Aus allen Rohren | Von Hannes Hofbauer

Der Anschlag auf Nord Stream 1 und 2 zielte darauf ab, die EU existenzbedrohend zu schwächen.

Ein Kommentar von Hannes Hofbauer.

Drastischer Druckabfall in beiden Pipelines von Nord Stream 1 und 2. Nahe der dänischen Ostseeinsel Bornholm beobachteten Flugzeugbesatzungen eine quadratkilometergroße Gasblase. In der Nacht vom 25. auf den 26. September 2022 hat der Krieg, der von Russland gegen Kiew und vom Westen gegen Moskau geführt wird, eine neue Eskalationsstufe erreicht. Er ist in EU-Europa angekommen. Der Angriff auf die Pipelines ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf die USA zurückzuführen.

Es waren Anschläge ungeheuren Ausmaßes, die die beiden für die Gasversorgung Deutschlands gebauten Röhren zerfetzten. Messstationen in Schweden und Dänemark verzeichneten kräftige unterirdische Detonationen. Um sich vorstellen zu können, welche Wucht für die Zerstörung nötig war, hier ein paar technische Daten: Ein einzelnes Metallrohr der 1.200 Kilometer langen Stränge wiegt 50 Tonnen, ist mit Beton und Bitumen verkleidet und liegt an der Anschlagstelle in 40 Meter Tiefe auf dem Meeresboden.

„Die Zerstörung, die innerhalb eines Tages an drei Röhren des Nord-Stream-Pipelinesystems erfolgte, ist etwas noch nie Dagewesenes. Derzeit ist es unmöglich, den Zeitraum für Reparaturarbeiten an der Gasleitungsstruktur anzugeben“,

äußerte sich ein Sprecher des Betreiberunternehmens von Nord Stream 1. Eine Wiederherstellung unter den Bedingungen des herrschenden EU-Sanktionsregimes gegen Russland ist schier undenkbar, fehlen doch sowohl die dafür nötigen personellen als auch finanziellen Ressourcen und Bedingungen.

Zu den Hintergründen des Anschlages waren bereits unmittelbar danach skurrile Wortspenden aus dem EU-Raum zu vernehmen, die sich an Irrationalität geradezu überboten. Demgegenüber: Schweigen in den USA und Alarmstimmung in Russland. Dort hatte bereits vier Tage vor der Sabotage in der Ostsee der Inlandsgeheimdienst FSB einen Anschlag auf Turkstream verhindert, eine Pipeline, die vom südrussischen Anapa über das Schwarze Meer die Türkei, Serbien und Ungarn mit Erdgas versorgt.

Den ersten Vogel schoss der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki ab, der hinter dem Anschlag in der Ostsee sogleich eine russische Sonderoperation ausmachte.

Was Moskau dazu veranlassen sollte, seine eigene Pipeline, die ihm eine gewisse Verhandlungsmacht gegenüber der Europäischen Union und insbesondere Deutschland beließ, zu sprengen, darüber kamen die seltsamsten Theorien zum Vorschein.

Im Wochenblatt Spiegel wird EU-Außenbeauftragter Josep Borrell zitiert, der „robuste und gemeinsame Reaktionen“ Brüssels auf die „vorsätzliche Handlung“ ankündigt und damit, ohne es zu sagen, weitere Sanktionen gegen Russland fordert. Auch der Berliner Tagesspiegel mutmaßt eine „False-Flag-Operation“ Moskaus, die angeblich zum Ziel hätte, „Verunsicherung zu schüren“ und „den Gaspreis noch mehr in die Höhe zu treiben“.

Die Logik dahinter erschließt sich freilich nicht, denn der höhere Gaspreis kann ja nun mangels funktionierender Pipeline für Moskau nicht mehr realisiert werden. Ähnlich grenzwertig argumentiert Springers Welt. Auch sie hat den Täter in Moskau ausgemacht, weil dieser damit verhindern will, dass Deutschland die Restmenge an Gas, die in den Leitungen vorhanden ist, abzapfen kann.

