manipulierbarkeit, anerzogen durch Eltern, die ihre Neugeborenen vom ersten Tag an manipulieren.
    Mehrheit der Menschen krank → Gesellschaft krank

  2. FreedomRider sagt:

    Mit Abstand der beste Kommentarüber den aktuellen Zustand des Widerstandes. Die Menschen sind bereits in jedem Bereich des Lebens gefangen in Blasen. Ein Marienkäferchen hat mehr Authentizität als alle Professoren, Experten usw. zuammen

    • mugugoy sagt:

      Aus meiner (nicht autoritativen) historischen Sicht waren die Menschen schon immer in Informationsblasen gefangen, und es war vermutlich früher viel weniger Menschen bewusst, dass das so ist, als heute. In diesem Sinne ist die Tatsache, dass Sie das Problem hier beschreiben ein historischer Fortschritt.

      Ein wesentlicher Teil von Herrschaftswissen besteht darin, sich der Unvollkommenheit der eigenen Information bewusst zu sein. Management-Fähigkeit besteht darin, trotzdem handeln zu können. Es ist für jeden Akteur zwingend erforderlich, die dabei gegebenen Risiken angemessen einzuordnen.
      Die nächstliegende Bestrebung eines Akteurs ist daher, sich ausreichend Information zu beschaffen – und andere davon fern zu halten. Allein daraus lässt sich der fortschreitende Überwachungsstaat erklären, der ebenfalls in keiner Weise neu ist.

      Angenommen, wir hätten eine vollständige direkte Demokratie, und alle Menschen wären vor dem Gesetz tatsächlich gleichberechtigt. Wieviel Freiheit wollen Sie ihrem Nachbarn lassen, und wieviel Sicherheit durch staatliche Überwachung wollen Sie vor ihm haben, unter der Voraussetzung, dass seine Überwachung 1 zu 1 auch in Ihre Privatsphäre eingreift?

      Da es logisch möglich ist, kann man davon ausgehen, dass immer irgendwer auf den Gedanken kommen wird, durch geheime Absprachen eine Gruppe in der Gruppe zu bilden, um sich und dieser inneren Gruppe Vorteile gegenüber dem Rest zu verschaffen. Ab wann soll das unterbunden werden? Wenn die Nachteile für die Allgemeinheit deutlich zu spüren sind? Oder soll jede Kommunikation sicherheitshalber schon vorher überwacht werden – und durch wen?
      Die einzig sinnvolle Gegenmaßnahme erscheint mir, jede potentielle Verschwörergruppe daran zu hindern, die Regeln für die Allgemeinheit zu ihren Gunsten und zum Schaden der anderen zu gestalten. Ohne direkte Demokratie wird das meiner Meinung nach nicht gehen.

      Ein Kriterium, dass ich oben genannt habe, war das Bemerken eines Nachteils durch die Aussenstehenden einer Verschwörung. Wenn es einer geheimen Gruppe gelingt, die Vorteile ihrer Absprachen zu verbergen, wird es extrem schwierig. Ein verständliche Beispiel ist die Vergabe von Posten: Die aller wenigsten interessanten Arbeitsplätze oder Tätigkeiten werden völlig öffentlich ausgeschrieben. Ich bin da nicht "unschuldig": wenn ich jemanden kenne und ihm/ihr vertraue, der eine Aufgabe erfüllen kann, dann mache ich mich nicht auf die Suche, ob jemand wildfremder, das nicht vielleicht doch besser könnte. Und wenn ja, wie lange dauert es, bis ich dem dann weitgehend vertrauen kann? Es ist also wohl eine fließende Grenze, wo Verhaltensökonomie bei begrenzter Zeit aufhört, und Freunderlwirtschaft anfängt.

      Privateigentum bedingt Konkurrenz und Konkurrenz bedingt die Suche nach "unfairen Vorteilen". Ja selbst unsere biologische Natur scheint Konkurrenz zu bedingen – für manche mit allen Mitteln. Das englische Sprichwort "All is fair in Love and War." bringt es auf den Punkt. Einem Marienkäferchen dürfte instinktiv klar sein, dass jeder seiner Schritte eine Angelegenheit auf Leben und Tod ist. Das macht es so authentisch. Je mehr zivilisatorisches Übergewand jemand an hat, umso seltener bemerkt er, dass auch ihm das Hemd näher als der Rock ist.

      Menschen, die von Kindesbeinen an trainiert sind, in Machtstrukturen zu denken, werden natürlich versuchen, uns in allen möglichen Blasen zu fangen. Das erkannt zu haben, ist ein wichtiger Schritt in die Freiheit. Selbst physikalisch sind wir in einer riesigen Blase: dem Ereignishorizont. Dem entgehen selbst die Mächtigsten hier auf Erden nicht – es sei den sie hätten es geschafft, das vor der Mehrheit zu verbergen ;-)

