Der weltliebste Präsident | Von Roberto J. De Lapuente

Ein Kommentar von Roberto J. De Lapuente.

Donald Trump war ein guter Präsident. Das sage nicht ich: Das hat Michel Houellebecq erklärt – und zwar schon zu Zeiten, da der US-Präsident war. Der Franzose begründet es noch nicht mal schlecht. Das regt zum Nachdenken über moralische Dilemmata an.

Als der französische Autor zu dieser Einschätzung kam – in einem Essay im Januar 2019 – attestierte er nicht zu Unrecht, dass die USA nur noch »eine bedeutende Macht neben anderen« sei. Daran lässt sich auch heute, unter den neuen Vorzeichen eines etwaigen neuen kalten oder vielleicht eher wahrscheinlichen heißen Krieges, noch immer nichts deuteln. Die Vereinigten Staaten kämpfen in diesen Tagen um die eigene Reputation, ihren Nimbus; sie ringen mit dem Deutungsverlust und stehen wirtschaftlich auf tönernen Füßen.

Als Trump Präsident war, glaubte Houellebecq nicht ganz falsch, dass er der legitime Präsident eines Imperiums sei, dass seine glanzvollsten Tage hinter sich habe.

Die Amerikaner lassen uns unser Leben leben

Denn der Mann, obgleich er ein Clown sei, schien begriffen zu haben, dass sein Land nicht mehr Supermacht war: »Die Amerikaner lassen uns in Frieden«, hörte sich das bei Houellebecq an. »Die Amerikaner lassen uns unser Leben leben. Die Amerikaner versuchen nicht länger, den Planeten mit Demokratie zu überziehen. Welcher Demokratie überhaupt?« Trump zerreiße Handelsverträge; die weltweite Handelsfreiheit, so argumentiert der Schriftsteller in seiner kurzen Schrift, sei für Trump »nicht das A und O des menschlichen Fortschritts«. Wir erinnern uns, wie wir damals gegen TTIP demonstrierten, die deutschen Sozialdemokraten unter Sigmar Gabriel wollten das Freihandelsabkommen unbedingt – Donald Trump wischte es vom Tisch. Und überhaupt: Protektion hielt der damalige US-Präsident nicht per se für unangebracht.

Die Europäische Union mochte er auch nicht, er fand, »wir hätten nicht viel gemeinsam«. Er wolle lieber mit den Staaten einzeln verhandeln, Houellebecq fand das gut, weil Europa nicht existiere und die EU nie darauf ausgelegt war, eine Demokratie zu sein. Außerdem, kein ganz unwichtiger Punkt jenes Essays: »Präsident Trump betrachtet Wladimir Putin nicht als einen unwürdigen Gesprächspartner.« Leider hat sich eine weitere Einschätzung überholt: Er lobte Trump auch für die mangelnde Finanzierung der NATO – so brauche sein Heimatland Frankreich vielleicht gar nicht austreten, weil das Bündnis von selbst verschwindet.

Wenn sich dieser Stil fortsetze, hoffte Houellebecq, dann würde sich der »militärische Messianismus« der USA bald erledigt haben. Für die Amerikaner sei Donald Trump vielleicht eine »notwendige Prüfung« – für den Rest der Welt aber ein Segen nach vielen Jahrzehnte imperialer Weltpolitik.

Man kommt nicht umhin, dem Franzosen bei der Einschätzung des isolationistischen Trump recht geben zu wollen. Weltpolitisch betrachtet war dieser Clown vielleicht kein Friedensbringer, aber eben auch kein Imperialist. Seine Kritik aus allen Lagern, eben auch aus der US-Wirtschaft, bedeutete ja auch: Der Mann störte, er funkte in den Ablauf der Dinge. Das war grundsätzlich schon mal nicht ganz schlecht, dass die Superkapitalisten den Superkapitalisten als Störenfried betrachteten. Die Wachablösung durch Joe Biden – Wachablösung im Bezug auf sleepy Biden: da mussten Sie lachen, gell? – hat die Welt nicht verbessert, so wie es das liberale Amerika gerne beschwor. Es hat Trump revidiert und versucht aus den USA wieder eine Weltmacht zu machen, die uns unser Leben nicht leben lässt.

Vereinheitlichung der Welt

Keine Frage, dass wir in den Anfängen einer globalen Entwicklung stecken, die zur Vereinheitlichung auf dem gesamten Erdenrund führen soll – die ein metrisches Wir erzeugt, wie Steffen Mau dieses Projekt nennt. Die Krisen des Augenblicks, Pandemie und Krieg, haben dem Prozess einen großen Schub verliehen. Aber schon in den Jahren zuvor waren diese Planungen greifbar, wenn ihnen auch hier und da eine größere Durchschlagskraft verwehrt blieb. Egal wie man diesen Donald Trump nun einschätzen möchte: Er war ein Störer, denn alleine wie er das Freihandelsabkommen, eines dieser Projekte der globalen Gleichmacherei, aus der Welt bugsierte, konnte die Eliten nicht entzücken und war – seien wir mal ehrlich! – große klasse.

Hinaus möchte ich aber auf etwas anderes: Wir leben – wie ich immer wieder, mittlerweile etwas müde erläutere – in hochmoralischen Zeiten. Im Moralozän gewissermaßen. Dabei finden gleichsam eindeutige Versatzstücke Anwendung: Es gibt gut und böse, schwarz und weiß, richtig und falsch. Die jeweiligen Gegenspieler werden hierbei als klar voneinander abgeschottete manichäische Entitäten betrachtet. Graubereiche oder Zwischenzonen sind aufgehoben. Sie scheinen nur zu verwirren. Vermischungen sind in der simplen Syntax der zeitgenössischen Moral nicht kalkuliert.

Trump erinnert mich an einen Nachbarn, den ich vor Jahren hatte. Der schimpfte gerne laut über Ausländer, insbesondere über Türken. Sie seien faul, frech und hätten zu viele Kinder. Aber immer wenn die beiden Eltern der im Nachbarhaus lebenden türkischen Familie arbeiteten, passte er auf deren drei Kinder auf, ging mit ihnen auf den Spielplatz und kümmerte sich sehr engagiert um sie. Was nun? War der Mann jetzt xenophob oder nicht? Für einen Moralisten unserer Epoche hätte die Tirade gegen die Türken gereicht, um sich abzuwenden und den Mann als Nazi zu bekritteln. An seinen Taten wäre er gar nicht mehr vermessen worden. Es sind eben genau jene Grauzonen, in denen dieser Moralismus keinen Realitätsbezug haben kann. Und Grauzonen sind nicht selten – eigentlich sind sie die Regel. Und zuweilen bewegt sich selbst eine US-Präsidentschaft in so einem Zwischenbereich.