Schon das Einmaleins eines Volksschülers hätte ausgereicht, diese Theorie ins Eck einer Verschwörung zu stellen; denn die Gasmenge, die zwecks Aufrechterhaltung des Drucks in den Leitungen lagert, beträgt nur einen geringen Bruchteil dessen, was Tag für Tag ohne Leck durchfließen könnte.

Staatsterror

Einig ist man sich in der Einschätzung des Urhebers darin, dass es sich dabei nur um einen staatlichen Akteur — und damit staatlichen Terrorakt — handeln kann. Denn für die Aktion der Sprengung in 40 Meter Tiefe benötigt man ein U-Boot und Kampftaucher, die entsprechendes militärisches Know-how mit sich bringen. Nur wenige Staaten auf der Welt besitzen beides.

Russland hätte so eine Marine, allerdings fehlt — wie gerade argumentiert — das politische Motiv und das wirtschaftliche Interesse. Auch Deutschland — auf der anderen Seite der Röhre liegend — kann man aus ähnlichen Gründen getrost als Täter ausschließen. Polen wiederum, das immer wieder lautstark gegen Nord Stream verbal zu Felde zog, wäre für eine solche Aktion kaum in der Lage. Einem einzigen U-Boot aus sowjetischer Bauart fehlen dem Vernehmen nach die Kampftaucher. Kiew passt ein solcher Anschlag ins politische Konzept, technisch dazu in der Lage ist es aber nicht.

Bleibt als einzige logische Erklärung für den Anschlag eine Tat, die das Weißen Haus in Washington zu verantworten hat. Die zur Explosion gebrachten Sprengladungen besiegelten das Ende der deutsch-russischen Energiekooperation. Diese war den USA schon immer ein Dorn im Auge. Und US-Präsident Joe Biden war sogar so ehrlich, den Anschlag anzukündigen. Auf der letzten Pressekonferenz, die er zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz am 7. Februar 2022 in Washington abhielt, meinte er vorausschauend:

„Wenn Russland die Ukraine überfällt, dann wird es Nord Stream 2 nicht mehr geben. Wir werden sie zu einem Ende bringen“.

Auf Nachfrage einer Journalistin, wie dies denn vonstattengehen soll, lächelte Biden süffisant und setzte nach:

„Ich verspreche, wir werden dazu in der Lage sein.“

Dass es Monate gedauert hat, bis Biden sein Versprechen einlösen konnte, hängt vielleicht nicht nur mit den technischen Möglichkeiten zusammen, sondern auch damit, dass sich die Stimmung für eine Öffnung von Nord Stream 2 in Deutschland drehen könnte, wenn es einmal so richtig kalt wird. Dem wurde nun mit Sprengladungen vorgebeugt.

Letztlich war es ein prominenter Pole, der klar aussprach, wen er für den Staatsterror in der Ostsee verantwortlich macht. Niemand geringerer als der langjährige Verteidigungs- und Außenminister sowie Parlamentspräsident und derzeitiger EU-Abgeordneter, Radosław Sikorski, einst einer der Verhandlungsführer zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch und dem rechten Maidan im Februar 2014, twitterte zwei Tage nach dem Anschlag:

„Danke USA“.

Die Konsequenzen

Mit dem aller Wahrscheinlichkeit nach von den USA durchgeführtem Anschlag auf die beiden Pipelines hat das Weiße Haus den von Russland durch seinen Einmarsch in die Ukraine internationalisierten Krieg auf eine neue Eskalationsstufe gehoben. Bislang beschränkte sich die Einmischung der USA und mit ihr fast aller anderen NATO-Länder auf Waffenlieferungen sowie logistische Unterstützung für die Ukraine sowie einen immer mehr Bereiche umfassenden Wirtschaftskrieg gegen Russland. In diesem sind die Möglichkeiten so gut wie ausgeschöpft. Staatsterror gegen russische Einrichtungen wie die Gazprom-Leitungen sollen nun offensichtlich die bereits bestehenden Kampfmittel ergänzen.

