Bildmaterial zur Mondlandung gefälscht? | Von Markus Fiedler

Seltsame Anomalien in Bildern und Videos stellen die Wahrhaftigkeit der Berichterstattung der NASA zur Mondlandung in Frage.

Ein Standpunkt von Markus Fiedler.

Die Landungen auf dem Mond der US-amerikanischen Missionen Apollo 11, 12, 14, 15, 16 und 17 waren ein Meilenstein der Technik und wurden mit einem bis dahin noch nie gesehenen Medienspektakel begleitet. Dabei war die erste Mondmission im Jahr 1969 sicher die meistgesehene weltweite Übertragung überhaupt. Wichtig in diesem Zusammenhang war das Vorzeigen der technischen Überlegenheit der Supermacht USA gegenüber dem Konkurrenten UdSSR.

Denn vorausgegangen waren die Erdumrundungen einer ganzen Serie an Kleinstsatelliten des Ostblocks. Diese allerersten Gehversuche im Weltall hörten auf den Namen „Sputnik“, was im russischen für „Begleiter“ oder „Weggefährte“, bzw. im astronomischen Zusammenhang für Trabant bzw. Satellit steht.(1) Wie kam es dazu?

Der Wettlauf in den Weltraum

Dwight D. Eisenhower kündigte am 29. Juli 1955 den Start eines Programms für einen Erdsatelliten an. Die Sowjetunion konterte diese Ankündigung nur vier Tage später mit einer gleichartigen Verlautbarung.(2) Vor dem Hintergrund des inzwischen laufenden kalten Krieges der beiden Supermächte war dies als „sportlicher“ Wettbewerb zu werten, der zeigen sollte, wer die besseren Ingenieure und Techniker hatte. Den Wettlauf verloren die USA mit Pauken und Trompeten.

Schon am 4. Oktober 1957 katapultierten die UdSSR unerwartet früh mittels einer Interkontinentalrakete R-7 als allererste ein Objekt in den Weltraum. Dieser Satellit „Sputnik 1“ löste in den USA den sogenannten Sputnikschock aus.(3)

Auf den Seiten des SWR lesen wir hierzu:

Als 1957 die Sowjetunion mit “Sputnik” den ersten Satelliten in den Weltraum brachte, fühlten sich die USA herausgefordert. Raketeningenieur Wernher von Braun spricht 1959 sehr explizit von der politisch-militärischen Bedeutung der Raumfahrt.(4)

Eine nun folgende Serie von Sputniksatelliten zeigt den USA, dass die Russen in Sachen Raumfahrt den USA bis dato ein ganz gewaltiges Stück voraus waren.

Die Satelliten transportierten auch Lebewesen. Die wohl bekannteste Hündin trug den Namen Laika sie war das erste irdische Lebewesen im All. Sie erreichte mit „Sputnik 2“den Orbit, verstarb dort dann allerdings nach nur wenigen Stunden aufgrund unzureichender Technik, was weltweit für Trauer sorgte.(5)

Der Satellit „Sputnik 5“ startete am 19. August 1960 und mit ihm unter anderem zwei weitere Hündinnen, die auch unverletzt wieder den Erdboden erreichten. Eine der Hündinnen namens Strelka gebar nachfolgend sechs Welpen, von denen einer der Tochter Caroline des US-Präsidenten John F. Kennedy geschenkt wurde.(6)

Ein Rekord der Russen reihte sich an den anderen. Das erste Objekt im Weltall. Das erste Lebewesen im Weltall. Das erste Lebewesen, das wieder zurückkam, auch von den Russen gestartet. Und dann war da noch das Medienspektakel um den ersten Kosmonauten Juri Gagarin im Erdorbit im Jahr 1961.

Er wurde offiziell mit einer um eine dritte Stufe ergänzten Interkontinentalrakete R-7 in den Erdorbit befördert. All das zeigte deutlich, dass die Russen mit der Raketentechnik weiter waren als die USA. Diese Raketen kamen aus der militärischen Nutzung der UdSSR was selbstverständlich zu Unbehagen in den USA führte.(7)

Auf den Seiten des Deutschlandfunks kann man dazu lesen:

Für die USA war der erste Flug eines Menschen ein Schock – und zwar mit deutlich mehr Wirkung als der Start des ersten Satelliten Sputnik dreieinhalb Jahre zuvor. Nur wenige Tage später scheiterte auch noch die Invasion Kubas in der Schweinebucht. Der junge Präsident John F. Kennedy stand kräftig unter Druck – und musste der Nation ein Ziel vorgeben.”(8)

Unter diesem Eindruck und der durch die vielen technischen Meilensteine der UdSSR gekränkten amerikanischen Seele kündigte John F. Kennedy also am 12. September 1962 an, dass die USA zum Mond fliegen wollten.

Er sagte:

Einige sagen, warum der Mond? Warum wählen wir ihn als unser Ziel? Und sie könnten genauso gut fragen, warum den höchsten Berg besteigen? Warum vor 35 Jahren den Atlantik überfliegen? Wir haben uns entschlossen, zum Mond zu fliegen. Wir haben uns entschlossen, noch in diesem Jahrzehnt zum Mond zu fliegen – nicht, weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist.“(9)

Das hieß im Klartext: Die USA hatten nur noch etwas mehr als 7 Jahre Zeit, dieses Ziel zu verwirklichen, ansonsten hätten sie abermals ihre selbstgesteckten Ziele nicht erreicht, was verheerend in der Außenwirkung der so selbstsicheren Nation gewesen wäre.

Weltraumfieber

Die Rede Kennedys war darüber hinaus eine typische Rede eines US-Amerikaners mit viel Pathos. Das machen, was noch nie vorher jemals ein anderer gemacht hat. Ein immer wiederkehrendes Motiv von Pionieren, das sich durch die noch junge amerikanische Geschichte zieht. Daran anknüpfend finden wir in einer bekannten Fernsehserie aus jener Zeit ganz ähnliche einleitende Worte:

Der Weltraum, die finale Grenze. […] Kühn dorthin gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.“

Das ist das Originalzitat aus der Serie Star Trek:

Space: the final frontier. […] To boldly go where no man has gone before.“(10)

Die Serie Star Trek (in Deutschland: Raumschiff Enterprise) trat in den USA im Jahr 1966 seine Erfolgsgeschichte an, was wohl kein Zufall war, die ganze Nation war zunehmend im Weltraumfieber.(11)

Nur zwei Jahre später im Jahr 1968 erschien Stanley Kubricks Science-Fiction-Meisterwerk „2001: Odyssee im Weltraum“ (Originaltitel: 2001: A Space Odyssey), ein Kinofilm mit zahlreichen Alleinstellungsmerkmalen sowohl in der Handlung als auch alleine schon durch seine filmischen Tricks. Darunter die Darstellung von Schwerelosigkeit, realistisch anmutende Flüge von Raumschiffen oder aber beispielsweise die realistisch anmutende Darstellung der Mondoberfläche. Der Effektspezialist Douglas Trumbull zeichnete für dieses visuelle Feuerwerk verantwortlich.(12) Nach diesem Blockbuster auf der Kinoleinwand folgte ein Jahr später der Blockbuster der NASA für die Fernsehzuschauer.

Denn gerade noch rechtzeitig kurz vor dem Ende des Jahrzehnts haben es die USA dann tatsächlich geschafft. Sie bringen eine bemannte Mission zur Mondoberfläche und heil wieder zurück zur Erde.

Und das alles im Jahr 1969. Angefangen mit den Vorbereitungen im Januar jenen Jahres, am 20. Mai den Transport der mit 110m Länge bis dahin größten Trägerrakete „Saturn V“ zur Startrampe, dem Start des Landemoduls „Apollo 11“ mit der Rakete am 16. Juli 1969, der Mondlandung am 20. Juli, dem Rückflug noch am selben Tag und der erfolgreichen Landung auf der Erde am 24. Juli.(13)

Verschwörungstheorien“

Relativ schnell nach der Mondlandung kamen aber Zweifel an ihrer Authentizität auf. Diese Zweifel wurden weiter genährt durch die Veröffentlichung eines umfassenden Stapels an Bildmaterial, welches auf den Internetseiten der NASA für jedermann zugänglich ist.(14) Gestützt auf allerlei seltsamen Beobachtungen am Film- und Bildmaterial wurde die Kritik immer lauter, dass die gesamte Mondmission oder wenigstens der Teil der Mondlandung eine trickreich inszenierte Vorstellung gewesen seien, um einen angeblichen technischen Vorsprung der USA vorzuspiegeln, den es tatsächlich in dieser Form gar nicht gegeben habe.

Angefangen bei Kritikern wie William Charles Kaysing, der in den 1960er Jahren Mitarbeiter bei einer NASA-Zulieferungsfirma für Raketentriebwerke namens „Rocketdyne“ war und das Buch „We never went to the Moon“ geschrieben hat,(15) bis hin zu Kritikern der Gegenwart.

All jene, die an der Mondlandung nur die leisesten Zweifel anmelden, werden einem Automatismus folgend von den Lei(d/t)medien sofort als klassische Verschwörungstheoretiker eingeordnet. Gemeint sind damit „Spinner“ und „Quacksalber“. Gehen Sie bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Das ist die zentrale Aussage dieser selbsternannten Qualitätsmedien. Sie wären aber nicht Leser und Zuschauer von unabhängigen Medien wie Apolut.net wenn Sie sich mit so einer plumpen Vorstellung von „One Trick Ponys“ ohne Fachkenntnisse aus dem Universum von ARD, ZDF und co. zufrieden geben würden.

Bildmaterial für die Propaganda

Relativ schnell kam beispielsweise der Hinweis, dass Stanley Kubrick in irgendeiner Form an einer angenommenen Inszenierung der Mondlandung beteiligt gewesen sein könnte, was William Karel in einer Mockumentary mit dem Titel „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ satirisch überhöht verarbeitete. Wobei die Sendung bis zum Schluss den Eindruck einer authentischen Dokumentation vermittelte. Erst wenn man die Outtakes im Abspann der Sendung sieht, wird man gewahr, dass es sich um eine Veräppelung des Zuschauers handelt, die selbigen in höchster Verwirrung zurücklässt.(16)

Gibt es für die Inszenierung der Mondlandung in einem Filmstudio oder an einem abgelegenen Ort auf der Erde also wirklich kein Motiv? Aber selbstverständlich gibt es ein solches Motiv: Die USA standen durch den selbst gesteckten Zeitplan mächtig unter Druck. Auch war die geplante Mondmission, so wie sie offiziell verkündet wurde, technisch ein einziger Ritt auf der Rasierklinge.

Schon der kleinste technische Fehler konnte das ganze Vorhaben scheitern lassen. Mit fatalen Folgen nicht nur für die Raumfahrer, sondern für die gesamte Nation. Es ist also besonders vor dem Hintergrund, dass die USA im kalten Krieg dringend einen PR-Erfolg brauchten, nur logisch, von der Annahme auszugehen, dass man zumindest in Erwägung gezogen hat, eine Art doppelten Boden in die Mondmission einzubauen, so dass sie wenigstens medial nicht scheitern konnte.

Auch wenn unterstellt wird, dass die Mondmission wie offiziell berichtet stattgefunden hat, wäre es geradezu naiv anzunehmen, dass man sich bei der NASA einzig und alleine darauf verlässt, dass ausschließlich die Astronauten Bilder als Beweismaterial liefern. Was ist, wenn dieses Bildmaterial aus irgendeinem Grund nicht verwendbar ist oder aber nicht zur Erde gelangt? Hier anzunehmen, dass man für die Propaganda vorsorglich entsprechendes Bildmaterial vorbereitet hat, ist also ganz und gar nicht abwegig.

Und genau in diesem Bereich bewegt sich die Fragestellung des vorliegenden Artikels. Gibt es Hinweise darauf, dass Bildmaterial von der Mondoberfläche eventuell gar nicht dort sondern in einem Studio irgendwo auf der Erde aufgenommen wurde?

Dazu sollen hier nur zwei Phänomene der NASA-Bildaufzeichnungen genauer betrachtet werden.

Die wehende Flagge

Immer wieder hört man von wehenden Flaggen auf der Mondoberfäche. In der Wikipedia liest man dazu folgendes unter der Rubrik „Verschwörungstheorien zur Mondlandung“:

Filmaufnahmen beim Aufstellen der US-Flagge zeigen, dass die Flagge sich zunächst bewegte. Da der Mond keine Atmosphäre aufweist, schließen Verschwörungstheoretiker, dies sei so auf dem Mond nicht möglich gewesen. Die Bewegung der Flagge wurde allerdings nicht durch Wind, sondern durch anhaltende Schwingungen im luftleeren Raum nach dem Kontakt mit dem Flaggenmast verursacht (vergleichbar mit der Schwingung eines Pendels). Da die Reibung der Fahne an der Luft entfällt, werden Schwingungen und Vibrationen einer Flagge auf dem Mond – hervorgerufen durch das Einschlagen des Mastes oder das Richten der Flagge – nur durch die Steifheit des Stoffes gedämpft.“

Nach diesem allgemeinen Text folgt ein weiterer Abschnitt zur Mondmission von Apollo 11. Dieser geht aber am Kernproblem vorbei. Es wird zu einer Fragestellung argumentiert, die gar nicht der Problemstellung entspricht.

Es mag gut sein, dass sich einzelne auch zu Fotos von Apollo 11 geäußert haben. Diese Mission stand aber bezüglich seltsamer Bewegungen der Flagge nie im Vordergrund der Debatte.

Es gibt hier vielmehr ein interessantes Video aus dem Material der Mondmission von Apollo 15.

Genau gesagt handelt es sich dabei um den Filmausschnitt mit der Kennung „a15v.1485548.mpeg“.(17) Dieses Video ist seit 2014 auch in aufgehellter Version auf YouTube zu finden. Und zwar unter dem Titel „Apollo 15 flag waving“.(18) Übrigens wird hier mittels sogenanntem Shadowban das Auffinden dieses Videos seitens YouTube erschwert. Der sonst so intelligente Suchalgorithmus von YouTube stellt sich hier plötzlich maximal dumm an, wenn man den Titel des Videos nicht exakt in die Suchfunktion von YouTube eingibt.

Was ist im Video zu sehen? Nach dem Einstechen der Flagge in den Mondboden steht diese schon nach kurzer Zeit absolut still. Ein Astronaut posiert für Fotos vor der Flagge, sein Kollege fotografiert ihn. Die Flagge steht weiterhin still. Die ganze Szene wird zusätzlich von einer Filmkamera aufgezeichnet. Ab Minute 2:36 kann man etwas deutlich erkennen, das eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Ein Astronaut läuft vor der Kamera an der ruhenden Flagge vorbei ohne diese zu berühren. Aber die Flagge wird ohne Berührung ausgelenkt! Sie bewegt sich in Richtung Austronaut, schwenkt ein paar mal hin und her und verharrt wieder in der Ruheposition. Und dieses Verhalten zeigt sich exakt so, wie der Physiker es bei einer vorhandenen Atmosphäre und Luftwirbeln erwarten würde. Siehe Video 1.

Video 1: Auf Youtube eingestelltes Video von der Apollo 15 Mondlandung. Originalvideo der NASA mit der Kennung a15v.1485548.mpeg(19)

Wie kann man dieses Auslenken der Flagge erklären? Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Der Mast wird bewegt.

Es ist im Bildmaterial lediglich das Schwenken des Flaggenstoffes zu sehen. Keine Auslenkung des Flaggenmastes bzw. der Querstrebe ist zu erkennen. Auch nicht in Zeitlupe oder Ausschnittsvergrößerung. Für die zu sehende Auslenkung muss aber ein Schwenken des Fahnenmastes bzw. der Querstrebe sichtbar sein. Damit scheidet eine mechanische Einwirkung über den Fahnenmast aus.

Möglichkeit 2: Die Flagge wird durch etwas angestoßen.

Hier gäbe es mehrere denkbare Szenarien. Ein Auslenken der Flagge durch sichtbare Gegenstände jeglicher Art allerdings kann anhand des Bildmaterials nicht nachgewiesen werden.

Möglichkeit 3: Der Astronaut lenkt die Flagge aus über eine statische Aufladung seines Raumanzugs. Dies wäre tatsächlich die wahrscheinlichste aller denkbaren Möglichkeiten und wäre auch mit der Art und Weise der Flaggenbewegung in Einklang zu bringen.

Tatsächlich waren die einhergehenden Gefahren mit statischen Aufladungen der Raumanzüge bei Apollo 11 ein breit diskutiertes Thema in der NASA. Die Anzüge konnten sich aufladen, wie aus einem NASA-Dokument mit dem Titel „Static electricity in the apollo space craft“ von den Autoren Andrew E. Potter Jr. und Benny R. Baker aus dem Jahr 1969 hervorgeht.(20) Darin wurde beispielsweise ein möglicher Funkenschlag durch statische Entladung im Landemodul diskutiert.

Sichtet man aber umliegendes Videomaterial, so geht der Astronaut öfter näher an der Flagge vorbei bzw. bleibt daneben stehen, ohne einen entsprechenden elektromagnetischen Effekt einer statischen Aufladung. Die Flagge bewegt sich hier nicht. Nur eine Minute vor der Flaggenbewegung steht der Astronaut beispielsweise direkt neben dem Mast. Und das erzeugt keine Auslenkung der Flagge. Dies wiederspricht einer statischen Aufladung des Raumanzugs bzw. die Emission anderer elektromagnetischer Felder.

