#allesaufdenTisch: Die Gedanken sind frei und Mut ist ansteckend | Von Milosz Matuschek

Der Mainstream reagiert auf #allesaufdentisch mit #einfachmaldummstellen. Doch was, wenn kritische Künstler und Wissenschaftler nun keine Ruhe geben?

Ein Standpunkt von  Milosz Matuschek.

Angenommen, Sie haben einen Lieblingsitaliener und genießen dort seit Jahren schon immer die besten Spaghetti Bolognese. Doch irgendwann kippt die Begeisterung in ihr Gegenteil, die Qualität wird schlechter, die Magie des Genusses ist weg. Sie stellen den Koch zur Rede, doch das Gespräch gestaltet sich schwierig. Man redet aneinander vorbei. Wenn Sie «verkochte Nudeln» sagen, sagt der Koch «ist Tradition». Auf «Analogkäse» hören Sie nur: «Ist doch auch Käse!» Und irgendwann sagen Sie den Satz der Sätze: «Das ist keine Bolognese». Und die einzige Antwort, die Sie bekommen lautet: «Doch, denn ich koche das immer so». Erfahrung sagt gar nichts, meinte mal Tucholsky: Man kann auch 50 Jahre alles falsch machen. Heißt in unserem Beispiel: Auch tausende falsche Spaghetti Bolognese machen die Bolognese nicht echt.

Der Mainstream in der Trotz-Wagenburg

Seit letzter Woche fordern Schauspieler, Dramaturgen und Regisseure in Gesprächen mit bisher im Mainstream wenig gehörten Experten, dass in Sachen Corona endlich #allesaufdenTisch kommt. Und die Reaktion der Medien liest sich im Grundtenor oft wie die Erklärung des falschen Bolognese-Kochs. Gottchen, was haben wir gekocht und euch vorgesetzt, Debatten in rauen Mengen auch noch, und jetzt heißt es von ein paar undankbaren Kultur- und Bühnenclowns: Hey Mainstream, uns schmeckt´s nicht. Geht´s noch?

#Allesaufdentisch als nächste Staffel von #allesdichtmachen? Das kann man so sehen. Und zwar als eine beim Publikum viel Aufsehen erregende und dringend notwendige Notarztserie. Im Programm: offene Operationen am Herzen der Demokratie. Emergency Room für den Debattenraum. Künstler und Wissenschaftler sind hier als Reanimationsteam für einen um Luft ringenden Patienten zu sehen, den Medien und Politik gleichermaßen seit 1,5 Jahren im Corona-Würgegriff halten: den freien Bürger mit gesundem Menschenverstand, der in einem Prozess der Urteilsfindung auf evidenzbasierter Grundlage nach Antworten sucht, die er zwar bestellt aber nie bekommt. Der Journalismus von früher, der kritische, investigative, die Mächtigen herausfordernde und bloßstellende: Er ist fast tot.

All das darf deshalb offenbar nicht sein. Während bei #allesdichtmachen noch mit dem erhobenen Zeigefinger und gouvernantenhaften Abzügen in der B-Note (Vergehen: Satire) reagiert wurde, geht es nun in die nächste Staffel mit offener Diffamierung und Hetze. Um den Debattenraum in Deutschland und in der Welt ist es miserabel bestellt. Die Absagen von Drosten, Wiehler, Lauterbach, Nguyen-Kim u.a. zeigen es. Man will nicht mit Kritikern sprechen. Man hat Angst vor ihnen.

Die Maske der Zensoren fällt

Die Reaktionen auf #allesaufdentisch sind Realsatire in Reinform und eine Selbstdemontage der Beteiligten unter dem Motto #einfachmaldummstellen.

Der Grünenpolitiker und Landesminister Jan Philipp Albrecht holte sogleich die größte Keule heraus, die es überhaupt gibt. Verleumdung ins Blaue hinein, mit justiziablen Aussagen. Seinen Tweet hat er wohlweislich schon wieder gelöscht.

