KenFM über: Das Prinzip der Machtpyramide

Gib der Angst frei.

von Ken Jebsen.

Die Spitze des Eisbergs ist eine Pyramide. Pyramiden kommen in der Natur nicht vor. Sie sind immer der Ausdruck einer Zivilisation. Eine Zivilisation zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es ihr gelingt die Macht des Einzelnen so zu bündeln, dass in der Zusammenarbeit ein Vorteil gegenüber den Mitbewerbern entsteht. In der Natur ist Wettbewerb ein Werkzeug der Evolution, um sich den ständig verändernden Umweltbedingungen besser anzupassen. Die Evolution setzt dabei auf eine Mischung aus Kooperation und Konkurrenz. Einen Begriff gibt es dafür nicht. Erfinden wir ihn einfach. Kooperenz

Entscheidend für die Sprosse der evolutionären Karriereleiter ist bei Kooperenz das Mischungsverhältnis von Kooperation und Konkurrenz.

Die Spezies Mensch fährt- um mit einer Metapher aus dem Automobilsektor zu sprechen- immer ein Benzin-Diesel-Gemisch. Der Diesel-Motor ist deutlich effizienter als ein Benziner, doch er hat Probleme beim Starten, wenn es draußen sehr sehr frostig wird. Benzinmotoren lässt der Winter länger kalt. Sie laufen leiser und sind leichter als Dieselmaschinen, nur benötigen sie einen deutlich hochwertigeren Sprit und davon dann auch mehr. Superplus ist gegenüber Diesel auch superteuer.

Wer grosse Lasten von A nach B transportiert, dabei lange  Strecken zurücklegt und auf permanente Spitzengeschwindigkeit verzichten kann, wählt meist den Diesel. Kurzstreckenfahrer, die auf Sportlichkeit und eine seidenweiche Motorcharakteristik Wert legen entscheiden sich dann eher für den Benziner.

Alte Diesel hatten im Winter, wie schon erwähnt, oft das Problem, dass sie schwer oder gar nicht ansprangen. Dieselkraftstoff verliert bei Temperaturen deutlich unter 20 Grad seine Fließfähigkeit. Dann gab man im Winter bis zu 10% Benzin zu, um morgens nicht genervt aus der Wäsche zu gucken. Diesel und Benzin wurden kooperativ gemischt.

Dieses Prinzip des sich Ergänzens, wenn die Situation es erfordert, ist der wesentliche Grund warum die Spezies Mensch sich so erfolgreich über den gesamten Globus ausbreiten konnte. Der Mensch ist nur auf einen Gebiet ein Spezialist, er besitzt die Fähigkeit Kooperation und Konkurrenz, als Kernangebot der Natur, flexibel zu Kooperenz zu vermischen. Zudem ist er das einzige Wesen, das sehr grosse Gruppen unter einer gemeinsamen, oft abstrakten Idee zu synchronisieren vermag.

Das Switchen von einer realen in eine abstrakte Welt, um einen gemeinsam Nenner zu schaffen, der die vielen Unterschiede innerhalb einer Gruppe überbrückt, macht den Menschen gegenüber anderen Lebewesen so erfolgreich. Geld z.B. wird auch von Menschen akzeptiert, die man nicht persönlich kennt. Die abstrakte Idee dahinter ist das verbindende Element.

Genau wie der Motorenbau sich permanent weiterentwickelt ist auch die menschliche Gesellschaft ständig dabei neues auszuprobieren. Beide Felder sind vor allem von Effizienz getrieben, auch wenn Effizienz als oberste Maxime in einer Gesellschaft, die vor allem sozial sein sollte, eine kaum geeignete Maßeinheit darstellt. Trotzdem geht es heute eben nicht nur im Motorenbau, sondern vor allem bei zwischenmenschlichen Beziehungen um Effizienz. Die ständige Erreichbarkeit ist ein Ausdruck dieser Entwicklung.

Wer im Geschäft bleiben will, muss für die Firma rund um die Uhr erreichbar bleiben. Maximale Leistung lässt sich nur realisieren, wenn man die Idee des Feierabends aufgibt. Nur wann soll der Mensch sich von seiner Arbeit erholen? Ist Leistungssteigerung nicht eine natürliche Grenze gesetzt? Selbstverständlich- nur hilft auch hier ein Sprung in den Motorenbau, um das Grundproblem eines Systems zu erkennen, das sich zuvor über viele Jahre bewährt hat. Es verliert seine innere Flexibilität.

Auch hier ist der Motorenbau ein ideales Pendant, um diese Mechanik zu erkennen.

Das Konzept des Verbrennungsmotors ist ausgereizt. Daran können auch Schubabschaltung, Turboaufladung, Hybrid-Technik oder Start-Stop Systeme nichts ändern. Der grösste Teil der Energie, die ein Verbrennungsmotor produziert, wird nicht in Bewegung umgesetzt, sondern in Wärme. Dass die Industrie dennoch an der Verbrennung von Erdölprodukten festhält, deutlich bessere Konzepte unterdrückt und bekämpft, hat mit Machtzirkeln zu tun, die über die Jahre in jedem geschlossenen System entstehen.

Ein System, das alles auf die Spitze treibt, eine Pyramidensystem, lebt von maximaler Spezialisierung. Je weiter man nach oben kommt, je höher wird die Wahrscheinlichkeit, das die Vertreter der jeweiligen Kaste von Praxis kaum noch Ahnung haben. Ihre Kompetenz liegt in der Verwaltung. An der Spitze wird vor allem Macht konzentriert. Macht, die erst einmal in die Jahre gekommen, dann nur noch dem Erhalt der Macht dient. Egal wie.