Das Problem mit der sich bewegenden Flagge wird auf den Seiten der NASA tatsächlich diskutiert. Interessanter Weise schließt man dort eine statische Aufladung des Anzugs bzw. irgendwelche elektrischen Felder als Ursache für die Flaggenbewegung ebenfalls aus.

Dazu ist auf der Seite mit dem im Fließtext eingebundenen Video unter demselben zu lesen:

Beachten Sie die leichte Bewegung der unteren rechten Ecke der Flagge, nachdem Dave vorbeigekommen ist. Journal Contributors haben eine Reihe möglicher Ursachen vorgeschlagen: (1) Dave könnte mit seinem linken Arm gegen die Flagge gestreift haben, als er vorbeiging; (2) er hätte mit seinem Stiefel etwas Dreck treten können, der den Boden der Flagge berührte; (3) er hätte mit seinem Stiefel, der gegen die Fahnenstange stieß, einen Erdhügel seitwärts schieben können; (4) der Aufprall seiner Stiefel auf dem Boden, als er vorbeilief, hätte den Fahnenmast erschüttern können; (5) er könnte eine statische Aufladung getragen haben, die das Flaggenmaterial angezogen hat; (6) die Flagge könnte durch Emissionen des Rucksacks gestört worden sein.]

[Wenn man über diese Möglichkeiten nachdenkt, sind die Nummern 5 und 6 sehr unwahrscheinlich, da es keine Hinweise auf ähnliche Flaggenbewegungen während der Einsätze von Apollo 14, 16 und 17 gibt, für die wir gute Videos oder – im Fall von Apollo 14 – Filme haben […].”(Maschinelle Übersetzung) (21)

Der Autor des Textes stellt weitreichende Überlegungen zum Abstand des vorbeihüpfenden Astronauten zur Flagge an und schlussfolgert mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, dass der Astronaut mit dem Ellenbogen die Flagge gestreift haben könnte.

Aufgrund des umliegenden Filmmaterials kann man aber sehr gut den Abstand des Astronauten zur Flagge einschätzen. Der Astronaut befand sich für eine Berührung der Flagge zu weit entfernt von ihr. Außerdem hätte ein Anstupsen mit dem Ellenbogen zunächst eine Auslenkung der Flagge weg vom Astronauten erzeugt. Hingegen wurde die Flagge im Film zuerst zum Astronauten hingezogen.

Interessanter Weise wird hier der Elefant im Raum auf den Seiten der NASA nicht angesprochen. Und damit sind wir bei der Möglichkeit, die hier am wahrscheinlichsten ist.

Möglichkeit 4: Die Flagge wird durch Luft in Bewegung gesetzt. Der Astronaut erzeugt hinter sich durch seine schnelle Fortbewegung einen Luftwirbel der die Flagge anzieht. Diese Möglichkeit schließt allerdings aus, dass die Aufnahme auf dem Mond gemacht wurde. Dort ist nach einhelliger Meinung keine Atmosphäre vorhanden.

Bilder einer seltsamen Sonne

Von der Mondmission von Apollo 12 gibt es mehrere Aufnahmen die gegen die Sonne gemacht wurden. Bezug nehmen möchte ich hier auf das Foto „AS12-46-6739HR.jpg“.(22) Siehe Abb.1.


Abb.1: Originalfoto AS12-46-6739HR.jpg (Apollo 12, Filmmagazin Nr. 46, Foto Nr. 6739, Hohe Auflösung) aus dem Bildmaterial der NASA direkt von der NASA-Webseite heruntergeladen.

Darauf ist die Sonne links neben dem Mondlandemodul zu sehen. Abgesehen davon, dass die Sonne ungewöhnlich groß auf dem Bild erscheint, gibt es eine weitere interessante Besonderheit.

Wenn man das Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm stark abdunkelt und im Kontrast erhöht, ist eine seltsam punktförmige und zusätzlich eine ringförmige Struktur in der Sonne erkennbar. Außerdem sieht man einen diagonalen Strich durch die Sonne laufen, der allerdings auf einen Linsen- bzw. Blendeneffekt der Kamera zurückzuführen ist. Siehe Abb.2.

Abb.2: Bild wie Abb.1, Kontrast und Helligkeit im Bildbearbeitungsprogramm GIMP geändert.

Jetzt könnte man das als Artefakt in dieser einen Fotografie abtun, welches auf irgendwelche Fehler beim Fotografieren zurückzuführen sei. Diese Anomalie wiederholt sich allerdings in den Mondfotos von Apollo 12, Apollo 14, Apollo 15, Apollo 16 und Apollo 17.

Beispielsweise zeigen folgende Fotos die gleiche seltsame „Sonne“:

– AS14-64-9176HR.jpg (23)

– AS15-87-11745HR.jpg (24)

– AS16-109-17856HR.jpg (25)

– AS17-134-20410HR.jpg (26)

Das ist nicht das, was von Fotografien der Sonne zu erwarten ist. Egal ob mit analogem Film oder mit digitalem Bildsensor aufgenommen erwartet man eigentlich nur zweierlei Dinge. Entweder ist die Sonne wegen der unzureichenden Dynamik der Analogfilme bzw. der digitalen Bildsensoren nur als weiße Scheibe erkennbar, und zwar unabhängig vom Umfang einer nachträglichen Bildbearbeitung, oder aber der Film bzw. der Sensor hat eine so hohe Dynamik bzw. der Lichteinfall in die Kamera wird so weit abgeschwächt, dass die Oberflächenstruktur der Sonne mit den zahlreichen Protuberanzen erkennbar wird. Diese Protuberanzen sehen aber gänzlich anders aus, als das, was wir da im Bild sehen.

Das was wir hier in den Fotos sehen entspricht ziemlich genau dem Bild eines Scheinwerfers. Die NASA streitet aber ab, dass es auf dem Mond eine andere Lichtquelle als die Sonne gegeben hätte.(27) Wenn man hier nun aber auf Basis des Bildmaterials zum Schluss kommt, dass es sich bei der angeblichen Sonne um einen Scheinwerfer gehandelt haben müsste, zweifelt man damit automatisch an, dass die Bilder auf dem Mond geschossen wurden.

Anfrage an die NASA

Selbstverständlich ist es interessant zu wissen, wie sich die NASA zu diesen Phänomenen positioniert. Daher habe ich eine Presseanfrage an die NASA geschrieben und diese Anfrage gleich an mehrere in Frage kommenden Email-Adressen gerichtet, in der Hoffnung, dass davon wenigstens ein Ansprechpartner zurückschreibt.(28) Bisher habe ich keine Rückmeldung bekommen. Die gesetzte Frist von 5 Tagen ist bei Veröffentlichung dieses Artikels auch überschritten.

Sollte sich nachträglich noch jemand von der NASA zurückmelden, wird das als Anmerkung in diesem Artikel hinzugefügt und im vollen Wortlaut als neuer Artikel auf Apolut.net nachgereicht.

Weitere Kritikpunkte

Neben vielen weiteren Anomalien, die in zahlreichen weiteren Bildern querbeet zu allen Mondlandungen gefunden wurden, werden auch ganz grundlegende technische Probleme ausführlich unter den Kritikern der Mondlandung diskutiert.

Dabei ist beispielsweise der Start der „Saturn V“ – Trägerrakete soweit bei eigentlich allen Kritikern unstrittig. Dass diese Rakete prinzipiell eine entsprechend große Nutzlast zum Mond bringen kann, ist ebenfalls unstrittig.

Zur Mondmission treten hingegen unter anderem folgende Fragestellungen in den Vordergrund:

  • Hat die NASA wirklich Personen jemals außerhalb des Erdorbits transportiert und wieder zur Erde zurückgebracht?

  • Sind jemals Personen auf dem Mond mit den Landefähren Apollo 11 bis 17 gelandet (Ausnahme Apollo 13)?
  • Ist das mitgebrachte Mondgestein echt?

  • War die Navigationstechnik ausgereift genug, um so eine Mondlandung auszuführen?
  • Sind die Apollo-Mondlandemodule überhaupt technisch in der Lage, einigermaßen sicher auf dem Mond zu landen und wieder zu starten? Dies bezieht sich vor allem auf die einmotorige Bauweise der Landeeinheit und der Aufstiegseinheit mit starr angebrachten Düsen.
  • Reicht der Treibstoff der Mondlandemodule für die Mission?
  • Konnten die Astronauten wirklich stehend wieder mit dem Aufstiegsmodul starten oder wären sie durch die auftretenden Trägheitskräfte zusammengebrochen?

Zusammenhängend mit der Erstellung des Bildmaterials wird immer wieder folgende technische Frage aufgeworfen?

  • Wie haben die Astronauten mit Handschuhen die Filme der verwendeten Hasselblad-Kameras gewechselt?

Zu diesen Fragestellungen gibt es viele kritische Vorträge und lange Diskussionen. Robert Stein bearbeitet das Thema der Mondlandung schon seit über zwei Jahrzehnten und hat dazu mehrere Vorträge gehalten. Einer dieser Vorträge sei exemplarisch empfohlen, auch wenn man nicht allen Argumenten darin folgen mag. Aber er zeigt, welche Bandbreite an Argumenten auf Seiten der Kritiker aufgeworfen werden und wie seitens der NASA-Befürworter geantwortet wird. Der Vortrag aus dem Jahr 2018 lautet „Apollo, Kubrick und der Mond – Robert Stein“ und ist auf YouTube zu finden.(29) Natürlich nur, wenn man gezielt danach sucht. Auch hier zeigt sich, dass bei Eingabe vieler Begriffe aus dem Titel der Sendung zunächst nur andere NASA-unkritische Filme angezeigt werden, die – nebenbei gesagt – gar nicht die geforderten Suchbegriffe enthalten. Man muss schon den Titel exakt eingeben, damit diese Sendung auch als erstes in den Suchergebnissen angezeigt wird.

Das Video wird demnach seitens YouTube ebenfalls in den sogenannten Shadowban gesetzt. Also das gleiche Phänomen, dass auch das Flaggenvideo ereilte. Beide Medien werden gezielt in der Reichweite minimiert. Ein vollkommen undemokratisches Vorgehen, das die Meinungsbildung der Bürger zu diesem Thema gezielt behindert bzw. unmöglich macht. Das ist aufgrund der Marktmacht und Monopolstellung von YouTube eindeutig verfassungswidrig.(30) Aber das ist nicht Thema dieses Beitrags.

Schlussfolgerungen

Wir können zum Schluss kommen, dass die NASA mit äußerst zweifelhaftem Bildmaterial die Mondlandung medial begleitet. Eine vorliegende Fälschung des Videomaterials zur Apollomission 15 ist wahrscheinlich.

Will heißen, dass der hier diskutierte Videofilm wahrscheinlich in einem Studiosetting auf der Erde und nicht auf der Mondoberfläche aufgenommen worden ist.

Ist das besagte Video von Apollo 15 eine Fälschung, so sind zeitlich umliegende Videosequenzen und Fotos auch als Fälschungen enttarnt, weil sie das exakt gleiche Setting zeigen.

Was den größten Teil der geschossenen Fotos als „Beweis“ für eine Mondlandung disqualifiziert.

Gleiches gilt für alle Fotos mit der seltsamen Sonne. Alle umliegenden Fotos des jeweils gleichen Films müssen ebenfalls als Fälschung gelten, wenn wir davon ausgehen, dass die fotografierte Sonne eine Fälschung ist. Darüber hinaus ist das diskutierte Foto von Apollo 12 beispielsweise auch Teil einer Panoramaserie. Darin wird die Umgebung auf dem Mond bzw. das Setting im Filmstudio genauestens gezeigt. Alle Fotos, die die gleichen Details aus diesem Setting zeigen und sei es nur aus anderem Blickwinkel scheiden ebenso als Beweis für eine Mondlandung aus, weil das gesamte Setting dann eine Fälschung darstellt, wenn nur ein Foto davon als Fäschung angesehen wird.

Das Problem lässt sich aufgrund gleichartiger Fotos auf die Missionen Apollo 14, 15, 16 und 17 übertragen.

Damit stellt sich automatisch die Frage, wo das original Bildmaterial von den Mondlandungen ist.

Das hat Auswirkung auf die Beurteilung der Glaubwürdigkeit der NASA-eigenen Berichterstattung. Sind die Bildaufzeichnungen tatsächlich Fälschungen, so hat die die NASA das Publikum arglistig getäuscht.

Wie bereits einleitend erwähnt, wäre es zu erwarten, dass die NASA bei so einem prestigeträchtigen Ereignis einen doppelten Boden einzieht und parallel zur tatsächlichen Mondlandung zusätzlich hochwertiges PR-Bildmaterial erstellt, um das Ereignis mit maximal möglicher Propaganda in die Welt zu streuen.

In diesem Zusammenhang ist aber von der NASA keinerlei Veröffentlichung bekannt, in der dieses Vorgehen eingestanden wurde. Die NASA besteht weiterhin auf der Echtheit der Bilder und damit zusammenhängend auf der Echtheit der Mondlandungen. Zusätzlich wurden jüngst weitere Beweisfotos einer Mondsonde geliefert, aufgenommen aus 20km Höhe, die sogar die Fußabdrücke auf der Mondoberfläche und die Krater zeigen sollen, die durch die Triebwerke der Landemodule Apollo 12 bzw. Apollo 14 erzeugt wurden. Diese Krater haben im Bildmaterial ein beachtliches Ausmaß und gehen weit über die Ausmaße der Landefähren hinaus. Das berichtete und zeigte „der Spiegel“ in einem Videobeitrag aus dem Jahr 2019.(31)

Abb.3: Screenshot aus dem Videobeitrag des Magazins „DER SPIEGEL“, Quelle, siehe (32)

Hier ergibt sich allerdings ein Widerspruch und man muss abermals Zweifel im Zusammenhang mit dem neuerlichen Bericht anmelden. Denn im ursprünglich veröffentlichten Bildmaterial von Apollo 12 und 14 waren keinerlei Triebwerkskrater in diesem Ausmaß unter den Mondfähren zu sehen, allenfalls ein Stück freigelegter und leicht verfärbter Mondboden ohne Staub.(33)

Dies lässt mehrere Schlussfolgerungen zu: Entweder die alten Bilder sind PR-Bilder und eine Fälschung, oder das neuerliche Bildmaterial ist gefälscht, oder aber wurde falsch interpretiert, oder beide Bilderserien sind gefälscht.

Die Frage, ob die NASA tatsächlich mehrere Astronauten zum Mond geschickt hat, kann mit dieser Analyse allerdings nicht beantwortet werden. Es gibt Autoren, die von Anomalien im Bildmaterial in der Summe auf eine tatsächlich nicht stattgefundene Mondlandung schließen. Das ist aber in der Logik nicht schlüssig argumentiert. Nur weil Beweise für die Mondlandung wegfallen, heißt das nicht automatisch, dass diese nicht stattgefunden hat. Man nennt diesen gerne gezogenen Fehlschluss „Jumping to conclusions“.

Allerdings, und da muss man den zahlreichen Kritikern der NASA durchaus Recht geben, wirft nicht authentisches Bildmaterial selbstverständlich wenigstens die Frage auf, ob das gesamte Ereignis oder wenigstens Teile davon in Wirklichkeit eine Fälschung ist bzw. sind.

Man stelle sich eine Gerichtsverhandlung vor, in der sich die Alibis eines Angeklagten plötzlich als Luftnummer herausstellen. In solchen Verfahren sind oft schon Delinquenten anhand von Indizien (ohne tatsächliche Beweise) zu hohen Strafen verurteilt worden.

Unschön in diesem Zusammenhang ist auch, dass die NASA leider alle Originalaufzeichnungen zu den Mondmissionen verloren hat.(34) (35) Darüber hinaus kann die NASA derzeit nicht die Technik aus den 1960er Jahren reproduzieren, was einigermaßen unglücklich ist. Es gelingt der NASA heute nicht bzw. nur sehr langsam, die zahlreichen technischen Probleme einer neuerlichen Mondmission umfassend zu lösen.(36) (37) Vor 50 Jahren hatte man diese Probleme in kürzester Zeit gemeistert. So zumindest die offizielle Darstellung.

Ob Sie nun hier der NASA vertrauen oder nicht, liegt bei Ihnen selbst. Meine Frau sagte jedenfalls beim Anblick der folgenden Detailaufnahme der handwerklichen Meisterleistung des Landemoduls Apollo 12:

Abb.4: Landemodul Apollo 12 (Foto der NASA, Nummer AS12-46-6777HR, geringe Auflösung)  (38)

„Damit fliegt man doch nicht zum Mond. Mit sowas macht man Seifenkistenrennen.“

Quellenangaben und Anmerkungen:

(1) Wikipedia: Sputnik https://de.wikipedia.org/wiki/Sputnik

Abgerufen am 11.10.2022

https://archive.ph/wip/vZoUU

(2) Ebd.

(3) Ebd.

(5) Ebd.

(9) Der junge US-Präsident schwört die Nation auf den Wettlauf zum Mond ein.

https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/john-f-kennedy-wir-fliegen-zum-mond-weil-es-schwer-ist-1962-100.html

(14) NASA.GOV: Apollo Lunar Surface Journal

https://www.hq.nasa.gov/alsj/

(17) Video a15v.1485548.mpeg

https://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/a15v.1485548.mpg

Verlinkt von Seite:

https://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/a15.clsout2.html

https://archive.ph/kduCn

Auf der Seite ist das Video in dem langen Text schwer zu finden.