Im Konkreten folgt Washington damit der altbekannten geopolitischen Weisung des vielfachen US-Präsidentenberaters Zbigniew Brzeziński, der die US-amerikanische Strategie für Eurasien vorgab. Der zufolge geht es zwecks Aufrechterhaltung der USA als Weltmacht in diesem Raum vor allem darum, eine deutsch-russische Achse um jeden Preis zu verhindern. Diesmal um den Preis der Zerstörung einer energetischen eurasischen Schlagader.

Damit ist es gelungen, neben dem auf ukrainischem Territorium stattfindenden Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland, auch einen möglichen deutschen Konkurrenten am Weltmarkt, der zuletzt, zum Beispiel beim Zerfallsprozess Jugoslawiens, auch geopolitisch immer mehr Präsenz zeigte, zurückzudrängen und klein zu halten.

Mit dem Anschlag auf Nord Stream 1 und 2 verlieren zudem die Forderungen nach Aufhebung der antirussischen Sanktionen, wie sie auch in Deutschland immer populärer werden, an Wirkungskraft.

Denn die damit implizit verbundene Hoffnung, einem Energiekrisenwinter zu entkommen, indem Russland das Gas wieder verstärkt fließen lässt, ist durch den Terrorakt — zumindest vorerst — erloschen. Dies umso mehr, als dass bis zuletzt Gaslieferungen aus Russland offiziell nicht unter EU-Sanktionen standen.

Die schiere Macht der Sprengung schwächt die Möglichkeit einer Alternative zum „Frieren für die (ukrainische) Freiheit“, spricht: Frieren für den Krieg. Desgleichen büßte auch Russland an Verhandlungsmacht ein und kann nun die Energiekarte für oder gegen den Westen nur mehr sehr beschränkt ausspielen.

Die Gewinner des Anschlags sitzen allesamt in den USA. Das sind zuerst die Frackingunternehmen, die Gas aus den Tiefen der Erde holen, um es in Flüssiggastransportern zu teuren Preisen über den Ozean zu schippern. Auch der von Washington seit mehr als einem Jahrzehnt betriebenen Herstellung eines Gasweltmarktes ist man mit der Sprengung von Nord Stream ein gutes Stück nähergekommen.

Bis vor Kurzem war Gasverkauf ausschließlich an Pipelines gebunden, was langfristige Investitionen und Kooperationen erforderlich macht. Dem steht nun die Volatilität und Unsicherheit des Weltmarktes entgegen.

Zum wirtschaftlichen Profiteur mächtiger US-Konzerne gesellt sich ein geopolitischer Sieg Washingtons. Mit den drei Sprengungen in der Ostsee traf man nicht nur Russland, sondern auch die Europäische Union, insbesondere deren führende Wirtschaftsmacht Deutschland.

+++

Danke an Rubikon für das Recht zur Veröffentlichung.

+++

Dieser Beitrag erschien am 01.Oktober 2022 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

+++

Bildquelle: Marko Aliaksandr/shutterstock

+++
Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/

Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk

+++
Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/

+++
Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/

+++
Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut

Auch interessant...

Kommentare (56)

56 Kommentare zu: “Aus allen Rohren | Von Hannes Hofbauer

  1. passant sagt:

    Wenn nicht am Austreten von Gas oder plötzlichen Druckabfall erkannt wird, ob eine Leitung zerstört wurde oder nicht, dann hat nur der Energielieferant, also Russland, die Möglichkeit festzustellen, ob die Durchleitung noch funktioniert oder nicht. Zur Prüfung hat Russland schon mitgeteilt den Druck in einer Leitung von NorthstreamII zu verringern und Tests vorzunehmen. Es könnte also sein, dass die Pipeline tatsächlich noch funktioniert aber das Ergebnis der Tests noch nicht mitgeteilt wurde. Oder aber die Leitung ist wirklich zerstört und Russland meldet die Funktionsfähigkeit der Durchleitung einer Röhre von Northstream II.

