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WHO: Insiderhandel mit Angst

WHO: Insiderhandel mit Angst

Diagnose Systemversagen – Dr. Wodargs Abrechnung in Koblenz

Der Gewölbekeller im Deinhard Stammhaus war überfüllt, das Publikum gespannt, das Thema brisant: Dr. Wolfgang Wodarg, Mediziner, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und einer der schärfsten Kritiker der internationalen Pandemiepolitik, war zu Gast bei Koblenz: Im Dialog – und lieferte eine Abrechnung, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten war. Seine zentrale These: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist keine neutrale Instanz für globale Gesundheit – sondern eine „Organisation zur Vorbereitung von Aktien-Insiderhandel“.

Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn.

„Angst ist die stärkste Währung in der Politik“, beginnt Wodarg, „und die WHO ist der größte Marktplatz dafür.“ Sein Vortrag ist mehr als eine Analyse – es ist ein politischer Sezierkurs. Wodarg blickt zurück auf seine Zeit als Amtsarzt in Flensburg, wo er bereits in den 1980er Jahren ein Frühwarnsystem für Atemwegserkrankungen entwickelte – mit einfachen Mitteln, aber hoher Wirksamkeit.

„Meine Laborantin Frau Thomsen rief jeden Montag dieselben Praxen an: Mehr Grippe als letzte Woche? Weniger? Oder gleich? Damit wussten wir, was los war – nicht durch teure Tests, sondern durch Menschenverstand.“

Wodarg erläutert die banale, aber folgenreiche Tatsache: Atemwegserkrankungen werden durch ein breites Spektrum von Viren ausgelöst – rund 200 verschiedene Erreger. Der überwiegende Teil sei weder gefährlich noch behandelbar, viele kämen gleichzeitig vor, gerade bei Kindern. RSV, Corona, Rhinoviren, Parainfluenza – allesamt mit nahezu identischen Symptomen. „Die Tests suggerieren Spezifität, wo keine ist. Die Diagnose ‘Covid’ beruht nicht auf Medizin, sondern auf PCR-Ergebnissen – auf Laborpolitik.“

Und genau hier beginnt das System, das Wodarg seziert: Krankheiten werden selektiv benannt, bestimmte Erreger medial aufgeblasen – andere ignoriert. Entscheidend sei nicht, was wirklich grassiere, sondern worauf die Pharmaindustrie vorbereitet sei. „Man muss nur wissen, was im Portfolio liegt, und dann orchestriert man eine passende ‘Bedrohung’ – die WHO als PR-Agentur der Impfstoffindustrie.“ Er zeigt das am Beispiel der Schweinegrippe 2009, bei der mit 600 Fällen aus mexikanischen Kliniken weltweit eine Pandemie heraufbeschworen wurde. Diese Fälle seien „statistisch irrelevant“ gewesen – aber für die Anwendung vorab geheimer Impfstoffverträge entscheidend.

„Wenn die WHO Stufe 6 ausruft, wird geliefert – das war der Deal. Und geliefert wurde.“

Die WHO als Schaltzentrale für Investoren

Die neue Qualität dieser Struktur offenbare sich, so Wodarg, im gezielten Zusammenspiel aus WHO-Empfehlungen, Pandemie-Rhetorik und Börsenentwicklungen. „Pfizer, BioNTech, Moderna – ihre Aktienkurse stiegen nicht, weil ihre Produkte gut waren, sondern weil sie gut verkauft wurden: mit Angst.“ Bill Gates, größter private Geldgeber der WHO, sei zugleich Großinvestor im Pharmabereich – eine Kollision von Interessen, die in jedem anderen Bereich als Korruption bezeichnet würde. Doch für Wodarg geht es um mehr als um medizinische Fehlentscheidungen: Es geht um ein System, das demokratische Prozesse aushebelt. Die Machtzentren hätten sich in internationale Organisationen verlagert, die keiner demokratischen Kontrolle unterliegen:

„Die WHO, das WEF, die Global Preparedness Monitoring Boards – sie geben die Richtung vor. Die Politik führt nur noch aus.“