Suchen Sie die fett markierte Stelle in diesem folgenden Textabschnitt:

148:55:33 Scott: (Taking pictures) Okay. (Pause) Okay. That a boy. (Pause) Okay. I’ve backed up here so I get all of that in there. There, that’s good. Good. Got the mountain, got the LM. Great.

[While Jim salutes, Dave takes four photos, AS15-92- 12444 to 12447. Frame 12447 is the best of these.]

[Journal Contributor Ron Creel notes that, in 12446, the front section of the left-front fender appears to be missing. AS15-82- 11121, which was taken at Station 9a during EVA-3, also shows the front section missing. In a February 4, 1996 letter, Dave said, “I do not remember any problems or off-nominal conditions with the LRV fenders. As I recall, they all deployed properly (at 120:30:52), and we never paid any further attention to them.” However, during the Apollo 16 mission, during a pre-EVA-3 conversation with Commander John Young at 163:51:50 about dust problems that might occur as a result of a fender loss suffered late in EVA-2, Cap Com Tony England said, “There was a comment from the Apollo 15 crew that (the dust kicked up by) the front wheel didn’t seem to bother them when they lost a fender up there, but the back wheels seemed to do more. I don’t understand it, but that’s what they said.” Creel has provided a summary ( 1.3 Mb PDF ) of the fender extension losses that occurred on all three Rover missions.]

Video Clip 2 min 50 sec ( 0.7 Mb RealVideo or 25 Mb MPG )

148:55:58 Irwin: Got it?

148:55:59 Scott: Yup. (Pause)

[Evidently, Fendell has some control over the iris because the scene brightens and, although the image of the flag saturates, Jim comes into view as he goes of-camera to the left to changes places with Dave.]

148:56:08 Irwin: Okay.

148:56:09 Scott: Get it?

148:56:10 Irwin: Got it. (Pause)

(18) Apollo 15 Flag waving

https://youtu.be/5HzwSzVQ8gI

Interessante Stelle ab Minute 2:36

(19) Video a15v.1485548.mpeg

https://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/a15v.1485548.mpg

Verlinkt von Seite:

https://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/a15.clsout2.html

(Weitere Anmerkungen siehe Fußnote 17)

(21) https://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/a15.clsout2.html

Originaltext auf dieser Seite:

[Dave crosses in front of the TV, headed for the LM.]

[Note the slight motion of the lower righthand corner of the flag after Dave passes. Journal Contributors have suggested a number of possible causes: (1) Dave could have brushed against the flag with his left arm as he went by; (2) he could have kicked some dirt with his boot that hit the bottom of the flag; (3) he could have pushed a mound of soil sideways with his boot that pushed against the flagstaff ; (4) the impact of his boots on the ground as he ran past could have shaken the flagstaff; (5) he might have been carrying a static charge which attracted the flag material; (6) the flag could have been disturbed by emissions from the backpack.]

[In thinking about these possibilities, numbers 5 and 6 are very unlikely, since there is no evidence of similar flag motions during the Apollo 14, 16, and 17 deployments for which we have good video or – in the case of Apollo 14 – film coverage. With regard to foot impacts, we can certainly see the ground move when flagstaffs and cores are hammered into the ground, but the motions extend only a few centimeters outward and, because the Apollo 14 flag points at the LRV TV camera, Dave problably doesn’t get close enough to the flagstaff for his footfalls to have any noticeable effect. Similarly, it doesn’t seem likely that he got close enough to the flagstaff to have moved it with a displaced mound of dirt.]

[The possibility that Dave kicked some dirt high enough to hit the bottom of the flag is not out of the realm of possibility, although in the many cases were we have good TV coverage of sprays of dirt flying out ahead of running astronauts, most of the particles have relatively flat trajectories and land after traveling a meter or so. Indeed, Buzz Aldrin did some purposeful test kicks to see what happened and how the sprays looked under various lighting conditions. This is discussed after 110:18:31. Buzz comments, “Houston, it’s very interesting to note that when I kick my foot (garbled) material, with no atmosphere here, and this gravity (garbled) they seem to leave, and most of them have about the same angle of departure and velocity. From where I stand, a large portion of them will impact at a certain distance out. Several (garbled) percentage is, of course, that will impact (garbled) different regions out (garbled) it’s highly dependent upon (garbled) the initial trajectory upwards (garbled) determine where the majority of the particles come down, (garbled) terrain.”]

[My impression is that few, if any, particles go above knee height.]

[A likely explanation is that Dave brushed the flag with his arm as he went running past. As can be seen in the TV, he is carrying the Hasselblad camera that he just got from Jim and it looks as though, if he brushed the flag at all, he did so with his left elbow. To check this possibility, I have compared three views of the scene: (1) Jim’s fourth tourist picture of Dave, AS15-92-12451; (2) the TV view of Dave while Jim was taking that picture; and (3) the TV view of Dave as he went past the flag after the picture taking was complete. The results are summarized in a labeled detail from 12451.]

[Because the TV camera is not visible in 12451, I have estimated its location from Dave’s fourth photo of Jim, AS15-92-12447. Using that estimated camera location, the four green lines show the relative vertical locations of the top of the flag where is is tied to the flagstaff, the top of the main body of Dave’s PLSS, the bottom of the flag where it is attached to the flagstaff, and the bottom of Dave’s PLSS. Relative vertical locations can be measured as the intersections of the lines with any vertical plane such as the left edge of the image.]

[Although Fendell moves his aim to the right and then up by small amounts between the time Jim takes 12451 and the time Dave crosses between the camera and the flag, the relative locations and spacing of the top and bottom of the flag do not change and, conseuqently, these can be used to place the top and bottom of Dave’s PLSS as seen in the TV image onto 12451. Because DAve stood with his PLSS erect while Jim was then taking his picture but then assumed a more normal posture by leaning forward about 10 degrees while he was running, I have adjusted the apparent locations of the top and bottom of the PLSS (red lines) so show where the PLSS would have been had it been perfectly vertical.]

Finally, I placed the PLSS (red rectangle) where it would have been in 12451 had Jim taken the picture at the moment Dave was running past the flag. There are two ways the PLSS can be placed. In the first, I measured the apparent height of Dave’s PLSS as seen in 12451 and found the place the top and bottom red lines are that far apart. This marked the location of the side of the PLSS nearest to the TV camera. The rest of the PLSS outline was then drawn to scale. Alternatively, we note that, in the TV record, the apparent long dimension of Dave’s PLSS – measured along a line titled 10 degrees to vertical – when he ran past the flag was 2.4 times the apparent long dimension of his PLSS when JIm was taking 12451. This means that the near face of the PLSS at the former time is 2.4 times as far from the TV as it was at the latter time. This would put the PLSS a bit closer to the TV camera than I have placed it in the labeled detail.]

[The result is not clear-cut. The estimated PLSS locations makes it possible that Dave’s elbow could have touched the flag; but just barely, if at all. This may be consistent with the low amplitude of the observed motion, in that the low amplitude suggests only a slight perturbation, as might have happen if Dave barely brushed the flag with his elbow.]

(28) Anfrage an die NASA im Wortlaut:

to: public-inquiries@hq.nasa.gov, bert.ulrich@nasa.gov, stem@mail.nasa.gov, james.j.russell@nasa.gov

Dear Sir or Madam,

regarding an Apollo 12 image capture and Apollo 15 video capture, I would like to get your opinion.

1.
In the following I refer to the following image from your online library:
https://www.hq.nasa.gov/alsj/a12/AS12-46-6739HR.jpg

If you darken this image a lot and increase the contrast, you can see strange structures in the sun. See attached edited photo.

Please explain how you think this phenomenon should be interpreted.

2.
In the following I refer to the following video from your online library:
https://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/a15v.1485548.mpg

The video is linked from the page:
https://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/a15.clsout2.html

In this video, at 1:25 minutes, you can see the flag move as the astronaut hops past the flag.

Please explain how you think this phenomenon should be interpreted.

I expect your answer by Tuesday, October 18, 2022

Kind regards,
Markus Fiedler

(freelance journalist)

(29) Steinzeit: “Apollo, Kubrick und der Mond – Robert Stein”. 21.12.2018.

https://youtu.be/GF-BD-7K4WM

(30) Siehe dazu beispielsweise Sendung Nr. 2 von “Geschichten aus Wikihausen”. “Die Organisation der Wikipedia ist verfassungswidrig | #02 Wikihausen”. 20.04.2019

https://youtu.be/4i61bpRsZQ8

(31) Mondlandung war kein Fake: Nasa veröffentlicht neue Beweise | DER SPIEGEL. 19.6.2019

https://youtu.be/bo_H2ncjmMw

(32) Ebd.

(38) https://www.hq.nasa.gov/alsj/a12/AS12-46-6777HR.jpg

+++

Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: canbedone / Shutterstock.com

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Kommentare (95)

95 Kommentare zu: “Bildmaterial zur Mondlandung gefälscht? | Von Markus Fiedler

  1. Heute sollte eine bemannte Mondlandung technisch eigentlich ein Kinderspiel sein: Amerikanische Raumfahrer besuchten ja zwischen 1969 und 1974 sechsmal den Mond. Waren die Amerikaner vor über 50 Jahren überhaupt je auf dem Mond? Andreas Märki, ein ETH Ingenieur, der lange bei der Ruag Space und Thales Alenisa Space gearbeitet hatte, präsentierte in seinem Buch «50 Jahre «Apollo 11 Mond- (F)Lüge». Fakten, die ganz klar gegen die Mondlandungen sprechen.
    Laut Märki wurde die bei den Mondlandungen «verwendete Technologie von der NASA in einer Reife präsentiert, wie sie von der NASA selbst weder vorher noch in den drauffolgenden 40 bis 50 Jahren erreicht werden konnte.»
    «Die punktgenauen Landungen auf der Erde der Apollo Missionen, mit Abweichungen von wenigen Kilometern sind auch heute bei den Landungen von Astronauten aus Internationalen Raumstation nicht möglich», so Märki. Skeptiker sagen sogar, die Strahlung im Weltraum während der Reise zum Mond, ausserhalb des Van Allen Gürtels, der die Erde vor der Weltraumstrahlung schützt, werde eine Reise zum Mond verunmöglichen. Das wird man ja sehen, wenn wirklich 2025 Menschen wieder zum Mond fliegen werden.
    Zu den Mondlandungen habe ich bei der Neuen Rheinischen Zeitung auch einmal einen Artikel geschrieben:
    Globales
    Raumfahrtpläne der Erdbewohner
    Mond und Mars haben selten so gut gelacht
    Von Heinrich Frei
    Online-Flyer Nr. 635 vom 01.11.2017

  2. bekir sagt:

    Von Krebs aufgrund Strahlenschäden ist nichts bekannt:
    Armstrong und Co. starben hochbetagt, obwohl die "Apollo"-Männer auf ihren Mond-Missionen als erste und letzte den Van-Allen-Strahlengürtel durchquerten. Bis heute begnügen sich Amis und andere Nationen aber mit erdnahen Einsätzen, z.B. auf der geostationären internationalen Raumstation ISS. Und es ist nicht Bescheidenheit und Sparsamkeit (Motto: Maschinen machen es billiger und effizienter), sondern Vorsicht aus Sorge um die Gesundheit der Astronauten:

    So sah man z.B. 2014 eine große "Gefahr für Astronauten: Kosmische Strahlung bedroht bemannte Mars-Mission", denn das "Aktivitätsminimum der Sonne lässt Intensität der ionisierenden Strahlung in bisher unerreichte Höhen schnellen". Und man erkannte (wirklich erst so spät?), "dass Forscher erst langsam beginnen, zu verstehen, welche gesundheitlichen Risiken mit einer monatelangen Reise durch das Sonnensystem verbunden sind."

    Sonnenzyklen sind ganz wesentlich für die Sicherheit der Raumfahrt:
    "Im vergangenen Jahrhundert zeigte unser Zentralgestirn ein einigermaßen zuverlässiges Aktivitätsmuster. Während ihres elfjährigen Zyklus' war die Sonne für zwei bis drei Jahre besonders aktiv, um dann für sechs bis höchstens acht Jahre in eine Art Schlummer zu versinken – zumindest war dies bisher der Fall. Nun aber befindet sich die Sonne bereits seit 2006 in einer Ruhephase, und es ist weiterhin kein Ende abzusehen. "
    https://www.derstandard.at/story/2000007164612/kosmische-strahlung-bedroht-bemannte-mars-mission

    Das Vorhandensein eines Strahlungsgürtels wurde schon vor dem Weltraumzeitalter vermutet, konnte aber est 1958 durch US-Raumsonden bestätigt werden. Wie gingen eigentlich Kennedys Zeitgenossen mit der Gefahr um, die heutigen Weltraumforschern noch Kopfzerbrechen bereitet? Stolperten sie ahnungslos-unbeschwert in eine noch weitgehend unbekannte Sache rein und hatten letztendlich einfach nur Riesenglück gehabt?

    Kennedy war erst wenige Monate im Amt, als die Russen mit Juri Gagarin im April 1961 das erste menschliche Wesen ins All brachten und den stolzen Bewohnern im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" die Show stahlen.
    Der geschockte Kennedy wollte unbedingt die Scharte auswetzen und machte nur einen Monat später sein (zu?) großes Versprechen.

    Amerikas Astronauten verfolgen die Rede des Politikers am Radio und waren zunächst sprachlos:
    "Habe ich gerade richtig gehört?", fragt Shepard dann.
    Slayton antwortet: "Hast du. Der Mann will uns zum Mond schicken."
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/apollo-programm-kennedy-will-uns-zum-mond-schicken-a-666581.html

    Dieser SPIEGEL-Bericht ist von 2010, als das amtliche Happy-End längst bekannt war und jedes Magazin spannender als bisher die anderen die gleiche Helden-Geschichte zum x-ten Mal nacherzählen will. Interessanter ist ein SPIEGEL-Bericht vom August 1961: "Tödliche Sonne"
    https://www.spiegel.de/kultur/toedliche-sonne-a-131d124f-0002-0001-0000-000043365671

    "Geophysiker haben die nächste Ruheperiode der Sonne für die Jahre 1963 bis 1967 vorausgesagt.
    Amerikas Mondfahrtprogramm aber ist mit beträchtlicher Verspätung angelaufen. Der Start einer bemannten US-Mondrakete vor 1967 erscheint ausgeschlossen. Die amerikanischen Weltraumeroberer sehen sich daher vor die Alternative gestellt,
    – entweder die Fahrt zum Mond bis zum übernächsten Sonnenflecken-Minimum (etwa 1974 bis 1978) zu verschieben,
    – oder aber bei starker Sonnen-Aktivität [d.h. 1967 – 1974, bekir] ins All hinauszufliegen.

    Für die zweite Möglichkeit können sie sich jedoch nur entscheiden, wenn es ihnen vorher gelingt, das außerordentlich schwierige Problem des Strahlenschutzes zu lösen.
    Freilich wären die Amerikaner in diesem Fall einem weiteren Handikap ausgesetzt: Sie können bis zur [bekir: bereits 1963 beginnenden] Sonnenruhe keinen sehr großen Erfahrungsschatz für die Konstruktion leichter und dennoch wirksamer Strahlenpanzer sammeln.
    »Uns bleibt nur noch etwas mehr als ein Jahr', klagten die Nasa-Wissenschaftler Newell und Naugle, »um Sonnenausbrüche und ihre Auswirkungen auf lebende Organismen zu studieren …"

    Soweit, wie gesagt, der SPIEGEL im August 1961 zu den damals als relevant erkannten Risiken und Handlungsoptionen; ein realistisches Problembewusstsein war durchaus vorhanden, schon direkt nach der Kennedy-Rede.

    Dennoch hatte man sich ganz offensichtlich – um Kennedys Versprechen ("spätestens 1970 ist ein Ami auf dem Mond") einzuhalten – für die dadurch alternativlose gewordene Kamikaze-Lösung entschieden, also die Landung für die strahlenintensiven Jahre ab 1967 eingeplant.
    Damit hatten die Politiker ihren Willen – aber was erfahren wir als Nachwelt, wie die erfolgreichen Amis es eigentlich technisch bewerkstelligt haben wollen, "das außerordentlich schwierige Problem des Strahlenschutzes zu lösen"?
    So richtig erfahren wir … kaum etwas.

    Die reichlich dünn wirkenden Raumanzüge sahen nicht nach epoche-machenden Technik-Wundern aus.
    Gelegentlich wird behauptet, die insgesamt nur wenige "Stunden" an Strahlenbelastung während des Ausflugs zum Mond seien doch fast nichts im Vergleich zu der monatelangen Fahrt zum Mars. Dennoch haben Amis und auch alle Nationen Respekt seit Ende der Apollo-Missionen (d.h. seit 50 Jahren!) großen Respekt davor, mit lebenden Menschen den Van-Allen-Gürtel zu durchqueren und sie außerhalb weiterfliegen zu lassen? Warum wollte man die ganzen Jahren über nicht einmal die strahlungsarmen Sonnen-Phasen nutzen, um (statt "immer nur ISS") mal endlich eine wenigstens zeitweise bewohnte Mondbasis einzurichten?