  3. Ottmar sagt:

    Lieber Herr Walther,
    ich bin Ihrer Meinung und bitte Sie deshalb, sich meine Website www.neustart-deutschland.de anzusehen. Die Website betreibe ich seit 2019. Seinerzeit ging es mir nur um das Anstoßen einer Diskussion über ein bürgerdemokratisches Gesellschafts- und Politikkonzept, daß ohne politische Parteien oder andere Interessengruppen auskommt. Ich habe diesen Diskussionsanstoß "Neustart-Deutschland" genannt und diese Initiative ergriffen, weil mir zum damaligen Zeitpunkt schon bewußt war, daß das bestehende System auf Machtausübung und Machterhalt ausgerichtet ist, Machtverschiebungen zulasten des Bürgers, des Souveräns, also systemimmanent sind.
    Durch den Frontalangriff der globalen Finanzmächte auf unsere Gesellschaften habe ich das Thema meiner Website entsprechend erweitert.
    Denn: Wenn ich eine Veränderung will, muß ich auch erklären wie sie erreicht werden kann – und: Wenn ich eine Veränderung will, muß ich auch erklären, was danach kommen soll.
    Ich freue mich, wenn Sie sich mit Neustart-Deutschland befassen und bin selbstverständlich für eine Diskussion offen.
    Brüderlich mit Herz und Hand,
    Ottmar

  4. local.man sagt:

    Ja klar reicht demonstrieren nicht aus. Eigentlich zeigt es nur auf, das man Sklave und unterdrückt ist. Denn gäbe es die Demokratie von der diese Politiker immer schwafeln, wären wir die Chefs und würden selbst die Entscheidungen treffen und es gäbe gar keine Demos.. gegen wen denn auch.. gegen uns selbst?

    Damit diese Machtpyramide überleben kann, verursacht sie ja stetig die Krisen selbst und unternimmt dann die Änderungen auch selbst für ihren Erhalt.
    Oder man bringt Dinge in die bestehende Struktur und füttert erst an, dann erntet man ab. Aktuell wird die nächste Stufe der Sklaverei ja mit dem Punktesystem nun in die ersten Städten Europas eingemogelt und dann wird man es sich in die Systemstruktur fressen lassen, bis man dann soweit ist, es als Werkzeug für die Machtpyramide einzusetzen.

    Diese Leute planen stetig und besitzen die Struktur die uns, den Opfern und modernen Sklaven, fehlt, auch weil diese Machtstruktur dies stetig zersetzt.
    Einzelpersonen sind dabei immer sehr leicht zu entfernen, daher ist es wichtig keine neuen Pyramidensysteme zu errichten, sondern ein aktives Netzwerk, wo es keine wirkliche Angriffsfläche gibt.

    Aber wir haben so etwas nicht aktiv. Wir sind verstreit, gespalten und viel zu sehr erzogen auf den Hollywood-Helden der uns erlösen wird, den es aber nicht gibt. Außerdem stecken wir in deren Bildungssystem fest und haben gelernt zu gehorchen und können uns außer Pyramide nicht wirklich was anderes praktisch vorstellen. Da geht es dann ganz schnell in eine dunkle Spalte. Ja wir können uns direkte Demokratie noch vorstellen, aber dann wirds langsam dunkel.
    Und dann kommt noch der ICH-Faktor dazu. Konkurrenz bestimmt unser Denken, statt Kooperation.
    Wir lernen das der Beste der tollste Typ ist und belohnt wird. Miteinander bringt uns aber 10x schneller und weiter voran.
    Ich muss mein Wissen nicht gegenüber meinem Arbeitskollegen zurückhalten, weil ich dann irgendwo damit Punkten kann. Wenn wir uns stetig alles Wissen im Austausch geben, dann werden alle freier und es wird für alle viel einfacher und stabiler sein. Aber in diesem Konkurrenz und Belohnungsprinzip, ist das halt schwierig.

    Die Machtpyramide ist uns hier im wohl ein Jahrhundert voraus. Aber dank der Wissensdatenbank und der Vernetzung und durch das Verstehen der Strukturen, könnten wir den Wissenabstand, ziemlich schnell aufholen, alleine weil wir viel viel mehr sind und damit viel wirkkräftiger.

    Wie immer ist der Anfang das Schwerste. Wenn der Stein ins Rollen kommt und die Menschen die Chance erkennen und spüren, sich von den Ketten zu lösen, wird es ein Steppenbrand werden.

    Aber bitte hören wir auch auf von Utopie zu fantasieren. Ehe es soweit ist, haben wir auch viel Weg vor uns. Das ist nämlich nicht in 2 Wochen gelöst. Dafür ist unser Denken und unser innerer Kompas viel zu sehr gestört worden, durch die Schule auf Lebenszeit dieser Machtpyramide.
    Vieles kann schneller gehen, anderes wird Generationen brauchen.

    Jedoch wo fangen wir an? Wie gesagt, Leute die zuerst aufstehen und der Machtpyramide gefährlich werden, kommen schnell mal unter die Räder. Aber die Masse selbst geschlossen zum Handeln zu bewegen ist einfach so nicht möglich. Es braucht also Initiatoren, die sich aber nicht herausheben, sondern aktiv als kleines Netzwerk viele Menschen immer weiter dazu bewegen…
    Sollte es brechen, dann wird es durchbrochen.

    Die große Angst der Machthaber, ihr seit Jahrhunderten gehaltenes System kommt zum Erliegen.. Die Zensur die aktuell immer übler über uns hinwegrollt, kommt nicht von ungefähr.. Und das stetige Wording in unserer Sprache, sind alles die Gegenmittel uns von der Freiheit und Wahrheit abzuhalten..

    Z.B. ist es wichtig bei einer Aufklärung neutral und ehrlich zu bleiben. Zu viel gutgemeinte Meinungsmache und Hetze gegen die andere Seite ist auch kontraproduktiv. Es gibt viele Schalthebel, aber eines sollte klar sein. Wir sind die Vielen… Die wahre Macht stützt sich auf unser Mitmachen und natürlich auf ihre gemachte Systemstruktur die uns wie ein Spinnennetz umgibt. Besonders viele sind die nicht.. aber die haben die Köpfe der Menschen auf ihrer Seite durch Scheinrealitätenerzeugung und das Durchleben ihrer Struktur von Geburt an und das Machtmittel Geld als Unterdrückungswerkzeug.