    Wie würde Deutschland auf diese scheinbar erfreuliche Nachricht, dass eine Leitung von Northstream II scheinbar noch funktioniert reagieren? Northstream II unterliegt strengen westlichen Sanktionsregelungen und nur durch Aufhebung von Sanktionen würde sich Russland bereit erklären die Durchleitung von Gas wieder aufzunehmen, wohl wissend dass sowohl die Aufhebung der Sanktionen als auch die wirkliche Durchleitung von Gas unmöglich wäre.

    Ein weiteres Mal würden sich Sanktionen als gegen sich selbst gerichtete Waffe entlarven. Diese ganze Sanktionspraxis der westlichen Welt ermöglicht erst den Glauben die Gesetze selber schreiben und je nach Bedarf anpassen zu können.

    • passant sagt:

      In dem Fall, dass Russland die Funktionsfähigkeit der Durchleitung nur vortäuscht, wird allerdings auch ein Motiv zur Durchführung dieser hochriskanten Sprengung vor dänisch, schwedischen Gewässern, geliefert. Aber auch nur in diesem Fall und wie will man das feststellen?

  2. Kiristal sagt:

    Ein weiterer Aspekt ist ..dass es Russland nicht verborgen geblieben sein dürfte was da an US-Militär um die Pileines rungeturnt ist und was deren Absicht ist.

    Die USA waren so dumm mit der Sprengung einen geawaltigen Keil zwischen Europa und sich zu treiben. Die Zeit wird zeigen was daraus wird. Aber riechen tut es schonmal nach bis oben vollen Hosen..

    • Poseidon sagt:

      Auf einer neuen Ebene nutzt jetzt die kaputte Pipline Putin mehr als die heile.
      Ich sage immer wieder:Im Paradigma der dominanten Konkurrenz wird man das zerstoeren um was man glaubt zu kaempfen.
      Nur im Paradigma der vernuenftigen Kooperation lassen sich die vermeindliche Wiedersprueche vernuenftig
      ueberbruecken und zu einem wunderbaren Ganzen verbinden.
      Die Herrschenden verhindern diesen goettlichen Entwicklungssprung immer noch aus egoistischer Machtsucht.
      Es wird Zeit fuer den Quantensprung in die direkte Demokratie und ein demokratisches Geldsystem.

    • Poseidon sagt:

      Love is the key!

    • Poseidon sagt:

      Bitte sagt Graf "Olaf" mal das er seinen Anteil vom Comex -Geld zurueck gibt.
      Das waere ein Schritt in die goettliche Richtung.
      Ich glaube die Menschen haben es langsam satt wie die "KinderBaudelaire" behandelt zu werden.
      https://youtu.be/6MYPCHco6TE

    • Poseidon sagt:

      Wir machen uns grosse Sorgen!

  3. Maththth sagt:

    Im Rückschluss ist dann wohl klar, für welche Interessen der Spiegel im eigentlichen Sinne publiziert.

    • Nevyn sagt:

      Natürlich hat das Geld, dass das Blatt von der Bill and Melinda Gates Stiftung bekommt, überhaupt keinen Einfluss darauf.

    • Koven sagt:

      Hat es auch nicht. Im Gegensatz zum Spiegel macht Apolut seinen Geldgeber nicht öffentlich. Soviel zur Transparenz hier.

      Ich würde ja meinen, anhand der Artikel wird Apolut vom Kreml finanziert.

    • Poseidon sagt:

      Koven Sie reden von Apolut und meinen sich selbst.
      Sie koennen das Versteck spielen auch sein lassen.

    • Poseidon sagt:

      Ich würde ja meinen, anhand der Kommentare wird Koven von den "Dosenkoepfen" finanziert.