  3. Tyra Misoux sagt:

    Auf einem der Videos vom Mond hatte sich mal jemand die Arbeit gemacht, die sich bewegenden Schatten auszuwerten. Die konnten mit modernen Methoden und entsprechender Software auf jeden Fall ganz klar dem Mond zugewiesen werden. Auf der Erde gefilmt, hätten die sich anders bewegt. Das müsste als berücksichtigt worden sein – mit allen Schwierigkeiten. Aber war natürlich auch nur von EINER der Missionen.

    • bekir sagt:

      Wenn die Aufnahmen gefälscht sein sollten, dann fanden sie in einem Studio statt oder draußen allenfalls nachts, also in beiden Fällen mit Kunstlicht. Warum sollten die Regisseure nicht so schlau gewesen sein, den durchaus berechenbaren Verlauf der Sonnenschatten auf dem Mond zu imitieren, indem sie die Scheinwerfer entsprechend bewegten?

      Wer die bemannte Mondfahrt für möglich hält, kann eine so einfache Übung doch nicht für ein Ding der Unmöglichkeit halten?

  4. Das Raumschiff wäre auf dem Weg zum Mond und zurück mglw. auf 120 Grad aufgeheizt worden:

    Möglicherweise hätte sich das Apollo-11-Raumschiff auf seiner Reise zum Mond und zurück, „tagsüber“, d.h. soweit die Sonne unmittelbar drauf schien, auf bis zu 120 Grad aufgeheizt, sodass es für die Astronauten lebensfeindlich geworden wäre. Hierfür spricht der Beitrag von dem Leser „Schramm“, wonach sich der Mond laut h.M. auf bis zu 120 Grad aufheizen soll. Wenn die Sonne aber den Mond derart aufheizen sollte, dann würde sie auch ein Raumschiff auf dem Weg dorthin derart aufheizen, soweit sich dieses nicht gerade im Schatten der Erde oder des Mondes befindet.
    Zwar könnte man sich gegen eine solche Aufheizung schützen, insbesondere indem man auf das Raumschiff Metallspiegelplatten baut, die hinten geschwärzt sind und die vom Raumschiff durch eine Vakuumschicht getrennt sind, jedoch scheint es anhand der Bilder und Erzählungen von Apollo 11 nicht so, dass man dieses Raumschiff mit einem derartigen Schutzschild oder was Ähnlichem versehen hätte.

    Zwar fand der Spaziergang auf dem Mond scheinbar bei „Nacht“, d.h. im Schatten statt, jedoch erfolgte nicht die gesamte Mondreise im Schatten.

    Dank an den Leser "Schramm", der das Temperaturproblem erstmals in den Zusammenhang mit der Mondreise gebracht hat.

  5. notwendig sagt:

    Mit Wikipedia hat Dirk diesen ansonsten er einfachen Gemütes seiende Wadenbeiesser Herrn Fiedeler ins Rampenlicht der alternativen Medien gerollt.

    Nun also, wo er dieses Thema, auf der Suche nach Wiederholung der Anerkennung für die Publikmachung der Wikiseilschaften, bis zum "ich kann es nicht mehr hören" Ausgelutscht, ohne neue Erkenntnisse, hat, steht das reißerische Thema der "angeblichen" Mondlandung auf den Stundenplan.

    Herr Fiedler, Sie sind offensichtlich von der Selben Motivation getrieben, wie Frau Fischer. Und schrecken auch vor keiner Dummheit zurück, um sich dafür zu Revanchieren, dass wir nicht auf Dauer Ihre emotionalen Dedizierte übertünchen können. So ist es nun einmal mit Ersatzdrogen statt Therapie.
    Wir Frau Fischer die Glaubwürdigkeit des Corona-Ausschuss restlos ruinierte, sind Sie auf dem Weg Selbiges mit "apolut" zu versuchen.

    Ich kann nur hoffen das Sie jemand stoppt!

    • Nevyn sagt:

      Unter einem argumentum ad hominem (lateinisch, „argumentum“ wörtlich für sich: „Beweis[-Führung oder -Rede]“ sowie „ad hominem“: „zum Menschen“, sinngemäß als Gesamtbegriff „Rede gegen den Menschen“) wird ein Scheinargument (Red Herring) verstanden, in dem die Position oder These eines Streitgegners durch Angriff auf dessen persönliche Umstände oder Eigenschaften angefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht, wie bei einem argumentum ad populum, die Position und ihren Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen und eine echte Diskussion zu vermeiden. In der Rhetorik kann ein argumentum ad hominem bewusst als polemische und unter Umständen auch rabulistische Strategie eingesetzt werden. (Wikipedia)

    • Thomas_2 sagt:

      Klappe halten,
      und dann die PDF lesen.
      Euer Klassenfeind (DDR)wusste es schon immer.
      https://balthasarschmitt.files.wordpress.com/2020/08/siegfried_marquardt_2019_die_ganze_wahrheit_ueber_die_apolloluege.pdf

  6. Nevyn sagt:

    Die Mondlandung und Stanley Kubrick
    https://www.youtube.com/watch?v=VvDWwFCY2hE

    Stanley Kubricks letzter Film "Eyes wide shut" erschien am 16. Juli 1999, dem 30 Jahrestag des Startes der Rakete Apollo 11. Das wird im Video erwähnt. Es dürfte sein Vermächtnis und möglicherweise auch sein Todesurteil gewesen sein.
    Kubrick überlebte die Fertigstellung seines letzten Films nur um wenige Tage und war zu dieser Zeit schon tot. Es heißt, er hatte einen Herzanfall. Dieser Film erzählt auf sehr subtile Weise, mit welchen Kräften sich Kubrick offenbar einließ.

    https://www.planetdp.org/titleimgs/big/eyes-wide-shut-5ac8c17b397f4.jpg

    "Ordo ab Cao"
    https://www.fm-shop.com/images/product_images/popup_images/633_0.jpg

  7. Angebliche Liveübertragung vom Mondflug:

    Die Antennenschüsseln der Landesphäre waren winzig im Vergleich zu den heute üblichen Antennenschüsseln von Nachrichtensatelliten und sie befanden sich um ein Vielfaches weiter weg, zumal die Übertragungsleistung mit dem Abstand/Distanz quadratisch abnimmt. Daher glaube ich nicht, dass man mit solchen Antennen vom Mond erfolgreich zur Erde hätte funken können.

    Hinzu kommt, dass man für eine erfolgreiche Übertragung die Satellitenschüsseln mit einem sehr guten Mikroskop als Zielfernrohr auf die Empfangsstationen hätte ausrichten müssen, möglicherweise sogar mit einer konstanten Nachführung (da der Mond nicht geostationär fliegt) und das Mikroskop („Zielfernrohr“) hätte bei Ausrichtung (der Einstellung des Winkels der Parabolantenne) lotrecht durch die Mitte der Parabolschüssel blicken müssen, was jedenfalls bei den verwendeten Parabolantennen nicht möglich war (heutzutage gibt es natürlich alternative und vollautomatische, computergesteuerte Verfahren für eine Ausrichtung von Satellitenantennen, die es aber früher noch nicht gab).

    • Oder diente die noch kleinere Stabantenne auf dem Dach der Landesphäre zum Senden. Als Nichtparabolantenne hat diese grds eine noch kleinere Leistung.

      Im Falle der Parabolantennen ist ein Funkempfang oder eine Funksendung von einem Punkt auf dem Mond zu einem Punkt auf der Erde wohl nicht ohne Nachführung möglich.

    • !

      Und ich habe nicht gehört oder gesehen, dass die während des Live-Gesprächs per Funk zwischen der Station auf der Erde und der Station auf dem Mond die Parabolantennen (die sie angeblich zumindest für den Funkempfang auf dem Mond verwendeten) nachgeführt hätten.

    • Die Kameranachführung ist erforderlich, damit die empfangene Strahlung mit dem bestmöglichen Antennenwinkel empfangen werden kann und damit die ausgesandte Strahlung auch zum Empfänger gelangt.

  8. hulli3 sagt:

    Wirklich enttäuscht bin ich nicht, eigentlich nur gelangweilt.

  9. Schramm sagt:

    Seltsame Anomalien stellen die Berichterstattung der NASA zur Mondlandung in Frage.

    ►Temperatur auf dem Mond: Die extremen Werte auf dem Mond liegen bei rund 120 Grad und minus 230 Grad. Durchschnittlich beträgt die Temperatur auf dem Mond tagsüber circa 100 Grad und nachts sinkt sie auf frostige minus 150 Grad. (focus.de)

    Frage: Die NASA-Wissenschaft der USA bringt eine bemannte Mission zur Mondoberfläche und heil wieder zurück zur Erde? Und das alles im Jahr 1969?

    • passant sagt:

      Irdische Verhältnisse auf quasi Weltraumverhältnisse auf dem Mond zu übertragen macht keinen Sinn. Was ist denn Temperatur? Temperatur ist ein Maß für die Molekülbewegung und Strahlung eines Körpers. Im Vakuum gibt es (fast) keine Moleküle und deshalb findet Wärmeaustausch nur über Strahlung statt, abgesehen natürlich von den Mondflächen mit denen man direkt in Kontakt kommt. Frostige -150° machen sich im Raumfahrtanzug nur insofern bemerkbar, dass die eigene Körperwärme in den Weltraum abgestrahlt wird und diese Auskühlung geht sehr viel langsamer vor sich als durch Wärmekonvektion. Die +100° der Sonne wird ebenfalls über Wärmestrahlung der Sonne übertragen, aber nicht der ganze Raumfahrtanzug wird von der Sonne bestrahlt. Also wenn die eine Hälfte des Körpers durch Strahlung aufgeheizt wird, kühlt die Schattenseite durch Wärmeabstrahlung wieder aus. Gleiches gilt für die Raumfähre. Die Schwierigkeit besteht darin die Temperaturunterschiede möglichst schnell auszugleichen.

    • Schramm sagt:

      Für das neue ambitionierte Artemis-Programm hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa die Prototypen neuer Raumanzüge vorgestellt. Mit dem Anzug sollen für den Menschen Umgebungstemperaturen von -157 Grad bis zu +121 Grad auszuhalten sein, zumindest im Vakuum. (merkur.de)

    • passant sagt:

      Das Artemis Programm sieht neben Mondlandungen auch bemannte Flüge zum Mars vor. Durch den direkten Kontakt mit einer Atmosphäre wird das Material ganz anders beansprucht.

  10. Dr.Mabuse sagt:

    Diese Vorwürfe sind eine ganz alte Story. Ich habe, damals schon wissenschaftsbegeistert, wirklich alles gelesen, was es dazu gab, z.B. Prof. Heinz Haber im Fernsehen.
    Zu dieser Legende gab es auch vor Jahren eine satirische Fake-Doku mit lauter Prominenten wie Stanley Kubrick, der angeblich die Fake-Dokumentationen gedreht haben soll. Der Trailer ist hier: https://www.youtube.com/watch?v=I52E1EqvXkk
    der Film selber ist kostenpflichtig.
    "Eigentlich wollte William Karel 2001 einen Film über den ein Jahr zuvor verstorbenen Stanley Kubrick drehen. In Gesprächen mit dessen Witwe erfuhr er, dass Stanley Kubrick mit der NASA zusammengearbeitet hatte. Neben Kubrick haben auch andere Hollywood-Produzenten zum Erfolg des amerikanischen Raumfahrtprogramms beigetragen, indem sie das Unternehmen in ihren Filmen gleichsam inszenierten. Karel stellt die Frage: „Was wäre gewesen, wenn …? Was, wenn Nixon für den Fall, dass die Apollo-11-Mission gescheitert wäre und keine Bilder verfügbar gewesen wären, einen Film über die Mondlandung in Auftrag gegeben hätte?“ Er inszeniert ein dokumentarisches Spiel mit Tricks, Verwechslungen und Spaß am „hinters Licht führen“, eine Mischung aus Fakten, Fiktion und Hypothesen. Die Film- und Fernsehtechnik erlaubt es mehr und mehr, Bilder unmerklich zu manipulieren. Wie kann der Zuschauer wissen, ob es stimmt, was er sieht?" …

    Also, lieber Markus, da hätte ich mehr Kritikfähigkeit von Dir erwartet, so stiehlst Du den Leuten die Zeit.
    Von Dir als Naturwissenschaftler hätte ich da mehr erwartet.
    In ein paar Jahren wird man Fake-Dokus über die Sprengungen an der NordStream2-Leitung sehen. Vielleicht wartest Du noch so lange.
    Trotzdem mach mit der Wikipedia-Kritik weiter, da lagst Du von Anfang an richtig
    Jochen, Dipl.-Physiker und Dr.med.

    • Womit stehle ich den Leuten die Zeit?

      Bewegt sich die Fahne, oder bewegt sie sich nicht? Sieht die "Sonne" seltsam aus, oder nicht?
      Wo ist die Fahnenbewegung aus dem Videopool vonn Apollo 15 schon einmal diskutiert worden?
      Sie bringen ein langes Zitat, das aber nicht aus meiner Feder stammt. Wozu? Um was zu beweisen? Ich habe den von Ihnen genannten Film kurz als "Mockumentary" eingeordnet. Wo ist also mein Fehler?

    • Nevyn sagt:

      Die Technik des Dr. Mabuse nennt man Chewbacca defense.

  11. Und wo sind bei der Landesphäre die Düsen zum Abbremsen? Einmal angenommen, die Landesphäre würde mit nur 1000 Km/h sich auf das Mutterraumschiff zu bewegen, dann müsste es am Schluss abbremsen. Da es in der Mondatmosphäre keine Reibung gibt, müsste es den gesamten Bremsvorgang per Rückstoß hinbekommen. Das wäre aber mit den 4 winzigen, entgegen gesetzten Düsen, die sich seitlich befinden, nicht möglich. (mit einem alten, rostigen Fahrrad und einer Tröte als Antriebsdüse hätte man die Mondlandung nicht schlechter hinbekommen)

    • Vielleicht hätten diese Minidüsen zum Abbremsen ausgereicht, wenn sich die Landesphäre mit nur 5 km/h auf das Mutterschiff zubewegt hätte. Aber dann hätte sie vom Mond zum Mutterschiff viele Monate gebraucht. Angeblich brauchte es aber nur 4 Stunden.

    • Dr.Mabuse sagt:

      Genau das war eines der schwierigsten Probleme, da der Kapitän die Landung manuell herauszögern musste, weil das ursprünglch angesteuerte Areal zu uneben war, und der Treibstoff dafür war sehr knapp. Aber es wurde real gelöst, und mehrfach mit verbesserter Präzision bei den folgenden Projekten wiederholt. Ich glaube kaum, dass Du das quantitativ nachgerechnet hast – in meinem Physikstudium gehörte das 1972 noch zu den nicht ganz so leichten Übungsaufgaben.

    • @ Dr. Mabuse:

      Bitte lesen Sie meinen Text noch einmal. Ich sprach darin vom Ende des Rückfluges der Landesphäre, wenn die Landesphäre abbremsen muss, um ohne Unfall an das Mutterschiff andocken zu können und nicht von der Landung der Landesphäre auf dem Mond auf „unebenem Areal“.

      Aber auch die Landung auf dem Mond mit derartig kleinen Düsen zum Abbremsen ist kaum denkbar, selbst wenn man sich der Mondoberfläche zunächst auf einer spiralförmigen Bahn nähern sollte, da man ja am Schluss keine horizontale zur Mondoberfläche parallele Geschwindigkeit mehr aufweisen darf. Ohne die horizontale Geschwindigkeit fällt man aber wie ein Stein auf den Mond. Und dieser Fall ist schwer zu kompensieren mit derart kleinen Düsen, zumal die Landesphäre zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht so leicht war, da sie Treibstoffvorräte für den Rückflug enthielt.

      Kannten Sie bei Ihren „Berechnungen“ eigentlich bereits den jeweiligen Betrag der Graviationsfeldstärke des Mondes entlang der Flugbahn (bzw. das genaue Gewicht und den genauen Radius des Mondes und nicht nur zweifelhafte Schätzwerte)?

  12. Die größte Ungereimtheit fuer mich ist, das nicht vorhanden sein des aufgewirbelten Untergrundes. Wenn ein Triebwerk Schub in unmittelbarer Nähe ausübt, müsste es doch den Staub aufwirbeln. Das war nicht der Fall. Interessant wäre dazu ein Statement von der NASA. Ohne Staub hätte es ja schließlich nicht den schönen Schuhabdruck gegeben. Aber vielleicht war es ja einfach nur an einem anderen Ort. Ich Dumpfbacke.