Besonders alarmierend findet Wodarg die Entwicklung hin zur vollständigen digitalen Erfassung medizinischer Daten – etwa durch die elektronische Patientenakte. „Was angeblich zur besseren Versorgung dienen soll, wird zur Grundlage umfassender Steuerung: Wer wurde wann womit geimpft, wie hat er reagiert, welche Charge war es?“ So könnten nicht nur Menschen, sondern auch Ärzte überwacht werden. „Wir liefern unser Gesundheitswesen der Kontrolllogik aus. Und die Hauptprofiteure sitzen nicht im Wartezimmer – sondern an den Börsen.“

Dabei habe sich ein altes Muster in neuer Dimension gezeigt: Gesundheitsnotlagen werden genutzt, um Demokratie auszuhebeln. Wodarg nennt das „die Strategie der zwei Umgehungstaktiken“: Zum einen Verlagerung von Entscheidungen an internationale Organisationen und zum anderen, Erzeugen von Notständen, die sofortige Maßnahmen rechtfertigen. „So kann man Gesetze umgehen, Grundrechte aussetzen und Milliarden verschieben – alles im Namen der Gesundheit.“

„Gesundheit ist nicht länger das, was wir fühlen – sondern das, was getestet und überwacht wird.“

So bringt Dr. Wolfgang Wodarg das Konzept „One Health“ auf den Punkt – eine Strategie, die unter dem Deckmantel ganzheitlicher Fürsorge den Zugriff auf alle Lebensbereiche ermöglichen soll: Mensch, Tier, Umwelt – alles unter einem Dach. Und dieses Dach heißt WHO. Dabei klingt der Ansatz zunächst wohlmeinend: Krankheiten machen nicht an Grenzen halt, Umweltzerstörung betrifft globale Zusammenhänge, Tiere und Menschen teilen sich zunehmend denselben Lebensraum. Doch Wodarg zeigt, wie diese Logik missbraucht wird, um ein Kontrollregime zu errichten, das demokratische Zuständigkeiten systematisch aushebelt. 

Vier Organisationen – eine Agenda

Im Zentrum steht das von der WHO koordinierte „One Health“-Bündnis, bestehend aus: WHO – die Weltgesundheitsorganisation (zuständig für Menschen), die FAO – die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN, WOAH – die Weltorganisation für Tiergesundheitund, UNEP – das Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Diese vier Organisationen bilden laut Wodarg eine globale Meta-Institution. Sie vernetzen Daten, definieren Standards, setzen Meldepflichten durch – und schaffen so ein System lückenloser Überwachung. In 170 Städten weltweit werde bereits PCR-Abwassermonitoring durchgeführt. „Man kann aus dem Klo heraus regieren – das ist das neue Prinzip“, so Wodarg trocken.

Dazu kommen kommerzielle Datenriesen wie Google, Amazon, Microsoft und andere „GAFAM“-Konzerne, die die notwendige Infrastruktur liefern – und selbst Milliarden daran verdienen. Die Schnittstelle zwischen öffentlicher Kontrolle und privatem Profit ist längst verschwommen.

Wodarg legt offen, dass WHO und Partnerorganisationen heute zu über 80 % aus zweckgebundenen Mitteln finanziert werden – Gelder, die nicht neutral verwendet werden dürfen, sondern projektgebunden sind. Das heißt: Wer zahlt, bestimmt. Und wer investiert, will Rendite. Die Global Preparedness Monitoring Boards, von Wodarg „die Regie der Angst“ genannt, bestehen aus Akteuren wie Anthony Fauci, Jeremy Farrar (Wellcome Trust), Chris Elias (Gates Foundation) und Funktionären der chinesischen CDC. Gemeinsam entwickeln sie Szenarien, propagieren „Weltgefahren“ und bereiten die mediale Inszenierung vor. „A world at risk“ – eine Welt in Gefahr –, so der Titel eines dieser Berichte. Und was als Bedrohung identifiziert wird, wird zur Investitionschance. Schon Monate vor der Ausrufung einer Pandemie steigen die Aktienkurse der Firmen, die passende Produkte in der Pipeline haben.

„Das ist kein Zufall. Das ist orchestriert“, so Wodarg. 