    Was haben wir zu bieten ?

  5. Mike Ahrend sagt:

    Ich gebe dem Autor vollkommen Recht. Das gleiche erlebe ich in der Montagsgruppe hier bei mir: Dagegen, die Regierung muss weg, gegen dies, gegen das…
    Auf die Frage: Wenn das morgen alles weg ist, was machen wir denn dann? Wie wollen wir dann leben?
    Kommt meist keine Antwort. Vielleicht noch: Man setzt sich dann eben an einen Tisch, und dann wird das schon.
    Dass der Aufbau einer völlig neuen, nie dagewesenen Gesellschaft von UNTEN, mit Subsidiarität, direkter Demokratie, jeder Menge Transparenz und vielem, vielem anderen eine hochkomplizierte Angelegenheit ist, man also ruhig früher mal anfangen sollte, darüber nachzudenken – will keiner hören.
    Ich engagiere mich bei WIRKRAFT.org . Das geht in die gleiche Richtung wie menschlich wirtschaften. Der Kern ist der Aufbau eines parallelen Wirtschaftssystems, nach der Idee von Rudolf Diesel von 1904. Wenn wir alle in Betrieben arbeiten, wo wir wertgeschätzt werden, Dinge herstellen die gebraucht werden und gut für die Gemeinschaft sind, ebensolche Dinge bei anderen WIKRAFT-Unternehmen kaufen…dann sind wir schon ein Stück näher dran an einer besseren Gesellschaft.
    Unter https://wirkraft.org/wirkraft-sofort/ gibt es noch ein paar Ideen, was man sofort umsetzen kann.

  6. Rudolph St sagt:

    Ach wie wahr! Endlich einer der meiner Meinung ist und diese auch ausdrücken kann. Es ist ein Kampf wie gegen Windmühlen!
    >> Wenn das Parteisystem fällt, lösen sich viele Einzelprobleme an welchen herumgekratzt wird, von alleine. >Das Parteisystem ist die Drehscheibe, das Werkzeug der Eliten (Faschismus, Machtausübung und Korruption in allen Bereichen.

    Auch in den Kommentaren hört man diese Machtlosigkeit teilweise deutlich heraus. Das Kratzen an der Oberfläche an Einzelheiten – statt weiter an den Kern, an die Ursache zu gehen.
    >>> Grundsätzlich ist das alles ein Kampf in der geistigen Welt, um die Herrschaft über Mutter Erde, bzw. deren "Menschen" welche als Losch-Nahrung für die dunklen Wesen dienen, da diese von der göttlichen Energie abgeschnitten sind.
    (Rudolf Steiner).
    Hier ganz kurz die Stuktur der Macht:
    > Die teuflischen Wesen (Lucifer, Ahriman/Satan, Sorat (Asuras)) sind die dunklen Mächte welche die uneingeschränkte Macht über die Menschen haben wollen und diese in der 3. Dimension (Materie) festhalten.
    > Die Eliten (meist "ICH-Lose unbeseelte "Personen") welche meist die Führungspositionen inne haben sind deren Marionetten. (Politik, Finanzsektor, Wirtschaft, Religion usw.). Sie handeln nicht nach empathischen, ethischen und moralischen Werten da Sie Ihre Seelenanteil an die dunklen Wesen abgegeben haben. ("Die Seele dem Teufel verkauft")

    Was können wir also Tun:
    1.) Erkennen der tatsächlichen Ursachen und das eigene "Bewusstsein" (spirituell und physisch) anheben., statt kognitives Verdrängen.
    2.) Die Macht des Parteiensystem auflösen durch Entzug der Zustimmung und somit der Macht, durch Wahlbeukott, gewaltloser Widerstand, zielgerichtete Demos, Ignoranz der Firma BRD und deren ungültigen "Gesetze", Raus aus der jur. Person hin zum "Mensch" usw.) und Ersatz durch ein neues "menschliches" System (z.B. "Soziale Dreigliederung" nach Rudolf Steiner.
    = Freiheit im Geistesleben, Gleichheit im Rechtsleben, Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben.

    • Kaja sagt:

      Meiner Meinung nach ist erst Frieden geschaffen und ist eine neue Entwicklung sozial basiert möglich, wenn die Spitzenleute der Aufwiegelnden und Zündelnden von ihren Positionen enthoben und entschädigungslos enteignet wurden, wie der Spekulant und weltweite Zündler Geog Soros. Wenn solche Leute, wie Soros, nicht ihrer Positionen und ihrem weltweiten Einfluss enthoben werden, wird nie weltweit Ruhe sein.
      Soros, der den Bürgerkrieg in der Ukraine entfacht hat. Soros, dem (seinen eigenen Aussagen zufolge) die Menschen und deren Schicksal völlig schnuppe sein sollen. In dem Sinne bezeichne ich Soros als Assi. Ein Assi, das sich seinen "privaten Reichtum" aus Spekulationen "erarbeitet" hat. Solche Assist braucht niemand.

  7. Zivilist sagt:

    Psychopathen ?