Screenshot: Twitter

Nils Minkmar schlüpft in der SZ (1) in die Rolle des Bolognese-Kochs, der dem Kunden Realitätsverlust vorwirft, wenn es ihm nicht schmeckt: Was haben wir debattiert! Und nennt vorsichtshalber dann auch gleich Markus Lanz, nicht etwa die SZ, als Beleg. Dann verheddert er sich im Dickicht der in seiner Bubble gefühlten Fakten. «Niemand hat das Recht, eine Pandemie zu verbreiten» heißt es bei ihm, doch was schlau und staatstragend klingen soll, kommt leider über ein Strohmann-Argument nicht hinaus. Doch es wird noch besser:

«Wer sich und andere nicht durch eine harmlose, kostenlose Impfung schützen möchte, hält sich eben von allen Situationen fern, wo es zu einer Ansteckung kommen könnte.»

Minkmar leugnet damit nicht nur Impfnebenwirkungen und Impftote. Er ist auch ahnungslos über den Umstand, dass selbst Geimpfte infektiös sein können. Wer für diese Form der Desinformation auch noch Geld in Form eines Abonnements bezahlt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Minkmar ist in der Rolle des trotzigen Kochs, der dem Kunden irgendwann sagt: So ihr Idioten, Schluss mit der Diskussion, dann koche ich euch jetzt nochmal eine Bolognese, damit ihr´s wisst! Und dann kommt er mit einem labbrigen Kartoffelgratin an und erntet erst recht Spott.

Auf Doris Dörrie wirkte der geistige Tiefflug des Strohmann-Arguments von Minkmar offenbar so elektrisierend, dass sie beim Deutschen Filmpreis noch einen drauflegte. «Nein, es muss nicht alles auf den Tisch», meinte sie doch tatsächlich, wohl ohne zu merken, dass sie damit dem zitierten Minkmar widerspricht. Wie bitte? Ein paar Dinge sollen also schön unter dem Teppich bleiben? Und dann was? Unter dem Teppich vor sich hingammeln? Einfach nur, damit ein paar Leute, die ihren Job nicht richtig gemacht haben, noch eine Weile etwas besser dastehen? Aber klar, eine super Idee: In sizilianischen Mafia-Dörfern wird diese Methode schon seit Jahren erfolgreich praktiziert. Es hat wirklich was von DDR-Fernsehen im Endstadium.

In der FAZ (2) konnte man schließlich lesen, dass wir wohl noch nicht in Nordkorea leben, sonst hätte man von der Aktion #allesaufdentisch ja gar nicht erst gehört. Unlustiger Fun-Fact: Während Sie das hier lesen, sind die ersten Videos auf dem Hauptkanal (3) von Youtube bereits gelöscht. Vier Videos sind es bisher, u.a. das Video mit Gerald Hüther über Angst, hier ein Backup auf meinem Kanal:

Der #allesaufdenTisch-Kanal auf Vimeo (4) ist sogar gänzlich gelöscht worden. Die Initiatoren gehen rechtlich dagegen vor. Und das im freiesten, diversesten und kritischsten Debattenraum, den wir in Deutschland je hatten.

Dass gerade von Seiten der Techplattformen massiv daran gearbeitet wird, dass von der Aktion möglichst wenig publik wird, scheint man nicht mal zu merken. Noch verläuft offenbar nicht nur bei der FAZ ein Graben der Wahrnehmung zwischen der Welt, an die manche gerne glauben würde und der Welt, wie sie wirklich ist. Die Zensur kritischer Kanäle war in Mainstream-Medien ja nie ein großes Thema. Grundlegende Kritik daran? Fehlanzeige. In Zeiten schwindender Auflagen freut man sich offenbar, wenn Techplattformen und Faktenchecker die Drecksarbeit der Konkurrentendezimierung durchführen.

Wann sprechen wir über Zensur? Oder ist das zensiert? (Bild: Netzfund)

Der Runde Tisch ist unvermeidbar

Was ist die Lehre aus alldem? Offenbar hält man sich in den Mainstream-Medien wirklich noch für eine Wagenburg der Deutungshoheit und Unfehlbarkeit. Doch was, wenn das gar nicht der Fall ist? Was, wenn die Wagenburg löchrig ist und die Mehrdimensionalität des Denkens noch lebt, aber eben noch ausgeblendet oder unterdrückt wird? Die Situation gleicht dann einem Ball, den man unter Wasser drückt und der nur darauf wartet, hochzuschnellen. Der Mainstream ist mächtig aber letztlich ein Koloss auf tönernen Füßen. Denn es genügt eben in der totalen Denkfinsternis nur ein Streichholz, um Licht ins Dunkle zu bringen.