    • Koven sagt:

      Ich habe vergessen, den folgenden Satz unter meinen Beitrag zu setzen, daher extra noch mal für sie:

      Beschimpfungen (Troll, bezahlter Dummkopf etc) , Beleidigungen usw. werde ich wie immer ignorieren.

    • Poseidon sagt:

      Das haben Sie jetzt reflektiert.

    • Poseidon sagt:

      Koven vom Taeter zum Opfer ist eine klassische Reaktion unseres Egos.
      Wir sind unser Ego aber unser Ego sind nicht wir.
      Nehmen Sie es einfach nicht persoenlich.

    • Poseidon sagt:

      "Persoenlich" kommt von "Persona" und heisst "Maske".
      Wenn Sie moechten duerffen Sie jetzt die Maske fallen lassen.
      Gesunde Menschen brauchen keine Maske.
      Das ist doch Sinn und Zweck der goettlichen Uebung.
      https://youtu.be/RIinWvteCJE

    • HarteEier2 sagt:

      Koven weiss ja selber, dass er ein "Troll und bezahlter Dummkopf" ist. 🤷

    • Nevyn sagt:

      "Hat es auch nicht. "
      Koven, Sie machen sich lächerlich.
      Aber ich glaube Ihnen, dass Sie glauben, was Sie sagen. Das macht die Sache allerdings nicht besser.

    • Poseidon sagt:

      Waaas?
      HarteEier2,das haette ich jetzt nicht gesagt.
      Allenfalls spielt er die Rolle und hat sich so mit seiner Maske (Rolle) identifiziert ,das er glaubt
      ohne sie sich nicht l(i)eben zu koennen?
      Das ist ein menschlicher Irrtum an dem viele zur Zeit haengen bleiben und aufsitzen.
      "Great people com together and give each other wings"
      Love is the key!

    • Koven sagt:

      Ich finde es immer amüsant, wie gleich doch die Reaktionen sind, wenn Ihnen die Argumente ausgehen. Dann wird beleidigt und von oben herab geredet. Das scheint nicht in ihr Konzept zu passen, wenn jemand eine andere Meinung hat. Die andere Meinung ist dann Teil der Verschwörung (=bezahlter Agent von oben etc.). Das habe ich schon hundertmal gelesen. Hören Sie doch bitte doch damit auf und argumentieren sie sachlich. Ansonsten lassen sie es einfach.

    • Poseidon sagt:

      Koven,wenn Sie nur lange genug bei mi bleiben ,werden Sie auch noch ein "Guter"(zwinkersmiley)
      Love is…
      https://youtu.be/T58lGKREubo

    • Koven sagt:

      Es gibt nicht nur Gut und Böse, Schwarz und Weiß. Es gibt gibt unendliche Zwischentöne.

    • Nevyn sagt:

      "Es gibt nicht nur Gut und Böse, Schwarz und Weiß. Es gibt gibt unendliche Zwischentöne."
      Zweifellos. Warum argumentieren Sie dann nicht im Sinne der von Ihnen verkündeten Weinsheit?

    • Nevyn sagt:

      Weinsheit ist auch nett. Soll aber Weisheit heißen.

  4. Kiristal sagt:

    Hoffentlich merkt China nicht, dass sich daraus eine Gewinnstrategie formulieren lässt:

    Bringe die USA dazu ihre Verbündeten zu zerstören, indem du den Verbündeten freundliche Angebote machst!

  5. Weiteres Indiz, dass es die Amis nicht waren:

    Nordstream 1 und 2 bestehen wohl aus jeweils 2 Pipelines, d.h. insgesamt 4 Stück. 3 davon wurden zerstört. Wenn es die Amis gewesen wären, dann hätten sie wohl nicht nur 3 von 4 Pipelines zerstört. Halbe Sachen machen die normalerweise nicht.

    • Die wären nicht so blöd, eine Leitung zu übersehen oder so unfähig, dass die Sprengung einer Leitung nicht klappt.