    Hier steht wohl eher die verschwindende Minderheit der Soziopathen gegen die überwältigende Mehrheit der Soziophilen. Um zu sehen, wie das konkret aussieht, empfele ich, Larry Romanoff @ moonofshanghai & bluemoonofshanghei > books sein Buch über die USA nachzulesen, mit unendlich vielen Quellen, ebenfalls online.

    Das größte Problem sind gar nicht die Soziopathen, sondern die Idioten. Selbst apolut bringt lieber Reiseberichte aus Namibia, als mal 'Die 3 Corona Kriege gegen die Menschheit' zu veröffentlichen, warum halt leider 99,99% der deutschsprachigen Bürger bezüglich dieses Themas – leider – dumm bleiben, also Idioten.

    Ansonsten empfehle ich denen, die weniger blank sind als ich oder gar eine Druckerei haben oder die, für die beides zutrifft

    ENERGIE statt GRUENE KHMER auf weiß-blau-rotem Grund zu drucken

    oder

    PLEBISZIT statt GENOZID auf schwarz-blau-rotem Grund zu drucken

    und in vielen vielen kleinen Kelbis unters Volk zu bringen.

  8. Eine gute Form des Widerstands ist auch die Aktion "Leuchtturm ARD".

  9. sandra beimer sagt:

    – Sir, noch eine Kleinigkeit..
    – Ja?
    – die Schaafe sind gerade zu Wölfen geworden und haben den Schäfer aufgehängt!
    – sehr gut. Solche leute können wir jetzt im Kampf gegen China gut brauchen

  10. hog1951 sagt:

    Selten so´n nichtssagenden Artikel gelesen!
    Die Guten gegen die Bösen.
    Wobei sich die Frage stellt wer ist was?
    Die Guten sind die Nichtgeimpften? Die Leser der alternativen Medien? Die Putinversteher?
    Die Klimaskeptiker?
    Eine solche Kategorisierung könnte eher in der Bibel platz finden und nicht in einem politischen Artikel, der auch noch zum Widerstand aufrufen will.

    „ Was haben die Corona-Demonstrationen, der Aufklärungsmarathon oder die vielen Klagen — in Bezug auf die Agenda der Eliten — erreicht? Wurden dadurch die Corona-Maßnahmen beendet? Nein! Wurde dadurch das Impfen der Mehrheit der Bevölkerung verhindert? Nein! Wird der digitale Ausweis kommen, die Impfpflicht, die globale WHO-Gesundheits-Diktatur und der Ausbau des Überwachungsstaates? Allem Anschein nach, sehr wahrscheinlich, ja!“

    Das ist wirklich sehr ermutigend, Herr Walther! All das, was die Bewegung getan hat (zwar ohne Ihre Anleitung zum "richtigen" Widerstand) wird mit einem Federstrich ad absurdum gefuehrt.
    Dabei unterlassen Sie dann auch die Wuerdigung dessen, was ohne diesen Widerstand geschehen wäre: nämlich wahrscheinlich die völlige Verschärfung der angedrohten Massnahmen. Es ist eben ein dialektisches Verhältnis, dass den Raumgewinn der einen Seite zum Nachteil der anderen Seite werden lässt.

    „Leider ziemlich erfolglos versuche ich jedoch seit Jahren, Menschen innerhalb der Aufklärungs- und Freiheitsbewegung zu finden, die sich bereits mit zielführendem Widerstand befassen oder sich an der Findung und Umsetzung eines ganzheitlichen Lösungsansatzes beteiligen wollen.“

    Soso, will Ihnen keiner so recht folgen? Das wundert mich nicht, nachdem ich Ihren Artikel gelesen habe. In keiner Zeile beschreiben Sie die herrschenden Zustände, d.h. wer die Macht im Staate hat und wie gegen diese Machthaber zu kämpfen ist.
    In Norddeutschland fordert man dazu: nu‘ mal Butter beidie Fische!

    • Wortwahlhelfer sagt:

      @hog1951 vom 24. April 2022 um 12:52 Uhr
      So isses, und darum wird das auch nichts mit apolut.net. Wenn man ein alternatives Medium sein möchte, dann muß man auch echte Alternativen bieten. Davon ist apolut.net weit entfernt, denn dieses Portal bezieht sich ständig auf die gleichen Themen, die auch von den Mainstream-Medien propagiert werden, die Macher des Portals sind überwiegend thematische Trittbrettfahrer und hängen bei den Mainstream-Medien voll am Haken, wobei sie mit ihren eigenen Beiträgen die Mainstream-Medien auch noch übertreffen wollen, ohne zu bemerken, daß sie damit auch die Methoden der Mainstream-Medien kopieren und damit auch die Polemik der Mainstream-Medien nur noch weiter unterbieten können (was manchmal nicht einmal mehr möglich und deshalb auch nur noch grotesk ist). Ich behaupte, daß die Macher von apolut.net selbst keine Vorstellung davon haben, wie sie sich eine bessere Zukunft vorstellen. Zumindest sind die Beiträge überwiegend destruktiv und nihilistisch. Wer eine klare Vorstellung von einer besseren Zukunft hat, der kann davon auch ein klares Bild zeichnen. Selbst die Schwerpunkte legen, darauf kommt es an.