  13. Kostas sagt:

    USA ein Land der Diebe und Raeuber. Von den einheimischen Indianern das Land geraubt, ca. 8 Millionen Afrikaner die Jahrhunderte land schufteten und wie Dreck behandelt wurden. USA ist nur fake

  14. Reinhardas sagt:

    Ich bin zunächst davon ausgegangen, das sich zum Zeitpunkt von 9/11 alle bedeutenden Staaten der Welt einig waren, die absurde offizielle Darstellung nicht in Zweifel zu ziehen. Nicht die Russen, Chinesen, Japaner, Inder oder wer auch immer Wolkenkratzer bauen lässt. Wer Statiker, Physiker, Sprengstoffexperten, Geheimdienste und so weiter zu seiner Verfügung hat, die alles relativ schnell offenlegen könnten. Das erfolgte jedoch nicht.
    Bei den offiziellen Mondlandungen mit der damals vorhandenen Technik gibt es ebenso eine Menge Ungereimtheiten. Das ging nur durch, weil die Sowjetunion damals keine Zweifel angemeldet oder Beweise für die Fälschung vorgelegt hat.
    Sie hatten ja ebenfalls Satelliten im Weltraum, Überwachung des Funkverkehrs, Riesenteleskope, Radioteleskope, KGB-Agenten in den USA und so weiter.
    Wenn die Mondlandungen fake waren, hat also die Sowjetunion auf höchster Ebene mitgespielt und das gedeckt. Wie die Russen später 9/11 gedeckt haben.
    Ich vermute, dass es den führenden Köpfen sowohl in der Sowjetunion, den USA und sonst irgendwo auf der Welt immer nur darum geht, die gewöhnlichen Menschen zu täuschen und zu manipulieren. Darin sind sich die wenigen Menschen, welche die Macht im globalen Maßstab ausüben, offensichtlich einig.
    Ich vermute weiter, dass diese Einigkeit schon seit den Zeiten des Ersten Weltkrieges bestand. Sie bestand darin, überall auf der Welt die Menschen so zu verziehen, zu täuschen und zu manipulieren, dass man sie immer wieder zu Krieg und gegenseitigen Vernichtung bringen kann. Die tatsächlichen Führer sprechen sich hinter den Kulissen ab.
    Wir werden umfassend manipuliert, siehe Corona, CO2 und so weiter.
    Stecken wir nicht zu viel Zeit und Energie in die Details der Manipulationen der Vergangenheit. Ich fürchte, wir lassen uns damit nur ablenken.
    Denken wir uns endlich ein überzeugendes Konzept für eine bessere Zukunft aus.

    • Charly1 sagt:

      „Der Kasper wird von unten gelenkt, die Marionette von oben.“

    • Nevyn sagt:

      Ihre Überlegungen sind logisch, Reinhardas. Wir verstehen mit den bekannten Informationen nicht, was gespielt wird. Das heißt, uns fehlen offenbar ein paar äußerst wichtige Teile im Puzzle, an deren Geheimhaltung alle mächtigen Leute auf diesem Planeten geradezu existenzielles Interesse haben, unabhängig von ihren sonstigen Differenzen. Es muss etwas sein, das höchster Geheimhaltung unterliegt und auf keinen Fall an die Öffentlichkeit darf und gegen das Geschichten wie der Kennedy-Mord oder 9/11 nur Kinderkram sind. Es muss etwas sein, dessen Versuch der Offenlegung mit allen, wirklich allen Mitteln bekämpft wird.
      Wenn ich einen Blick darauf werfe, wie mit der Menschheit umgegangen wird, und an das denke, was Harari sagt, nämlich dass die Herrscherrasse mit uns so umgehen wird wie wir mit den Tieren und das offenbar auch tut, dann kann ich eine Vorstellung gewinnen, wem diese Leute nacheifern. Wir werden wie Tiere behandelt, die eine Intelligenz etwas oberhalb der Laborratte haben. Und man kann uns so behandeln, weil die, die das tun, so weit über uns stehen, dass sie das können. Der Mensch hält sich ja gern für die Krone der Schöpfung. Aber vielleicht gibt es Wesen, denen die Haltung von Trockennasenaffen nicht besonders schwer fällt. Also schauen wir, was wir nicht sehen können, was aber da sein muss.

      Homes: "Ich möchte ihre Aufmerksamkeit auf das seltsame Ereignis mit dem Hund lenken, Watson."
      Watson: "Aber der Hund hat doch letzte Nacht gar nicht gebellt."
      Homes: "DAS ist ja das Seltsame, Watson."

    • bekir sagt:

      Es ist eines der beliebtesten Argumente: Einen evtl. Mondlande-Betrug hätten die Russen doch durchschaut und sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, ihn genüsslich propagandistisch ausgeschlachtet. So plausibel das klingen mag – es passt nicht zum "Tonkin-Zwischenfall".

      Der Tonkin-Zwischenfall 1964 führte zum Kriegseintritt der USA im Vietnamkrieg.
      Selbst die bekanntlich von US-freundlichen "Wahrheits-Wächtern" kontrollierte Wikipedia schreibt:

      "Ob die behaupteten Angriffe tatsächlich stattgefunden haben, war ab den 1960er Jahren umstritten. Seit den 1980er Jahren ist erwiesen, dass am 4. August 1964 kein Torpedoangriff auf die US-Kriegsschiffe erfolgt ist. Die Pentagon-Papiere (erschienen 1971) und die Memoiren von Robert McNamara (1995) belegen, dass die US-Regierung die Vorfälle durch bewusste Falschdarstellung zur Durchsetzung ihres seit 1963 geplanten direkten Kriegseintritts benutzte."

      Die Russen hatten vermutlich durch ihre Spione viel früher als die westliche Öffentlichkeit Kenntnis, dass die Amis logen. Warum holten sie nicht die große Trommel raus, sondern blieben stumm? Obwohl es doch nicht um eine irrelevante "außerirdische" Rechthaberfrage ging, sondern um nichts Geringeres, als einen zum Verteidigungskrieg umgelogenen brutalen Angriffskrieg gegen ein kommunistisches Land zu verhindern oder abzukürzen?
      Hielten Sie dicht, weil sie in Wirklichkeit heimliche Komplizen der Amis waren?

      Dieser Verdacht liegt nur auf den ersten Blick nahe. Eher wollten sie einen sich hochschaukelnden Propagandakrieg vermeiden, denn die Amis hätten keineswegs eine evtl. "Enthüllung" schuldbewusst hingenommen. Sondern stattdessen den Spieß umgedreht und die russische Anschuldigung lautstark als Lüge diffamiert von einem altbekannten Feind, der entweder die Tonkin-Täter decken will oder sogar selber zu ihnen zählt.

      Zwar hatten beide Großmächte ihre jeweiligen "Hinterhöfe" und "Leichen im Keller". Und die Mächtigen aller Seiten hatten auch schon immer ein "gemeinsames" Interesse, dass ihre Völker da nicht allzu genau hinschauen, damit sie obrigkeitsgläubig bleiben. Aber statt eines "gemeinsamen" Interesses müsste man eher sagen, dass sie "gleichermaßen" ein Interesse an "Aufmüpfigkeits-Vermeidung" haben, denn "gemeinsame" Sache (Kriegsverzicht bzw. Kriege nur zum Schein ohne echten Sieg über den Gegner) machten und machen sie deshalb noch lange nicht.

      Mit dem Tonkin-Zwischenfall imitierten die Amis Hitlers herbeigelogenen polnischen Überfall auf den Sender Gleiwitz, mit dem er den 2. Weltkrieg gestartet hatte. Obwohl man 2001 also schon zwei große miese Vorbilder hatte und beide eindeutig entlarvt waren (eines begangen von einer Diktatur, das andere vom eigenen "freiheitlich-demokratischen" Staat), setzte man mit 9/11 zum nächsten Anlauf an.
      Noch viel größer, entsetzlicher und dieses Mal (mit sehr vielen Opfern) mitten im eigenen Land. Auch hier galt: Zweifel gab es bald und zahlreich; sie wurden aber (jedenfalls von den Köpfen der Mehrheit) mit energischer Propaganda erfolgreich ferngehalten.

  15. cumbb sagt:

    ;-)
    Hier noch bzgl. Mond-Laser-Spiegel-Lüge:
    https://www.youtube.com/watch?v=vC7rNt-SH_Y&t=10s

  16. FizzyIzzy sagt:

    https://odysee.com/@corbettreport:0/ep429:5

    • _Box sagt:

      Besten Dank der Erinnerung. Anbei dazu der Hinweis worum der Planet sich dreht. Nämlich um die Großmannssucht einiger weniger:

      Grenzenloses Wachstum im All: Obsessionen reicher Männer
      01. Juni 2021 Christopher Stark

      Bezos, Branson, Musk: Turbokapitalistischer Größenwahn und die journalistische Verehrung seiner Agenda am Beispiel eines öffentlich-rechtlichen Radiosenders. Ein Kommentar

      Ein Beitrag mit dem Titel "Fabriken im Weltall – Raumfahrt wird zunehmend zum großen Geschäft" wurde kürzlich im Magazin Breitengrad auf Bayern 2 gesendet. Telepolis hat bereits regelmäßig über das Thema berichtet. Auch der elitäre und klimaschädliche Charakter des Weltraumtourismus wurde hier bereits thematisiert. Nun wurde der Themenkomplex anlässlich eines sich abzeichnenden Hypes im öffentlich-rechtlichen Radio wieder aufgegriffen, allerdings weitgehend unkritisch.

      Ökonomie im Weltall?

      Die Behauptungen der "Weltraum Ökonomen" werden in diesem Beitrag als tatsächliche, alternativlose Perspektive für die Zukunft des Wirtschaftens der Menschheit insgesamt dargestellt. Dies wird mit der Bestimmtheit und vermeintlichen Sicherheit von Apologeten des Weltraum-Kommerzes untermauert, beziehungsweise mit Aussagen von Wirtschaftsakteuren, die offenbar von Profitinteressen geleitet werden.

      Die Erde sei endlich, wenn also die Weltwirtschaft und die Bevölkerung wachse, sei das Weltall die einzige Möglichkeit, wo es hingehen könne, sagt in dem Beitrag Amazon-Gründer Jeff Bezos, dem das Weltraum-Unternehmen Blue Origin gehört. Dafür habe er bereits eine "radikale Idee", heißt es in dem Beitrag:

      "Jegliche Schwerindustrie wird von der Erde ausgelagert. Die Erde selber wird als raumplanerisch als Wohngebiet und für leichte Industrie ausgewiesen werden."

      Der Amazon-Gründer besitzt bereits ein obszönes Vermögen von rund 145 Milliarden Euro. Und er will mehr, wie er es hier offen ausspricht. Natürlich schiebt er andere Gründe vor. Vermutlich, weil es nicht gut ankäme, wenn er sagen würde, er wolle ins All expandieren, um persönlich noch reicher und mächtiger zu werden.

      Die Idee, die Schwerindustrie in All zu verlagern wird von Bezos dargestellt, als wäre die Planung dafür lange bekannt, unumstritten und quasi schon unter Dach und Fach. Natürlich handelt es sich nach heutigem Stand hingegen um reine Science-Fiction. Ob das jemals klappen kann und ob das sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt. Derzeit ist es weder möglich noch realistisch.
      (…)
      An dieser Stelle wird auch die durch und durch kapitalistische Doktrin deutlich, die vor allem von den zitierten US-Weltraum-Apologeten gepredigt wird. Alles und jeder muss in diesem Weltbild dem Primat des menschengemachten Marktes unterworfen werden. Auch das Weltall soll sich dem nicht entziehen können. Hier scheint es sich um eine Art religiöses Prinzip zu handeln, dass den "freien Markt" und den Profit als zentrale Säulen des Glaubens definiert.

      Im Rahmen dieses Glaubens ist all das, was vom Staat kommt, ineffizient und all das, was privat gemacht wird, effizient und visionär. Eine binäre Weltsicht, die natürlich so nicht der Realität entspricht. Das "staatliche Monopol" bei der Raumfahrt habe in erster Linie nur Kosten verursacht; aber Forschung und Wissenschaft sollen doch kein Geld einspielen! Die Politische Sichtweise des Autors scheint zu sein, dass alle menschlichen Aktivitäten auch Geld generieren müssten, um Sinn zu ergeben. Ganz im Sinne aktueller neoliberaler Wissenschaftspolitik, welche die Universitäten zu einer Vorstufe des Marktes, zu Spinoff-Agenturen degradieren möchte.
      (…)
      Kapitalistischer Expansionszwang

      Es gehe auch gar nicht darum, heute zu sagen, was man im All tun will, und dann die Infrastruktur dafür zu bauen, drängt Jeff Bezos:

      "Die Aufgabe unserer, meiner Generation ist es, die Infrastruktur zu bauen. So dass die Möglichkeiten geschaffen werden. Wir werden eine Straße ins All bauen."
      (Jeff Bezos / Bayern 2 / Breitengrad)

      Diese Aussage sollte bei Betrachtung ihrer Konsequenzen fassungslos machen. Hunderte Milliarden oder gar Billionen sollen laut Bezos auf gut Glück investiert werden, mit allen katastrophalen Folgen für Umwelt und Klima. Und dann wollen wir mal sehen, was man mit dieser Infrastruktur so anfangen kann. Das ist fataler Fortschritts- und Größenwahn. Herrn Bezos mit diesen Worten unkommentiert zu zitieren ist mindestens unkritischer Journalismus.
      (…)
      Was will man auf dem Mond? Was auf dem Mars? Nicht zuletzt glaubt man, dass es dort große Mengen wertvoller Metalle und die für die Elektronikindustrie so wichtigen seltenen Erden gibt.Statt erst mal ein vernünftiges Recycling für Lithium-Ionen-Akkus und Smartphones auf der Erde einzuführen, verschwendet man lieber mit ungezügeltem Konsumwahn alle knappen Ressourcen unseres Planeten und wendet noch mehr Ressourcen auf, um vielleicht irgendwann weitere Ressourcen von einem andern Planeten beziehen zu können.

      Das ergibt einfach keinen Sinn. Man macht hier drei Schritte vor dem ersten und könnte sich zwei Schritte sparen, wenn man das Ressourcenthema gleich richtig angehen würde und zwar ohne Wachstumsideologie, sondern mit der Einsicht, dass Recycling und Sparsamkeit, vielleicht sogar Verzicht ein Fortschritt sein kann.
      (…)
      Aber die Problematik von Ressourcenverbrauch und Umweltschutz auf der Erde für die angeblich nahende Weltraum-Expansion wird vollständig ausgeblendet. Was definitiv nicht stimmt, ist die Aussage, dass nationale Eitelkeiten und Geopolitik beim "Rennen ins All" heutzutage keine Rolle spielen würden. China etwa sieht sich mit seinem autoritären Turbo-Kapitalismus mit kommunistischem Deckmantel sehr wohl als Gegenentwurf zu westlichen Gesellschaften und zum liberalen oder rheinisch geprägten Kapitalismus. Und im Westen sieht sich die Mehrheit ebenfalls als Gegenentwurf zu den autokratisch-staatsinterventionistischen Marktwirtschaften.

      Auch in Russland sieht man das eigene Land als Machtblock, der im Wettbewerb zum Westen, insbesondere den USA steht. Im Beitrag wird es aber so dargestellt, als würde jene vermutete "neue Dimension de Globalisierung" zu einer Welt führen, in der alle Interessen ähnlich seien, in der alles zu einem großen Marktplatz würde. Ganz so, als führe die Globalisierung die Menschheit zusammen, wohingegen sie in Wirklichkeit mit brachialer Ungerechtigkeit und Härte die Menschheit spaltet.

      Narzissten mit ökonomischer Macht

      Wer sind diese Milliardäre, die das Thema der ökonomischen "Eroberung" des Alls so vehement vorantreiben? Und steckt neben der kapitalistischen Logik nicht auch eine psychologische Komponente in ihrem Engagement? Und welche Psychologie steckt dahinter? Es ist schon auffällig, dass man bei den drei Protagonisten ähnliche Persönlichkeitsmuster erkennen kann. Vor allem sind es Elon Musk mit SpaceX ("Wenn die Regeln so sind, dass du nicht vorankommst, dann musst du gegen die Regeln kämpfen"), Jeff Bezos mit Blue Origin ("Das Leben ist zu kurz, um sich mit Leuten abzugeben, die nicht einfallsreich sind") und Richard Branson mit Virgin Galactic ("Wenn dir deine Träume keine Angst machen, sind sie zu klein").

      Es liegt der Verdacht nahe, es könnte sich bei diesen Herren um Größenwahnsinnige, medizinisch ausgedrückt um Narzissten grandioser Ausprägung handeln. Viele Persönlichkeiten dieser Art streben an, in Gesellschaft und Beruf an hohe, einflussreiche Positionen zu gelangen – und nicht wenige von ihnen schaffen dies auch. Dies wird von Seiten der Wissenschaft als sehr problematisch angesehen:

      »Narzissten grandioser Ausprägung sind über-selbstbewusst und verlassen sich häufig auf ihre eigene Intuition, wenn sie Entscheidungen treffen. (…) Sie übernehmen in Organisationen häufig Führungspositionen. Diese Tendenzen können Organisationen, die sie leiten, einem Risiko aussetzen.«
      (Charles A. O'Reilly / Nicholas Hall, Ökonomen der Stanford University)

      Es klingt also fast, als solle die Menschheit in ein wahnwitziges Abenteuer von Ressourcenverschwendung und Umweltkatastrophe hineingezwungen werden, das maßgeblich von wenigen reichen Männern mit Persönlichkeitsstörung vorangetrieben wird.

      https://www.heise.de/tp/features/Grenzenloses-Wachstum-im-All-Obsessionen-reicher-Maenner-6059615.html?seite=all

  17. Ralle002 sagt:

    Gemäß Wikileaks soll die uns bekannte Mondlandung in Nevada gefilmt worden sein.