Kollateralschäden im weißen Kittel

Der eigentliche Skandal sei nicht, dass Krankheiten existieren – sondern dass man aus ihnen ein Geschäftsmodell gemacht habe. Aktienmärkte leben nicht von Substanz, sondern von Erwartung. Und wer als Erster von der Erwartung weiß, macht Gewinn. „Das ist der Mechanismus des Insiderhandels – nur diesmal global, medizinisch verbrämt und moralisch unangreifbar, weil er angeblich dem Schutz der Menschheit dient.“ Mit bitterem Spott verweist Wodarg auf die Börsenentwicklung von Pfizer während der Corona-Zeit. Der Kurs stieg steil an – parallel zur medialen Panik und politischen Impfkampagne. Dann, als kritische Stimmen laut wurden, verkauften die Großaktionäre – rechtzeitig, versteht sich. Die Welle war geritten. Der Rest: Kollateralschaden. 

Doch der Schaden ist nicht abstrakt. Wodarg benennt konkrete Beispiele: die künstliche Hochstufung von PCR-positiven Fällen zu „Covid-Toten“, das Herunterfahren regulärer Diagnostik, die absurde Definition von „Ungeimpften“ als alle, die nicht 14 Tage nach der zweiten Dosis sind – auch wenn sie bereits schwer krank nach der ersten Injektion sterben.

„Man hat Tote produziert – und sie dann als Begründung für noch mehr Spritzen missbraucht.“

Selbst Todesfälle durch fehlerhafte Beatmung, wie in England und Italien, seien vorsätzlich in Kauf genommen worden. Midazolam-Überdosierungen, Verabreichung von Hydroxychloroquin in toxischer Dosis, falsche Beatmungsstrategien – all das dokumentiert Wodarg mit beängstigender Detailtiefe. Und dahinter stehe stets dasselbe Prinzip: „Angst erzeugen, Vertrauen in Eigenverantwortung zerstören, Abhängigkeit fördern.“

Schweden: Widerstand durch Vertrauen

„Wenn man Angst verkauft, braucht man Kontrolle. Wenn man Vertrauen stärkt, braucht man Gemeinschaft.“ Dieser Satz von Dr. Wolfgang Wodarg hallt nach – nicht nur als Kritik an der WHO, sondern als positive Vision. Denn inmitten globaler Hysterie, wirtschaftlicher Abhängigkeiten und politischer Gleichschaltung gibt es einen Ort, an dem sich die Welt noch nicht verformen ließ: Schweden. Während in Deutschland Gesundheitsämter mit Militärs kooperierten, der Rechtsstaat im Ausnahmezustand verharrte und die Bevölkerung durch Medienkampagnen konditioniert wurde, setzte Schweden auf das Gegenteil: auf Mündigkeit statt Maskenpflicht, auf Eigenverantwortung statt Überwachung, auf kommunale Strukturen statt zentralistische Panikpolitik.

Für Wodarg ist das kein Zufall – sondern das Resultat jahrzehntelanger Kultur der Subsidiarität. „In Schweden sind 83 Prozent der im Gesundheitswesen Tätigen direkt in den Kommunen angestellt – nicht beim Staat. Die Gemeinden sind zuständig, verantwortlich, sichtbar“, erklärt er. Zum Vergleich: In Italien sind es nur 13 Prozent.

Pflege in Bürgerhand

Besonders eindrücklich schildert Wodarg die Pflegepolitik. Während in Deutschland Konzerne wie Helios oder internationale Investoren ganze Pflegeheime aufkauften und mit minimaler Personaldecke maximale Rendite erwirtschafteten, schlug Schweden einen anderen Weg ein: Seit mehreren Jahren ist der Bau neuer Pflegeheime dort gesetzlich untersagt. Die Begründung: Pflege ist keine Ware, sondern Teil sozialer Verantwortung. Alte Menschen sollen in ihrem Zuhause sterben dürfen – begleitet, nicht abgeschoben.