    • _Box sagt:

      Wortwahlhelfer,

      das ist Orwell in Reinkultur, also quasi ihr Spezialgebiet. Destruktiver Nihilismus, oder war's nihilistischer Destruktivismus? Ach egal, da sie die korrekte Verwendung von Fachbegriffen selbst recht kreativ anwenden, werden sie's schon nicht krumm nehmen.

      https://apolut.net/die-dreistigkeit-der-bellizisten-von-wolfgang-bittner#comment-241633
      https://apolut.net/milliarden-deutsche-euro-fuer-selenskis-krieg-von-willy-wimmer#comment-241449
      https://apolut.net/vernunft-gegen-den-irrsinn-der-macht-von-werner-meixner#comment-241571
      https://apolut.net/die-macht-um-acht-101-wer-bezahlt-die-ard#comment-241578
      https://apolut.net/auf-zum-7-april-nach-berlin-von-anselm-lenz#comment-240476

  11. Ralle002 sagt:

    Frau Lagarde versucht es derzeit die Kritik an ihrem Wirken zu unterbinden.
    Trotz der immer mehr zunehmenden Inflationsgefahren setzt die EZB weiterhin auf ihren Mini-Zins.

    Aber immerhin ist die EZB eine Art Schuldenstaubsauger.

    Stuttgarter Nachrichten, 15.09.2015
    Der Milliarden-Staubsauger EZB

    Gleichzeitig lässt der Landtags-Wahlkampf in NRW daran zweifeln, dass es von den Parteien überhaupt bemerkt wird, dass wir mit unserem Geld ein Problem haben.

    Die Basis, NRW:
    Die Rente darf nicht doppelt besteuert werden.
    dieBasis steht für eine Verschärfung der Bestimmungen des Lobbyregisters
    Leitbild: dieBasis steht für ein vereinfachtes, gerechtes Steuersystem
    usw.

    Die Partei, NRW:
    VerWÜSTung NRWs stoppen
    Tempolimit 130 für Panzer auf Autobahnen
    usw.

    FDP, NRW
    Schulden haben keine Zukunft.

    Hierzu:
    Bei unserer vermeintlichen Marktwirtschaft ist jedoch jede einzelne Geldeinheit als solche eine Schuld.

    Dann hatte der liebe Hendrik stundenlang ein positives PCR-Testergebnis
    "übersehen"

    vgl. hierzu:
    rp online, 23. März 2022
    Ergebnis blieb einige Stunden unbeachtet
    Positiver Corona-Test – SPD wirft Ministerpräsident Hendrik Wüst Leichtsinn vor

    Fast unbemerkt starteten jetzt die Türkei und der Iran eine neuen Militär-Offensiven im Irak:

    Tagesspiegel, 21.04.2022
    Türkei und Iran operieren im Irak
    Machtlos gegen die Großmächte
    Immer wieder wird der Irak zum Schlachtfeld regionaler Großmächte. Die Türkei bekämpft die kurdische PKK, der Iran seinen Erzfeind Israel.

    Die Zunkunftsvisionen des Atuka-hé
    Der bleierne Schlaf
    http://www.felixed.de/weltformel/texte/BS.HTML

  12. Fritz B sagt:

    Der Mensch steckt in einer evolutionärer Falle. Das Verhalten das sich durch Anpassung an die Gegebenheiten seit Millionen Jahren entwickelt und bewährt hat funktioniert heute nicht mehr.

    Ein Beispiel: Die Sammelwut. Die ist, meiner Meinung nach, durch die Notwendigkeit Wintervorräte anzulegen angelegt. Im Herbst lagert man Lebensmittel an so lange es geht. Eine Bremse für das Sammeln brauchte und wurde im Verhalten des Menschen nicht angelegt.

    Heute gibt es im Winter keine Lebensmittelknappheit mehr und das Sammeln findet kein natürliches Ende mehr. Damit kommen offensichtlich manche Individuen nicht klar. Wenn diese dann das ganze Haus, Schuppen und Garage voll Eierpappen haben nennen wir sie, zu Recht, Krankhaft. Wenn sie aber astronomische Beträge Geld, die nie verbraucht werden können, horten, sagt man sie sind Erfolgreich.

  13. vonD sagt:

    Der Autor erkennt die Kakistokratie als Elite an und betrachtet Einstein als morale und intellektuelle Instanz. Wer ist der Feind?