Vermutlich ist Donald Trump kein guter Mensch. Wer Frauen ungefragt in den Schritt geht, an die Pussy, wie er selbst sagen würde, muss ein ziemliches Arschloch sein. In seiner Präsidentschaft geschahen viele Dinge, die man sich als Bürger nun auch nicht gerade wünscht. Vermutlich ist Trump sogar ein Mensch, der rassistische Vorstellungen pflegt. Und trotzdem kann er, mit etwas Abstand von dieser Moral, als ein guter Präsident angesehen werden – jedenfalls für Menschen, die nicht unter ihm in the States leben mussten. Houellebecq hat das intelligent herausgearbeitet – und ich sehe gerade, dass ich vorhin Pussy geschrieben habe: Nun liegt es wohl auf der Hand, dass ich ein schlechter Mensch sein muss.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 2. Mai 2022 bei neulandrebellen.de

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Bildquelle: Evan El-Amin / shutterstock

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Kommentare (14)

14 Kommentare zu: “Der weltliebste Präsident | Von Roberto J. De Lapuente

  1. Damocles101 sagt:

    Ich weiß gar nicht wie man so ein minderbemittelter Kräppel wie Roberto J. De Lapuente sein kann. Auch weiß ich nicht warum Apolut so zwanghaft versucht selbst solch offensichtlich dümmlichen Meinungen von dem Kerl kundzutun, wo so gut wie alle anderen Beitrage fast vollkommen akkurat und an der Realität orientiert sind.

    Diese lächerlichen Trump-Apologeten sind eine Pest, eine wahre Pandemie. Trump ist nichts weiter als ein dümmlicher Vollidiot, ein Parasit der sich an überteuerten Mieten selbst bereichert hat, ein Kriegsverbrecher in Syrien und Iran, ein dreckiger Zionist, er ist misogyn, er ist ein Rassist und ein ebenso neoliberaler Abschaum wie jeder andere US-Präsident der vergangenen 40 Jahre.

    Aber hey, ich weiß wie affig sich diese Trumpspinner alles schön reden. Schließlich ist der Wahnsinn um Trump nichts weiter als irgendeine verkommene Religion. Die Menschen sind so degeneriert und verängstigt, so dermaßen verantwortungslos, dass sie sich eben in jeden noch so untermenschlichen Drecksack einen Messiahs einreden.

    Wer es mir nicht glaubt, kann sich ja gern selbst ein Bild von seinen sehr wahren Skandalen machen, die einen Scheiß mit Hetze oder Lügen zu tun haben:

    https://www.washingtonpost.com/politics/2019/12/16/president-trump-has-made-false-or-misleading-claims-over-days/
    unqualified https://www.vox.com/policy-and-politics/2016/11/11/13587532/donald-trump-no-experience
    draft dodging https://www.usatoday.com/story/news/politics/onpolitics/2018/12/27/trump-vietnam-war-bone-spur-diagnosis/2420475002/
    gold star family disrespecting https://www.nytimes.com/2016/07/31/us/politics/donald-trump-khizr-khan-wife-ghazala.html
    POW attacking https://www.npr.org/sections/thetwo-way/2015/07/18/424169549/trump-lashes-out-at-mccain-i-like-people-who-werent-captured
    US General insulting https://www.militarytimes.com/news/pentagon-congress/2020/01/17/trump-blasted-top-military-generals-as-a-bunch-of-dopes-and-babies-according-to-new-book/
    racist https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2019/06/trump-racism-comments/588067/
    sexist https://www.bbc.com/news/world-us-canada-50563106
    vulgar https://www.nytimes.com/2016/10/08/us/donald-trump-tape-transcript.html
    confirmed sexual assaulting https://www.nytimes.com/2016/10/08/us/donald-trump-tape-transcript.html
    trillion dollars to the rich tax cutting https://budget.house.gov/publications/publication/gop-tax-law-showers-benefits-wealthy-and-large-corporations-while
    creeping https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-elections/donald-trump-ivanka-trump-creepiest-most-unsettling-comments-a-roundup-a7353876.html
    wife cheating with a pornstar after birth of son and paying her off to influence a presidential election https://www.bbc.com/news/world-us-canada-43334326
    teen pageant dressing room invading https://www.politifact.com/wisconsin/article/2016/oct/18/allegations-about-donald-trump-and-miss-teen-usa-c/
    baby and mother separating https://www.nytimes.com/2019/06/14/the-weekly/trump-immigration-border-separation-family.html
    breast feeding mother shaming https://www.parents.com/baby/all-about-babies/fighting-words-donald-trump-called-a-breastfeeding-mom-disgusting/
    fat-shaming while being fat http://nymag.com/intelligencer/2019/08/trump-fat-shames-own-supporter-frank-dawson-new-hampshire-rally.html
    17 women accusing him of sexual assaulting https://abcnews.go.com/Politics/list-trumps-accusers-allegations-sexual-misconduct/story?id=51956410
    accusers are not attractive enough for him to assault https://www.vanityfair.com/news/2016/10/donald-trump-insults-accusers-ugly
    university student defrauding https://abcnews.go.com/US/judge-finalizes-25-million-settlement-victims-donald-trumps/story?id=54347237
    bankrupt casino https://www.washingtonpost.com/politics/2016/live-updates/general-election/real-time-fact-checking-and-analysis-of-the-first-presidential-debate/fact-check-has-trump-declared-bankruptcy-four-or-six-times/
    kids cancer charity stealing https://www.forbes.com/sites/danalexander/2019/12/23/best-stories-of-the-decade-how-donald-trump-shifted-kids-cancer-charity-money-into-his-business/
    taped detailed accusation of rape of a minor https://www.snopes.com/news/2016/06/23/donald-trump-rape-lawsuit/
    wife-beating https://www.newyorker.com/magazine/2016/10/24/documenting-trumps-abuse-of-women
    anti-vaxxing https://mobile.twitter.com/realdonaldtrump/status/449525268529815552?lang=en
    Christianity-faking https://www.kentucky.com/opinion/op-ed/article216494035.html
    publicist impersonating https://www.usatoday.com/story/news/politics/onpolitics/2016/05/13/donald-trump-people-magazine-washington/84333614/
    tax dodging https://www.vox.com/policy-and-politics/2018/10/2/17929774/donald-trump-tax-evasion-fred-trump-new-york-times
    friends’ wives https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/donald-trump-sex-friends-wives-are-book-claims-true-michael-wolff-fire-fury-white-house-bannon-a8142011.html
    impeached https://time.com/5552679/impeached-presidents/
    foreign aid bribing, https://www.bbc.com/news/world-us-canada-49800181
    1/3 of the presidency golf https://www.washingtonpost.com/politics/2019/12/30/nearly-third-days-hes-been-president-trumps-visited-trump-branded-property/
    free press assaulting https://www.vox.com/policy-and-politics/2018/10/29/18037894/donald-trump-twitter-media-enemy-pittsburgh
    Hannity coordinating https://www.buzzfeednews.com/article/emmaloop/sean-hannity-trump-allies-mueller-memos-fox-news
    Cambridge Analytica using https://www.wired.com/story/what-did-cambridge-analytica-really-do-for-trumps-campaign/
    Ivanka is a “piece of ass” https://www.politico.com/story/2016/10/trump-ivanka-piece-of-ass-howard-stern-229376
    loan application asset inflating, https://www.nytimes.com/2019/02/27/business/donald-trump-buffalo-bills-deutsche-bank.html
    foreign influence on our election welcoming https://www.theatlantic.com/politics/archive/2019/06/trump-welcomes-foreign-interference-2020-campaign/591589/
    tax release avoiding https://www.post-gazette.com/news/politics-nation/2019/05/06/donald-trump-taxes-presidential-tax-law-ways-means-committee/stories/201904250114
    birther conspiracy spreading https://mobile.twitter.com/i/moments/776795610817007616?lang=en
    Ukraine ambassador targeting https://www.cbsnews.com/news/lev-parnas-recording-trump-is-heard-saying-take-her-out-about-ukrainian-ambassador-marie-yovanovitch-2020-01-25/
    Russian money taking https://www.brookings.edu/blog/fixgov/2019/12/13/why-trumps-tax-returns-are-so-important-this-week-in-impeachment/
    Kurdish ally abandoning https://www.nbcnews.com/news/world/former-u-s-officials-criticize-trump-s-decision-abandon-kurds-n1084156
    soldier brain injury downplaying https://www.military.com/daily-news/2020/01/26/vfw-commander-calls-trump-apologize-headaches-remark-about-injured-troops.html
    full morning “executive time” https://www.vox.com/policy-and-politics/2019/2/4/18210345/trump-executive-time-axios-private-schedule-leak
    Epstein befriending https://www.msn.com/en-us/news/crime/jeffrey-epstein-had-14-phone-numbers-connected-to-trump-in-his-contacts/ar-AAE8IIi
    Putin bowing https://www.brookings.edu/blog/fixgov/2019/12/20/trumps-alarming-deference-to-putin-and-lindsay-grahams-weird-deference-to-trump-this-week-in-impeachment/
    Kim Jong Un praising https://thehill.com/hilltv/rising/409245-trumps-comments-on-falling-in-love-with-kim-jong-un-are-shocking-and-appalling
    North Korean general saluting https://www.usatoday.com/story/news/politics/onpolitics/2018/06/14/trumps-salute-north-korean-general-video/701740002/
    US intelligence denying https://www.nytimes.com/2019/01/30/us/politics/trump-intelligence-agencies.html
    tallest building in lower Manhattan after 9/11 boasting https://www.indy100.com/article/trump-911-anniversary-trump-tower-height-video-interview-bragging-9100271
    congress obstructing https://www.nbcnews.com/politics/trump-impeachment-inquiry/trump-impeached-house-abuse-power-n1104196
    nuclear non-proliferation deal ending https://abcnews.go.com/Politics/trump-calls-nuclear-deal-bashing-misinformation/story?id=68148374
    Justice obstructing https://qz.com/1670783/all-the-evidence-of-obstruction-of-justice-in-muellers-report/
    unqualified daughter and son-in-law appointing https://www.theguardian.com/us-news/2019/jul/01/donald-trump-ivanka-g20-north-korea-nepotism
    healthcare cut targeting https://www.washingtonpost.com/national/health-science/trump-proposes-big-cuts-to-health-programs-for-poor-elderly-and-disabled/2019/03/11/55e42a56-440c-11e9-aaf8-4512a6fe3439_story.html
    pedophile candidate supporting https://www.npr.org/2017/12/04/568274917/removing-any-qualifications-trump-endorses-roy-moore
    trump tower Moscow denying https://qz.com/1670783/all-the-evidence-of-obstruction-of-justice-in-muellers-report/
    mail-bomber inspiring https://abcnews.go.com/US/mail-bomber-cesar-sayoc-obsessed-trump-fox-news/story?id=64500598
    4 out of top 5 largest protests in US history https://en.m.wikipedia.org/wiki/List_of_protests_in_the_United_States_by_size
    green energy stifling https://www.newsweek.com/donald-trump-solar-wind-power-criticism-scientists-trump-dangerous-evil-1371108
    clean water regulation destroying https://www.pbs.org/newshour/nation/trump-administration-set-to-remove-protections-against-water-pollution
    healthy school lunch ending https://www.nytimes.com/2020/01/17/us/politics/michelle-obama-school-nutrition-trump.html
    climate change denying https://www.bbc.com/news/world-us-canada-51213003
    congressional and judicial branch attacking https://www.cnn.com/2018/02/27/politics/judge-curiel-trump-border-wall/index.html
    Goldman Sachs appointing https://thehill.com/homenews/administration/324027-trump-names-another-goldman-sachs-exec-to-senior-administration-role
    food stamp removing https://www.cbsnews.com/news/14-states-sue-to-block-the-trump-administrations-food-stamp-cuts/
    emissions standards lowering, https://www.nytimes.com/interactive/2019/climate/trump-environment-rollbacks.html

  2. Kurt Arab sagt:

    Was mir bei diesen Perspektiven auf Trump immer wieder fehlt, ist sein brangefährliches Nahost-Engagement. Ich meine nicht den Syrien-Angriff ganz am Anfang seiner Amtszeit, der geht gut durch als ungefährliche Alibi-Handlung.

    Nein, ich meine die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem, die Anerkennung der syrischen Golan-Höhen als israelische Gebiet und – hier und agierte er brangefährlich – das Attentat auf Qaasem Soleimani und ein Dutzend anderer. Dieses Attentat hätte den Nahen Osten in ein Inferno verwandeln können. Trump nahm dies billigend in Kauf. Wären die Iraner jene, als die man sie uns hierzulande seit vierzig Jahren zu verkaufen versucht, hitzig, unberechenbar, fanatisch, dann wären sie wild geworden und hätten auf alles geschossen, was den USA nahe ist: Israel und alle seine regionalen Alliierten. Und Hisbollah und Ansarallah und Hashd Scha'bi in Libanon, Jemen und Irak ebenfalls und natürlich die Gruppen in Gaza. Was wir 2021 begrenzt auf Palästina gesehen haben, hätten wir in ganz Nahost gesehen. Hunderttausende Raketen, von denen bestimmt ein paar auch Dimona getroffen hätten. Wer weiß, welche Implikationen es weltweit mit sich gebracht hätte. Gott hat uns davor bewahrt.