Die Gemeinden erhalten dafür Mittel vom Staat – und sind verpflichtet, die Pflege vor Ort zu organisieren. Wer nicht pflegt, verliert das Geld. Wer gut pflegt, gewinnt Vertrauen. Wodarg:

„Das hat Würde. Und es ist ökonomisch effizienter, menschlicher und sogar nachhaltiger.“

Auch in der medizinischen Versorgung zeigen sich Unterschiede: In Schweden entscheiden regionale Gesundheitsgremien – bestehend aus Ärzten, Patientenvertretern, Pflegekräften und Politikern – über den Einsatz öffentlicher Mittel. Es gibt keine zentral verordneten Maßnahmenpakete, sondern Diskussionen auf Augenhöhe. Ein Beispiel: In einer Region mit hoher Sterblichkeit nach Herzinfarkten wurde nicht etwa ein teures Krankenhaus gebaut – sondern Bevölkerungskurse für Laienreanimation eingeführt. Ergebnis: mehr gerettete Leben, weniger Kosten, stärkere Gemeinschaft. Wodarg berichtet, wie er selbst in seinem Dorf in Griechenland solche Kurse organisiert – mit einer Reanimationspuppe, einem kleinen Saal und viel Enthusiasmus.

„Das ist konkrete Resilienz. Die Leute werden wieder zu Akteuren ihres eigenen Lebens.“

Dass die Schweden diesen Weg mittragen, liegt laut Wodarg nicht an blindem Staatsglauben – sondern am gelebten Vertrauen in transparente, überprüfbare Strukturen. In einer EU-weiten Umfrage zur Frage „Haben Sie Angst, einmal auf Hilfe anderer angewiesen zu sein?“ antworteten die Schweden am häufigsten mit Nein. Nicht, weil sie stark sind – sondern weil sie sicher sein können, nicht im Stich gelassen zu werden.

„Wenn man sich nicht mehr wehrt, wird man verwaltet. Wenn man sich zusammentut, wird man wieder Mensch.“ Mit dieser einfachen, aber radikalen Wahrheit verwandelte Wodarg einen Abend der Anklage in einen Aufruf zur Selbstermächtigung. Seine Analyse lässt keinen Zweifel: Die WHO ist nicht reformierbar. Internationale Organisationen, deren Budgets zu 87 % von Industrieinteressen abhängen, arbeiten nicht für das Gemeinwohl, sondern für den Profit. Doch die Lösung liegt nicht in einer weiteren globalen Regulierung – sondern in der Rückgewinnung der Selbstverantwortung auf lokaler Ebene.

Die Rückeroberung der Kommune

Wodarg skizziert eine Vision, die zugleich konkret und revolutionär ist: Gemeinden als Rückgrat eines neuen Sozialwesens. Ein Ort, wo Pflege, Bildung, Gesundheit, Versorgung, Sicherheit und kulturelles Leben nicht mehr von anonymen Institutionen bestimmt werden – sondern von den Menschen selbst. Das Prinzip nennt sich Subsidiarität – und bedeutet nichts anderes als: Was vor Ort geregelt werden kann, darf nicht zentralisiert werden. In Schweden etwa dürfen seit einigen Jahren keine neuen Pflegeheime mehr gebaut werden. Stattdessen erhalten Gemeinden die Aufgabe, alte Menschen zu Hause zu betreuen – mit öffentlichem Geld, aber in bürgerschaftlicher Verantwortung. Pflege wird nicht ausgelagert, sondern wieder integriert ins Leben. Die Kommune übernimmt. Und sie schämt sich, wenn es nicht gut läuft. Diese Form der sozialen Kontrolle ersetzt jede externe Aufsicht – und ist effektiver. 

Auch die Bildung sei Teil der Entmündigung, so Wodarg. Schulen würden heute zentral gesteuert, von Bologna über OECD-Richtlinien bis hin zu globalisierten Lehrplänen. Doch was wäre, wenn man Bildung wieder als soziale Kunst verstünde – und lokale Talente, Handwerker, Künstler, Bauern, Musiker, alte Menschen in die Erziehung der Kinder einbeziehen würde? „Bis zur Pubertät“, so Wodarg, „braucht ein Kind keine Zensuren – es braucht Ermutigung. Es braucht Erleben, Sinn, Zugehörigkeit. Und es braucht keine Vergleichbarkeit mit anderen, sondern Verbindung zu sich selbst.“ Diese Art der Bildung sei nicht nur menschenfreundlicher, sondern auch krisenfester – denn sie schafft starke, selbstbewusste, kooperationsfähige Menschen. Nicht digitale Punktesammler, sondern Gemeinschaftswesen.