    • Witz: Wer macht eigentlich so einen Fusch. Vielleicht waren es doch die Deutschen.

    • _Box sagt:

      Ich habe bereits einen Bezug dazu vermisst, daß die beiden Pipelines aus jeweils zwei Strängen bestehen. Zunächst war von drei, dann von vier Lecks die Rede. Also war abzuwarten ob tatsächlich alle vier Stränge beschädigt sind. Ein Indiz gegen eine Täterschaft des Hauptverdächtigen ist dies nun nicht. Man hätte schon extrem blöde sein müssen diesen Chokepoint ganz zu kappen.
      Zunächst ist es eine weiterhin bestehende Drohung, wir können euch den Saft ganz abstellen. Und wenn es sich in Deutschland nämlich aufgrund unduldsamer Eingeborener entgegen den geldadeligen Interessen entwickelt, kann man etwas Dampf ablassen indem man Gas gibt.

    • hog1951 sagt:

      Moin, #_box, wir sollten unterstellen, dass die US-Amerikanischen Militärs nicht immer die Hellsten sind. Die Schweden haben 4 Detonationen registriert. Bei aktuell 3 Beschädigungen, kann man auch davon ausgehen, dass es sich wohl um einen Fehler bei der Anbringung gehandelt haben könnte.
      Wir duerfen uns das Wasser der Ostsee nicht so klar wie im Schwimmbad vorstellen, sondern Bewegung am Grund (durch Taucher verursacht) wirbelt Schlick auf, der mitunter stundenlang die Sicht behindert.

      mfG

    • @ box und hog: Dann müssten wir unterstellen, dass die Amis gleich zweimal versagt haben, einmal bei Nordstream und einmal bei Turkstream oder extra versagt haben und gleich zweimal gewarnt haben. – Absurd.

    • _Box sagt:

      hog1951,

      die Detonationen wurden wesentlich seltener erwähnt. Es war zunächst von drei, dann von vier Lecks die Rede. Zwei in dänischen, zwei in schwedischen, Gewässern. Wobei drei nahe beieinander liegen. Das vierte oder zweite schwedische liegt etwas entfernter. Das sind Meldungen die waren gestern drei bis vier Tage alt.
      Ich halte weiterhin ein Versehen, für nahezu ausgeschlossen. Man hatte die Zeit und allerlei Technik. Und auch wenn das nun nicht mehr wirklich wichtig ist, eine Komplettrennung, wäre nicht wirklich clever gewesen.

      Carsten Leimert,

      "die Amis," der Geheimdienst. Das sind keine monolithischen Blöcke, das läuft auf einer "need to know" Basis. Wie das genau funktioniert hat und wer tatsächlich involviert war, das wäre Aufgabe polizeilicher Ermittlung. Was aber nie passieren wird, siehe 9/11.

    • Poseidon sagt:

      Carsten Leimert,mit "normlerweise "geben Sie die Antwort.
      Was alles so passieren kann ,wenn es dann mal nicht "normal" ist sieht man
      an der Boing Max 8.
      Das Flugzeug hat grosse Muehe am Himmel zu bleiben.
      Ich denke das ist ein generelles Problem der USA.
      Was mich wundert warum Sie versuchen so drollig des "Teufels Advokat" zu spielen?
      Was treibt Sie?

    • marvin sagt:

      In 80 Meter Tiefe kann man leicht die Orientierung verlieren. Zwei Rohre nebeneinander sehen von Osten nunmal genau so aus wie von Westen.

      Wir bekommen doch jeden Tag vorgeführt, dass Überheblichkeit und Dummheit nur zwei Seiten derselben Medaille sind. Und weil die Amerikaner das nunmal besonders gut können, haben sie extra den "Amerikanische Exzeptionalismus" erfunden, der ja nicht weniger sagt als dass man ruhig strunzdoof, überheblich und brutal sein darf, solange man "Gottes eigenes Volk" ist. Amen.