    In seiner aggressiven Rede vor dem AIPAC im März 2016 hatte Trump nur einen kriegswürdigen Feind: Iran. Als ich diese Rede hörte, war mir klar, er könnte Netanjahu den Wunsch erfüllen und es könnte in seiner Amtszeit brennen in Nahost.

    Es stimmt also nicht ganz, dass Trump keinen neuen Krieg angefangen hat. Er hat sehr wohl. Nur haben die Iraner den Krieg nicht angenommen. Sie haben es dabei belassen, eine US-Militärbasis mit gezielten Raketen zu beschießen, so gezielt, dass sie Sachwerte zerstört, aber so gut wie keine ysoldaten getötet haben. Die Vergeltung, die sie versprochen haben, soll nur die Treffen, die angeordnet und ausgeführt haben.

    Hätten Bush und Obama und Biden und alle anderen diesen Schritt auch gewagt? Moralisch hätten sie wahrscheinlich weniger Skrupel. Aber sie wären vorsichtiger. Obama und Bush konnten dem Druck immer widerstehen und haben Israel den Wunsch nach einem Iran-Krieg nicht erfüllt. Einfach weil ein Krieg gegen deren Iran zu unkalkulierbar ist. Der Draufgänger Trump aber konnte es tun und er tat es.

    Dass dies auch in unserer informationellen Wolke nicht gesehen wird, ist bezeichnend. In mancherlei Hinsicht können wir uns noch immer nicht von der eurozentrischen Brille befreien, die bei den Massenmedien selbstverständlich ist. Die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem und die Anerkennung dieser Stadt als Hauptstadt des zioniistischen Staates ist eine tiefe Verletzung der christlichen und muslimischen Palästinenser. Sie sind zwar Verletzungen aus dem Westen gewöhnt, aber wenn einem drei Kinder schon ermordet wurden, ist die Vergewaltigung und Ermordung der vierten Tochter nicht weniger schlimm. Aber was die Menschen kulturell und geografisch so weit weg von uns trifft und verletzt, nehmen wir weniger wahr, auch wenn wir es sind, die sie verletzen.

    Dieser Kommentar ist nicht als Schmälerung der Güte des Artikels von Herrn De Lapuente gemeint. Ein guter Artikel ganz sicher, den ich auch gerne und gewinnbringend gelesen habe. Was wäre unsere Welt ohne die Autoren dieser Schule. Mein Kommentar soll nur eine zusätzliche Relativieeung von Trumps Verdienste sein.

  3. HarteEier sagt:

    Kurz, knackig und prägnant, ein sehr guter Kommentar! 👍👍

  4. wasserader sagt:

    In der Weise die MilliardärsLinken Demokraten über PR Agenturen Trump als Marionette Putins konstruierten
    und einen propagandistischen Weltkrieg führten kann erahnt werden wie sehr Trump an der globalistischen Machtelite der USA sägte.
    Angesichts des durch die aktuelle Politik der USA und ihrer Vasallen betriebenen Totalitarismus und Kriegspolitik kann erahnt werden um wie viel besser die weltpolitische Entwicklung unter einer weiteren Amtszeit Trump gewesen wäre.

    • HarteEier sagt:

      Ja, ich weine ihm auch nach!

      Kommt Biden, der Bellezist, und wir stehen vor dem 3. WK. Das wundert mich nicht mal, war fast zu erwarten.

      Was mich wundert: Europa macht mit!!! Fast niemand wendet sich mit Grausen von diesem US Terrorregime ab, fast alle applaudieren noch. Die haben ihren Untergang verdient…

    • wasserader sagt:

      Die EU ist ein Zentrum der globalistischen Milliardäre und Konzerne.
      Der propagandistische Krieg in Europa gegen Trump war wohl darin begründet,
      dass die EU alleine zu schwach ist die globalistische Ideologie des Kapitals durchzusetzen.
      Mit Biden ist der Krieg wieder voll entbrannt.

    • _Box sagt:

      Ja, ich bin auch voll der Trauer um Jene, die sich gerne vor einem anderen Kaiser die Knie wund rutschen würden:

      Demokratiemanagement durch Techniken der Mentalvergiftung

      Besonders wirksam sind Arten der Manipulation, die direkt auf den Kern unserer mentalen Kapazitäten zielen und dazu beitragen, in den Köpfen Chaos anzurichten, aus dem sich dann politischer Nutzen ziehen lässt, Diese Formen der Manipulation will ich hier, in Ermangelung eines geeigneteren Wortes, „Mentalvergiftung“ nennen. Eine Mentalvergiftung kann auf eher affektive oder eher kognitive Bereiche unseres Geistes zielen.
      Am einfachsten läßt sich dies auf affektivem Wege bewerkstelligen. Durch die Erzeugung von geeigneten intensiven Affekten lässt sich das Denken lähmen und die Aufmerksamkeit von den eigentlichen Zentren der Macht ablenken und auf jeweils gewünschte Ablenkziele und Ablenkthemen richten.

      Besonders erfolgversprechend ist die systematische Erzeugung von Angst und Hass, die seit jeher zu den wirksamsten Instrumenten der Kontrolle der öffentlichen Meinung gehören. Lasswell stellte schon 1972 klar: „Es darf keine Zweifel darüber geben, auf wen sich der Hass der Öffentlichkeit zu richten hat.“ Durch die Erzeugung von Hass lässt sich Ängsten ein geeignetes Zielobjekt geben, auf das sich Affekte des Volkes richten können. Dadurch ist sichergestellt, daß sich Empörungsenergie und Veränderungsbedürfnisse nicht gegen die Zentren der Macht richten.