Weg von der Krankheit, hin zum Leben

Ein weiteres zentrales Thema Wodargs ist die Umkehr im Gesundheitssystem: Weg vom krankheitszentrierten Fallpauschalenwesen, hin zu einer präventiven, menschlich begleiteten, wohnortnahen Betreuung. Am Beispiel der Psychiatrie zeigt er, wie das bereits heute funktionieren kann. In Itzehoe (Schleswig-Holstein) wurde ein Modell entwickelt, bei dem psychiatrische Versorgung dezentral organisiert, Menschen zuhause betreut und Krankenhauseinweisungen radikal reduziert wurden.

„Nicht 240.000 Euro pro Kopf für acht Klinikaufenthalte – sondern 90.000 Euro für fünf Jahre Lebensbegleitung“, so Wodarg.

Das funktioniere nur, weil man den Menschen kennt – nicht nur seine Diagnose. Und weil Prävention nicht bestraft, sondern belohnt wird.

Doch Wodarg geht noch weiter. Die parteigebundene Demokratie sei zur Simulation verkommen – ein System, das von Lobbyisten kontrolliert werde, weil Parteien gekauft werden könnten. Seine Vision: Eine Rückkehr zur echten Repräsentanz durch direkt gewählte Vertrauenspersonen ohne Parteibindung. Diese Vertreter müssten sich regelmäßig zur Wiederwahl stellen, könnten abgewählt werden, wenn sie korrupt oder lobbyhörig agieren. Das Parlament würde nicht mehr von Fraktionszwängen dominiert, sondern von freier, inhaltlicher Auseinandersetzung. „Ich habe das erlebt“, sagt Wodarg. „Beim Transplantationsgesetz und beim Stammzellgesetz. Es war wie ein Sternmoment der Demokratie. Alle spürten: So könnte es sein – wenn wir uns nur trauen würden.“

Wodargs „Rettungsformel“ lautet: T wie Transparenz, U wie Überschaubarkeit, K wie Korrekturfähigkeit. Diese drei Faktoren seien die Grundlage jeder echten Demokratie. Und sie entstünden nur dort, wo Menschen sich kennen, sich begegnen, sich zuhören.

„Nicht auf der Ebene der WHO, nicht im Bundeskanzleramt – sondern im Dorf, im Stadtteil, in der Kommune.“

Die befreiende Kraft des Spotts

„Ich trage so gerne dazu bei, dass man sie auslacht. Das ist mein Lieblingssport.“ Dieser eine Satz von Dr. Wolfgang Wodarg bleibt hängen. Nicht weil er witzig ist – sondern weil er entwaffnend ernst ist. Inmitten eines zweieinhalbstündigen Vortrags voller Zahlen, Zusammenhänge und schockierender Enthüllungen bildet er den Kontrapunkt: Wer lacht, unterbricht die Angst. Wer spottet, entreißt den Mächtigen den Nimbus der Unangreifbarkeit. Wodarg spricht von einer „Pandemie der PCR-getesteten Pusteblumen“, von Katzen mit Vogelgrippe, von PCR-Tests am Kuh-Euter, von Seuchen, die nur durch mathematische Modelle und nicht durch Mikroskope sichtbar werden. Und das Publikum lacht – nicht aus Ignoranz, sondern aus Erkenntnis. Das Lachen wird zur Auflösung des Wahnsinns.

In einer Zeit, in der Kritik als Verschwörung diffamiert, Eigenverantwortung als Egoismus gebrandmarkt und medizinischer Zweifel als staatsgefährdend erklärt wurde, wird das Lachen zur letzten Bastion der Autonomie. Es ist die menschlichste Form der Selbstermächtigung, die sich kein Algorithmus aneignen, kein Faktenchecker löschen und kein Ministerium zensieren kann.