  6. marvin sagt:

    Nordstream 1 und 2 bestehen aus jeweils zwei Pipelines, insgesamt sind es also vier. Nur drei davon sind zerstört. Das vierte gefundene Leck findet sich an der bereits zuvor zerstörten NS2-Pipeline. Eine Pipeline von Nordstream 2 hat also immer noch den vollen Druck:
    https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nord-Stream-Viertes-Leck-und-viele-Spekulationen,nordstream834.html

    Leider geht diese positive Nachricht völlig unter, die Wenigsten wissen davon (auch nicht der Herr Hofbauer), und unsere Mainstream-Medien sind offensichtlich überaus bemüht, dass das auch so bleibt. Damit wir nicht auf die Straße gehen und rufen: ÖFFNET NORDSTREAM 2!!!

  7. Koven sagt:

    Warum schon wieder so ein Artikel? Es wird nicht besser und richtiger, wenn man alles wiederholt. Kennt Apolut keine anderen Themen oder zwingt die Finanzierung vom Kreml die Copy&Paste Propaganda?

    • Nevyn sagt:

      Im Mainstream werden politisch gefraimte Themen teilweise wortgleich wiederholt bis zum Erbrechen. Dieses hier möchte man offenbar möglichst schnell vergessen. Warum?

    • Koven sagt:

      Beantworten Sie doch erst mal meine Fragen!

      "Im Mainstream werden politisch gefraimte Themen teilweise wortgleich wiederholt bis zum Erbrechen. "

      Äh Apolut macht exakt dasselbe, siehe dieser Artikel.

    • Ava Tar sagt:

      Hat man schon jemand Verantwortlichen gefunden oder warum sollte man diesen Vorgang nicht mehr aufarbeiten ?

    • Koven sagt:

      Wieso aufarbeiten. Der Schuldige steht doch für Apolut längst fest: USA!

    • Ava Tar sagt:

      Ich möchte noch bemerken: Ees sei denn man möchte, das das Ganze schnell in Vergessenheit gerät. Im Vergessen sind die Deutschen besonders gut, wie z.B. der derzeitige Kanzler als prominentestes Beispiel.

    • Ava Tar sagt:

      Lt. MSM ist Russland der Schuldige. Also muss offensichtlich doch noch was aufearbeit werden.

    • Alex C sagt:

      sagen sie lieber Bildzeitung anstatt MSM. In den meisten Zeitungen steht dass der Verursacher noch nicht ermittelt worden ist

    • HarteEier2 sagt:

      Koven weiss selber, dass er ein "Troll und bezahlter Dummkopf" ist. 🤷

  8. Ursprung sagt:

    Mehr noch:
    es ist schlechterdings unmoeglich, bei Bornholm in 40 m Tiefe 700 kg-Sprengsaetze an den Roehren zu deponieren, ohne dass dies Militaer aus Russland, England, DK, D, Schweden, Norwegen, Finnland, mit sogar anwesenden Spezialschiffen USA es nicht genauestens mitbekommen haetten, es sich nicht gegenseitig (strategisch auswertend) erzaehlt haetten, womoeglich mit verteilten Rollen und gezinkten Karten spielten.
    Das war schon vor den Explosionen ein allen Beteiligten geopolitisch knirschendes Schachspiel gewesen. Mit den albernen Politkomiker-Puppen fuers bloede Volk macht- und einflusslos in Faeden haengend & zappelnd.
    Unser aller Feind ist die von internationalen Milliardaeren gesteuerte US-Mafia im dortigen tiefen Staat. Moege diese Runde an Putin gehen und nicht an die altbekannten Schlaechter.

    • Nevyn sagt:

      Die plausibelste Erklärung, die ich bisher gelesen habe ist, dass die Deutschen heimlich in Absprache mit den Russen Gas aus NS2 gezapft haben und die Amis, evtl. mit Hilfe der Anrainerstaaten, einfach die Leitung gekappt. Alle Beteiligten wissen davon, aber niemand äußert sich dazu. Es würde erklären, warum die Deutschen so kleinlaut bei der Sache sind und niemand ernsthafte Bestrebungen unternimmt, etwas aufzuklären, von dem alles wissen und niemand will, dass es offiziell raus kommt.

