Was hat Greta mit Corona zu tun? | Von Jochen Mitschka

Wenn die Hintergründe zusammenfließen

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Nun weiß jeder, dass Greta Thunberg eine Klimaaktivistin ist. Wieso wird sie, welche eingesetzt wurde, um die Schockstrategie von Naomi Klein für den Klimawandel attraktiv zu machen, mit Corona in Verbindung gebracht? Nun abgesehen davon, dass die Schockstrategie diesmal bei Corona besser gewirkt hat, ist die Verbindung der Great Reset von Klaus Schwab. In meinem Buch “Greta, Klima und Corona” werden Details dazu genannt, von denen ich einige auszugsweise wiedergeben möchte:

Der große Neustart durch Corona?

Nach dem Auftreten des Corona-Virus und der weltweiten Fokussierung der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit auf dieses Phänomen wurde es im Jahr 2020 relativ still um die von Greta Thunberg als Leitbild vertretene Bewegung. Welche Bedeutung die von der WHO als Pandemie ausgerufene Krankheit hat und wie das mit dem Kampf von Oligarchen um die Finanzialisierung der Natur zusammenhängt, wurde auch von Cory Morningstar untersucht. Es ist atemberaubend zu lesen, wie anstelle von demokratischen Prozessen eine Gruppe von Elitaristen mit unglaublicher Zielstrebigkeit, unbeschränkten Geldmitteln und Zugang zu allen politischen Entscheidern die Zukunft unserer Gesellschaft vorbestimmt und die Mehrheit der Menschen passend indoktriniert.

Cory Morningstar stellt ihrer dreiteiligen Artikelserie eine Zusammenfassung ihrer Arbeit zu dem Thema von Michael Swifte voran:

»Die herrschende Klasse hat in voller Kenntnis der technokratischen Pläne, die umgesetzt werden, ein falsches Narrativ über unsere unangenehmen Entscheidungen im Leben mit den sich immer weiter ausbreitenden digitalen ›sozialen‹ Netzwerken und der Macht, die von denen ausgeübt wird, die das ›Soziale‹ kontrollieren, entworfen. Klaus Schwab sitzt am neugestalteten Ort der globalistischen Macht, an dem Ruder, von dem aus die Kapitäne des Stakeholder-Kapitalismus die Konsumwirtschaft kommandieren und umgestalten, beschleunigt durch Abriegelungen, verstärkt durch die Kontrolle und Manipulation von Daten und die Produktion von Angst. Hier veranschaulicht Cory Morningstar in ihrer gewohnt detailreichen Art die weitreichenden Netzwerke und hinterfragt die stark konstruierten Aussagen, die den wachsenden politischen Willen zur Verwaltung der globalen Bevölkerungen unter dem Banner des ›großen Neustarts‹ und der vierten industriellen Revolution bedeuten. Stellen Sie sich das Gefühl vor, dass die Fäden eines Fischernetzes immer enger an Ihre Haut gezogen werden. Nun stellen Sie sich vor, dass es für Sie und den Schwarm, von dem Sie ein Teil sind, nur einen Weg gibt, zu entkommen. Morningstar zeigt, dass Technologie keine Effizienzgewinne bringt oder den Verbrauch senkt, sondern wie die immer breiter werdenden Autobahnen nur zu weiterer Zerstörung und Beanspruchung der Ressourcen führt.«

Zu Beginn ihres Artikels geht Morningstar auf den Netflix-Film »The Social Dilemma« vom 9. September 2020 ein. Sie weist darauf hin, dass man statt »Dilemma« auch »Zwickmühle«, »Verlegenheit«, »Notlage«, »Klemme« oder »Peinlichkeit« sagen könnte.

Netflix bezeichnet die Produktion als »Dokumentarfilm-Drama-Mischform«; sie erforsche die gefährlichen menschlichen Auswirkungen sozialer Netzwerke, wobei Technikexperten wegen ihrer eigenen Kreationen Alarm schlagen. Aber wie wir schon von Hollywood wissen, ist es oft das, was man nicht sieht, was in die Köpfe des Betrachters implantiert werden soll.

Und so weist Cory Morningstar darauf hin, dass in der heutigen Welt der stiftungsfinanzierten Filme und Medien nicht das entscheidend ist, was enthüllt wird, sondern etwas ganz anderes. Das treffe auch auf »The Social Dilemma« zu.

Man darf vermuten, dass die Nachricht die Empfänger erreichte. Forbes und The Independent lobten den Film als eine der wichtigsten Dokumentationen bzw. »als die wichtigste Dokumentation unserer Zeit« . Am 21. Oktober 2020 wurde berichtet, dass 38 Millionen Zuschauer den Film auf Netflix konsumiert hatten .

Während der Kapitalismus den Planeten zerstört, so Morningstar, wurde die falsche Prämisse des »Stakeholder-Kapitalismus« über die Medienkanäle ausgerollt, um die öffentliche Psyche zu durchdringen. Dies könne man treffender als Rebranding- und Marketingstrategie bezeichnen. Das Ziel sei, dass die durch die herrschende Klasse geschützte Konzernherrschaft die notwendige soziale Lizenz behält, um weiterhin den Planeten plündern zu können.

Da die vierte industrielle Revolution entfesselt wird gegen eine »wachsende öffentliche Gegenreaktion gegen Technologie« , welche das Weltwirtschaftsforum (16. Januar 2018) sowohl als Bedrohung als auch als Hürde erkannt hat, müsse man darüber nachdenken, ob »The Social Dilemma« für inhumane Technologie das gleiche darstellt wie der Begriff »Stakeholder-Kapitalismus« für inhumanen Kapitalismus: eine nicht verhandelbare Zusicherung von Schutzes vor Schaden – um Bedenken zu entschärfen und Einwände zu unterdrücken. Um die Duldsamkeit der Weltbevölkerung aufzubauen und zu erhalten. Morningstar beantwortet diese rhetorische Frage mit einem klaren Ja und begründet ihre These sehr detailliert.

Zunächst zitiert sie aus einem Artikel von Renata Avila Pinto vom Juli 2018 zum Problem des »digitalen Kolonialismus und technologischer Kleinkriege«:

 »Nie zuvor hatte ein kleiner Sektor so viel Macht über die gesamte Welt, um das gegenwärtige und zukünftige Verhalten nicht nur von Individuen, sondern von ganzen Bevölkerungen zu überwachen und vorherzusagen. Das Problem ist noch beängstigender, wenn wir uns vor Augen führen, wie der öffentliche und der private Sektor in Joint Ventures in einem Streben nach globaler Vorherrschaft verschmelzen, jede Regierung, jede Bürgerbewegung durchdringen und jede Handlung im Leben eines jeden vernetzten Menschen durch digitale Geräte und Datensammlung vermitteln.«

 »Zentrum für Humane Technologie«, früher »Time Well Spent« genannt

Morningstar betrachtet dann den Protagonisten und die treibende Kraft des Dokumentarfilms, Tristan Harris , der es 2018 auf die »40 under 40«-Liste der Zeitschrift Fortune geschafft hatte. Im November 2011 erwarb Google das von Harris gegründete Start-up Apture für einen ungenannten Betrag, der zwischen 10 und 20 Millionen US-Dollar liegen soll. Zur gleichen Zeit übernahm Harris die Position des Projektmanagers bei Google. Im April 2013 verlieh Google Harris den neuen Titel »Design Ethicist & Product Philosopher«. Im Jahr 2013, während er für Google arbeitete (was er von November 2011 bis Januar 2016 tat), gründete er zusammen mit Aza Raskin (Interface-Designer und Unternehmer) »Time Well Spent«. Diesen Begriff hatte Harris gemeinsam mit dem Sozialwissenschaftler Joe Edelman geprägt.