Wodarg weiß das. Er war selbst Ziel von Rufmord, systematischer Diffamierung und gezielter Zersetzung – und hat doch nicht aufgehört, mit sanftem Spott die Absurditäten bloßzustellen: Eine WHO, die 600 mexikanische Atemwegspatienten zur Pandemie hochjazzt. Ein PCR-Test, der über Affenpocken entscheidet, ohne Affen. Eine Impfung, die „vor allem in den ersten 14 Tagen“ zum Tod führt – aber als Schutz gilt, wenn man sie überlebt. Eine elektronische Patientenakte, die angeblich anonymisiert ist – aber exakte Rückschlüsse auf Ärzte, Impfchargen und Diagnosen ermöglicht. Das alles lässt sich nicht durch Wut bewältigen. Es braucht den Abstand des Lachens. Und das gelingt Wodarg – nicht als Clown, sondern als weiser Narr.

Fragen an einen Aufklärer

Die gleichermaßen bewegende wie aufschlussreiche Fragerunde – getragen von einer Mischung aus wissenschaftlicher Neugier, persönlicher Betroffenheit und dem spürbaren Wunsch nach Orientierung inmitten eines gesundheitspolitischen Ausnahmezustands bestätigte, Wodarg ist sichtlich im Dialog zuhause, antwortete frei, fachlich versiert und oft mit einer Prise Humor.

Die erste Frage war so menschlich wie delikat: Muss man als Ungeimpfter Angst haben, sich in neuen Beziehungen – auch über Körperkontakt – mit „etwas“ anzustecken, das geimpfte Partner über „Shedding“ weitergeben könnten? Wodarg differenzierte: Tatsächlich gebe es biologische Austauschprozesse – Körperflüssigkeiten enthalten mikrobiologische Informationen, die wir unbewusst austauschen. „Das kann man auch Shedding nennen“, so Wodarg. In den meisten Fällen sei das unproblematisch. Doch gebe es auch eine „vergiftete Kommunikation“: etwa dann, wenn sich in diesen Mikrovesikeln toxische Informationen befinden, wie gentechnisch eingeschleuste Bauanleitungen für Spike-Proteine oder Nanopartikel. Diese könnten theoretisch weitergegeben werden – wenn auch in sehr viel geringerer Dosis als bei der Impfung selbst. Das Risiko sei real, aber unklar. Klare Entwarnung hingegen für die Fortpflanzung: Die Fremdproteine im Sperma oder anderen Sekreten würden vom Körper als harmlos erkannt oder effektiv neutralisiert.

„Es sei denn, Nanopartikel seien beteiligt, die sich als Tarnkappen durch das Immunsystem schleichen.“

mRNA in Zahnarztspritzen?

Eine viel kursierende Sorge ist die „versehentliche“ oder heimliche Verabreichung von mRNA über andere Wege – etwa über Betäubungsspritzen beim Zahnarzt. Wodarg wiegelte ab: „Das ist Quatsch.“ Der Aufwand sei viel zu groß, der Nutzen für die mRNA-Strategen zu gering. Wenn man Menschen unbemerkt genverändern wolle, sei die Nahrungsmittelkette viel geeigneter – effizient, massenwirksam und kaum kontrollierbar.

Wodarg zeichnete in seinen Antworten ein beunruhigendes Bild eines globalen Trends: Klassische Impfstoffe sollen sukzessive ersetzt werden – durch mRNA- und DNA-basierte Produkte. Egal ob Grippe, Tetanus oder Polio: Hinter den Kulissen liefen bereits hunderte Studien zu mRNA-„Lösungen“. Besonders alarmierend findet er das Projekt, Schwangere prophylaktisch mit monoklonalen Antikörpern zu behandeln, um das Neugeborene angeblich gegen RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) zu „immunisieren“. Die Studienlage sei dünn, die Nebenwirkungen unklar – doch das wirtschaftliche Potenzial enorm. Eine neue Angstmachkampagne werde vorbereitet, so Wodarg: „Heute RSV, morgen Metapneumovirus.“ 