Die Gedanken sind frei, Ideen lassen sich nicht aufhalten und Mut ist ansteckender als Schweigen aus Feigheit. Der hervorragende Bericht des Journalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Ole Skambraks, der vor kurzem im Magazin Multipolar (5) erschien, spricht Bände über die tatsächliche Situation in den Redaktionsstuben: Man sieht, dass es vorne und hinten nicht passt und immer mehr finden auch den Mut, das zu sagen. Die Fragen, die er stellt, strafen den Mainstream Lügen.

Die Liste der Ungereimtheiten zu Corona ist endlos (Screenshot: https://multipolar-magazin.de/artikel/ich-kann-nicht-mehr)

Die Aufarbeitung geht gerade erst los. Und es sind viele und immer mehr, die diese wollen. Der Runde Tisch ist kein Affront, sondern im Grunde eine Goldene Brücke der Beteiligten von #allesaufdentisch. Es ist die Möglichkeit für alle Pandemie-Paniker, durch kritische Aufarbeitung verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Im Grunde ist es die ausgestreckte helfende Hand an alle verbliebenen Aufrechten, die sich aus dem Morast der Lüge, des Schweigens und der Feigheit noch herausziehen wollen. Schluss mit der Covid-Cancelculture!

Kritische Geister und fragende Künstler und Wissenschaftler werden nicht verschwinden, solange die Fragen nicht geklärt sind. Der große Denkfehler des Mainstreams besteht darin, in den Aktionen #allesdichtmachen und #allesaufdentisch eine Art Strohfeuer zu sehen, einen Kastenteufel, der mal eben kurz rausgesprungen ist und den man mit ein, zwei Artikeln wieder zurück in den Kasten stopfen kann. Doch die brennenden Fragen sind wie Säure, die sich seit 1,5 Jahren durch das Pandemie-Narrativ fressen. Und zwar bis auf den Grund. Auf den Grund, wo die Antworten warten.

Der Runde Tisch ist unvermeidbar. Und immer mehr Menschen nehmen an ihm Platz und fordern dazu auf, ebenso Platz zu nehmen.

Heute startet die nächste “Staffel” von #allesaufdentisch. Mit dabei sind u.a. die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder, also erstmals ein ehemaliges Regierungsmitglied, sowie die Professoren Christof Kuhbandner und Philip Manow, der Ökonom Marc Friedrich und der Psychologe Raphael M. Bonelli.

Die nächste Welle ist die Welle der Aufarbeitung. Die nächste Welle sind wir.

Quellen:

  1. https://www.sueddeutsche.de/medien/allesaufdentisch-allesdichtmachen-volker-bruch-corona-impfen-fake-news-youtube-1.5427029?reduced=true
  2. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/kuenstler-aeussern-kritik-an-corona-politik-mit-allesaufdentisch-17563403.html
  3. https://www.youtube.com/channel/UC3D7t67AEmhyne7Ol2DE6nw
  4. https://vimeo.com/user145858760
  5. https://multipolar-magazin.de/artikel/ich-kann-nicht-mehr

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien am 08. Oktober 2021 auf dem Blog Freischwebende Intelligenz

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Bildquelle:  ©#allesaufdenTisch

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Kommentare (15)

15 Kommentare zu: “#allesaufdenTisch: Die Gedanken sind frei und Mut ist ansteckend | Von Milosz Matuschek

  1. Warte ich doch schon die ganze Zeit darauf, dass da jemand in die USA fliegt, um als zukünftiger Kanzler (bzw. -in) den letzten Schliff (Chip?) zu erhalten, so wie alle davor.
    Jetzt lese ich: Scholz fliegt in die USA.
    Aha!

    • Nevyn sagt:

      Jawoll! Niemand wird Kanzler, der nicht vorher die Akte unterschreibt. Egon Bahr berichtete das mal über Brandt.
      Wo sind nur die ganzen Staatsmänner hin? Wir haben nur noch Politiker und Politikerdarsteller.

  2. Yves S. sagt:

    2021: Wenn das beste ist, was man über unsere Gesellschaft sagen kann: "wir leben wohl noch nicht in Nordkorea".

    Was allein der Vergleich an "Luft-nach-oben"-Mentalität hinsichtlich Diktatur offenbart. Schlimm.

    Konzerndiktatur ist auch alles andere als die Diktatur des Proletariats, was viele autoritäre Linke anscheinend nicht verstanden haben. Und Konzerndiktatur ist eigentlich etwas, was echte Rechtsextremismusexperten alarmieren sollte.