    • Koven sagt:

      das ist aber ne nette Verschwörungstheorie :-)

    • Ava Tar sagt:

      @Koven
      Können Sie uns erläutern warum die Aussage der anders denkenden eine Verschörungstheorie sein soll ?

    • Nevyn sagt:

      Es wäre eine Theorie, die allen Beteiligten logisches Handeln unterstellt. Das ist freilich sehr gewagt, vor allem im Hinblick auf die Deutschen.

    • Alex C sagt:

      Nevyn, das ist eine Option die mir auch schon durch den Kopf gegangen ist.
      Genaues weiß man aber nicht genau :)

    • Nevyn sagt:

      Sherlok Homes: "Ich möchte eure Aufmerksamkeit auf die merkwürdige Sache mit dem Hund letzte Nacht lenken, Watson."
      Watson: "Aber der Hund hat doch letzte Nacht gar nicht gebellt."
      Homes: "Genau das ist ja das Merkwürdige."

      Ich habe auch gelesen, der Generalbundesanwalt überlege, die Ermittlungen zu übernehmen. Eher wohl nicht.
      Nirgends war zu lesen, ob Deutschland denn überhaupt Ermittlungen dazu führt. Wenn man wirklich davon ausginge, dass es die Russen waren, hätten man schon lange mit viel Tamtam ein Verfahren wegen Terrorismus eingeleitet. Statt dessen will man das Thema offensichtlich ganz schnell beerdigen.
      Konkludentes, also schlüssiges Handeln, Alex. Nicht den Kopf verkleistern lassen.

  9. Weitere Indizien, warum es die USA nicht waren:

    Wahrscheinlich waren die Täter, die den Anschlag auf Turkstream versucht haben, dieselben, die auch Nordstream zerstört haben. Denn es ist unwahrscheinlich, dass in einem so kleinen Zeitraum gleich 2 verschiedene Terroristen, die Anschläge auf russische Pipelines verüben, aktiv sind.

    Der versuchte Anschlag auf Turkstream wurde in der Nähe der Ukraine auf eine russische Pipline begangen, sodass nahe liegt, dass er im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg erfolgte.

    Als mögliche Täter kommen m.E. staatliche Akteure und wenige andere, die über das notwendige Equipment und Personal verfügen, in Betracht, nicht nur die USA.

    Im Übrigen hätten die USA beim Anschlag auf Turkstream nicht versagt, wenn sie die Täter gewesen wären. Das Versagen der Turkstream-Attentäter ist allerdings ein Indiz dafür, dass die Täter keine staatlichen Akteure waren.

    Und sie hätten alles (Turkstream-Anschlag und Nordstream-Anschlag) zum selben Zeitpunkt erledigt. Hierzu hatten aber die Täter scheinbar zu wenig Personal, was ebenfalls ein Indiz dafür ist, dass die Täter keine staatlichen Akteure waren.

    Der Autor behauptet, er wüsste angeblich, dass Kiev angeblich technisch nicht in der Lage sei, einen solchen Anschlag auszuführen.

    • Maththth sagt:

      Die USA sind ja nicht einmal fähig Wahlen abzuhalten, ohne dass es jeder merkt, dass nicht der Plebiszit entscheidet sondern die Angelegenheit im Vorhinein bestimmt war. Wenn armselige Geister wie Trump und Biden viele Jahre an der Spitze einer inszenierten Scheindemokratie stehen, welche Seelenkrüppel werden da wohl Entscheidungen treffen?

  10. FreedomRider sagt:

    Deutschland führende Wirtschaftsmacht?? – in Sachen Toilettenpapier oder vielleicht Flughafenbau, Sucht es euch selber aus

Hinterlassen Sie eine Antwort