James Williams und der Filmemacher Max Stossel (von Forbes zu einem der besten Geschichtenerzähler des Jahres 2016 ernannt), sind ebenfalls Mitbegründer von »Time Well Spent«. Zu Stossels Kunden für seine #TogetherStronger-Kampagne zählen laut Morningstar Caterpillar, eine für grobe Menschenrechtsverletzungen bekannte Firma , und National Geographic (eine führende Instanz bei der Monetarisierung der »Ökosystemleistungen« des Planeten). Bevor er die Time-Well-Spent-Kampagne mitbegründete, arbeitete Williams über ein Jahrzehnt bei Google und erhielt den Founder’s Award , die höchste Auszeichnung des Unternehmens, für seine Arbeit an Suchwerbung und -tools.

Die Zeitschrift The Atlantic schrieb in ihrer Novemberausgabe des Jahres 2016 über Harris: »Harris hofft, dass die Unternehmen eine gesündere Alternative zum derzeitigen Tech-Junkfood anbieten – vielleicht zu einem höheren Preis.«

 »Time Well Spent« und »Thrive Global« 

Aber im Jahr 2017 beginnt erst die große Medienkampagne, die Cory Morningstar nachzeichnet:

Am 7. April veröffentlichte Thrive Global, das fünf Monate zuvor vom Medienmogul Arianna Huffington gegründet worden war, seine ersten beiden, von Harris verfassten Time-Well-Spent-Artikel auf seiner Website. Am 26. Juli 2017 veröffentlichte Nicholas Thompson , Chefredakteur von WIRED, ein Interview mit Harris über »Time Well Spent« und *TED media einen TED-Talk von Harris, aufgenommen im April 2017. Ebenfalls am 7. April hatte Thrive Global den Auftritt von Harris in 60 Minutes with Anderson Cooper am 9. April 2017 angekündigt .

Cory Morningstar fügt hinzu, dass Peter Schwartz, Szenario-Mastermind für Rockefeller, Shell, World Economic Forum, US-Verteidigungsministerium usw., der als Senior Vice President Strategic Planning für Salesforce dient, bei der Gründung in Wired investiert hatte. Marc Benioff, Gründer und CEO von Salesforce, ist Mitglied des Kuratoriums des Weltwirtschaftsforums und Gründungsvorsitzender des Center for the Fourth Industrial Revolution des Weltwirtschaftsforums in San Francisco. TED ist im Besitz und kuratiert von Chris Anderson, Ehemann von Jacqueline Novogratz , die 2017 von Forbes als eine der »100 Greatest Living Business Minds« ausgezeichnet wurde, zudem Gründer und CEO von Acumen Investments und ein Pionier des Social Impact Investing.

The Atlantic berichtet, dass wir es wieder mit einem Zertifizierungs-Auftrag zu tun haben, dem Verharmlosen und »Normalisieren« von prinzipiell für die Umwelt und für Menschen schädlichen Projekten, was schon ganz am Anfang des Buches in Verbindung mit Greta Thunberg und ihren Förderern das große Thema war. Es geht also um die Ausstellung von Ablassbriefen:

»Harris hofft, eine »Time Well Spent«-Zertifizierung zu schaffen – vergleichbar mit dem Leed-Siegel oder einem Bio-Siegel –, um Software zu kennzeichnen, die unter Berücksichtigung dieser Werte hergestellt wurde.«

Die gleichzeitige TED- und WIRED-Medienberichterstattung verstärkte die zunehmende Aufmerksamkeit und beförderte Harris – zusammen mit der »Time Well Spent«-Bewegung – ins Rampenlicht. Gut sechs Monate später, am 4. Februar 2018, so recherchierte Morningstar, wurde Time Well Spent in Center for Humane Technology (CHT) umbenannt.

Dann ging es richtig los. Am 15. Mai 2019 besuchte Harris den zweiten Tech-for-Good-Gipfel. (Bereits am 23. Mai 2018 hatte er auf Einladung von Präsident Macron am ersten »Tech for Good« teilgenommen.) Drei Tage nach dem – wie Morningstar betont – »sehr weißen Ensemble von Industrieführern und Staatsoberhäuptern « gingen die Anti-Regierungs-Proteste der »Gelben Westen« in ganz Frankreich in ihre 27. Woche in Folge.

Ganz im Sinne seines Strebens nach dem Wohl der Bürger setzte Macrons Bereitschaftspolizei Tränengas und Gewalt ein, um die Menschenmassen zu zerstreuen.

»Nach Angaben der französischen Website Mediapart wurden 11 Menschen getötet, fünf verloren durch den Einsatz von Granaten ihre Hände und 23 ihr Augenlicht. Etwa 2.000 Menschen wurden bei den Demonstrationen verletzt. 268 davon erlitten Kopfverletzungen, 15 Handverletzungen, 64 Körperverletzungen, 26 Rückenverletzungen und 106 Beinverletzungen.«

Am 3. Dezember 2020 fand ein weiterer »Tech for Good«-Gipfel statt, organisiert von Roar Media. Dort waren die Gegenüber von Macron so illustre Herrschaften wie der ruandische »Präsident und Kriegsverbrecher Paul Kagame«, wie Morningstar erwähnt.

Zu »Tech for Good« ist auf einer Internetseite des World Economic Forums zu lesen:

»Neue Technologie ist immer disruptiv. Sie vernichtet Arbeitsplätze, schafft neue und leitet einen tiefgreifenden sozialen Wandel ein. Aber die halsbrecherische Geschwindigkeit und das schiere Ausmaß dieses technischen Wandels ist etwas anderes – er bedroht die eigentliche Definition des Menschseins. Wir werden mit einer Vielzahl von ethischen Dilemmata konfrontiert. Wie kommen wir zusammen, um die Regeln für Dinge wie gentechnisch veränderte Babys, Kriegsroboter und die Algorithmen, die unsere Lebenschancen bestimmen, zu vereinbaren?«

Cory Morningstar erinnert daran, dass die Initiative »Digital Africa« 2018 von Macron ins Leben gerufen worden war . Und, so argumentiert sie weiter:

»Im September 2020 drängte die Europäische Union darauf, die Wahlen im sozialistischen Venezuela zu verschieben. So sehen Kolonialismus und Imperialismus aus. Stellen Sie sich die Reaktion auf eine Initiative für ein digitales Frankreich vor, ins Leben gerufen vom iranischen Präsidenten Hassan Rouhani. Stellen Sie sich die Reaktion vor, wenn Venezuela von der Europäischen Union verlangen würde, Wahlen zu verschieben, um die Bedingungen der Bolivarischen Allianz für Amerika (ALBA) zu erfüllen, die eine Beobachtermission entsenden würde. Der Rassismus, der die Grundlagen einer auf weißer Vorherrschaft aufgebauten westlichen Gesellschaft untergräbt, lässt solche Gedanken jedoch nicht zu.«

Morningstar berichtet, dass die Filmemacher von The Social Dilemma eine Partnerschaft mit der NGO Amnesty International eingegangen sind. Amnesty International ist Partner der »Civil Society in the Fourth Industrial Revolution Initiative« des Weltwirtschaftsforums. Und, wie in mehreren Büchern von mir schon beschrieben , weitgehend ein Werkzeug der US-Außenpolitik.

2011 spielte Amnesty eine führende Rolle bei der Vernichtung von Libyen. Avaaz, ein weiteres Instrument des Imperiums, das zum Non-Profit-Industriekomplex gehört, war ebenfalls beteiligt. Avaaz und Purpose , die vielen der mächtigsten Konzerne und Institutionen auf dem Planeten dienen, kreieren emotionsgeladene Kampagnen gegen den Klimawandel, während sie gleichzeitig als Instrumente für Krieg und Besatzung von anvisierten souveränen Staaten dienen. Morningstar weist noch einmal auf die Ironie hin, dass das Militär ein Haupttreiber sowohl des Klimawandels als auch der ökologischen Verwüstung ist, was aber der kollektiven westlichen Bürgerschaft entgangen zu sein scheint.