    Wikileaks veröffentlicht Mond-Landung-Szenen gefilmt in Nevada
    https://youtu.be/U9lScTAaAV8

    Dies ändert aber nichts daran, dass es auf dem Mond geheime Aktivitäten gibt.
    Etwa der Beitrag "Mehr Offenheit oder Geheimhaltung? Die Zukunft der UFOs – Richard Dolan" (24.08.22) vom Exomagazin behauptet dies jedenfalls.
    https://www.exomagazin.tv/mehr-offenheit-oder-geheimhaltung-die-zukunft-der-ufos-richard-dolan/

    Leben im Weltraum
    Warum wir die Mondstadt nicht sehen können
    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/leben-im-weltraum-warum-wir-die-mondstadt-nicht-sehen-koennen-a-221701.html

    Darum sind wir nie wieder zurückgekehrt
    Die Wahrheit über die Apollo-18-Mission
    https://www.n-tv.de/leute/film/Die-Wahrheit-ueber-die-Apollo-18-Mission-article5764846.html

    War die Mondlandung ein Fake? | Harald Lesch
    https://youtu.be/pskmen9v5hQ

    Erstkontakt Disclosure: Die Wahrheit über Apollo 11, Aliens und UFOs
    von Frank Schwede
    https://erstkontakt.wordpress.com/2018/08/08/erstkontakt-disclosure-die-wahrheit-ueber-apollo-11-aliens-und-ufos-von-frank-schwede-08-august-2018/

    Das berühmteste Bild unseres Planeten sollte es nie geben
    https://www.welt.de/wissenschaft/article185884524/Apollo-8-Die-Entdeckung-des-blauen-Planeten.html

    WikiLeaks Dokument enthüllt „Geheime US-Basis auf dem Mond“ – 1979!
    https://connectiv.events/wikileaks-dokument-enthuellt-geheime-us-basis-auf-dem-mond/

    Fact Check-Buzz Aldrin tweet denying moon landings is fake
    https://www.reuters.com/article/factcheck-buzz-aldrin-tweet-idUSL1N2T21XM

    Beobachten uns Aliens vom Mond aus? Himmelsbeobachter hat ein UFO beim Verlassen des Mondes erwischt (Video)
    https://anti-matrix.com/2022/09/21/ein-himmelsbeobachter-hat-ein-ufo-beim-verlassen-des-mondes-erwischt-video/

    Geheimakte Mond – Riesige Objekte auf der Rückseite des Mondes
    https://youtu.be/P4GboqL1j30

    • _Box sagt:

      Die Verklammerung mit Pseudowissenschaften dient der Diskreditierung von Analyse und Kritik an real existierenden Machtstrukturen und ihren Agenden.
      Eine Erfahrung die z.B. Herr Ganser mit dem Schweizer Fernsehn machen durfte:

      Verschwörungstheorien – wie sie entstehen und gezielt eingesetzt werden | Einstein | SRF Wissen
      30.01.2017
      https://www.youtube.com/watch?v=F5UCSl04oSk

      Als man allerdings versuchte Objektivität vorzutäuschen und noch nachtreten wollte, hat man sich selbst damit ein Bein gestellt:

      Billiger Diffamierungsversuch gegen Dr. Daniele Ganser in schweizer Fernsehsendung Arena
      01.03.2017
      https://www.youtube.com/watch?v=-cJWVBj7PtA

      Dazu:

      Wenn Fakten zu Verschwörungstheorien werden

      Der Vorwurf, ein „Verschwörungstheoretiker“ zu sein, kann seine ausgrenzende und stigmatisierende Wirkung nicht allein durch die Verklammerung mit den Themen Rassismus und Pseudowissenschaft erzielen, sondern nur in Verbindung mit der Bedeutung des Wortes „Verschwörung“ selbst. Um diese Bedeutung zu erfassen, ist der Blick auf reale und eingebildete Verschwörungen in der politischen und strafrechtlichen Praxis der Vereinigten Staaten zu lenken. Empirische Tatsachen, aus denen Rückschlüsse auf eine strafbare Konspiration gezogen werden könnten, lassen sich präventiv unterdrücken, indem sie als „Verschwörungstheorie“ diffamiert werden.
      CARSTEN FORBERGER, 27. Mai 2020

      Verschwörungstheorie, Verschwörungstheoretiker, Verschwörungsideologe, Verschwörungswahn usw. Als Jurist bin ich es gewohnt, derart wertende Begriffe nur dann zu verwenden, wenn sie zum zugrunde liegenden Sachverhalt passen. Diesen gedanklichen Vorgang nennt man im Juristendeutsch Subsumtion:

      Ein abstrakter Oberbegriff ist durch normative oder deskriptive Merkmale definiert und ein konkreter Sachverhalt wird daraufhin überprüft, ob er unter die Begriffsmerkmale passt. Wegen dieses formalen Vorgehens erscheint die Sprache der Juristen oft trocken und langweilig, sie ist aber auch dadurch gekennzeichnet, dass sie peinlich zwischen Tatsachen und deren Bewertung unterscheidet. Die Fähigkeit, zwischen der nüchternen Beschreibung des Sachverhaltes und seiner Beurteilung zu unterscheiden, ist aber nicht nur in der Rechtsanwendung von entscheidender Bedeutung, sondern auch im Journalismus. Wenn beispielsweise berichtet wird, ein bestimmtes Medium betreibe "Desinformation", dann ist dies eine Nicht-Information, solange nicht ein Sachverhalt mitgeliefert wird, der sich unter den wertenden Begriff „Desinformation“ subsumieren lässt.
      (…)
      Pseudowissenschaftliche Spinnerei

      Als Verschwörungstheorie gelten auch bestimmte Beschreibungen der belebten und unbelebten Natur, die wissenschaftlich nicht haltbar sind. Es gibt zum Beispiel keine widerspruchsfreie und falsifizierbare, sprich wissenschaftliche Erklärung dafür, dass Merkel und Obama Reptilien wären oder dass die Erde flach sei. Verschwörungstheorien dieser Gruppe weisen gemeinsame Merkmale mit Religionen auf, soweit diese ebenfalls wissenschaftlichen Unfug verbreiten.

      Doch während es beispielsweise ohne Verlust an gesellschaftlichem Ansehen möglich ist zu behaupten, Maria habe jungfräulich einen Sohn geboren, der gleichzeitig sein eigener Vater war, gilt man schon fast als geisteskrank, wenn man sich darauf festlegt, dass Echsen in Menschengestalt unter uns weilen. Zentrales Merkmal dieses Bereiches von Verschwörungstheorien ist daher, dass ihre Vertreter als Spinner gelten, soweit der pseudowissenschaftliche Unsinn, den sie verbreiten, gesellschaftlich geächtet ist.
      Ereignisverschwörungen

      Schließlich gelten als Verschwörungstheorie Überlegungen und Analysen zu konkreten gesellschaftlichen, politischen oder kriminellen Ereignissen, soweit sie von der regierungsamtlichen Sichtweise abweichen. Genannt seien insbesondere die Themenkomplexe Kennedymord, 9/11, NSU und – momentan im Zentrum der Debatte stehend – „Corona“. Zentrales Merkmal dieser Gruppe von Verschwörungstheorien sind die komplexen Sachverhalte, die den Ereignissen zugrunde liegen. Der Begriff Verschwörungstheorie wird dabei autoritär im Kampf um die Deutungshoheit bezüglich einzelner Fakten und ihrer Bewertung verwendet.
      (…)
      Dieselbe Strategie auch bei Corona

      Auch im öffentlichen Diskurs um die Maßnahmen zur Eindämmung von SARS-CoV-2 bzw. Covid-19 lässt sich die präventive Verteidigungsstrategie erkennen: Wenn die virologischen und epidemiologischen Daten, auf denen die massivsten Grundrechtseingriffe in der Geschichte der Bundesrepublik beruhen, bewusst falsch interpretiert oder gar nicht erst erhoben wurden oder wenn auf Basis zutreffender Daten verfassungsrechtlich überzogene Maßnahmen eingeleitet wurden, dann liefe dies in der Konsequenz auf den drastischen Vorwurf hinaus, dass sich die handelnden Politiker und Wissenschaftler gegen die verfassungsgemäße Ordnung dieses Landes verschworen haben.

      Und da die leitgebenden Medien den Regierungskurs zumindest anfangs nahezu kritiklos unterstützten, fällt jede Kritik am Handeln der Regierung auf sie selbst zurück. Selbst sachliche und faktenbasierte Kritik wird deshalb reflexartig mit dem Begriff „Verschwörungstheorie“ gekontert und dabei mit steigernden, aber inhaltlich völlig unsinnigen Adjektiven wie „krude“, „wirr“, „aberwitzig“ ausgeschmückt. Dies ist nichts anderes als die Kapitulation vor einer inhaltlichen Auseinandersetzung, selbstgefällig vorgetragen aus der Position des Stärkeren.
      Die Umdeutung von Tatsachen zu geächteten Meinungen

      Wer also Anderen in Bezug auf komplexe und politisch brisante Ereignisse die Verbreitung von „Verschwörungstheorien“ vorwirft, gibt damit ungewollt zu erkennen, gerade in denjenigen Gedankengebäuden gefangen zu sein, in denen sich angeblich „Verschwörungstheoretiker“ befinden: in simplen Dualismen von schwarz und weiß beziehungsweise Freund und Feind (das Virus ist böse und muss weg), in vereinfachenden Erklärungen komplexer Zusammenhänge (das Virus ist neu, hoch ansteckend, besonders gefährlich und deshalb ist bis zur Einführung eines Impfstoffes jedes Mittel recht) sowie in der Ausklammerung aller medizinischen und juristischen Fakten, die dem eigenen Dogma widersprechen. In der Psychologie nennt man dies wohl Projektion. Ich nenne es ein Prinzip, mit dessen Hilfe Tatsachen willkürlich zu geächteten Meinungen umgedeutet werden. Das ist hochgradig unwissenschaftlich sowie gefährlich ideologisch.

      Für jeden Einzelnen, der sich an den aktuellen Coronadebatten beteiligt, bedeutet dies: Argumentieren Sie stets sachlich und haben Sie auch dann keine Angst, Ihre Meinung zu vertreten, wenn Sie als Verschwörungstheoretiker beschimpft werden. Nicht Sie sind unbelehrbar, sondern oftmals sind es diejenigen, die Ihnen dies unterstellen.

      https://multipolar-magazin.de/artikel/wenn-fakten-zu-verschworungstheorien-werden

    • wasserader sagt:

      Harald Lesch als Beleg zu bringen ist mutig.
      Der hat sich als Bestätiger der öffentlichen Propaganda hochgearbeitet.

    • "War die Mondlandung ein Fake? | Harald Lesch
      https://youtu.be/pskmen9v5hQ"

      Der Film mit Harald Lesch ist ein Paradebeispiel für Propaganda und versuchte Massenmanipulation der Zuschauer.

      Er greift höchst selektiv Vorwürfe auf, verdreht sie und entkräftet offensichtlich spinnerhafte Vorwürfe. Aber an die eigentlich harten Vorwürfe wagt man sich nichgt ran.

    • Nevyn sagt:

      "Er greift höchst selektiv Vorwürfe auf, verdreht sie und entkräftet offensichtlich spinnerhafte Vorwürfe. Aber an die eigentlich harten Vorwürfe wagt man sich nichgt ran."

      Die Art der Argumentation hängt halt von der Höhe des Einfamilienhauskredites ab.

      Spannend finde ich in dem Zusammenhang den gewaltigen Aufwand, der betrieben wird, um das Narrativ zu erhalten.
      Der "Kampf gegen Fake News" hat ja inzwischen die Dimension mittelalterlicher Kreuzzüge weit überschritten und man benimmt sich dabei, als ginge es um Leben oder Tod. In gewisser Weise ist das wohl auch der Fall. Es geht um das Fortbestehen des Imperiums der Lügen.

    • bekir sagt:

      Triangulation (Funkortung) durch argwöhnische (und zum "Petzen" neigende) Sowjets – das sei laut Lesch der unschlagbare Beweis für die Mondlandung.
      – Warum hielten sie dann aber selbst beim hochpolitischen Tonkin-Zwischenfall 1964 dicht?
      (manche vermeintlichen Petzer haben eigene Leichen zu verbergen)
      – Warum unterscheidet Lesch nicht zwischen bemannt und unbemannt?
      (eine unbemannte Sonde könnte durchaus gelandet sein und Funkverkehr simuliert haben)

  18. Ines sagt:

    Ich finde es völlig irrelevant, ob die Amis auf dem Mond waren oder nicht. Es ändert nichts an der heutigen Lage auf der Erde. Und als Beweis dafür, das die USA lügen und betrügen, braucht es das nicht, denn dafür gibt es reichlich nachweisliche Beispiele, die den Menschen auf der Erde weit mehr geschadet haben. Und es wird sie auch weiterhin geben.

    • Nevyn sagt:

      Da ist viel dran, Ines. Gemäß dem Grundsatz der psychologischen Kriegsführung "Perception becomes reality", also "Wahrnehmung wird Realität", genügt es, in einer hinreichend großen Masse von Menschen den Glauben zu erzeugen, eine Situation sei so, wie man sie erzeugen möchte. Dann verhalten sich die Menschen entsprechend ihres Glaubens und nicht entsprechend der Realität, und ihr Glauben wird zu ihrer neuen Realität. Haben wir doch alle die letzten Jahre live erlebt.

      Ob also die Amerikaner auf dem Mond waren oder nicht, ist nicht mehr wichtig. Wichtig war, dass alle dran glaubten. Das ist aber auch das Problem. Die Zahl der Abtrünnigen darf nicht zu groß werden.

      Nicht in Bezug auf die Mondgeschichte, die ist gegessen, wie viele andere auch. Man hat eine gewünschte Realität erschaffen, die ohne diese Methoden nicht durchsetzbar gewesen wäre. Aber man will das ja weiterhin tun und dazu braucht man die hypnotisierbare Masse. Darum geht man so radikal gegen alle vor, die die herrschenden Glaubenssätze nicht annehmen wollen. Neu ist das alles nicht, die Kirche hat Jahrhunderte nichts anderes gemacht. Nur die Methoden sind moderner. Der Pfarrer auf der Kanzel ist jetzt der Journalist oder der "Experte" im Fernsehen und die neue Religion wird als Wissenschaft verkauft. "Die Wissenschaft sagt…" oder "Der Papst sagt …" wo ist da der Unterschied?

      Solche Zustände der Besessenheit zeigen sich vor allem dadurch, dass jede Form von Humor fanatisch bekämpft wird. Die Komiker oder Satiriker müssen immer als erste dran glauben. Wo das alles mal enden wird, kann sich wohl jeder denken.

    • wolfcgn sagt:

      So ist es, die blutrünstigen Amis haben den Krieg provoziert und nur sie können ihn beenden! Aber wer traut sich, es ihnen zu sagen? Wer traut sich, nicht mehr mitzumachen? Heute habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass 92% der Deutschen gegen einen Einssatz der Bundeswehr im Sudan sind aber der "deutsche Bundestag" zu 79% dafür gestimmt hat. Wer regiert uns? Ist das noch eine Frage?

  19. PeterLau sagt:

    Oooh, die Mond-Sau wird durchs APOLUT-Dorf getrieben. Echt peinlich.

  20. chironex sagt:

    Was ist von den 3 Laserreflektoren auf den Mond zu halten, mit denen man heute noch den Abstand zwischen Mond und Erde messen kann ( https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/laserreflektoren-auf-dem-mond-die-anti-verschwoerungstheorie-maschinen-a-1278583.html ).
    Diese mussten manuell auf die Erde ausgerichtet werden und sollen damit ein Nachweis sein, dass Menschen auf dem Mond waren.

    • Nevyn sagt:

      "Zugegeben, die Sowjets konnten mit ihren unbemannten "Lunochod"-Sonden ebenfalls zwei solcher Geräte zum Mond bringen – doch bei "Apollo" ist die Sache vollkommen klar: Bilder und Videos zeigen die Astronauten beim Aufbauen der Geräte."
      Im Ernst?
      Ich meine, es gibt ja viele Arten, sich lächerlich zu machen, aber der Spiegel hat offenbar besonderes Talent darin.

    • cumbb sagt:

      @ chironex:
      Auch bzgl. Laserspiegel gibt es was bei viaveto:
      https://www.youtube.com/watch?v=vC7rNt-SH_Y&t=10s

  21. Kiristal sagt:

    Aktuell (leicht off-topic) sind wir alle gespannt ob das Imperium des Bösen eine weitere extrem dämliche, end-narzistische Dummheit begeht. Nato Manöver zum Test Abwurf Atombomben ist diese Woche angelaufen. Ich denke eine plausible Deutung ist ..Ablenkmanöver um kurz vor den Wahlkämpfen in USA nochmal eine Schlagzeilenfüllende (hmja, zwei oder drei Tage dann ist es idr vergessen) Aktion zu starten. Atombombe auf Kiev und dann Russland dbeschuldigen wäre die maximal Option. Eine weniger Prollige ..unter der Nebelwand dieser Kulisse weitere Anti-Schiffsraketen in die Ukraine einzuschleusen um ein /oder mehrere) russische Kriegschiffe zu versenken.

    Krank. Wer PR-Agenturen über Jahrzehnte bezahlen muss um die Falscherzählung von der Mondlandung aufrecht zu erhalten, der hat wirklich ein Problem.