      (…)
      Populismus als politischer Kampfbegriff

      Auch „Populismus“ ist – ähnlich wie „Antiamerikanismus“ – ein Verklammerungsbegriff mit einer komplexen Verwendung. Populismus beinhaltet im Kern eine Form der politischen Kommunikation, die durch volksnahes Sprechen und unzulässige Vereinfachungen auf Affekte zielt. In diesem Sinne sind alle unsere Volksparteien populistische Parteien. Wenn sich die großen Parteien durchgängig selbst ausgesprochen populistischer Methoden und Strategien bedienen, stellt sich natürlich die Frage, warum sie so heharrlich den Begriff „Populismus“ als politischen Kampf- und Ausgrenzungsbegriff verwenden.
      Die Antwort findet sich in einem weiteren charakteristischen Merkmal populistischer Haltungen, nämlich einer fundamentalen Kritik an den Eliten. Es ist gerade dieser Aspekt, der den Machteliten natürlicherweise missfällt. Wie kann nun so eine Fundamentalkritik an den Machteliten zum gedanklichen Sperrgebiet gemacht und somit aus dem als „vernünftig“ anzusehenden Diskussionsraum ausgegrenzt werden? Dies läßt sich wieder durch eine geeignete Verklammerung mit geächteten Haltungen bewerkstelligen. Dazu ist der Rechtspopulismus mit seinen ideologischen Kernelementen sehr hilfreich. Auf Seiten einer völkischen Rechten wird die Gegenüberstellung von Volk und Eliten noch einmal verschärft. Jedoch ist bei ihr mit „Volk“ nicht einfach das Staatsvolk gemeint, sondern ein ethnisch weitgehend homogener „Volkskörper.“ In diesem Denken wird die Einheit und Intaktheit des Volkskörpers nicht mehr durch Rasse-Identitäten gestiftet, sondern durch kulturelle Identitäten oder nationale Identitäten – Konzepte, die ebenso Fiktionen sind wie der biologische Begriff von Menschenrassen. Die Aufgabe einer politischen Führung sei es nun, den „Volkswillen“ zum Ausdruck zu bringen. Die gegenwärtigen Eliten seien dazu aber nicht in der Lage, weil sie zu korrupt und unmoralisch seien. Der Rechtspopulismus richtet sich also direkt gegen „die da oben“ – nicht jedoch, weil er grundsätzlich gegen eine Elitenherrschaft wäre, sondern weil er gegenwärtige Eliten durch eine nationalistisch bis rassistisch gesinnte Elite ersetzen will.
      (Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören S. 72/77/78)

      Aber hey, wenn man mehr als die oberste Schicht Lack abkratzt könnte man sich einen Nagel abbrechen:

      „Clinton“ und „Trump“ – zwei Seiten einer Medaille
      Die Präsidenten gehen, die anderen bleiben.
      von Wolf Wetzel

      Sicherlich haben alle auf die eine oder andere Weise den US-Wahlkampf verfolgt, den Sieg Trumps und die Wellen, die dieser Sieg bis heute schlägt. In diesem ersten Beitrag zur Reihe „Werkzeug- und Prämissenkunde“ werden folgende Werkzeuge zum Einsatz kommen: Ideologiekritik, politische Ökonomie, Staatsanalyse. Im besten Fall gelingt es mit diesem Werkzeug, wie mit einer Bohrmaschine, tiefer zu bohren, um nicht nur die Farbe anzukratzen, die Unebenheiten der Oberfläche zu taxieren, den Feinputz zu bestimmen, sondern auch die tragenden Teile ausfindig zu machen.

      https://www.rubikon.news/artikel/clinton-und-trump-zwei-seiten-einer-medaille

      P.S.: An den pseudooppositionellen Einlässen, die Sehnsucht nach dem guten "Führer," kann man sehr gut erkennen daß es ein zutiefst strukturelles Problem ist.

    • Damocles101 sagt:

      Ne, hat er eben nicht du Schwätzer. Trump ist teil des neoliberalen Apparates und seine widerliche pro-Israel Haltung, sowie seine Kriegsverbrechen in Syrien und Iran und Afrika beweisen dies zweifellos.

      Geh ein Buch lesen.

  5. _Box sagt:

    Das Trump-Kapital
    Wie sich Donald Trumps ungehobelter Milliardärshaufen und die Wall Street miteinander arrangieren.
    von Werner Rügemer

    Durch die rosarote Obama-Brille erschienen die Verbrechen und Praktiken der Supermacht irgendwie nicht so schlimm: Guantanamo, Drohnenmorde, Ausspähen, Aufrüsten, Rassismus, Armut, Arbeitsplatzabbau durch US-Investoren auch in der Europäischen Union – das waren verzeihliche Begleitgeräusche. Und nun haben die USA mit Donald Trump zum ersten Mal einen bösen Präsidenten?

    Trump repräsentiert zunächst nicht, wie das für US-Präsidenten seit einem Jahrhundert der Fall war, die Interessen der Wall Street und der global aktiven US-Konzerne (Öl, Auto, Hightech, Rüstung, Agro/Pharma). Tatsächlich: Er kommt aus dem darunter angesiedelten Milieu der zahlreichen Milliardärs-Clans der ersten, auch der zweiten und dritten Generation. Sie haben sich innerhalb der USA regional ungehobelt hochgeboxt. Sie sind bisher global wenig präsent, ihre Namen in old Europe sind unbekannt.

    Das Kapitalvolumen von Trumps eigenem Familien-Imperium im Ausland ist mit zwei Dutzend Golfanlagen, Hotels und Trump Towers ein Nichts, verglichen mit Blackrock, Goldman Sachs, Exxon, Coca Cola, Apple, Microsoft und den anderen aus den Top 500 der Forbes-Liste. Zum Trump-Milieu gehören parasitäre Mit-Profiteure der Finanzkrise, kleinere Hedgefonds und Private Equity Fonds, Aufsteiger der Silicon Valley-Digitalökonomie, provinzielle Immobilien-Tycoons.
    (…)
    Vor und nach der Wahl: Der kleine Unterschied

    Während seines Wahlkampfes umgab Trump sich mit Mitgliedern seines unmittelbaren Milieus: Ein Club von männlichen Unternehmern meist im Alter über 70 Jahren. Nach der Wahl änderte sich das radikal.

    Zum Wahlkampf-Team gehörten der mit der Finanzkrise zum Mehrfach-Milliardär aufgestiegene Hedgefonds-Spekulant John Paulson, weitere Hedgefonds-Manager wie Lewis Eisenberg (Granite Capital), Private Equity-Investoren wie Stephen Feinberg (Cerberus), Thomas Barrack (Colony Capital) und Robert Grady (Gryphon Investors), der größte New Yorker Immobilieneigentümer Steve Roth, der Unternehmens-Ausplünderer Carl Icahn, der Fracking-Unternehmer Harold Hamm, der Hot Dog-Unternehmer Howard Lorber, der als König der Zwangsvollstrecker bekannt gewordene Steven Mnuchin, Andy Beal als Eigentümer der größten US-Privatbank und der China-geschädigte Stahlunternehmer Dan DiMicco.