Während die Märkte im Globalen Norden relativ gesättigt sind (durch Bürger und Staat, die beide verschuldet sind), versuchen die mächtigsten Institutionen der Welt inmitten einer globalen Machtkonsolidierung, den Globalen Süden zu rekolonisieren, erklärt Morningstar. »Tech for Good« sei die exponentielle »Skalierung der sozialen Transformation in der vierten industriellen Revolution« , welche Afrika in Datenkolonien verwandelt, die dem Westen dienen. Die Zurichtung von Menschen jeden Alters und allem Leben auf diesem Planeten zu Datenware – einer neuen Anlageklasse. Es handele sich um ein globales Projekt zur Verhaltensänderung, das in diesem Ausmaß noch nie dagewesen sei und bei dem zivilgesellschaftliche Gruppen und geschulte Influencer die Aufgabe hätten , den gesellschaftlichen Widerstand zugunsten einer sozialen Lizenz zu verdrängen. Und so schreibt das globale Beratungsunternehmen Accenture:

»Unternehmen müssen anders denken und handeln, um ihren Platz in diesen neuen digitalen Ökosystemen zu finden, die Märkte schaffen, in denen derzeit keine existieren – und die Innovatoren in die Lage versetzen, einen Teil einer Marktchance von 12 Billionen Dollar bis 2030 zu erobern.«

Am 29. Mai 2019 wurde die Mitbegründerin von Time Well Spent/Center for Humane Technology, Aza Raskin, Co-Vorsitzende des neu gegründeten Global Artificial Intelligence Council des Weltwirtschaftsforums. Dieser Rat wird eines von sechs Global Fourth Industrial Revolution Councils sein. Und dem Establishment ist wohl bewusst, welche Widerstände in der Bevölkerung überwunden werden müssen.

(…)

Time Well Spent , ein Projekt, das als »Bewegung« vermarktet wird, arbeitet in Verbindung mit Thrive Global. Thrive Global wurde von Arianna Huffington gegründet und ging am 30. November 2016 an den Start.

Thrive Global ist ein Medien- und Technologieunternehmen für Verhaltensänderungen mit Hauptsitz in New York und Büros in San Francisco, Mumbai, Athen und Melbourne. Zu den Partnern von Thrive Global gehören Accenture, JPMorgan Chase und Uber. Huffington sitzt in vielen Aufsichtsräten, etwa bei Uber, Global Citizen und Onex, einer Private-Equity-Firma, die ein Vermögen von 36 Milliarden US-Dollar verwaltet.

 (…)

Greta und der »Große Neustart«

Während der Corona-Krise war es relativ still geworden um Greta Thunberg. Es wurde lediglich bekannt, dass ihr Image nun den höchsten pekunären Wert eines Aktivisten darstellt .

Im Februar 2020 berichtete die taz unter dem Titel »Greta Thunberg kommerziell ausgenutzt – Aktivistin als Werbefigur« . Darin wird beschrieben, was man auch in diesem Buch lesen kann: wie clevere Unternehmer auf der Welle der Klimadiskussion schwimmen und damit sowie mit Greta viel Geld und Einfluss gewinnen.

Im November berichtet die Seite Finanzen100.de über die »erstaunlich lukrativen Geschäfte ihrer Hintermänner« . Ohne ordnungsgemäß zu gendern, leider. Aber auch in diesem Artikel fokussiert man sich auf die Rolle von Ingmar Rentzhog, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen, wie Cory Morningstar es vorgemacht hat (und wie in diesem Buch zu lesen ist).

Immerhin wird dargestellt, dass Rentzhog Gretas Namen für seine Geschäfte missbraucht, sich aber dafür entschuldigt habe. Und dass die Geschäfte sehr gut weiter laufen.

»Das schwedische Wirtschaftsmagazin ›Di Digital‹ bezeichnet Nordvall als ›eine von Schwedens mächtigsten Tech-Investoren‹. Nun ist sie ›Chairwoman‹ bei ›We don’t have time‹ und erklärt: ›Unser Ziel ist es, das Facebook für den Klimawandel zu werden.‹ In einem gemeinsamen Brief an Investoren schreiben Rentzhog und Nordvall: ›Seit wir vor 18 Monaten gestartet sind, haben wir daran gearbeitet, das soziale Netzwerk auszubauen, Investoren anzuziehen und wichtige Klimawandel-Initiativen und junge Klima-Helden wie Greta Thunberg in Szene zu setzen.‹«

Der Artikel weist darauf hin, dass das Unternehmen offen erklärt, Gewinne erzielen zu wollen und es keinen Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Geldverdienen gebe.

Am 2. Februar 2021 jedoch erschien im »Tagesspiegel« ein Artikel, der Greta als Verteidigerin des »Great Reset« erscheinen ließ. Der Artikel war zunächst unter diesem Link veröffentlicht worden. Der Titel lässt ahnen, dass der Grundtenor der Aussage die Unterstützung des »Neustarts« war. Allerdings wurde der Artikel zurückgezogen. Stattdessen findet man nun einen, der den Titel trägt: »Greta Thunberg kritisiert die Behäbigkeit der Politik«. Hier findet sich der Bezug zum Great Reset nur noch in einem Absatz.

 »Auch Greta Thunberg treibt die Sorge um, dass die Pandemie keine nachhaltige Veränderung im Kampf gegen den Klimawandel bringt. ›Wenn wir zur Normalität zurückkehren, kehren wir zu einer Krise zurück‹, warnte sie. Genau das befürchtet Neubauer im zweiten Lockdown: ›Ich beobachte, dass die Geduld zu Ende ist und sich die Menschen nach Normalität sehnen‹, sagte die 24-Jährige.«

Wobei Greta und Neubauer in einem Atemzug genannt werden. Also jene Luisa Neubauer, die auch bei NATO-Veranstaltungen auftritt . Jedoch nicht um die Beendigung von Einsätzen der NATO zu fordern, sondern über »sicherheitspolitische Aspekte« der Klimakrise zu diskutieren. Es ging ihr also nicht darum, die NATO, ihre Kriege und ihr Militär als Umweltkiller Nummer eins zu entlarven. Dabei geht es um einen Schadstoffausstoß, der dem von 140 Ländern entspricht .

Aber zurück von der »deutschen Greta«, wie Neubauer gerne genannt wird, zum schwedischen Original. Dort findet man auch Anfang 2021 eine seltsame Aussage, die Anlass zum Stirnrunzeln geben sollte.

Am 2. Februar twitterte Greta Thunberg, ganz im Einklang mit transatlantischen Verfechtern der Lieferung von »Freiheitsgas« aus den USA:

»Also entscheidet sich Europa im Jahr 2021 dafür, seinen Energiebedarf durch den Bau einer Pipeline zu decken, um mehr fossile Brennstoffe von denen zu transportieren, die dafür verantwortlich sind. Beschämend auf so vielen Ebenen. #FreeNavalny«

Sie stellt sich hinter eine politische Forderung zur »Befreiung« von Navalny, auf Kosten der Umwelt. Denn das Pipelinegas aus Russland ist nicht nur deutlich günstiger , sondern vor allen Dingen wesentlich weniger umweltschädlich als das von den US-Amerikanern »Freiheitsgas« genannte Fracking-Gas aus den USA. Dieses vergiftet nicht nur bei der Förderung die Böden in den USA und beeinträchtigt dort die Wasserwirtschaft, es muss zudem aufwendig verflüssigt, dann mit Tankern über den Atlantik gebracht werden, um hier wieder aufwendig in einen physikalischen Zustand versetzt zu werden, der das Einspeisen in die europäischen Pipeline-Systeme erlaubt.

Gas wird in jedem Fall als sauberste fossile Energieform noch für ein bis zwei Jahrzehnte benötigt, um die Lücke zum Ausbau der erneuerbaren Energieträger zu schließen.

Es stellt sich die Frage, ob Greta tatsächlich eine eigenständige Persönlichkeit oder inzwischen zu einer Marionette geworden ist. Denn diese Äußerung passt in keiner Weise zu denen einer Klimaaktivistin, die sich angeblich nicht um Politik, sondern nur um das Klima kümmert.