    • Nevyn sagt:

      Vermutlich werden die Narrative für die nächste politische Kampagne von den gleichen Leuten geschrieben, die auch die Drehbücher für die Serien der großen Medienkonzerne verfassen. Ich erkenne da keinen echten Unterschied, außer dass die sogenannte Fiktion näher an der Wahrheit zu sein scheint als das, was man uns als Realität verkaufen will. Außerdem hat man dort Übung und kennt die Vorlieben und Schwächen der Konsumenten für bestimmte Inszenierungen sehr genau.

      Die Darsteller sind dann eben keine bekannten Schauspieler sondern bekannte Politiker, Ex-Perten und "Wissenschaftler", denen man eine entsprechende Gage zahlt oder mit ein paar unanständigen Fotos droht, die in irgend einem Panzerschrank liegen. Dieses ganze Theater wird immer grotesker. Kennt jemand Träume, bei denen man denkt, dass muss jetzt geträumt sein, weil es so weit weg von den Erfahrungen ist, die wir Realität nennen?

      Inzwischen reibe ich mir immer wieder die Augen. Die Welt scheint komplett besoffen und bekifft, einfach nur noch Gaga. Und dann wollen sie auch noch ernst genommen werden und sind bitterböse auf jeden, ja verfolgen sogar jeden, der dieses dömonische Komödiantenstadl nicht anbetet . Das ist ja die härteste Nummer!

  22. Zivilist sagt:

    Daß die Bilder von der Mondlandung nicht auf dem Mond gemacht wurden, (angeblich hatten sie eine Hasselblad dabei, das ist doch dreiste Werbung, und überhaupt, die Strahlung dürfte den Filmen nicht gut bekommen sein) hatte ich längst für sichere Erkenntnis gehalten. Und ob wirklich Amis auf dem Mond waren, ist im Grunde auch unwichtig, das ist ein Propaganda Thema. Es ging darum zu zeigen, daß man eine möglichst große Last an jeden Punkt der Erde liefern kann.

    Bereits nach den Sputnik Erfolgen hatten die Russen versucht, den Mond zu treffen, Problem dabei war, nach dem Verlassen der Erdumlaufbahn zu wissen, wohin die Rakete flog, per Funk ging das noch nicht, um ihr die letzte Kurskorrektur zu verpassen. man hat dann Staub eines Metalls ausgestoßen und die ionisierte leuchtende Wolke zeigte den Standort, man hat den Mond nicht getroffen.

    Ist aber auch alles Pille Palle, denn es ging um die Beherrschung der Erde und während die Amis eher die Spitze der deutschen Ingenieure abgriffen, landete in der SU der Mittelbau und damit lag man vorne.

    Von der SU siegen lernen, und das in der DDR? Daß ich nicht lache.

    Nehmen wir einen Bereich, in dem ich mich besser auskenne.

    Das immer noch größte Turboprop Triebwerk in der Tu 95 bzw der Tu 114, dem damals größten Flugzeug, mit dem man von der SU bis Cuba nonstop fliegen konnte, entwickelt von BRANDNER, der später ein überlegenes Triebwerk für ein ägyptisches Kampfflugzeug (MESSERSCHMITT) bzw Indien (TANK, der auch ein Kampfflugzeug für Argentinien entwickelte), das aber mangels Finanzierung bzw Industrie bzw preiswerter Mig-21 nie fertig wurde. OESTRICH das Triebwerk der Mirage, das GE J-79 (F-104, F-4 etc) von NEUMANN, wo er später Chef der Triebwerksabteilung wurde. NORTRHOP Nurflügler mit zwei mal geraubten deutschem know how, WWI von JUNKERS und WWII von HORTEN, die sie aber nicht kriegten und die für Argentinien arbeiteten. Modernste Aerodynamik bei Saab von BEHRBOHM, was aber Deutsche nicht wissen sollen, man findet es bei der englischen Version zur Saab Lansen. LIPISCH's Deltaflügler bei Convair. Und BUSEMANN's gepfeilte Tragflächen, 1943 allen deutschen Ingineuren vertraut, die Amis haben diese geklauten Patente erst mit der B-47 verstanden. SÄNGER . . .

    Überhaupt der US Patentraub, dazu > Larry Romanoff.

    Nicht nur für die deutschen Ingenieure war – und ist – die deutsche Führung eine Katastrophe.

    Freilich haben auch die Russen brillante Köpfe gehabt, ich erwähne nur die erste Suchoi-17R, die nie flog, aber ihrer Zeit weit voraus war. Na Ja, und die Amis haben späte deutsche Entwürfe gebaut, weiß lackiert und X- irgendwas genannt.

  23. hog1951 sagt:

    Jeder 2. oder sogar 3. klassischer US-Schauspieler wird irgendwo in den USA gehypt und darf seine Fingerabdruecke oder gar die Ganze Hand in weichen Beton druecken! Nur die Mondlandefähre, mit der die Astronauten angeblich zum Mond fuhren und wieder zurueck als erste Nation ist verschrottet worden?!
    Ich glaub‘s nicht!

    • Kiristal sagt:

      Der Mondlander ..ist ..weg? ich dachte nur der (erste?) Film wäre verschwunden gewesen, bis ihn jemand irgendwann wiedergefunden hat.

      Oh-oh. Die Gesichte verdichtet sich..

  24. @Kiristal: Ein bisschen inszeniert gibt es genauso wenig wie ein bisschen schwanger. Dass es eine Grauzone von Widersprüchlichkeiten gibt, muss man akzeptieren. Der Eindruck, dass die ganzen Mondlandungen gefälscht wurden, drängt sich nach dieser Lektüre leider auf. Daran glaubt Markus Fiedler sicher auch nicht, aber mancher Leser/Höhrer eben eher.

    • Kiristal sagt:

      Es gibt jeden Grad von Inszenierung, den man imstande ist sich auszudenken. Auch von 'ein bischen Schwanger' gibt es jede Abstufung ..bis halt jemand beweisen kann ob es so ist oder nicht.

    • Nevyn sagt:

      Die ehrliche Antwort wäre ja: "Ich kenne die Wahrheit nicht."
      Ich weiß, dass ich belogen wurde. Sollte mich das veranlassen, jetzt ohne Grund das Gegenteil zu glauben?

      Der Effekt ist psychologisch interessant. Warum glauben Menschen an etwas?
      Vermutlich, weil sie dann mit dem Thema durch sind. Man muss nicht mehr drüber nachdenken. Das ist nämlich anstrengend und kostet Energie. Vor allem aber beschert es einem kein gutes Gefühl. Kognitive Dissonanz muss man aushalten können. Sie verleiht einem ein Gefühle der Ohnmacht und der Demut und ist in unserer Gesellschaft nur was für Looser.

  25. Tompkins war als Berater der NASA live der Landung zugeschaltet. 3 sehenswerte Interviews, die unglaubliche Details offenlegen:
    Robert Wood and William Tompkins Interview – Part 1
    Der erste Mann auf de Mond war danach 1942 Kapitänleutnant Werner Peisenberg (den man auch nicht mehr Googlen kann)
    Das zeigt, dass auf jeden Fall die 1. Mondlandung wirklich stattgefunden hat.

  26. Dieser Beitrag unterstützt die unterschwellig falsche Mythen von den getürkten Mondlandungen. Die Amis hatten nur etwas mehr Glück als die Sowjetunion, die ihnen anfangs im Wettlauf zum Mond voraus war. Die Amis hatten ihren Wernher von Braun bis zum Ende und die UdSSR verloren mit dem frühen Tod ihres Weltraumpioniers Sergei Koroljow und etwas mehr Pannen ihren Vorsprung. Lunochod und die unbemannte Mondgesteinsentnahme, der Aufbau der ersten Raumstation zeigen den Kurswechsel des Verlierers an. Die Landeplätze mit den Laserreflektoren sind mit entsprechender Technik sichtbar, bzw. noch funktionsfähig. Die Authentizität der zurückgebrachten Mondgesteine ist durch Proben russischer und chinesischer Missionen abgesichert.
    Jede Fälschung wäre den "Argusaugen" der Konkurrenz sofort aufgefallen. Wenn da was nicht stimmt, "muss es gefälscht sein, wie kann es bei einem kriminellen Hegemon auch anders sein". Man hüte sich vor der Anwendung von Propagandatechniken, wie sie u.a. gegen Russland und Querdenker eingesetzt werden (Krawalny, Tiergartenmord, …). Die aufgedeckten Widersprüche sind bestimmt richtig aber der Beitrag hinterlässt einen falschen Eindruck. Das haben wir nicht nötig.
    PS: Ich habe die Apollo 9 Astronauten noch auf dem Mond herumhüpfen gesehen. Im Westfernsehen – wie immer man darüber denkt.

    • cumbb sagt:

      ;-)
      "Corona" – inszeniert oder nicht;-?

    • Kiristal sagt:

      Du legst nahe, dass es nur eine Scharz oder Weiß-Antwort geben kann (waren da, waren nicht da). Die Zweifel sind aber im Graubereich dazwischen.

      Wie so oft, ob es so geschehen ist wie dargestellt. Irgendjemand kann der Versuchung nicht widerstehen solche Ereignisse zu manipulieren um sie zb größer, bunter, .. Aussehen zu lassen als sie tatsächlich waren.

    • Ich schließe mich Ihrer Meinung an. Ein werterer weiterer Fakt der die 1. Mondlandung beweist ist die Live Übertragung selbst. Mit Hilfe der Triangulation hätte jedes größere Land der Welt den Ursprung der Übertragung präzise ermitteln können. Dabei konnte man schon damals problemlos zwischen Mondumlaufbahn und Mondoberflächen unterscheiden können. Jeder der die Mondlandung für eine Verschwörung hält, muss dann auch davon ausgehen das China und Russland in diese Verschwörung involviert sind. Das ist dann aber doch schon sehr unwahrscheinlich.

      Das Video und Foto Material der Mondlandung gefälscht sein könnte, ist damit aber nicht widerlegt.
      Man muss sich nur mal die Frage stellen, warum man das tun sollte. Da fallen mir auf Anhieb viele Gründe ein.
      Was wäre gewesen, wenn man auf dem Mond gelandet wäre und dann wären die Kameras ausgefallen? Hätte auch nur einer geglaubt, dass die Amis wirklich da waren ohne Bilder? Selbst wenn sie Mondsteine mitgebracht hätten?
      Da kommen doch gefälschte Bilder ganz recht.

      Wir sollte von Unstimmigkeiten nicht immer dazu verleiten lassen, Alles in frage zu stellen. Oft liegt die Wahrheit eher in der Mitte.

    • wasserader sagt:

      "Die Landeplätze mit den Laserreflektoren sind mit entsprechender Technik sichtbar, bzw. noch funktionsfähig."
      wie genau wurden diese Reflektoren angebracht. Diese Reflektoren bedürfen exakter Ausrichtung. Wo sind die Installationsarbeiten durch Astronauten dokumentiert? Was ist " entsprechende Technik" mit der diese Reflektoren sichtbar sind und warum wurden sie installiert?

    • Mindphlux sagt:

      Darum geht es.. "es muss ja.. " " es wäre aufgefallen.." "warum sollten es die anderen nicht aufgedeckt haben. Das sind doch alles keine schlüssigen Gegenargumente.

  27. Meine Zweifel an der Mondlandung:

    1. Um vom Mond (entgegen dem Schwerefeldes des Mondes) abheben zu können, bedürfte die Landesphäre eine Trägerrakete, die vielleicht 1/6 so groß sein müsste wie die Trägerrakete beim Start der Erde. Und sie bräuchte eine Abschussrampe. Von beiden ist auf den Fotos nichts zu sehen.

    2. Schließlich müssten die Landessphäre und das im Mondorbit kreisenden Mutterraumschiff wieder zusammenfinden, was nicht einfach wäre. Und sie müssten ohne Unfall/Schaden aneinander andocken können, was fasst ein Ding der Unmöglichkeit ist. Denn beide hätten während des Andockmanövers vielleicht eine Geschwindigkeit von vielleicht 10.000 bis 20.000 km/h. Die Differenz ihrer Geschwindigkeiten dürfte dabei nicht höher als vielleicht 5 km/h sein, weil es sonst einen riesigen Rumms/Schlag beim Zusammenprallen geben würde. D.h. ihre Geschwindigkeiten müssten vor dem Andocken fast gleich sein, und zwar genauer als 0,1 % ihrer Geschwindigkeit. Mit groben Raketenantrieben und fehlender dämpfender Atmosphäre ist eine so feine Justierung kaum zu schaffen

    • passant sagt:

      Sobald Luftreibung berücksichtig werden muß ändert sich alles. Ohne Luftreibung, die sogar mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunimmt, könnten in 20 km Höhe Raumstationen mit 8000 m/s antriebslos um die Erde kreisen. Diese hohen Geschwindigkeit könnten sogar problemlos erreicht werden, da ja der Luftwiderstand fehlt. Auf dem Mond gibt es aber keine Atmosphäre und außer geringerer Gravitation auch sonst nichts was Leben ermöglicht. Ein lebensfeindlicher, toter Ort in unmittelbarer Umgebung zu einem vor Leben überschäumenden Planeten. Soll uns das etwas sagen?

    • @ passant

      Zwar ist das Gravitationsfeld auf dem Mond kleiner als auf der Erde, es liegen aber keine Welten dazwischen. Und es erfordert sehr viel Arbeit, diesem Gravitationsfeld zu entkommen und von der Mondoberfläche zum Mondorbit zum Mutterraumschiff zu fliegen, auch ohne Reibung. Wie soll das mit den winzigen Düsen und Treibstoffvorräten der Landesphäre möglich sein?! Beschleunigung ohne Atmosphäre/Reibung basiert allein auf dem Rückstoßprinzip. Welchen winzigen Rückstoß bekommt man aber mit so wenig Treibstoff?! Der Treibstoff müsste das Gewicht der Landesphäre um ein Vielfaches übertreffen.
      Regulieren/Justieren sie mal die Geschwindigkeit nach Betrag und Richtung mit einer lochen Landesphäre, sodass man ohne Rumms ans Mutterraumschiff andocken kann. Praktisch unmöglich.

      Wer in Anbetracht einer solchen schrottigen, spartanischen Landespähre an eine (funktionierende) Mondlandung glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen.

    • passant sagt:

      Die Mondlandefähre muß nicht dem Gravitationsfeld des Mondes entkommen. Die Mondlandefähre muss nur an das Mutterschiff ankoppeln, das in niedriger Kreisbahn einige dutzend km über der Mondoberfläche kreist. Dazu wird die Fähre auf eine Geschwindigkeit von ca. 1700 m/s (ca. 4-5-fache Schallgeschwindigkeit) beschleunigt. Erst das Mutterschiff mit der Fähre wird dann auf etwas mehr als 2400 m/s beschleunigt um dem Gravitationsfeld des Mondes zu entkommen (siehe 1. und 2. Fluchtgeschwindigkeit)

    • passant sagt:

      …und neben der Größe des Rückstosses ist auch die Dauer des Impulses entscheidend. Ohne Reibung wird jeder Körper auch durch den geringsten andauernden Schub dauerhaft beschleunigt.

    • @ passant

      Genauso genommen muss man natürlich nicht dem (gesamten) Kraftfeld des Mondes entfliehen (kann man auch genau genommen praktisch auch niemals, wenn man die Ansicht vertritt, dass das Gravitationsfeld des Mondes unendlich groß ist und sich nicht vom Mond beginnend immer weiter ausdehnt). Aber einen Großteil dieses Kraftfeldes muss man überwinden, um zum Mutterraumschiff gelangen zu können, zumal das Kraftfeld des Mondes mit zunehmenden Abstand quadratisch abnimmt (abgesehen von den ersten paar tausend Kilometern, auf denen man wegen der vergleichsweise geringen Krümmung des Mondes die Gravitationskraft als konstant betrachten kann), sodass man am Anfang die meiste Arbeit verrichten muss (es sei denn das Mutterraumschiff würde im Tiefflug um den Mond fliegen, wovon ich aber nicht ausgehe und was auch zu anderen Problemen führen würde).

    • Genauer: Die Gravitationsfeldstärke des Gravitationsfeldes des Mondes nimmt mit wachsender Entfernung vom Mittelpunkt des Mondes an, wobei sie dem Quadrat dieses Abstandes umgekehrt proportional ist mit der Folge, dass die meiste Arbeit in der Nähe des Mondes verrichtet werden muss.

    • (Und übrigens: Selbst wenn man die Ansicht vertritt, dass sich das Gravitationsfeld des Mondes mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt, dann kann man diesem ja nach der h.M. genau genommen natürlich niemals entkommen, denn hierzu müsste man es ja mit Überlichtgeschwindigkeit überholen, was nach der h.M. nicht möglich ist). M.E. jedoch schon, u.a. mittels Wiedergeburt außerhalb des sich ausbreitenden Gravitationsfeldes (lol).

    • paradoxus sagt:

      Interessant ist die Frage nach der Bahngeschwindigkeit bei der Abkoppelung.
      Ausgehend von dieser Geschwindigkeit, ist die weitere Frage wieviel Energie benötigt wird,
      um 10 Tonnen Gewicht auf Stillstand zu Bremsen, da der Mond bekanntlich nicht um seine eigene Achse rotiert.
      Zusätzlich wird Energie gegen die Mondanziehung benötigt, um sanft aufzusetzen.
      Mutmaßlich gab es die Mondflüge, jedoch die Landungen, reine Propaganda.