    Nach seiner Wahl schaltete Trump schnell um. Er holte sich die Chefs großer Konzerne und Banken, so von General Motors, Disney, J.P. Morgan, Walmart, Boeing, IBM und zwei der größten Beraterfirmen, Boston Consulting Group und Ernst & Young. Auch Larry Fink ließ sich wendig bitten, obwohl er als Chef des größten Kapitalorganisators BlackRock und als „neuer König der Wall Street“ während des Wahlkampfes noch als zukünftiger Finanzminister der wahrscheinlichen Präsidentin Hillary Clinton galt.

    Nach der Wahl: Auch Silicon Valley dabei

    Die Digital Community des Silicon Valley hatte in ihrem „liberalen“ Selbstverständnis auf Hillary Clinton gesetzt. Man moserte an Trump herum wegen dessen Rassismus und Sexismus und wegen des Einreiseverbots für Bürger einiger islamischer Staaten. Doch die politischen Super-Opportunisten beider Seiten bewegen sich aufeinander zu.

    Trump holte nach der Wahl die Chefs von Amazon, Facebook, Google/Alphabet, Apple, Cisco, Tesla, Uber und den wichtigsten Start up-Investor Peter Thiel zu sich.
    (…)
    Wahlkampf gegen Wall Street – Regierung mit Wall Street

    Eine (scheinbar) noch heftigere Kehrtwendung vollzog der neu gewählte Präsident bei der Regierungsbildung. Auch er wusste, dass man Wahlen mit der Kritik an Wall Street gewinnt. Das hatte übrigens auch sein Vorgänger Obama so gehandhabt. Heftigst hatte Trump Hillary Clinton wegen ihrer engen Verbindung zu Wall Street angegriffen. Aber auch Trump kann und darf und will ohne Wall Street nicht regieren.

    Die Wall Street-Präsenz in Trumps Mannschaft ist größer als in allen US-Regierungen seit dem 2. Weltkrieg. An erster Stelle dominiert ganz traditionell die politisch einflussreichste Investmentbank Goldman Sachs.
    (…)
    Exxon-Chef, Euro-Plünderer, Privatschul-Fans

    Außenminister wurde Rex Tillerson, Chef des größten Öl- und Gaskonzerns Exxon. Die US-Ölmultis und Wall Street machen, zusammen mit den Geheimdiensten, sowieso auch ihre eigene Außenpolitik. Aber in schwierigeren Zeiten ist es besser, gleichzeitig direkter im State Department präsent zu sein. Dieses Ministerium ist traditionell die Interessenvertretung des global agierenden US-Kapitals. Tillerson will, kann und muss die außenpolitische Unerfahrenheit seines Präsidenten und dessen Milieu austarieren gegen die langfristigen diplomatischen Beziehungen zu den wichtigsten Staaten, seien sie freundlich oder feindlich – ein Balanceakt gerade gegenüber Russland und China und auch der EU.

    https://www.rubikon.news/artikel/das-trump-kapital

    Dazu:

    19. September 2019: Donald Trump unterzeichnet die Executive Order 13887, mit der eine National Influenza Vaccine Task Force eingerichtet wird, deren Ziel es ist, einen “nationalen 5-Jahres-Plan (Plan) zu entwickeln, um den Einsatz flexiblerer und skalierbarer Technologien zur Impfstoffherstellung zu fördern und die Entwicklung von Impfstoffen zu beschleunigen, die gegen viele oder alle Grippeviren schützen.” Damit soll einer “Influenza-Pandemie” entgegengewirkt werden, die “im Gegensatz zur saisonalen Influenza […] das Potenzial hat, sich schnell über den Globus zu verbreiten, eine größere Anzahl von Menschen zu infizieren und hohe Krankheits- und Todesraten in Bevölkerungsgruppen zu verursachen, die nicht immun sind”. Wie von manchen bereits vermutet, stand die Pandemie unmittelbar bevor, und auch in Europa liefen die Vorbereitungen (siehe hier und hier).

    https://alschner-klartext.de/2021/09/11/selbsterfuellende-prophezeiung/

    Mglw. auch von Interesse:

    Korrumpierte Landespolitik von Truman bis Trump
    Von Jeremy Kuzmarov Published On: 12. September 2021
    Ein provokatives neues Buch dokumentiert die unheilige Allianz zwischen der MAFIA, der CIA und dem unternehmerischen Establishment, die Amerika in „die gefährlichste Nation der Welt“ verwandelte.

    https://free21.org/korrumpierte-landespolitik-von-truman-bis-trump/

    • Damocles101 sagt:

      Danke für Ihre Beiträge. Wenigstens einer der hier nicht gänzlich einen an der Waffel hat. Ich kann es nicht fassen wie unsagbar dümmlich diese Trump-Apologeten sind, vor allem dieser strunz hohle Puente.

  6. Ralle002 sagt:

    Ex-US-Präsident Jimmy Carter: „USA sind keine Demokratie, sondern von Korruptheit und Bestechung durchsetzte Oligarchie“

    Donald hatte mit US-Staatsschulden Konjunktur gemacht. Dies ist jedoch insofern problematisch, weil Staaten beim derzeitigen Geld- und Bankensystem für ihre vielen Schulden kein Limit haben. Darüber hinaus können Staaten ihre vielen Schulden später praktisch nie wieder abbauen.

    heise, 30. Januar 2020
    USA: Staatsverschuldung mit Trump auf Rekordhöhe

    Donald zeichnet sich durch eine seltene Instinktlosigkeit aus:

    heise, 30. November 2016
    Trump als verlängerter Arm von Goldman Sachs?

    Tagesspiegel, 01.12.2016
    Trump beruft Investmentbanker zu Ministern

    Spiegel, 22.12.2016
    Auf Twitter
    Trump fordert atomare Aufrüstung der USA

    rp-online, 27. Februar 2017
    Trump will Militärausgaben um 54 Milliarden Dollar erhöhen

    Hierzu:
    Wenn man sich doch als US-Präsident von Investmentbankern "beraten" lässt, dann dürfte es auch kaum verwundern, dass dann auch Politik im Interesse der Banken gemacht wird.