Es darf erwartet werden, dass »The Great Reset« und die Forderungen der Klimaindustrie im Laufe des Jahres zusammenwachsen werden. Beide haben mit Panikerzeugung und sektenähnlichen Verhaltensvorgaben große Erfolge darin erzielt, Zweifler und Kritiker als »Verschwörungstheoretiker« oder Schlimmeres zu diffamieren und so eine echte Diskussion zu unterbinden. Es steht zu befürchten, dass sie, vereint agierend, die Spaltung der Gesellschaft weiter vorantreiben werden, wohl wissend, dass dank der Unterstützung der Medien die Mehrheit auf ihrer Seite stehen wird.

So wie in Thailand der König 19 Militärputsche von 1945 bis 2014 legitimierte und das Militär im Gegenzug seine unglaublichen Privilegien schützte, so unterstützt die Klimabewegung den Great Reset, während die Profiteure der schönen neuen Welt dankbar die Klimabewegung nicht nur finanziell beschützen.

Wie Cory Morningstar in einem Tweet erklärt, bezieht sich Greta Thunberg auf einen CNN-Artikel, der Access Now als »eine Menschenrechtsgruppe, die sich für Internetfreiheit einsetzt« bezeichnet. Obwohl Access tatsächlich als Arm von Avaaz (Purpose) als weiteres Instrument der US-Außenpolitik gegründet wurde, um den Iran zu destabilisieren . Was durch die Organisation auch ganz offen in einer Werbung dokumentiert wird.

»Zielgerichtete Marken – Entwicklung von Strategien, Erzählungen und Identitäten, die Bewegungen anstoßen, Organisationen neu definieren und neue Kampagnen ins Leben rufen. (…) Neue Machttransformation – helfen Organisationen, neue Machtmethoden und Denkweisen in ihre Organisationen zu bringen, nach innen und außen.«     (…)

Die Auszüge sind aus “Greta, Klima und Corona“, erschienen in 5 unterschiedlichen Formaten im gemeinnützigen Verein “Der Politikchronist e.V. i.Gr.”

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Liv Oeian / shutterstock

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Kommentare (24)

24 Kommentare zu: “Was hat Greta mit Corona zu tun? | Von Jochen Mitschka

  1. bluezomo sagt:

    Der dreiteilige Artikel von Cory Morningstar als pdf hier: http://piquestions.com/pdfs/socialdilemmaB-2.pdf

  2. Gnil sagt:

    Video: Dr. Reiner Füellmich und 50 Anwälte:
    „Verschiedene Chargen“ und „Tödliche Dosen“, „Die Impfstoffe sind zum Töten gemacht“

    https://www.globalresearch.ca/video-reiner-fuellmich-50-lawyers-vaccines-designed-kill-depopulate-the-planet/5767034

    • _Box sagt:

      Nie wieder in der Geschichte dürfen wenige Menschen solch eine ungeahnte Machtfülle erreichen, wie sie die Zerstörer und Massenmörder unserer Zeit innehaben. Das vorherrschende allgemeingültige System ist in jeglicher Hinsicht pathologisch und muß ersetzt werden:

      2.1. Volkssouveränität als Fernziel

      GUI sieht seine Bemühungen in der Tradition der emanzipativen Bewegungen wie etwa der Radikalaufklärung des 18.Jahrhunderts oder der sozialistischen Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Wie diese Strömungen sieht GUI sein langfristiges Ziel in der Sicherung von Freiheit von Fremdbestimmung für maximal viele Menschen. Es ist durch die düstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte sehr gut belegt, dass die Autonomie von Menschen mit größerer Wahrscheinlichkeit in solchen Situationen beträchtlich beschädigt wird, in denen große Machtungleichgewichte herrschen. Es scheint eine historische Konstante zu sein, dass Macht in den Händen weniger dazu tendiert, sich immer stärker bei immer kleineren Personenkreisen zu konzentrieren und in immer ungezügelterem Ausmaß zur Interessensicherung eingesetzt zu werden. Die geschichtlich nahezu ununterbrochene Blutspur von ethnischen Säuberungen, Angriffskriegen oder Völkermorden ist ein beredtes Zeugnis dieser Konstante (Scheidel, 2017).

      Die Radikalaufklärung gewann die Einsicht, dass extreme Machtasymmetrien, die freiheitszerstörend für die Mehrheitsbevölkerung wirken, zu vermeiden sind, indem Macht vergesellschaftet wird. Diese Grundidee entfaltete sich am konsequentesten in den Demokratiekonzepten, wie sie am Ende des 18.Jahrhunderts von Jean-Jaques Rousseau, Emmanuel Sieyès und Immanuel Kant entwickelt worden sind. Die Grundgestalt dieser Konzepte lässt sich kursorisch wie folgt umreißen: In einem demokratisch verfassten System besteht die basale Opposition zwischen dem Volk als der Gesamtheit aller Personen, die im System keine Funktionäre darstellen, d.h. keine politischen Ämter bekleiden, einerseits, und den das Gewaltenmonopol innehabenden Staatsapparaten wie der ausführenden (Exekutive) und der rechtssprechenden Gewalt (Judikative) andererseits. Die Gegensatzbeziehung zwischen Volk und Staatsapparaten kann in folgenden Punkten zusammengefasst werden (Rousseau, 1966) (Kant, 1986) (Maus, 1994) (Maus, 1911).

      1. Funktionale Gewaltenteilung. Das Volk hat alle, aber auch nur, die verfassungs-und gesetzgebende Gewalt inne, während Exekutive und Judikative auf die Ausübung des Gewaltmonopols eingeschränkt sind. Die jeweiligen Gewaltfunktionen werden von den Gewalten jeweils ungeteilt ausgeübt.

      2. Vertikale Gewaltenteilung. Gemäß den Demokratiekonzepten Rousseaus und Kants impliziert Demokratie ein striktes Rechtsstaatsprinzip. Danach sind alle Handlungen der das Gewaltmonopol innehabenden Gewalten vollständig bestimmt durch Gesetze, die die Legislative, und also das Volk, produziert.

      3. Vollpositivierung von Gesetz und Verfassung. Da die Legislative alle verfassungsgebungskompetenz innehat, kann sie jederzeit, ohne Rechtfertigungszwang, jedes beliebige einmal beschlossene Gesetz und jede einmal beschlossene Verfassung vollständig zurücknehmen und durch andere Rechtsprodukte ersetzen. Ein Gesetz oder eine Verfassung hat danach nur solange Gültigkeit, wie es oder sie noch nicht vom Gesetzgeber, dem Volk, suspendiert worden ist. Die jeweils geltende Verfassung und das jeweils geltende Gesetz binden nicht den Gesetzgeber, sondern Exekutive und Judikative. Sie dienen vorrangig dazu, Exekutive und Judikative daran zu hindern, ihr Gewaltmonopol in Willkürmaßnahmen gegen die Freiheit der Bürger einzusetzen.

      4. Prozesscharakter von Verfassung und Gesetz. Demokratische Gesetze sind nicht, wie es bis heute die herrschende juristische Methodenlehre vertritt dadurch legitim, dass sie einer objektiven demokratischen Rechtsordnung entsprechen. Vielmehr gewinnen Normen dadurch Gesetzescharakter, dass sie im Rahmen bestimmter formaler Prozesse durch die Legislative erzeugt werden. Diese Prozesse müssen dabei jene Eigenschaften selber aufweisen, die das demokratische Gesetzesprodukt charakterisieren. Dazu gehören Prozessbedingungen wie Herrschaftsfreiheit des gesetzgeberischen Diskurses oder die Gleichheit aller Diskursbeteiligten hinsichtlich des Zugangs zu relevanten Informationen etc. Die Prozessbedingungen selber sind in der Verfassung niedergelegt. Verfassungen sind im referierten Demokratiemodell somit keine Kataloge inhaltlicher Grundnormen, aus denen Antworten auf alle Gesetzesfragen abgeleitet werden können.

      https://gui809413500.wordpress.com/blog/

  3. Schramm sagt:

    Wir Humanisten brauchen eine sozial-ökologische Gesellschaftsformation: sozial-ökologischen Sozialismus.