  14. Reinhardas sagt:

    Wenn der "Widerstand" Demonstrationen grundsätzlich anmeldet, was ist das für ein "Widerstand" ? Ein Widerstand von Gehorsamen, nach den Regeln der Obrigkeit…. Die Spaziergänger müssen nicht ohne Maske an der freien Luft umherlaufen, sondern zum Beispiel massenweise durch die Einkaufszentren gehen, auf die Bahnhöfe, oder in andere Bereiche, in welchen den modernen Sklaven ( angeblich Staatsbürger) die Masken vorgeschrieben sind. Ganz friedlich. Sie fluten. Dort, wo die Widerständler in der Überzahl sind. In Deutschland kann man keine Partei gründen, die bedeutenden Widerstand leisten könnte, weil der Verfassungsschutz solche Strukturen unterwandert, ausspioniert, destabilisiert sobald sie für die Regierung gefährlich werden. Das ist ja auch die Aufgabe des Verfassungsschutzes – nicht etwa der Schutz einer etwaigen Verfassung. Er ist objektiv "Regierungsschutz". Wir leben sowieso schon eine ganze Weile in Orwellscher Sprachverkehrung. Parlamentarier werden "Volksvertreter" genannt, objektiv sind sie eher "Volksverräter". Das Volk in der Verfassung – Entschuldigung – im Grundgesetz ( keine Verfassung) " der Souverän"….. Der "Souverän" meldet seine Demonstrationen bei seinen "Vertretern" oder "Beauftragten" an ? Was für eine Realsatire !
    Der Widerstand wird eine völlig neue Sprache benötigen – wer in falschen Begriffen denkt, der wird wohl nie zu richtigen Ergebnissen kommen. Man kann die Demokratie auch nicht herbei klagen, das sehe ich ebenfalls so, wie der Autor des Artikels.
    Für eine Belagerung von irgendwem benötigt man eine Organisation und Strukturen, Ausrüstung, Versorgung, Schichtwechsel der Belagerungseinheiten wenn man diese über längere Zeit aufrechterhalten will. Erscheint mir etwas zu kompliziert. Wenn schon, dann ist es vielleicht besser, bestimmte Einrichtungen zu fluten, wie 1989 die Stasi – Zentralen …. Der Hinweis auf parallele Strukturen ist nicht schlecht. Vielleicht sollte man sich vor allem bereits bestehenden Strukturen anschließen und auch ein wenig Geld dabei in die Hand nehmen. An die langfristigen Folgen denken. Es gibt in Deutschland wohl über 200 Solawi-Höfe, wo solidarisch ökologische Landwirtschaft betrieben wird. Wenn ein Hof in der Nähe – man kann dort einen Monatsbeitrag von z.B. 80 Euro leisten und bekommt dafür Bio-Gemüse. Was angebaut wird, wird von der Gemeinschaft bestimmt. Oder für noch einmal einen Monatsbeitrag bekommt man auch Öko-Fleisch und Milchprodukte, Käse, Jogurt. Die bereits existierende Kulturland e.G. Hitzacker kauft Agrarflächen auf. Sie werden so den Konzernen entzogen und den Solari-Höfen zur Verfügung gestellt. Wer etwas Geld übrig hat, muss nicht unbedingt Aktien kaufen, sondern kann zu je 500 Euro Anteile der Kulturland e.G. erwerben und dort Mitglied werden.
    Ich habe auch den Eindruck, dass viele "Widerständler" vor allem ihr Ego pflegen und ihre persönlichen Sichtweisen und Vorlieben ausleben wollen. Ich gebe dem Autor in großen Teilen recht. Wir brauchen einen anderen "Widerstand". Die Großdemo in Berlin im Sommer hätte anders genutzt werden müssen. Es geht nicht, dass bei einer solchen Veranstaltung nur die "Stars der Bewegung" auftreten und ihre Ideen dort "ablassen". Sie tragen nur Eulen nach Athen. Die meisten Demonstranten wissen schon dass wir einen Systemwechsel brauchen. Allerdings scheint niemand zu wissen, wie das praktisch zu machen ist. Wahrscheinlich wird das ein langfristiger Prozess werden. Zunächst wird die Impfbereitschaft kippen, wenn immer mehr schädliche Nebenwirkungen in Erscheinung treten. Wenn jeder einen kennt, der eine üble Nebenwirkung hat, dann ist es vorbei mit der Impferei. Vorher wird aber noch einmal die "richtige" Pandemie kommen, wie von Bill Gates bereits angekündigt. Der Systemwechsel auf der ganzen Welt wird vielleicht 20 oder 30 Jahre dauern. Wir müssen versuchen, die Kinder von den Spritzen fernzuhalten und auf den Demonstrationen mitzunehmen. Sie müssen von klein auf nicht Gehorsam sondern Ungehorsam – besser gesagt individuelle Freiheit, Selbstverantwortung und Selbstorganisation in friedlicher Gemeinschaft lernen. Jemand, der seine Kindheit und die Prägung seines Unterbewusstseins auf eine andere Weise, als vom System geplant, erlebt, hat bessere Möglichkeiten, eine völlig andere Gesellschaft mit zu entwickeln.

  15. *"Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger geschieht. Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß alle andern auch nicht mehr mitmachen."*

    Wer hat's gesagt (geschrieben)?

    Die Friedens- und Freiheitsbewegung leistet zur Zeit nur Protest, aber keinesfalls Widerstand. Und was bitte sollte kreativer Widerstand denn sein, oder bedeuten? Wird es letztendlich tatsächlich auf das hinauslaufen müssen, was man findet, wenn man nach dem Zitat von oben sucht?

    • Zara Trusta sagt:

      Auffallend richtig.
      Es ist irgendwie noch nicht einmal dieser Kontext da, oder sonst wie eine Strategie, die Synergy erzeugen könnte.
      Da wird nur Energie verpufft.
      Anders so die getarnten Proteste gegen den Frieden .
      Da ist jeder mit Gene Sharp vertraut und spielt das Otpor-Computerspiel bis zum Regime-Change.

    • helli-belli sagt:

      … es gab ja auch noch Jesus und Ghandi – und deren Form des Widerstands führte tatsächlich auch zum "Sieg"…

      … ob sich durch diesen "Sieg" dann tatsächlich etwas zum Positiven bewegt hat ist dann wiederum eine andere Frage.