Ausleiten? Hoffnung, Humbug und Hausverstand 

Was kann man tun, wenn man unter Impfschäden leidet – etwa durch Thrombosen, neurologische Ausfälle oder Myokarditis? Wodarg ist hier realistisch: Viele Versprechen sogenannter Ausleitungstherapien seien wissenschaftlich fragwürdig und vor allem teuer. Der Körper sei meist selbst in der Lage, genetisch veränderte Zellen abzustoßen – wie sich etwa am Wirkungsverlust des Millionenteuren Gentherapeutikums „Zolgensma“ zeige. Eine sanfte, systemische Unterstützung sei sinnvoll: Vitamin D, Bewegung, Thromboseprophylaxe mit ASS (Aspirin). Nahrungsergänzungsmittel wie Nattokinase hält er für überschätzt. Die blutgerinnungshemmende Wirkung mag existieren, aber sie sei wissenschaftlich nicht fundiert belegt, und vor allem: „Die geht gar nicht ins Blut.“

Eine Krankenschwester trat vor, zögerlich. Sie schilderte, dass sie aus beruflichem Zwang zwei Impfungen erhalten habe – zunächst AstraZeneca, dann BioNTech. Danach sei nichts mehr wie vorher gewesen: Gedächtnisverlust, Muskelschmerzen, massive Konzentrationsstörungen. Der Begriff „Post-Vac“ fiel. Eine Diagnose ohne ICD-Code, ohne institutionelle Anerkennung – aber mit realen Schmerzen. Dr. Wodarg hörte aufmerksam zu, dann antwortete er nicht mit Vertröstung, sondern mit Diagnosekompetenz. Ja, es gebe inzwischen eine offizielle Klassifikation für Impfnebenwirkungen: U12 – Adverse Reaction to COVID-19 Vaccine. Und ja, vieles deute in ihrem Fall auf kapillare Gefäßschäden hin – kleine Thrombosen, Durchblutungsstörungen, vielleicht sogar Nervenschäden. Nichts, was sich eindeutig fassen ließe, aber alles klinisch plausibel. Seine Empfehlung: ASS zur Blutverdünnung, Vitamin D zur Immunstabilisierung – und, vor allem, keine Versprechungen von Heilsbringern, die 15.000 Euro für eine Ausleitung verlangen.

Eine brennende Frage: Wie gefährlich ist der geplante WHO-Pandemievertrag? Wodarg bezeichnete die Diskussion um dessen Ratifizierung als „große Ablenkung“. Die WHO sei kein Staat, sie könne keine Gesetze machen – wohl aber Druck auf Regierungen ausüben. Doch die Macht bleibe auf nationaler Ebene. „Wenn ich Gesundheitsminister in Schleswig-Holstein wäre“, so Wodarg, „dann schütze ich meine Bevölkerung vor dieser korrupten Behörde.“ Mutige Landespolitiker könnten sich verweigern – wie einige US-Bundesstaaten es bereits vormachten. Der Vertrag sei vor allem ein Vehikel, um Patentrechte und Gewinne neu zu verteilen:

„Es geht nie um Gesundheit – immer ums Geld.“

Die vergessene Spur zu den Eltern

Zu den eindrücklichsten Momenten der Fragerunde gehörte der Bericht über den rätselhaften Anstieg von Autoimmunhepatitis bei Kleinkindern in Europa. Mehr als 1.000 Fälle in kurzer Zeit – ohne dass 95 Prozent der Kinder selbst geimpft waren. Wodarg machte, wie schon zuvor in Interviews, einen alarmierenden Zusammenhang auf: Adenovirus-Vektorimpfstoffe, insbesondere von AstraZeneca, könnten über die Muttermilch oder andere Übertragungswege auf Kinder gewirkt haben – eine These, die in offiziellen Studien nie untersucht wurde. Stattdessen verschwand AstraZeneca diskret vom Markt.