    Wir müssten dafür schon den Kapitalismus beseitigen, um die Existenz von Mensch und Tier, Umwelt und Natur, zukunftsfähig und gleichberechtigt zu gestalten und zu sichern.

    ►Wir brauchen eine sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft: ökologischen Sozialismus, weltweit.

    ►Sozialismus auf der Grundlage des Gemeineigentums an gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmitteln.

    ►Gemeineigentum ab Grund und Boden, Luft und Wasser, Rohstoffen und Bodenschätzen, Tier –Natur– und Pflanzenwelt.

    ►Dafür müssten alle heutigen Großunternehmen, Konzerne und Aktiengesellschaften unter demokratische Übernahme und Kontrolle durch die demokratische Gesellschaft, sowohl regional, national und international, weltweit.

    ►Dazu gehört auch die entschädigungslose Enteignung persönlich leistungsloser Erbschaften und Kapitalvermögen, deren m/w Dividendenmillionäre, Multimillionäre und Milliardäre. Ebenso, deren gleichberechtigte soziale und berufliche Eingliederung in die Gesellschaft und in die sozial-ökologische Wertschöpfung.

    ►Eine qualitativ hochwertige sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft auf der Grundlage des Gemeineigentums an gesellschaftlichen Produktionsmittel.

    PS: In der sozialrevolutionären Umwälzung und Aufhebung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, in der Transformation und im Übergangsprozess: zugleich ein nachhaltiges Ende der kapitalistisch-imperialistischen Gesellschaftsformation und ein Ende der tiefenpsychologischen, kapitalistisch-imperialistischen Entfremdung zwischen den Menschen und zur Umwelt und Natur.

    • Querdenker sagt:

      Wir brauchen ganz bestimmt keinen Sozialismus, ganz gleich welcher Cou­leur. Und gleich noch eines dazu, weil es so oft behauptet wird, der Great Reset und Klaus Schwab führt uns ganz gewiss nicht in Richtung Sozialismus (30 Jahre sind mir da wirklich genug ;-)

      Was ich als erstrebenswert halte ist eine echte Demokratie mit allen notwendigen Bestandteilen und basierend auf einem Subsidiaritäts Prinzip. Wie die konkrete Gesellschaft und Lebensgestaltung dann aussieht, erfordert eine immer wiederkehrende Aushandlung zwischen den einzelnen Individuen und Teilen der Gesellschaft sein.

    • Schramm sagt:

      Erwiderung zum „Querdenker“ der Bourgeoisie:

      Wer für die Ausbeutung ist und zu den persönlich leistungslosen Erben gehört, der möchte allerdings die Gesellschaftsordnung der Ausbeutung von Mensch und Natur, den Kapitalismus und die kapitalistische Entfremdung, behalten.

    • Querdenker sagt:

      @Schramm: Hach, Du scheinst mir ein linker Ideologe zu sein, für den es nur Schwarz und weiß gibt. Kannst aber gern nochmal meinen Post lesen, so schierig zu verstehen kann der doch gar nicht sein ;-)

      Übrigens: »„Querdenker“ der Bourgeoisie« der war wirklich gut, fühlte mich gleich an die 30 Jahre Diktatur im Sozialismus zurückerinnert, da war soetwas üblicher Propaganda Sprech :-)

    • Schramm sagt:

      An den bürgerlichen "Querdenker" der Bourgeoisie:

      Der historische Realsozialismus hatte keine Basis in der Gesellschaft.
      Die kleine Minderheit von Kommunisten und bürgerlichen Humanisten konnte vor und nach 1933 den Kapitalfaschismus im Massenbewusstsein nicht überwinden. Daran sind letztendlich auch die sozial- und gesellschaftspolitischen Bemühungen um eine humanistische und antifaschistische Gesellschaftsordnung nach 1945 und mit der Gründung der DDR 1949 und in Folge 1989/1990 gescheitert.

      Wilhelm Reich gibt uns eine (tiefen-) psychologische Erklärung in seinem Buch: "Die Massenpsychologie des Faschismus". Empfehlenswert wäre aber auch: "Warum schweigen die Lämmer", von Rainer Mausfeld.

      PS: Im Kapitalismus herrscht nur die "Demokratie" der Bourgeoisie und deren ideologischen, wirtschaftlichen und politischen Eliten. Für die werktätige und eigentumslose Bevölkerung gibt es in der sogenannten "sozialen Marktwirtschaft" der Finanz und Monopolbourgeoisie keine Demokratie. Diese Behauptung ist ein Bestandteil der bürgerlichen Ideologie in deren massenwirksamen Demagogie im bundesdeutschen Bildungs- und Mediensystem.

    • Querdenker sagt:

      »An den bürgerlichen "Querdenker" der Bourgeoisie«

      @Schramm: Weißt Du, mit Deiner Art und Weise schneidest Du selbst jeglicher konstruktiver Diskussion das Wort ab. Find' ich im Grunde genommen schade. Aber Propaganda hatte ich in meinem Leben genug (leider auch in der heutigen Zeit). Das bringt keinen auch nur ein Stück weiter. Ich brech' das daher hier ab und wünsche Dir noch einen schönen Abend.

    • _Box sagt:

      Die Geschichte hinter den Büchern

      Auf der Insel Imrali im Marmarameer, wo mehr als zehn Jahre lang überhaupt nur ein einziger Häftling saß, ist Abdullah Öcalan Philosoph und Gesellschaftstheoretiker geworden. Er hat von hier aus mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht, wobei schon die Schreibgeschichte genügt, um einen Mythos zu begründen. Öcalan darf eigentlich gar nicht publizieren. Seine Bücher: Eingaben in Gerichtsverfahren oder Beschwerden an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, handgeschrieben ohne Zugriff auf Bibliotheken, die Seiten datiert und durchnummeriert. Sicher ist sicher. Der Papierberg geht dann zu den Akten, wird von Anwälten kopiert und kann so zu einem Buch werden. Das klingt einfacher, als es ist. Öcalan zitiert in aller Regel aus dem Kopf. Seine Unterstützer wissen aber immerhin, was er gelesen hat. Sie haben die Liste der Bücher, die ins Gefängnis gegangen sind. Für den Autor heißt das: Er muss denen vertrauen, die aus seinen Texten ein Buch machen. Und für uns Leser gilt: Wo Abdullah Öcalan draufsteht, stecken auch andere Interessen drin. Einem seiner Lektoren gab Öcalan in einem Brief freie Hand, falls er Fehler finden sollte – allerdings unter einer Bedingung: „Wichtig ist, dass Sie meine Gedanken, meine politischen und philosophischen Ideen nicht verwässern“.

      Es geht hier um nicht weniger als um einen großen Wurf – um den Versuch, die Geistesgeschichte des Westens aus einer Mittelost-Perspektive fruchtbar zu machen für die Herausforderungen der Gegenwart und dabei auch aus den Fehlern zu lernen, die die sozialistische Bewegung und nicht zuletzt die PKK im 20. Jahrhundert gemacht haben.

      Wer einen Krieg verloren hat und allein im Gefängnis sitzt, der kann nicht mehr glauben, dass alles gut und richtig war, was vorher gelaufen ist.

      Von der Sowjetunion hat sich Öcalan dabei schon Mitte der 1980er distanziert. Viel zu viel Staat und viel zu patriarchalisch. Heute würde er ergänzen: viel zu wenig Demokratie (nicht zu verwechseln mit Wahlen; dazu gleich mehr), vor allem aber falsche Vorstellungen über den Weg in eine Gesellschaft jenseits von Privatbesitz und Kapitalismus. Die Produktionsbedingungen ändern und gewissermaßen nebenbei einen „neuen Menschen“ schaffen: Abdullah Öcalan war viel zu lange draußen, im Kampf, um Denken und Handeln als zwangsläufiges Produkt von Revolution und Erziehung zu sehen. Er weiß, dass sich Menschen nicht über Nacht ändern und dass es folglich nicht genügt, einfach die Macht zu übernehmen und einen Neuanfang auszurufen. Die alten Strukturen leben in uns weiter. Konsumwünsche, Konkurrenz als Daseinsform, männliche Dominanzvorstellungen. Bei Öcalan geht deshalb beides Hand in Hand: Menschen bauen an einer demokratischen Gesellschaft und entwickeln dabei neue Einstellungen, Werte, Prinzipien. Sonst, so kann man das zusammenfassen, gibt es keinen Sozialismus.