    Verkehrte Welt! In vielerlei Hinsicht…

  3. Boscantus sagt:

    Matuschek prophezeit, dass die Aufarbeitung gerade erst beginnen werde. Er übersieht, dass seit Dezember 2020 neben dem Virus auch jede Kritik weggeimpft wird. Bei einer Impfquote von 85% wird sie völlig verschwinden.

    • Seit Jahren stelle ich das zukünftige Gesellschaftsmodell vor. Dieses ist an der Massentierhaltung orientiert.
      Man kann es sich so vorstellen:
      Jedes Vieh (wir) hat seine eigene Box, in der es verfüttert wird (bedingungsloses Grundeinkommen). Es wird regelmäßig geimpft (genetisch angepasst) und automatisch gemolken (Restarbeit, Konsum).
      Das einzige Geräusch, dass man von dort vernimmt. ist das Mampfen (auch der Konsum des digitalen Kulturersatzes) und das Dröhnen des Motors der Melkmaschine (Konzerne, Staat).
      Habe nie gehört, dass die Kühe im Stall der Großagrarier eine Kritik hätten verlauten lassen.

    • PS: Das ist, was sich das Volk der "Revoluzzer – Lampenputzer" (Gedicht von Erich Mühsam, der von diesem "Volk" entsprechend behandelt wurde) immer schon gewünscht hat.

  4. Alles derzeit Beobachtbare hat die gleiche Ursache. Wir behandeln aber leider nicht jene Ursache, sondern doktorn an Symptomen herum. Ich bin der Erste und leider noch Einzige, der es einklassifiziert, benennt und ausspricht:

    "Der Kapitalismus zerstört sich irreparabel selbst. Seit 1971 im August und er setzt seine Selbstausplünderung in immer kurioseren Kuriosa gesteigert fort."

    Es waren viele und sie werden immer mehr Selbstmord-Beauftragte. In Deutschland wurden sie gerade angekreuzt. Den Rest kennen wir: "Eine Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift"

    Einzige einschneidende Heilung der erkrankten Gesellschaft ist nach Erkenntnissen des Wissenschaftlers Karl Marx, ein des Antisemitismus unverdächtiger deutscher Jude, eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel.

    Aber dazu wäre eine Revolution ganz brauchbar. Die wiederum könnte gegen geltendes Recht verstoßen. Und somit beißt der Hund sich in den Schwanz. Da lernt man am besten nicht von Marx, von der Wissenschaft und realisiert seine Schlussfolgerung, sondern hisst die weiße Bertolt Brecht-Fahne. Wenn unsere Urenkel uns später fragen, zitieren wir: "Der Geist ist machtlos, wenn die Macht geistlos ist, sorry!!!"

    Am eindringlichsten, weil genau, präzise und verallgemeinernd, beschreibt Ernst Woff diesen Sterbeprozess. Auch bei APOLUT. NET. Aber in seiner jahrelangen und zeitaufwendigen Super-Qualitäts-Protokollierung dieses gesamtgesellschaftlichen Globalprozesses kam er leider noch nicht dazu, zu analysieren und Ursachenfindung zu betreiben. Und deswegen nicht zu trefflichen Handlungsempfehlungen.

    • Sie sagen nicht ausdrücklich was aber ausdrücklich ist: Das mit der "materiellen Gewalt einer Idee …" trifft auf alle Arten von Ideen zu. Wir spüren diese Gewalt gerade bsp.weise bei Corona, NWO, "Transhumanismus", "menschengemachten Klimawandel", missionarischem Eifer, andere Nationen befreiend zu neokolonialisieren u.s.w u.s.f.
      Was Ihre Berufung auf den Wissenschaftler Marx betrifft, erlaube ich mir eine entscheidende Richtigstellung: Er sagte, dass die Produktionsmittel im Kapitalismus "vergesellschaftet sind". Sie, wohlgemerkt die entscheidenden Produktionsmittel, müssen in eine adäquate Eigentumsform – "gesamtgesellschaftliches Eigentum an Produktionsmitteln" überführt werden. Solange das nicht passiert, bleibt es beim Lamentieren. Also: Wer will das schon? Huch! Nein! Nicht doch!
      Marx zu entstellen hat eine reicheTradition. Das hat er nicht verdient.
      Hat es Sinn, hier wie andernorts zu lamentieren?