    • @ paradoxus

      Ganz richtig. Fiel mir auch gerade ein. Sie sind mir zuvorgekommen. Habe meinen Text für die anderen angefügt:

      Und nicht zu vergessen, dass man vielleicht die Hälfte der Treibstoffvorräte der Landesphäre zum Abbremsen vor der Mondlandung benötigt, wenn man nicht mit einer hohen Geschwindigkeit auf den Mond aufprallen möchte. Die andere Hälfte dieser mehr als bescheidenen Vorräte soll dann angeblich für den Rückflug zum Mutterschiff gereicht haben.

    • passant sagt:

      Es sieht von der Erde nur so aus als ob der Mond nicht um seine eigene Achse rotiert. Tatsächlich rotiert er in ca. 27 Tagen einmal um sich selbst und in dieser Zeit dreht er sich auch einmal um die Erde (gebundene Rotation) und deshalb bekommen wir immer nur die eine Halbkugel des Mondes zu sehen. Es sieht nur so aus als ob die Erde der Mittelpunkt des Universums ist (kopernikanische Wende).

    • @ passant

      Es stimmt, dass der Mond einmal rotiert pro Umlauf um die Erde, allerdings ist seine Rotation marginal.

      1. Wieso sollte irgendein Ort der Mittelpunkt sein. Nach dem Gleichwertigkeitsprinzip darf es keinen Mittelpunkt geben.

      2. Wenn das Weltall unendlich groß ist in alle Richtungen, dann kann es auch deswegen keinen Mittelpunkt geben.

      Nach dem Gleichwertigkeitsprinzip hat genau genommen die Sonne auch nicht eine größere Bedeutung als die Erde mit der (angeblichen) Folge, dass sich die Erde angeblich um die Sonne drehen würde und angeblich nicht umgekehrt. Vielmehr sind beide Sichtweisen vertretbar, allerdings ist ersteres Modell einfacher beschreibbar und verdient daher aus allein praktischen Gründen den Vorrang.

  28. cumbb sagt:

    ;-)
    EIN Bild, KEIN Mond:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Apollo_11_Lunar_Lander_-_5927_NASA.jpg
    Der Schatten endet an der Wand;-)

    Weitere super Filme von einem der besten Wissenschaftsjournalisten: "viaveto"!

  29. Das abgestandende Thema wird seit Jahren immer wieder in allen möglichen Variationen aller Orten aufgerührt.

    Nur, warum haben die Russen, wenn alles eine Fälschung sein sollte , gerade die Russen, die in der Weltraumtechnik den USA weit voraus waren, die Amerikaner nicht blamiert, in dem sie den vermeintlichen Fake mit ihren technischen Fähigkeiten leichter Hand aufgezeigt hätten?

    • Kiristal sagt:

      Immerhin mal eine spanndende Frage. Mögliche Antwort: was ist die strategisch korrekte Fortsetzung, wenn mein Gegner anfängt sich selbst (seine eigene Bevölkerung, die Welt) in so großem Maßstab zu täuschen?

      a – ich mache meinen Gegner öffdentlich darauf aufmerksam dass ich verstanden habe was er da tut, in der Hoffnung ihn schlecht aussehen zu lassen

      b – ich bestätige meinen Gegner in seinem Tun in der Hoffnung, dass er damit weitermacht und sich so zunehmend ins Abseits schiesst

    • cumbb sagt:

      ;-)
      Ich vergleiche mit "Corona":
      Wie will man einer gläubigen Mehrheit "Corona" als Inszenierung beibringen;-?

    • Ullie sagt:

      Weil die Russen selbst die sprichwörtlichen Leichen im Keller haben?

      Der Gagarin-Flug sollte auch nicht als historischer Fakt einfach hingenommen werden. Gagarins Beschreibungen, die über Funk zu hören waren, sollen sehr unspezifisch gewesen sein. Man konnte nicht heraushören, wo über der Erde er sich gerade befindet. Die Aufnahmen könnten auch gut vorproduziert und zu gegebener Zeit ausgestrahlt worden sein können. Warum ist zudem der junge Mensch recht bald dem Alkohol verfallen und gestorben, wenn er doch eine lebende Legende war?

      Es gab auch mal einen Bericht über europäische Amateurfunker, die in den sechziger Jahren Hilfeschreie von Kosmonauten aufgefangen haben sollen, die in den Weiten des Weltalls verschwanden, weil deren Raumfahrzeuge schlichtweg nicht mehr unter Kontrolle waren. Da sollte sicherlich auch niemand richtig rumstochern.

      So lassen sich die Supermächte einfach gegenseitig ihre Legenden…

  30. Nevyn sagt:

    Wer noch ein bisschen denken kann, dem muss klar sein, das das eine große Medienshow war. Ich bewundere Stanley Kubrick für alle seine Filme. Odyssee im Weltraum war der beste, auch wenn wahrscheinlich fast niemand begreift, was er da eigentlich zeigt.
    Natürlich können die Amis trotzdem auf dem Mond gewesen sein oder ihn zumindest umrundet haben. Das Mondgestein scheint ja echt zu sein. Da habe ich keine abschließende Meinung. Jedenfalls war meines Wissens nach der Mondmission nie wieder ein Mensch außerhalb des Erdgürtels. Aber ich weiß darüber zu wenig.

    Übrigens haben auch die Russen ihre dunklen Raumfahrt-Geheimnisse:
    https://www.satellitenwelt.de/jc_turin.htm

    • bekir sagt:

      Waren echte Menschen oben oder nur Sonden – das ist der schwierigste und dubioseste Posten der Mondlandungs-Frage.
      Mondgestein könnte auch von unbemannten Sonden zur Erde zurückgebracht worden sein,
      Aber selbst an der Echtheit des Mondgesteins hängt ein "Gschmäckle":

      "Jahrzehntelang glaubte das Rijksmuseum in Amsterdam , einen kleinen Brocken Mondgestein der Apollo-11-Mission zu besitzen. Bei einer Überprüfung stellte sich das Exponat jetzt aber schlicht als versteinertes Holz von der Erde heraus.
      (…) Kurios ist allemal die Geschichte der Herkunft des vermeintlichen Mondgesteins. Laut Van Gelder wurde es im Oktober 1969 vom damaligen US-Botschafter in den Niederlanden, William Middendorf, an den seinerzeitigen Ministerpräsidenten Willem Dreesman übergeben."
      https://www.hna.de/welt/vermeintliches-mondgestein-versteinertes-holz-zr-456061.html

      Armstrong und Co. starben hochbetagt, insbesondere ist von Krebs aufgrund Strahlenschäden nichts bekannt.
      Sie waren die ersten und die letzten: Warum sind nach den Apollo-Flügen keine Menschen mehr außerhalb des Van-Allen-Gürtels gewesen? Strahlenschutz-Bedenken der Raumfahrtplaner, von denen bis in unser Jahrtausend vielfach berichtet wurde, führen zur dringenden Frage: Was taugten denn eigentlich die Raumanzüge der Jahre 1969-1972?
      Warum greifen die Planer nicht einfach auf die alten (anscheinend ausreichend sicheren) Anzüge zurück?

      Präsident Kennedy hatte mit seiner Mondlandungsankündigung im Mai 1961 ehrgeizige Ziele ausgerufen; der SPIEGEL berichtete am 6.6.61:
      – "Wernher von Brauns Superrakete »Saturn«, die in einem »Entwicklungssprung« die russische Raketenkonkurrenz überflügeln und mit einer Schubkraft von 680 Tonnen (Schubkraft der Gagarin-Rakete: 450 Tonnen) Nutzlasten vom Gewicht eines beladenen Güterwaggons ins All schleudern könnte" – geplanter Einsatz: 1964/65
      https://www.spiegel.de/kultur/apollo-zum-mond-a-7de9b257-0002-0001-0000-000043364602?context=issue

      Ein Jahr später waren die Pläne für den Einsatz der Saturn-Raketen beim Mondflug noch weit entfernt von dem, was später dann quasi spielerisch ausgeführt worden sein soll; SPIEGEL vom 1.5.62:
      "Den Bau einer Rakete, die ein derart massiges Vehikel auf direktem Weg zum Mond schleppen könnte, halten die Amerikaner allerdings für so schwierig, daß sie sich entschlossen haben, das Mondfahrzeug in Teilen ins All zu befördern und dort nach dem Rendezvous -Prinzip zusammenzusetzen (SPIEGEL 46/1961). Dafür reicht die Schubkraft der neu entwickelten Saturn-Raketen (Startgewicht: 500 Tonnen) gerade aus. Aber: Die Saturn-Ungetüme müssen, wenn das Kopplungsmanöver im All gelingen soll, mit einer Präzision abgeschossen werden, die etwa hundertmal größer ist als bei den bisherigen Raketenstarts."
      https://www.spiegel.de/kultur/marsch-zum-mond-a-838309f3-0002-0001-0000-000045140063

      Spätestens 1970 sollte (laut Kennedys Rede von 1961) die Mondlandung erfolgen. Da war man (wenig erstaunlich angesichts der vorgenannten Berichte) Ende 1968 aber noch mächtig im Rückstand; SPIEGEL vom 13.10.1968:
      "Für den Mondschuß bauten Wernher von Brauns Raketentechniker das mächtigste Projektil der Welt — die 119 Meter hohe Rakete »Saturn V« (r. außen). Nach nur zwei unbemannten Test-Starts (l.) soll das gigantische Mond-Geschoß im Dezember dieses Jahres drei Astronauten zu einem Probeflug um den Trabanten tragen."
      https://www.spiegel.de/kultur/endspurt-im-mondrennen-a-d6098e34-0002-0001-0000-000045950029

      Erst sieben Monate vor der erfolgreichen bemannten Mondlandung war man so weit, einen erstmaligen bemannten Probeflug um den Mond herum ansetzen zu können? Waren da nicht schreckliche Fehlschläge vorprogrammiert, die (aus Sicht PR-geiler Politiker) unbedingt zu verhindern waren, jedenfalls für die Augen der Weltöffentlichkeit?

    • bekir sagt:

      Die ZDF-Sendung Terra X beschäftigt sich mit 5 Problemen, die die Mondlandung zum Scheitern hätten bringen können:

      1. enormer Zeitdruck (politische Vorgabe wg. Rückstand zu den Russen)

      2. technische Schwierigkeiten, u.a.:
      – selbst Computer mit der Leistung heutiger Taschenrechner brauchten viel Platz und Energie
      – „Die Saturn-V-Rakete bestand aus drei Millionen Teilen, die Kommandokapsel aus zwei Millionen, das Service-Modul aus einer Million. Wenn bei nur einem Teil was schiefging, konnten diese Männer sterben.“ (James Donovan, Autor von "Apollo 11")

      3. („zunächst") herbe Rückschläge:
      – „Noch zwei Jahre bevor der erste Mensch auf dem Mond landen soll, bricht während eines Tests der Apollo-Mission auf der Startrampe ein Feuer in der Kommando-Kapsel aus; die drei Astronauten verbrennen bei lebendigem Leib.“
      – Ein Jahr vor der Mondlandung entkommt auch Neil Armstrong per Fallschirm nur knapp dem Tod, als sein „fliegendes Bettgestell" (Test-Mondlandemodul) in ein paar Dutzend Metern Höhe in Schräglage gerät und abstürzt.

      4. Als das Landemanöver unmittelbar bevorsteht, kommt es zum Schock, der Abbruch steht im Raum:
      Programm-Alarm 1202, „Irgendetwas stimmt nicht!“ Dann wird klar: „Der Navigationscomputer meldet komplette Überlastung. Jetzt hängt alles an der Software von Margaret Hamilton und ihrem Team.“ Die geniale Software sei aber darauf eingestellt gewesen, bei einem Reset eigenständig nur die unbedingt notwendigen Teile zu laden und alles wird gut.

      5. Geröll am Landeplatz folgt als nächstes Problem:
      „Der Landeplatz, den der Computer vorgibt, ist zu gefährlich. Im ausgewählten Krater gibt es zu viele Felsbrocken. Noch dazu wird der Treibstoff knapp.“
      „Der Landeplatz, den der Computer vorgibt, ist zu gefährlich. Im ausgewählten Krater gibt es zu viele Felsbrocken. Noch dazu wird der Treibstoff knapp. Und da sagte Neil Armstrong – ich kann nicht landen!
      Armstrong muss den Autopiloten ausschalten und manuell steuern, um so schnell wie möglich einen neuen Landeplatz zu finden. Es geht jetzt um Sekunden, denn er darf keinen Tropfen Sprit verschwenden.“
      Oder mit den damaligen Worten des Reporters Otto Deppe, der live nach Deutschland meldete: „Sie haben nur noch 4 Prozent Treibstoff im Tank. Das reicht für 45 Sekunden. Einschließlich Abbruch der Landung und Rückkehr zur Kommando Kapsel.“
      Weitermachen? Umkehren? Armstrong und Aldwin wollen die Landung durchziehen.
      „Es ist kaum zu fassen. Neil Armstrong hat die Mondfähren Eagle kaltblütig und mit den letzten Tropfen Sprit im Westen des Mare Tranquilitatis aufgesetzt.“

      https://www.youtube.com/watch?v=yixanGOSNFw

      Hollywood hätte die Geschichte nicht besser schreiben können. Vielleicht gerade WEIL Hollywood den Plot (mit) geschrieben hat?

    • bekir sagt:

      "Passend zum 40jährigen Jubiläum der Mondlandung von Apollo 11 hat die NASA-Mondsonde Lunar Reconnaissance Orbiter die ersten Bilder der Landeplätze der Apollo-Missionen geliefert. Die Aufnahmen zeigen die langen Schatten, die die damals stehengebliebenen Landemodule auf die Mondoberfläche werfen."
      https://www.scinexx.de/news/technik/mondsonde-fotografiert-apollo-landeplaetze/ (Juli 2009)

      Sehr überzeugend sind die Pixel-Fotos nicht gerade und Gerhard Wisnewski hat hat mit größeren Bildausschnitten gezeigt, dass merkwürdig aussehende "Pickel" auf der Mondoberfläche reichlich vorhanden sind – mehr als da Raumfahrzeuge etc. rumstehen können. 40 Jahre nach den superscharfen Farbaufnahmen (oft im Gegenlicht) waren solche Fotos also nicht gerade prickelnd – aber sie wurden als weiterer Beweis angeführt, dass alles echt gewesen sei.

      Interessant ist jedenfalls das bemühte Bedürfnis, zum runden Jubiläum mal wieder "Beweise" liefern zu können. Aber wie war das nochmal zum noch runderen Jubiläum 2019? Keine Beweis-Versuche, dafür ein anderes "Kosmos"-Phänomen:

      Eine Welle von Flacherdler-Videos flutete schon im Vorfeld des Jubiläums YouTube. Technisch aufwändig gemacht und teilweise mehrstündig. Die Moderator-Stimme (in vielen Videos wohl ein und dieselbe) klang nach Computerstimme und da stand wohl ein einziges Studio hinter den meisten der Filme. Da muss jemand ein Millionen-Budget gehabt haben, das er durch die nahezu werbefreien Filme nicht ansatzweise wieder einspielen konnte.

      Inhaltlich waren die Argumente natürlich nicht haltbar, aber (auf den ersten Blick) sehr geschickt formuliert und ich fand es inspirierend, mir möglichst kurze und treffsichere Widerlegungen zu basteln. Die hab ich natürlich für mich behalten, denn für mich war klar: wer so intelligent argumentiert, der "durchschaut" auch die (selber aufwändig versteckte) Absurdität der eigenen Argumente und will in Wirklichkeit seinem Publikum einen Bären nach dem anderen aufbinden.

      Ich erwartete, dass irgendwann eine groß angelegte Auflösung im Stile von "Verstehen Sie Spaß" erfolgt oder von "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" von 2002, aber etwas anderes geschah:
      YouTube änderte seine Richtlinien und und der große Haufen Unfug verschwand so schnell wie er gekommen war.

      Interessant war, dass sich dies im Vorfeld des Jubiläums ereignete, die bemühten Flat Earther aber zum Thema Mondlandung gar nichts sagen wollten; sie "kreisten" einzig um ihre flache Erdscheibe und gaben sich allergrößte Mühe, entweder sich selber damit lächerlich zu machen – oder die Zuschauer, die ihnen auf den Leim gingen. Cui bono?

      Im Juli 2019 konnten NASA und Co. sich Rechtfertigungsversuche jedenfalls sparen und auf Kritiker einfach mit der Kontaktschuld-Keule eindreschen nach dem Motto: Wer Mondlandungszweifel hat, gehört bestimmt zu den Flat Earthern.
      Im Sommer 2019 hatte man keine Zeit für lange Diskussionen; die Vorbereitung der Corona-Panik, Event 201 etc. standen an, aber das ist eine andere Verschwörungstheorie.

    • Nevyn sagt:

      Danke bekir, ich lese Ihre Beiträge mit großem Genuss.

      Was für ein gewaltiger Zirkus! Es heißt, dass die Buddhisten im Augenblick der Erleuchtung anfangen zu lachen.
      Vielleicht einfach deswegen, weil Sehen, Seher und Gesehenes in diesem Augenblick zusammenfallen.

  31. Pexus sagt:

    Gibt es einen Bereich, in dem die usa nicht betrügen und nicht betrügt haben?

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