Was Betroffene konkret tun können, fragt eine junge Frau, die ihre Geschichte erzählt: Konzentrationsprobleme, Muskelbrennen, Herzrasen – klassische Symptome eines Post-Vac-Syndroms. Wodarg hört zu, nimmt ernst, schlägt eine Reihe einfacher, medizinisch nachvollziehbarer Maßnahmen vor: Vitamin D zur Stärkung des Immunsystems, ASS zur Thromboseprophylaxe, viel Bewegung, wenn das Herz mitspielt. Bei Verdacht auf Myokarditis sei eine medizinische Abklärung unerlässlich – bildgebende Verfahren wie MRT oder Echokardiographie könnten hier Klarheit schaffen. Vieles könne man selbst tun – mit Hausverstand, Geduld und einem gestärkten Vertrauen in die eigene körpereigene Intelligenz. Wodarg verweist auf die „Orientierungshilfe“ auf seiner Webseite www.wodarg.com, gemeinsam verfasst mit anderen kritischen Medizinern wie Prof. Ulrike Kämmerer – ein Leitfaden, in dem nicht verkauft, sondern verstanden werden soll.

Der Mythos vom Laborvirus

Auch die sogenannte Laborthese – also die Frage, ob SARS-CoV-2 aus einem Labor stamme – wurde gestellt. Wodarg entgegnete entschieden: Was im Labor erzeugt werde, sei zumeist zu instabil, um in der freien Natur zu zirkulieren. Viel wahrscheinlicher sei, dass ein biotechnologisches Gift – also ein gentechnisch codiertes Proteinprogramm – zur Anwendung kam. Das Virus sei der Sündenbock gewesen, die Spritze die eigentliche Gefahr. Eine Hypothese, die vielen Gästen den Atem raubte – nicht aus Ungläubigkeit, sondern aus der Klarheit des Arguments.

Die Frage, die viele bewegte, wurde nun laut gestellt: Was passiert, wenn Ungeimpfte eine Bluttransfusion brauchen? Gibt es reine Blutkonserven? Gibt es Alternativen? Eine Zuhörerin schilderte, dass sie bereits eine private Gruppe mit 50 Personen aufgebaut habe, um sich im Notfall gegenseitig mit „sauberem“ Blut zu versorgen – doch Kliniken lehnten das kategorisch ab. Wodargs Antwort war pragmatisch: Es müsse ein Krankenhaus geben, das dies als Alleinstellungsmerkmal begreift – ein medizinischer Wettbewerbsvorteil. “Wenn ich Klinikleiter wäre”, sagte er, “würde ich das sofort tun”. Doch noch sei das Wunschdenken. Vorläufig zumindest.

Pflegeethik ist kein Luxus

Die Pflegeethikerin Adelheid von Stösser, langjährig aktiv in der Arbeitsgruppe Gesundheit von Transparency, sprach über das ausbeuterische System in Altenheimen: Übermedikation, Personalmangel, Industrialisierung von Fürsorge. Gemeinsam mit ihrem Verein Pflegeethik-Initiative Deutschland e. V. entwickle sie neue Konzepte: Nachbarschaftsnetzwerke und Alltagsbegleitung. Wodarg ergänzte, in kleinen Gemeinden wie Büsum sei das bereits Realität – sogar mit Unterstützung der Kommune. Ihr gemeinsames Credo:

„Wir müssen zurück zur lokalen Verantwortung. Wir müssen unsere Lebenswelten zurückerobern.“

Von Stössers Initiative „Helfernetz Daheim“ (www.helfernetz-daheim.de) ist ein Gegenentwurf zum entmenschlichten Heimbetrieb – basierend auf regionaler Selbsthilfe, Ehrenamt, medizinischer Integration und kommunalem Willen. Es war eine jener praktischen Visionen, die am Ende eines langen Abends Hoffnung machen. Die Vision: 10 Pflegekräfte für 20.000 Menschen, ein gemeinsames Gesundheitsbudget, integrierte Hausärzte – und politischer Druck auf Krankenkassen, die das alte System stützen. „Wir machen es billiger, besser und menschlicher“, sagte er. Und er wusste: Dieser Satz ist kein Wunschtraum, sondern eine Kampfansage. Die Fragerunde mit Wolfgang Wodarg war mehr als ein Informationsabend. Sie war ein medizinischer Nachweis für das, was in den letzten Jahren zerstört wurde: Vertrauen, Integrität, Dialog. Und zugleich ein Entwurf für das, was möglich ist – wenn Menschen beginnen, sich selbst ernst zu nehmen. Die heilende Kraft liegt nicht im Rezeptblock – sondern im offenen Gespräch.

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Wir danken der Autorin für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: Skorzewiak / shutterstock


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