      Rätedemokratie und eine Revolution der Frau

      Das Schlagwort Sozialismus meint hier, das sollte schon deutlich geworden sein, keine Neuauflage oder gar eine Kopie der staatskapitalistischen Gesellschaften unter der Herrschaft von kommunistischen Avantgarde-Parteien, die 1989 mit der Berliner Mauer am Ende waren.

      Öcalans Konzept lässt sich am besten mit den Begriffen „Autonomie“ und „Demokratischer Konföderalismus“ beschreiben. Wenn man so will: das Gegenteil von einem Staat, in dem einige gleicher sind als die anderen. Bei Öcalan soll sich jede und jeder einbringen können – auf Augenhöhe. Kern ist eine Rätesystem in der Tradition der Pariser Kommune oder der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte, die in Deutschland zum Ende des Ersten Weltkriegs entstanden. Radikale Demokratie. Diejenigen, die es angeht, sprechen miteinander, holen im Zweifel auch Expertise ein und entscheiden dann.

      Radikale Demokratie kostet Zeit und verlangt, sich auf die Mitmenschen einzulassen. Vermutlich ist es deshalb kein Zufall, dass Öcalans Konzept in einer Weltregion gewachsen ist, in der noch längst nicht alle Beziehungen zu einer Ware geworden sind (schon gar nicht in der Großfamilie oder in der Nachbarschaft) und in der auch die klimatischen Bedingungen dazu führen, dass sich größere Teile des Alltags in der Öffentlichkeit abspielen als in Mittel- oder Nordeuropa. Bei Öcalan beginnen die Aushandlungsprozesse in der Kommune – im Stadtteil, in einem Viertel, das aus ein paar Straßenzügen besteht, im Dorf. Hier kann das verteilt werden, was man zum Leben braucht (Nahrungsmittel, Treibstoff, Medizin). Hier kann man Schulen, Krankenhäuser, Kooperativen, Polizei, Gerichte und sogar die Selbstverteidigung organisieren – ganz ohne einen allmächtigen Staat und seine Bürokratien und auch ohne Hauptstadt, die oft in jeder Hinsicht weit weg ist von dem, was die Menschen vor Ort umtreibt.

      Aus:
      Vordenker Abdullah Öcalan:
      Wie der PKK-Chef vom Terroristen zum Gesellschaftstheoretiker wurde
      Von Michael Meyen, Published On: 6. Januar 2022

      https://free21.org/wie-der-pkk-chef-vom-terroristen-zum-gesellschaftstheoretiker-wurde/

    • Querdenker sagt:

      @_Box: Danke für den Link zu free21, den Artikel hatte ich noch nicht gelesen :-)

      Im Grunde sehe ich in dem, was Du über Abdullah Öcalan schreibst, bestätigt, was ich in meinem Post in kurzen Worten anriss: "echte Demokratie", "Subsidiarität" und "Aushandlung zwischen den einzelnen Individuen und Teilen der Gesellschaft". Von manchen hier wird man dafür allerdings dann als »Als bürgerlichen "Querdenker" der Bourgeoisie« bezeichnet, na gut, jeder wie er meint :-)

      Jetzt muss ich aber doch noch ein ernstes Wort sagen, so spaßig ich im Grunde genommen Schrams Beleidigungen fand, denn nichts anderes war es, So destroktiv ist so ein Verhalten leider im realen Leben. Denn Dogmen und Dogmatiker können jede gute Sache in ihr Gegenteil verkehren. Auch das musste ich in 30 Jahren Sozialismus erleben :-(

  4. Hartensteiner sagt:

    Als langjähriger Fan von Cory Morningstar freue ich mich, dass ihre Arbeit hier gewürdigt wird.
    Da möchte ich nochmals auf ihr Buch „The Manufacturing of Greta Thunberg“ verweisen und auf ihre Website: https://www.patreon.com/m/1699303/posts
    Cory gehört zu den ersten Umweltaktivistinnen, die begriffen und sorgfältig untersucht haben, was unterdessen als „greenwashing“ die ganze Umwelt- und Klimadiskussion überwältigt hat.
    Da sieht man nichts als Augentäuscherei, Lügen und Profitgier und den Versuch, ohne Rücksicht auf die Umwelt, mittels geschwindelter Nachhaltigkeit die sich zunehmend auftuende Energielücke, den weiter anwachsenden Energiehunger der Welt, zu schließen. Eine Trickserei, die viele naive, „grün denkende“ Leute getäuscht hat und weiterhin täuscht. (siehe u.a. „Die Grünen“).
    Cory hat auch oft auf https://www.wrongkindofgreen.org geschrieben, eine Seite, die all die laufenden Lumpereien sorgfältig beobachtet.
    Das ist eine „nachhaltige“ Warnung für alle, die an dem beinahe aussichtslosen Kampf für die Erhaltung der Umwelt, der Ökosphäre, eintreten, sich nicht an der Nase herumführen zu lassen und die wahren Gründe herauszufinden und im Auge zu behalten, während die „Greenwasher“ im Begriff sind noch zu vernichten, was noch nicht vernichtet ist.

    • Hartensteiner sagt:

      Was passiert eigentlich, wenn sich jemand WIRKLICH für die Umwelt einsetzt? Das kann man in etwa hier nachlesen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Berta_C%C3%A1ceres
      Und natürlich war Betha Caceres nur eine von vielen Umweltaktivisten, die ermordet wurden.
      Aber warten wir es ab. Wenn vielleicht Corona demnächst nicht mehr richtig "funzt" kommt die Ökodiktatur, die wie Corona den Schwindel zur Staatsdoktrin macht. Anfänge kann man ja schon beobachten.

  5. Clair Grube sagt:

    Der Artikel von Jochen Mitschka ist durch die Verwendung aller originalen Titel, Bezeichnungen, Institutionen usw. sehr in die Nähe der Unverständlichkeit gerückt. So erreichen wir keinen schnellen Erkenntnisgewinn und die deutsche Sprache wird verhunzt und zur Unkenntlichkeit degradiert.

    • Hartensteiner sagt:

      Einerseits wahr, auf der anderen Seite: Wenn Du anfängst nachzuschauen, was für eine komplexe Beziehungsstruktur hinter dem ganzen Schwindel besteht, dann ist es einfach sehr verwirrend, was u.a. dabei hilft, den Menschen den Blick auf die Tatsachen zu verunmöglichen. Es ist SEHR schwierig zu erkennen, wo Täuschung und Betrug vorliegen und wo es tatsächlich um die Rettung der Umwelt geht. Die Vergiftung von Boden, Wasser und Luft, die gewaltige Verschwendung von Energie, das Abholzen der Regenwälder usw. usw. gehen munter weiter, während man den Menschen einen "Green New Deal" verkauft – mit gewaltigen Profitaussichten – und ihnen "die grüne Mütze über die Augen zieht" um dann den Planeten endgültig an die Wand zu fahren. Gleichzeitig will man letzteres schon noch ein wenig verzögern, denn die Eliten möchten ihren Plunder (Welt geplündert) durchaus noch eine Weile genießen. Aber da gilt dann auch: "Nach uns die Sintflut".

    • paradoxus sagt:

      Der Artikel ist durchaus verständlich. Die absichtliche Verschleierung von Motiven durch verschachtelte Strukturen und Namensgebungen, wobei jedes Zahnrad seine ihm zugedachte Rolle erfüllt, ist den Imperialisten zu eigen. In deren Hauptfach, die Ökonomie ist dieses perfektioniert und erkennbar.
      Natürlich stimmt dabei die Wikipedia-Defintion, "Ökonomie (Begriffsklärung) · Wirtschaft, Aufwendungen und Erträge, um den Unterhalt des Menschen zu sichern", nicht – "des Menschen" ist mit "der Eliten" zu ersetzen.