    Spiegel, 26.01.2017
    Goldman Sachs verabschiedet Gary Cohn
    Trumps Top-Berater kassiert 285 Millionen Dollar

    Welt, 22.05.2017
    Saudis spenden 100 Millionen an Ivanka Trumps Hilfsfonds

    09.06.2017
    „Wunschliste“ statt Kaufverträge
    Experte: Trumps 100-Milliarden-Rüstungsdeal mit Saudi-Arabien war eine Täuschung

    Dann Donalds etwas fragwürdige Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank:

    SZ, 28. Januar 2014
    William Broeksmit:
    Ex-Deutsche-Bank-Manager tot aufgefunden

    handelsblatt.com, 25.10.2014
    ZWEITER SELBSTMORD
    Top-Manager der Deutschen Bank erhängt sich
    Er wurde tot in seiner Wohnung gefunden: Deutsche-Bank-Manager Calogero Gambino hat sich erhängt. Es ist der zweite Selbstmord in der Führungsetage des Instituts, möglicherweise in Zusammenhang mit Zinsmanipulationen

    zeit.de, 31. Januar 2017
    Deutsche Bank zahlt 600 Millionen Euro wegen Geldwäsche-Skandal
    u.a. steht dort:
    Kunden der Deutschen Bank sollen laut der Behörde über die Finanzplätze Moskau, New York und London rund zehn Milliarden Dollar an Rubel-Schwarzgeld aus Russland gewaschen haben.

    businessinsider, 31.05.2017
    Weitere US-Strafe gegen Deutsche Bank in russischer Geldwäsche-Affäre
    u.a. steht dort:
    Die Notenbank Federal Reserve gab am Dienstag bekannt, ein Bußgeld in Höhe von 41 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) wegen unzureichender Vorkehrungen gegen Geldwäsche verhängt zu haben.

    SZ, 26. Juni 2017
    Deutsche Bank:
    Deutsche Bank gerät immer tiefer in die Russland-Ermittlungen
    In US-Medien heißt es, Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten, stehe im Mittelpunkt der Ermittlungen in der sogenannten Russland-Affäre. Die Deutsche Bank soll darin eine wichtige Rolle spielen.

    DLF, 01.02.2018
    Schwierige Geschäfte
    Die Deutsche Bank und Donald Trump
    u.a. steht dort:
    Maxine Waters unterstellte damit eine Verbindung zwischen der Zusammenarbeit der Deutschen Bank mit russischen Oligarchen und ihrer großzügigen Kreditvergabe an Donald Trump nebst Familie.

    DLF, 01.03.2018
    Kredite an Jared Kushner
    US-Behörde verlangt Auskunft von Deutscher Bank
    Die Deutsche Bank soll ihre Kredite an den Immobilienkonzern von Jared Kushner und seine Familie offenlegen. Das verlangt die Finanzaufsichtsbehörde im US-Bundesstaat New York. Das Brisante: Für einen der Kredite interessiert sich auch US-Sonderermittler Robert Mueller – im Zusammenhang mit der sogenannten Russland-Affäre.

    private-banking-magazin.de, 29.11.2019
    THOMAS BOWERS
    Trumps ehemaliger Banker begeht Selbstmord
    Thomas Bowers ist tot. Der ehemalige US-Chef des Private Wealth Management der Deutschen Bank hat sich das Leben genommen. In seiner Zeit bei dem Institut hatte er Millionen-Kredite für Donald Trump abgesegnet, als andere Geldhäuser bereits auf Abstand gingen.

    FR, 03.08.2020
    Jared Kushner im Visier: Deutsche Bank startet Untersuchung gegen Trumps Schwiegersohn

    Zeit, 03. August 2020
    Rosemary Vrablic:
    Deutsche Bank untersucht Transaktion von Kushners Bankerin

    DLF, 12. Januar 2021
    Zeitungsbericht
    Deutsche Bank will keine Geschäfte mehr mit Trump machen

    Berliner Zeitung, 27.4.2022
    Los Angeles:
    Todesrätsel um Whistleblower der Deutschen Bank
    Valentin Broeksmit galt bereits seit dem 6. April als verschwunden, sein Twitter-Account blieb jedoch aktiv.

    nau.ch, 28.05.2020
    Bill Clinton soll Sex-Affäre mit Epsteins Zuhälterin gehabt haben

    In folgendem Beitrag ist auch ein Foto von Jeffrey Epstein und Donald Trump:

    free21.org, 8. September 2021
    Vor aller Augen verborgen:
    Die schockierenden Ursprünge des Falles Jeffrey Epstein

    FR, 08.07.2020
    Geschäfte mit Jeffrey Epstein kommen die Deutsche Bank teuer zu stehen

    recentr.com, 11. September 2018
    Die Blackstone Group, 9/11 und Trumps Freunde

    goldeneyepublishingltd.wordpress.com
    Larry Silverstein and the John Patrick O’Neill Connection

    Video:
    Donald Trump, Larry Silverstein, and WTC7

    extremnews.com, 14.11.2017
    CIA vertuscht Verbindung zu al-Qaida mit neuem Iran-Dossier

    John P. O'Neill
    https://de.wikipedia.org/wiki/John_P._O%E2%80%99Neill
    „Dieser Dienstag (11. 9.) war sein erster oder zweiter Arbeitstag“

    bushstole04.com
    https://www.bollyn.com/13697/
    9-11 and Alvin Krongard – Israel's Agent at the CIA

    aktiendaten.org
    Insiderhandel 11.September 2001

    Spiegel, 09.06.2016
    US-Wahlkampf: Trump hat Millionenschulden bei der Deutschen Bank

    Spiegel, 15.11.2016
    Milliardengeschäfte von Donald Trump
    Beispielloser Interessenkonflikt

    Manager Magazin, 16.01.2018
    Milliardendeals – Donald Trump und die Geldwäscher

    Spiegel, 03.02.2018
    Trump und die Russlandaffäre
    Was steht drin im FBI-Memo?

    Welt, 18.03.2018
    Trumps Beraterfirma soll 50 Millionen Facebook-Profile angezapft haben

    Spiegel, 13.04.2018
    Trump-Enthüllungsbuch von Ex-FBI-Chef
    Vernichtung auf 384 Seiten

    https://www.dailykos.com, May 15, 2018
    Mismanagement or corruption? Where is the record $107 million in donations to Trump's inauguration?

    zeit.de, 18. Januar 2019
    Russland-Affäre
    Trump soll Ex-Anwalt zur Lüge aufgefordert haben

    stern.de, 26. Januar 2019
    In Moskau verhaftet – besitzt dieses Callgirl Beweise, die Trump belasten?

    Welt, 25.04.2019
    BEI AMTSÜBERNAHME
    Trump hatte wohl 300 Millionen Dollar Schulden bei der Deutschen Bank

    WiWo, 01.05.2019
    Eine schwierige Finanzbeziehung
    Donald Trump und die Deutsche Bank

    taz, 20.05.2019
    Fragwürdige Überweisungen
    :Deutsche Bank im Trump-Tief
    Enthüllungen der „New York Times“ lassen den Aktienkurs der Deutschen Bank einbrechen. Wollte die Bank Unregelmäßigkeiten vertuschen?

    n-tv, 07. JUNI 2019
    Geldwäsche mit Trump-Krediten?
    Fed soll Deutsche Bank durchleuchten

    Augsburger Allgemeine, 13.08.2019
    Was der Fall Jeffrey Epstein über Donald Trump sagt

    Spiegel, 24.09.2019
    Trump soll vor heiklem Telefonat Zahlungen an Kiew gestoppt haben
    Fast 400 Millionen Dollar US-Hilfe sollten an die Ukraine fließen – dann unterband Präsident Trump laut US-Medien die Zahlung. War das ein Druckmittel, um Ermittlungen gegen Joe Bidens Sohn zu erzwingen?