  5. Nevyn: "Wie kommt man da wieder raus?"
    Glaubst Du die haben die Menschheit da hinein getrieben, um wieder rauszulassen?
    Hast Du eine Herde von Wildpferden im Corral, lässt Du sie doch nicht raus, bis sie vollkommen abgerichtet sind, den Wagen ziehen, den Reiter tragen, und nicht murren oder ausschlagen.

  6. "Beutetiere wie Menschen im Spinnennetz einzuweben, um deren Huellen leerzusaugen."
    Ist schon passiert. Nichts mehr drin.
    "Empfehlungen, wie sich Mensch am eigenen Schopf aus Angst und Verwirrung wieder herausziehen und seine Mitte wiederfinden kann."
    Das wollen die Menschen nicht. Haben sie doch mit ca. 80% "Durchimpfung" und mit der Bundestagswahl unmissverständlich erklärt. (Die restlichen 20% sind Nazis und gerade die müssen noch geimpft werden).
    Maske macht glücklich.

  7. Iss doch alles egal – Hauptsache die Maßnahmen bleiben.
    Und zur Krönung hin und wieder einen Lockdown.
    Das halten einige Leute nicht für richtig? Na klar, das sind die Nazis und die müssen weg.
    So einfach ist die Welt.

  8. Ursprung sagt:

    Es scheint mir interessant, welche Beitraege zur Loeschung herausgesucht werden. Also hier von Gerald Huether. Der ist Hirnforscher mit Schwerpunkt, wie Verhalten entsteht in Wechselwirkung mit dem Kontext. In den USA fiel er mal auf, dass er ein Radfahrerteam gecoached hatte, mit einer noch nicht wiederholbaren Rekordzeit von der Ostkueste zu Westkueste zu fahren, eine populaere Route dort.
    Es gibt Hirnforscher mit anderen Schwerpunkten, beispielsweise genetisch vermutbaren Funktionsstoerungen. Da ist z. B. Fallon, der zum beruehmten Film "Das Schweigen der Laemmer" mit einer genetisch bedingbaren Exceptionalisannahme fuehrte.
    Also warum womoeglich wurde Huether geloescht, was ueber Fallon nicht bekannt ist?
    Der Inhalt der offenbar nicht von Google loeschbaren Kopie konnte mir Aufschluss geben. Huether gibt hier einfache Empfehlungen, wie sich Mensch am eigenen Schopf aus Angst und Verwirrung wieder herausziehen und seine Mitte wiederfinden kann.
    Das war wie ein grelles Schlaglicht auf das Ausmass an impertinenter Subtilitaet, der sich der ffinanziell/digitaler Komplex zu bedienen in der Lage ist, um vermeintliche Beutetiere wie Menschen im Spinnennetz einzuweben, um deren Huellen leerzusaugen.

  9. Nevyn sagt:

    Dieses Treiben der #allesunterdentisch Bewegung nimmt langsam skurrile Formen an, wie das sich in Verbissenheit steigernde Bemühen eines Alkoholikers zu verbergen, was alle ohnehin sehen können, nämlich dass er betrunken ist.
    Wer könnte diese Laienschauspieler besser durchschauen als die Profis? Während letztere wissen, wann sie spielen und ihre Rolle nicht mit ihrem Leben verwechseln sind erstere im Wahn gefangen, und laufen Gefahr von ihren eigenen Blasen verschlungen zu werden. Das macht sie gefährlich. Schon lange werden nicht mehr nur angeblich falsche Meinungen angegriffen sondern die Menschen, die sie vertreten. Im vermeintlichen Kampf gegen Nazis wird jedes Mittel als zulässig angesehen und da alles außerhalb der eigenen immer kleiner werdenden Blase "Nazi" ist, wächst die Zahl der als Gegner wahrgenommenen Personen rasant. Das führt zu immer gewaltsameren Mitteln, es geht plötzlich um Leben und Tod, wo es doch eigentlich nur um Diskurs gehen sollte. Wie kommt man da wieder raus?

    • Ursprung sagt:

      Sie koennten da wieder heraus kommen, wenn Sie sich naeher mit Fallon und Huether beschaeftigen wuerden. Das sind Hirnforscher. Auch Mausfeld koennte nuetzlich sein.
      Es moege gelingen!

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