      Es kommt schon darauf an in wie weit der Einzelne sich schon mit der Materie befasst. Für mich sind neue Begriffe Ansporn für eigene Nachforschungen, also Internetseiten aufrufen, Verantwortliche, unterstützende Stiftungen, Beteiligte und ihre Netzwerke betrachten und dieses Vorgehen in allen Richtungen zulassen. Ideologien sind nach ihren Dogmen zu bewerten.

      Der Autor ist sicher darauf bedacht, den Rahmen eines Standpunktes nicht zu Sprengen. Nach meiner Meinung ist dieses hervorragend gelungen. Cory Morningstar leistet dazu ein wertvolles Fundament.
      Auf jeden Fall Material und Spuren für eigene Recherchen.

      Der deutsche Philosoph Michael Reder verwendet den Begriff von den poststrukturalistischen Autorinnen und Autoren. Schriftsteller wie z.B. George Bernard Shaw fallen unter diesen Begriff. Unterstützt von Eliten ist das Ziel Strukturen aufzubrechen und oft die moralische Rechtfertigung von Gewalt und Einschränkungen zu liefern. Mithilfe der Fokusierung auf kritische Zustände, eine entsprechende Dramaturgie und humanistische Fallgruben, wird Gutbürgers Neigung beeinflusst. Oft wird eine Kompetenz des Autors durch Preisvergaben durch ominöse Stiftungen (z.B. Amadeu Antonio Preis), zusätzlich vorgetäuscht.
      Auch die Schriften von Marx und Engels wurden vielfach von den Eliten missbraucht, um Strukturen zu beeinflussen. Wobei ich klarstellen möchte: nicht durch einen wirklichen Kommunismus, sondern mit Hilfe kommunistischer Lituratur und entsprechende Opportunisten.
      Kann man sonst verstehen, warum gerade in den Ländern der Kommunismus sich ausbreitete, wo der Anteil der Arbeiter an der Bevölkerung sich im Promilebereich befand und die Revolutionen durch Studentenbewegungen initiiert wurden? Warum sind weltweit hauptsächlich die Bauern, durch Enteignung und Beseitigung, die Opfer? Wäre eine direkte Enteignung sonst gelungen?
      Empfehlen kann ich die Publikation, THE MYSTERY OF ANDRÉ LOUIS MARTY vom amerikanischen Militärgeschichtsschreiber Prof. Cecil B. Currey. Dieser beschreibt wie der fränzösischer Geheimdienstleiter in Vietnam, Andre Louis Marty den nationalrebellischen Studenten Vo Nguyen Giap protektierte, dieser unter den Augen des französischen Geheimdienstes ein Jurastudium abschloss, einen Abschluss in politischer Ökonomie erreichte und zum General Vo Nguyen Giap mutierte, der militärische Führer des Vietkongs, genannt der Napoleon Vietnams.
      Ein gutes Beispiel sind ebenso die Grünen. Wer mir 1986, während einer 6-wöchigen Jugoslawienreise prophezeit hätte, dass ein Grünen-Aussenminister, die erste deutsche Beteiligung eines militärischen Angriffs, auf einen souveränen Staat seit 1945 befürwortet und unterstützt, denjenigen hätte ich gütig belächelt.
      Inzwischen ist auch mir das Lachen im Halse stecken geblieben.

      Veränderungen werden, seit Psychologie und Soziologie zur Wissenschaft wurden, nach deren wissenschaftlichen Erkenntnissen gestylt. Die Aufgabe der "Stinktanks" besteht hauptsächlich darin, ein gewünschtes Ergebniss möglichst gut zu verpacken, Strategien zu entwerfen, um entsprechende Neigungen und Abneigungen zu suggerieren. Mainstreammedien beschützen die gewählten Narrative.
      Ihre Opportunisten werden vom System großzügig entlohnt. Noch so kompetente Kritiker ( Bhakdi, Wodarg) werden gnadenlos unterdrückt.

  6. Hayden sagt:

    "Time Well Spent"
    Na wenn Sie ihr ganzes Leben lang geschuftet haben um mit den 70% Steuern die Sie abdrücken"dürfen", einen Haufen Dummschwätzer und Nichtskönner zu finanzieren, um dann nach dem "Great Reset" nichts mehr zu besitzen, dann ist das doch wirklich gut investierte Zeit gewesen, oder?
    Wer hätte Ihnen denn sonst gesagt was Sie in der übrigen Zeit, alles nicht dürfen?
    Wer hätte Sie denn sonst als "unsolidarisch" beschimpft, dafür dass Sie 70% der Arbeitszeit für andere schuften, hauptsächlich für Wohlstandsvernichter und Handaufhalter in Anzügen, welche selbst keinen produktiven Beitrag zur Gesellschaft leisten können und wollen?
    Greta Thunfisch, der Junge der sich konsequenterweise die Windel über den Mund gezogen hat, was schon mal ein Anfang ist, ist Klimaaktivist.
    Klima ist aber nichts was man schützen könnte oder müsste im Gegensatz zur Umwelt oder Natur.
    Deshalb hat Klimaschutz auch ungefähr so viel mit Umweltschutz zu tun, wie die Coronaimpfung mit Gesundheitsschutz!
    Tagtäglich werden wir mit Hilfe der Sprache für dumm verkauft, es werden geschickt ähnliche Begriffe durcheinandergewirbelt, neue erfunden, oder alte umdefiniert, verziert und ausgeschmückt oder mit einem Fluch belegt, entwertet oder überbewertet…
    Dieser ganze Mumpitz ist nur um uns zu beschäftigen, zu entmutigen und abzukassieren, sonst nichts!
    Ihre größte Angst ist, dass wir rausfinden könnten was für ein nutzloser Haufen von Parasiten sie sind, die sie uns ihr behindertes, zerstörerisches System aufgezwungen haben, mit ihren ewigen Predigen vom Wachstum, Wachstum und nochmal Wachstum.
    Es reicht ja nicht durch Nixtun einen Haufen Geld zu verdienen, nein der Geldberg muss auch jedes Jahr größer werden, scheiß doch auf die Umwelt. Und genau diese Flitzpiepen wollen uns jetzt erzählen, wir müssten den Planeten retten, den sie mutwillig noch heute zerstören!
    Wer soll denn all den unnützen Maskenschrott entsorgen, mutwillig produzierte Müllberge nur um sich die Taschen voll zu machen. Egal ob energetische Sanierung oder Enegiesparlampen und anderer scheinheiliger Murks, welcher immer neue Müllberge produziert, sie sind die größten Heuchler, die der Planet je gesehen hat. Das einzig "nachhaltige" wäre es, sich von diesem Gesindel zu verabschieden!

    • Kaja sagt:

      Das einzig "nachhaltige" wäre es, sich von diesem Gesindel zu verabschieden!"
      Das Gesindel im Deutschen Bundestag zusammen mit seinen Hofschranzen bereitet grade die Ungesetzgebung zur Vornahme der "allgemeine(n)" Impfpflicht vor.