      Aktuell würde ich den Kampf hin zu einer Veränderung an zwei Punkten führen:

      A) die Narrative der Massenmedien demaskieren (aufzeigen, zur Diskussion stellen, erweiterten Kontext zur Demaskierung hinzufügen…)

      B) die Ressourcenverteilung auf eine Leistungsgerechte Basis statt auf eine Herkunfts / Eigentumsbasierte Basis stellen. (Auf der Datenbasis des CBDC und die damit verbundene Transparenz).
      … die etablierte Macht der Eigner/Oligarchen versucht ja gerade eine neue Basis zur Aufrechterhaltung der Zustände zu manifestieren – auf der Basis von A), einer Diskussion über die Frage der Gerechtigkeit & der Akzeptanz gegenüber einem Zustand des "MONOPOLY mit Vererbung der Strassen & Hotels" für die einen wenigen – und der mehr oder weniger Knechtschaft für die anderen sollte sich dann -wenn es so weitergeht und genügend aus der "sogenannten Mitte" tief genug gefallen sind- schon die entsprechenden Antworten und gemeinschaftlich getragene Willensbekundungen & Ziele finden lassen …

      1. CBDC
      2. CBDC-finanziertes BGE
      3. Ressourcensteuer auf Basis der via CBDC identifizierbaren "Horte".
      4. kybernetischer Kollaborationsraum zur Optimierung des Einsatzes der wichtigsten Ressource – mit dem Ergebnis einer win-win-win Situation für "Markt"(=verfügbares Angebot = "für uns als Kunden"), für die Organisation/das Team (der bestmögliche Mitarbeiter im passendsten Team & Projekt), … und damit auch für den einzelnen Mitarbeiter, welcher nun weder unterfordert noch überfordert sein wird, da nur im Optimalbereich auch die bestmögliche Leistung erbracht werden kann.

      Logo: die etablierte Macht möchte aus 1-4 etwas ganz anderes machen …
      … und das wird sie wohl auch schaffen, und ja: ich helfe ihr dabei.

      Warum tue ich das?
      → Weil die etablierte Macht durch euren Protest nicht aufgehalten wird. Und mehr als Protest, BlahBlah & egomanes sich-in-den-Mittelpunktstellen wird da nicht kommen.

      Zudem sind die meisten Ansätze des Protestes oder von mir aus des Widerstands rückwärtsgewandt.
      Das ist verständlich, da die wenigsten die Digitalisierung auch nur halbwegs verstanden haben und sich nun in ihre bekannte Höhle verkriechen wollen – aber mehr als ein kleiner Schritt zurück bevor es dann zwei Schritte vorwärts geht wird es dennoch nicht geben.
      … selbst wenn dieser "kleine Schritt" ein Atomkrieg sei: diejenigen die den Wiederaufbau starten werden sehr schnell ein digitales Tracking der Ressourcen & eine digitale Optimierung der Ressourcenverteilung etablieren.

  16. Charly1 sagt:

    Erst wenn Strom nur Stundenweise aus der Dose kommt, Lebensmittel nur ein Mal die Woche im Supermarkt erhältlich sind, keine Heizung funktioniert, Wasser untrinkbar ist, Apotheken geschlossen sind usw. wie es damals in Rumänien war das sogar die Armee und Polizei die Seite gewechselt hatten konnte die Revolte erfolgreich sein. Nur Hunger und Verelendung treibt die Bevölkerung
    auf die Straßen. So lange "Bauer sucht Frau" , "Superstar", Fußball usw. im TV läuft ist die Mehrheit zufrieden!!!

    • *"So lange "Bauer sucht Frau" , "Superstar", Fußball usw. im TV läuft ist die Mehrheit zufrieden!!!"*
      Evtl. sollte man denen mal sagen, dass Hartz IV-TV nicht von Hartz IV Beziehenden, sondern von Solchen, die es werden wollen, konsumiert wird. ;)

  17. Andre pech sagt:

    Das, was ich tun würde, um wirklich Menschen wachzurütteln und die sebsternannten Eliten vorzuführen, das darf ich hier nicht schreiben. Abgesehen davon stehe ich, wie viele andere auch, in seinen "Kreisen" alleine da. Und die, die die Fähigkeiten haben etwas zu bewegen, halten sich raus. Es liegt also an fehlender Organisation. Auch erinnere ich an Lenin, der sinngemäß mal gesagt hat: "Sollten Deutsche einen Bahnhof besetzen wollen, dann kauft sich jeder erst mal brav ne Bahnsteigkarte:"
    Andere Zeitgenossen bringen es auf den Punkt; "Das dümmste Volk der Welt" ist ziemlich treffend. Von diesem Volk wird keine Revolution ausgehen.

    • Wortwahlhelfer sagt:

      @Andre pech vom 23. April 2022 um 19:55 Uhr
      Ich kann es gar nicht oft genug sagen: In keinem Land der Welt wird jemals wieder eine Revolution stattfinden, es sei denn vielleicht, sie ist von oben gewollt, aber dann ist es auch keine echte Revolution mehr.

      Viele , leider viel zu viele Menschen glauben offensichtlich daran, daß in der heutigen Zeit noch echte Aufstände oder echte Revolutionen möglich sein würden. Das kann nur ein naiver Irrtum sein. Wir leben im Atomzeitalter, da ist Kontrolle das A und O. Einfach mal darüber nachdenken, was passieren würde, wenn einige Wahnsinnige mit einem Putsch an die Macht und in den Besitz von nuklearen Waffen gelangen würden.

      Wie kann so etwas verhindert werden? Was muß dazu getan werden? Was ist notwendig? Wen darf man überhaupt an die Macht lassen?

  18. inselberg sagt:

    Mit diesem Beitrag wird sich der Autor wohl keine Freunde beim "Widerstand" machen ;)

    Ich musste mehrmals schmunzeln und daran denken dass dem heutigem Menschen auch immer wieder die "Opposition" geliefert wird die er dann nicht hinterfragt, bereitwilligt akzeptiert und folgt.