    FR, 07.11.2019
    Ukraine-Affäre
    Donald Trump Jr. verbreitet den Namen des Whistleblowers via Breitbart-Artikel

    SZ, 7. November 2019
    Trump muss Millionen für Missbrauch von Stiftungsgeldern zahlen

    nytimes.com, 10. Dezember 2019
    „Crime in Progress“ erzählt die Geschichte hinter dem Steele-Dossier

    Hier machte Donald mal etwas Richtiges:

    Spiegel, 16.04.2020
    Corona-Pandemie
    Gates-Stiftung spendet weitere 150 Millionen Dollar
    Donald Trump will die Zahlungen an die WHO in der Coronakrise stoppen – und wird von Bill Gates dafür kritisiert. Der Microsoft-Gründer und seine Frau wollen die Finanzierung durch ihre Stiftung nun erhöhen.

    DLF, 17.08.2020
    Trumps geheime Finanzen
    NYT-Reporter schreibt über Beziehungen zur Deutschen Bank
    Die Geheimnisse um Donald Trumps Finanzen nähren zahlreiche Spekulationen. Immer wieder geht es um die Frage nach möglichem Einfluss russischer Oligarchen.

    t-online, 17.09.2020
    Sexueller Übergriff?
    "Ich war in seiner Gewalt" – Model beschuldigt Trump

    Video, 22.09.2020
    Trumps Deutsche Bank | WDR Doku

    FR, 22.10.2020
    FINANZ-DEALS
    Donald Trumps geheimes Konto in China

    FR, 08.11.2020
    VERSCHIEDENSTE ANKLAGEN STEHEN IN DEN STARTLÖCHERN
    Nach der US-Wahl: Donald Trump droht jetzt das Gefängnis

    FR, 01.12.2020
    Nahost-Krise: Donald Trump schickt Jared Kushner – Schwiegersohn mit Verhandlungserfolg

    n-tv, 13.03.2022
    Kandidatur 2024, schlimme Vision
    Trump: Biden soll Russland mit Nuklearschlag drohen

    businessinsider.com, Apr 28, 2022
    Whistleblower linked to FBI investigation into Trump and Deutsche Bank found dead in LA

    zeit.de, 2. Dezember 2017
    Kushner soll Flynn zu Russland-Kontakten angestiftet haben

    waz.de, 11.04.2022
    Trump-Schwiegersohn: Jared Kushner erhält Milliarden von Saudi Arabien

    derstandard.de, 13. April 2022
    SAUDI-ARABIEN
    Wie Trumps Schwiegersohn Kushner beim saudischen Kronprinzen kassiert

    handelszeitung.ch, 21.07.2016
    AUSSENSEITER
    Zehn Wirtschaftskapitäne, die Donald Trump unterstützen

    hochgepokert.com, 24. Oktober 2013
    Casino Boss würde Iran mit Atomwaffen angreifen – Video Inside
    Der Casino Moguls Sheldon Adelson sorgt mal wieder für Schlagzeilen. In einem Vortrag an der Yeshiva Universität in New York erklärte er dem Publikum, wie er mit dem Iran Konflikt umgehen würde. Seiner Meinung nach solle die USA als Warnung einfach eine Atombombe in der iranischen Wüste detonieren lassen.

    thenation.com, JANUARY 14, 2015
    GOP Mega-Donor Sheldon Adelson Funds Mysterious Anti-Iran Pressure Group
    United Against Nuclear Iran collected nearly one-third of its 2013 revenue from the Las Vegas–based casino magnate.

    cbsnews.com, SEPTEMBER 10, 2016
    Photos show Bill Clinton smiling, laughing with Trump, Melania, and model

    bloodhound.news, January 12, 2021
    Sheldon Adelson’s Fortune Helped Turn the GOP Into the Party of Israeli Apartheid

    Tagesspiegel, 10.07.2017
    Donald Trump Jr.
    Mysteriöses Treffen mit russischer Anwältin

    FR, 22.02.2021
    TV-KRITIK
    Arte: Der Aufstieg der Murdoch-Dynastie – Ivanka Trump macht ihren Einfluss geltend

    t-online, 28.12.2018
    Traf er Kreml-Vertreter in Prag?
    Neue Beweise sollen geheime Reise von Trumps Anwalt belegen

    independent.co.uk, March 27, 2019
    Trump associate to testify over Kazakh bank and Moscow tower dealings

    DLF, 29.06.2019
    Nahost-Friedensplan
    Kritik an Kushners Initiative
    Mit Investitionen und Krediten in Milliardenhöhe will Donald Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner den Nahost-Konflikt lösen. Sein Friedensplan für die Region stößt allerdings auf breite Skepsis. Vom Workshop am Golf bleibt vielmehr die neue Haltung des Staates Bahrain zu Israel hängen.

  7. Momino sagt:

    Da musste ich beim Lesen sogar herzhaft lachen. 👍 Und mir schoss in den Kopf: Wie im richtigen Leben, oder? Seit Jahren. Derjenige, der (noch gesittet und mit Respekt) sagt was er denkt ist der Böse, egal was er tut oder sonst tut, und derjenige, der hintenrum kommt, scheinheilig ins Gesicht ist, zieht das große Los.
    War aber mal nicht so. Woran liegt's?

  8. Andreas I. sagt:

    Hallo,
    es gab in USA, soweit ich mitbekommen habe, schon immer die zwei Ansichten oder politischen Lager:
    1. sich um sich selbst kümmern (und nicht um den Rest der Welt)
    2. die gesamte Welt beherrschen
    wenn man das so sieht, war Trump vom ersteren Lager.
    Dann sind da in USA aber auch noch die über dreistellige Milliarden in Bankkonten verfügenden Oligarchen und für deren Geschäftsmodelle scheint 2. besser zu sein, jedenfalls kurz- bis mittelfristig.

    • Damocles101 sagt:

      Echt? Hat er deshalb die Raketen auf Syrien geschossen? Hat er deshalb keinen einzigen Krieg beendet, unter anderen jene in Afrika? Hat er deshalb den iranischen Helden und General Soleimani zusammen mit dem dreckigen Terrorregime Israel ermordet?

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