      Dagegen fordern seit 2020 die Behindertenlobbyisten, wie Verena Bentele vom VdK ein Abspritzen der Behinderten. Ins gleiche Horn tutet der Lobbyist Raul Krauthausen und die im Wirken Gleichgesinnten.

      https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-risikogruppen-booster-vdk-100.html
      https://kobinet-nachrichten.org/2022/01/13/bsvh-kuemmert-sich-um-barrierefreies-impfangebot/
      https://www.lebenshilfe.de/presse/pressemeldung/menschen-mit-behinderung-vor-corona-schuetzen-lebenshilfe-fuer-impfpflicht-und-rasche-impfungen
      Es werden von der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. die Behinderten benutzt, um eine allgemeine "Impf"pflicht bundesweit salonfähig zu machen. Die Lebenshilfe (genauer: Tütungshilfe e.V.) wird hiermit Druck auf Nichtbehinderte tätigen. Nichtbehinderten un"geimpften" wird die Schuld am Tod Behinderter gegeben werden. Ich hoffe, es fliehen viele Mitarbeiter aus der Lebenshilfe, diesem korrupten Verband mit der faschist… Geschäftsführung und dem faschist … Vorstand, in dem die Ex-Bundesgeusndheitsministerdarstellerin Ulla Schmidt der Vorstand ist.

      https://raul.de/leben-mit-behinderung/offener-brief-an-dilek-kalayci-senatorin-fuer-gesundheit-pflege-und-gleichstellung-zur-impf-priorisierung-von-menschen-mit-behinderungen-in-berlin/

      https://berliner-behindertenzeitung.de/2022/01/02/behindertenpolitik-im-land-berlin/
      Der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes fordert eine allgemeine "Impf"pflicht.

    • Kaja sagt:

      Ich schrieb Tütungshilfe".
      Es heißt korrekt: "Lebensilfe Tötungshilfe e.V."

    • helli-belli sagt:

      "Ihre größte Angst ist, dass wir rausfinden könnten was für ein nutzloser Haufen von Parasiten sie sind"

      in absehbarer Zeit wird die KI die Ressourcen via CBDC in Echtzeit tracken & deren Einsatz "Nutzenmaximierend" optimieren…
      … und für die "HR" gibt es auch eine "richtig geile" Lösung, welche mittels Mustererkennung & Zielvektoroptimierung "Jedem das Seine" in Bezug auf den optimalen Ressourceneinsatz (optimale Mitarbeiter am für ihn besten Platz, besten Projekt & Team usw) Realität werden lässt.

      … eine Win-Win-Win Situation: für alle die was können, für Unternehmungen die etwas voranbringen wollen und können, sowie für "den Markt", welcher – nochmal: dank CBDC – in Echtzeit getrackt und optimal bedient werden wird.

      Wer dabei dann auf der Strecke bleibt ist auch klar.

      … selbst ohne CBDC wird die KI-gestützte Zusammenarbeit diverse "Netzwerker" & andere, die primär Quatschen, im Wege stehen und sich aufs Verhindern "spezialisiert" haben ohne große Mühe identifizieren – und im nächsten Projekt gibt es eben keine Rolle für eben jene …

      Die "schöpferische Kraft der Zerstörung" wird durch die Transparenz welche der Digitalisierung innewohnt nochmals ganz andere Saiten aufziehen …

      … und ich habe auch den Verdacht, dass viele genau das auch bereits verinnerlicht – wenn auch noch nicht wollen wahr haben …
      … und daher gehen die freiwillig "ins Gas" …

      Die Mehrheit ist einfach völlig hohl – und deren Ego verträgt sich nicht mit der Realität der digitalen & damit transparenten Zukunft.

  7. Kohlenmonoxid könnte vielleicht zu einem großen Teil Öl und Erdgas ersetzen:

    Vorteile:

    1. Es kann in Kohlekraftwerken erzeugt werden als Nebenprodukt, ohne dass größere Energieverluste infolge der Umwandlung entstehen (m Gegensatz zu Wasserstoff oder zu elektrischer Energie in Elektrofahrzeugen, wo es große Umwandlungsverluste gibt). Zudem benötige Fahrzeuge, die mit Kohlenmonoxid angetrieben werden, keine riesigen, schweren, platzfressenden, teuren, ressourcenfressenden Batterien.
    2. Es gibt auf der Welt noch gigantische Vorräte an Kohle und Holz, insbesondere in Deutschland und den USA (im Gegensatz zu den begrenzten Vorräten an Öl).
    3. Kohle und Holz sind billig (im Gegensatz zu Öl).
    4. Dadurch wäre der Westen unabhängig von den Ölstaaten und von Russland.
    5. Im Gegensatz zu Kohlenmonoxid ist Wasserstoff explosiv und damit gefährlich und es verflüchtigt sich mittels Diffusion schnell aus Vorratsbehältern und kann daher nicht längere Zeit gelagert werden.

    Nachteile:

    1. Kohlenmonoxid hat einen niedrigen Heizwert, was sich aber durch die Menge regulieren lässt.
    2. Kohlenmonoxid ist toxisch und darf daher nicht eingeatmet werden. Jedoch kann man sehr viele LKWs, Handelsschiffe und landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge auch als unbemannte Drohnen konzipieren. Und es könnte in unbemannten dezentralen Heizkraftwerken Öl und Erdgas ersetzen.

    • Querdenker sagt:

      Na ja, Erdgas ist derzeit immer noch der problemloseste Energieträger.

      CO ist auch explosiv und darüberhinaus noch hoch toxisch. Aber wahrscheinlich ist das setzen auf einen einzelnen Energieträger keine sehr clever. Selbst Hartmut Zohm, der sich schon sehr lange mit Kernfusion befasst und auch am Iter mitarbeitet, vertritt ganz klar den Standpunkt, dass wir für die Zukunft einen Energiemix benötigen und das Setzen auf einen einzigen Energieträger nicht zielführend ist.

      Darüberhinaus, sollte man aber mal auf die ander Seite, nämlich den Energieverbrauch schauen. Gerade der Verbrauch von elektrischer Energie steigt immer weiter, da gäbe es garantiert noch ein erhebliches Einsparungspotential!

    • Hartensteiner sagt:

      Die Energieverschwendung ist weltweit dermaßen groß, dass man vermuten könnte, dass bei deren Reduktion ohne wesentliche Nachteile für die Menschen schon das Problem beinahe gelöst wäre. Da müssen Containerschiffe, die auf einer Fahrt so viel Dreck rausauen wie eine Großstadt um den Globus fahren, damit jemand seinen Profit um ein paar Prozent erhöhen kann. Allerdings – und da meckern manche immer – ist es auch wahr, dass vor 50 Jahren und vor MacDonalds etc. der Fleischkonsum deutlich niedriger war und dann künstlich hoch gepuscht wurde (Da geht es nicht um "kein Fleisch", aber um "etwas weniger"). Die industrielle Großlandwirtschaft zerstört nun einmal vor allem Böden und Wasser und kann nur mit sehr viel Chemie überhaupt etwas auf Böden produzieren, die längst tot sind. Zudem wird Urwald abgeholzt um Soja als Tierfutter anzubauen – Böden, die dazu ungeeignet sind und nach 5 -7 Jahren aufgegeben werden. Dann zieht die Karawane weiter. Wie sinnvoll ist es eigentlich, wenn Deutschland große Mengen an Fleisch produziert und nach Afrika exportiert, so subventioniert, dass die afrikanischen Bauern ausgeschaltet werden. Das sind nur ein paar Andeutungen eines riesigen Feldes. Und diese Probleme löst man nicht, indem man die halbe Welt mit Solarpaneelen zupflastert und auch nicht damit, dass man Millionen von gigantischen Windturbinen aufstellt. (Alles mit Maß!). Und mit E-Autos auf Basis der gegenwärtigen Batterien, aufgeladen mit Braunkohlestrom o.ä. schon gleich gar nicht. Ziel der ganzen "Nachhaltigkeit": MEHR Energie, mehr Verschwendung, mehr Profit und eine gewisse Einsparung beim kleinen Mann, die im Gesamtkonzept irrelevant ist, aber dessen weiterer Knechtung günstig.
      Hat schon mal jemand nachgefragt, wer der größte Dreckfink und Energieverschwender auf der Welt ist? Das bist nicht Du mit Deinem Golf, das ist das Pentagon!

    • Erdgas ist endlich. Die Erdgasvorräte entsprechen in etwa heizwertmäßig in Benzin umgewandelt, den relativ knappen Ölvorräten.
      Kohlenmonoxid ist praktisch unerschöpflich, da Holz nachwächst, zumal es gigantische Kohlevorkommen gibt.

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