    Der Lösungsansatz ist simpel: Nicht mehr mitmachen. Auf Bedrohungen im gleichen Maße reagieren und – daran scheitert es – immer bereit sein bis zum Äußersten zu gehen.
    Sprich: Am Ende jedes Szenarios lauert der eigene Tod.

    Hat man diesen Punkt erreicht ist es oft unglaublich erheiternd, wenn dir jemand drohen möchte ;)

  19. Zara Trusta sagt:

    Verweigerung und gekonnte Sabotage sind sicher effektiver als Demos und schlaue Sprüche.
    Vieles davon findet durchaus statt, doch man wird wenig bis gar nichts davon hören.
    Bloss keine Nachahmer animieren…
    Für meinen Teil sehe das beste ´Dagegen´ in einem alternativen ´Dafür´.
    Das heist ,´Parallelstrukturen schaffen´.
    Das eigenartige ist, obwohl das durchaus möglich wäre, ist es sehr schwer Leute davon zu überzeugen.
    Vor allen Deutsche.
    Selbst bei der BASIS stösst man da auf taube Ohren..
    D.h. bei einigen sicher nicht, nur die sind schon voll ausgelastet.
    Bei den übrigen fehlt es an Verständnis.
    Es mangelt nicht nur an taktischer Theorie sondern auch an Fähigkeiten Attraktoren zu entwickeln oder z.B. einen eigenen NFT-EHT-Coin zu starten.

    • Karin sagt:

      Zara Trusta:
      Hier in MVP entsteht schon eine 'Parallelstruktur'
      – s. https://menschlich-werte-schaffen.de/ –
      durch die formale Gründung einer Genossenschaft.

      Ich zitiere von der Homepage:
      "Wir sind Unternehmer, Handwerker, Dienstleister, Mütter, Väter, Großeltern, Arbeitnehmer, Rentner, Studenten, Ärzte, Wirtschaftler, Professoren – einfach Menschen – die die aktuelle Krise als Chance sehen für ein neues Miteinander und Füreinander in unserer Gesellschaft.

      In unserem Fokus steht Menschlich Wirtschaften durch eine Haltung im Sinne der Wissenschaft der Sozialen Dreigliederung: der gesunden autonomen Gliederung der Gesellschaft in das Geistesleben, das Bildung, Wissenschaft, Medien, Religion und Kultur umfasst, und die Grundlage für eine menschliche Zusammenarbeit der legt; in das Rechtsleben, das Gesetze, Regeln und Vereinbarungen der Gesellschaft für das Zusammenleben umfasst; in das Wirtschaftsleben, das die Produktion, den Handel und Konsum von Waren und Dienstleistungen zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse umfasst.

      Mit unserer Idee, die in Stralsund begann und bereits rund Zweitausend Mitglieder im gesamten deutschsprachigen Raum umfasst, kann jeder einzelne etwas bewegen und bewegt – mit jeder einzelnen Entscheidung.
      Für ein neues Miteinander und Füreinander. Für ein Menschliches Wirtschaften."

      Und jetzt noch die Information vom 03.04.2022:
      "Der Beirat von MenschlichWirtschaften
      Ihr Lieben,
      unsere Genossenschaft hat einen positiven Gründungsbescheid, so dass nun dem letzten Schritt einer Eintragung nichts mehr im Weg stehen kann. Dies gibt uns Anlass, nun auch mit unserem gewählten Beirat nach Außen zu gehen – Axel Burkart, Christian Kreiß, Friederike de Bruin, Gunnar Kaiser, Jens Fischer Rodrian und Wolfgang Wodarg werden uns mit ihren jeweiligen fachlichen Erfahrungen unterstützen und aufgrund ihrer Bekanntheit sicher unser aller Vorhaben weiter verbreiten. "

      Vielleicht könnte ja aus dem Genossenschaftsbeirat jemand zum Gespräch bei apolut eingeladen werden, um die Idee genauer zu erläutern?!

    • Zara Trusta sagt:

      Danke Karin für die Info.
      Ja, genau so geht es.
      https://menschlich-werte-schaffen.de
      Das ist schon mal ein Anfang.
      Und nochmal ´ja ´so etwas muss mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommen. lieben Gruß

  20. Kaja sagt:

    @
    "Die Hilflosigkeit der Guten"
    Die "Guten" haben eine gewisse "Ladehemmung" und können offensichtlich nur "ethisch" Widerstand leisten. Dies ist meine Erfahrung. Und die "Guten" bremsen sich gegenseitig aus in dem Widerstand-Leisten. Es gibt schon einige "Gute", die deutlich Widerstand leisten. Doch diese werden eher von den passiv Widertand leistenden "Guten" gemieden, angefeindet.

    Entgegen Ihrer Ansicht, es werde zuviel und zu genau ermttelt, bin ich der Ansicht, dass nur mit dem Vortragen von wasserdichten Fakten (die mittels Ermittlung sichtbar und greifbar wurden) Gerichtsprozesse zu gewinnen sind und somit die Beklagten-Seite in die Schranken gewiesen werden kann. Diese zivile Vorgehensmethode halte ich jedoch für nicht erfolgreich im Zusammenhang mit dem Bekämpfen von Soros, Gates, den Betreibern von anderen Geldwaschanlagen (aka Stiftungen) und anderen Geldfonds. Bei diesen Massenverbrechwern muss deutlich Hand angelegt werden.

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