Ganz oben ist vor allem die Fähigkeit taktisch zu denken gefragt, um nicht entmachtet zu werden. Taktisches Denken hat mit Zeit zu tun. Wer besser aufgestellt sein will als der Gegner, muss ihm zuvor kommen.

Er muss die Zeichen der Zeit, den Status quo der Gegenwart, nicht nur erkennen, er muss auch in der Lage sein, die sich in der Zukunft abzeichnenden Entwicklung vorauszusehen, um sich entsprechend frühzeitig darauf vorbereiten zu können. Auch hier haben Eliten die Effizienz der Gruppe erkannt. Sie lassen denken. In Think Tanks. Ziel ist es vor allem, Entwicklungen zuvor kommen, zu bremsen oder zu verhindern, wenn diese Entwicklungen die eigene Position an der Spitze der Pyramide gefährden könnten.

Dass 2017 z.B immer noch Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gebaut werden, ist kein Zufall. Jeder Ingenieur wird heute unterschreiben, dass die Zukunft längst dem Elektroantrieb gehört. Selbst Firmen wie Porsche, deren Verkaufsschlager immer noch der benzinbetriebene Porsche 911 ist, wissen, dass auch sie in spätestens 25 Jahren Benzinfresser nur noch auf expliziten Wunsch extrem reicher Kunden anfertigen werden. Als Einzelstücke. Von Hand. Für den historischen Motorsport.

Für Porsche wäre die Zukunft, der Elektroantrieb, dann auch keine neue Technologie. Im Gegenteil. Am Anfang der Marke stand der Lohner-Porsche. Der Wagen hatte vier Elektromotoren und wurde später auf der Pariser Weltausstellung gezeigt. Das war 1900. Die Grund-Konstruktion stammte aus dem Jahre 1897.

Dass sich der Wagen seinerzeit nicht durchsetzte, lag vor allem an der Batterietechnik, die noch in den Kinderschuhen steckte. Auch heute hängt der Durchbruch des Elektroantriebs im Automobilbau vor allem vom Energiespeicher ab.

Wenn in naher Zukunft batteriebetriebene Autos locker 600 km und mehr zurücklegen können, bevor sie an die Box müssen und dann binnen 30 Minuten wieder „vollgetankt“  zur Weiterfahrt einladen, hat der Verbrennungsmotor endgültig sein Leben ausgehaucht.

Zumindest an Orten, die über entsprechende Infrastruktur verfügen. Großstädte, in denen sich das menschliche Leben immer mehr konzentriert. Bis 2050, so die UNO, werden zwei von drei Menschen in Megastädten leben.

Dann ist das klassisch betrieben Auto nur noch für Gegenden von Vorteil die JWD liegen und wo der Sprit direkt unter dem Boden schlummert.

Dass der Stand der Batterietechnik erst in der jüngsten Vergangenheit in Angriff genommen wurde, hatte nichts mit der Unfähigkeit von Ingenieuren zu tun. Im Gegenteil. Als die USA beschlossen einen Mann auf den Mond zu schicken, beherrschten Benzin-fressende Strassenkreuzer das  amerikanische Stadtbild. Beim Lunar-Rover, dem Mond Auto, dennoch kam kein Tiger in den Tank.

Die NASA-Techniker waren schließlich nicht hinterm Mond, sie wussten, dass der Erdtrabant keine Atmosphäre besaß. Also gab man bei der Entwicklung entsprechender Batterien Vollgas.

Das unterschied die Techniker der Weltraumbehörde von den Bossen der US-Autoindustrie, die überhaupt kein persönliches Interesse darin erkennen konnten, sich von flüssigem Kraftstoff zu verabschieden. Benzin war billig und der Verbrennungsmotor bereits so zuverlässig, dass kein Kunde nach einem anderen Antrieb fragte. Warum also sollten die Automobilriesen sich vom Benzinmotor verabschieden, der als Statussymbol umverpackt jedes Jahr Milliarden in die Kassen spülte. Aber selbst, wenn man in Detroit einen Wechsel weg vom Benzin hin zum Elektroantrieb angestrebt hätte, hätte man die Rechnung ohne die Ölindustrie gemacht.

Wer Autos produziert, verkauft in Wahrheit kein lackiertes Blech, sondern bietet dem Kunden das, was dieser in Wahrheit benötigt: Mobilität. Um für einen schlichten Gebrauchsgegenstand deutlich mehr Geld zu verlangen als dieser Wert ist, muss das Produkt mit Emotionen aufgeladen werden. Autos stehen seither für Kraft, Unabhängigkeit, Fortschritt, Wohlstand, Sportlichkeit und Sex.

Dem Autokäufer könnte es egal sein mit welcher Energie sein zum Statussymbol hochstilisiertes Fahrzeug läuft- Hauptsache er läuft und läuft und läuft. Zuverlässigkeit zählt und die Betriebskosten. So lassen sich entsprechende Garantien auf das Fahrzeug geben, so dass sich der Kunde auch auf lange Finanzierungs-Kredite einlässt. Sicher ist, hätte es in den 60igern schon E-Fahrzeuge gegeben, die es, was Reichweite und Aufladezeit angeht, mit den Strassenkreuzern hätten aufnehmen können, die meisten Kunden wären schon damals umgestiegen. Mit entsprechenden Werbemaßnahmen hätte man den Besitzer von Benzinfahrzeugen bald alt aussehen lassen.

„Schwimmen Sie gegen den Strom“ hätte es bald auf gigantischen Werbetafeln geheißen und Fortschritt hätte sich mit D geschrieben, denn Ford wäre Tesla um Jahrzehnte zuvorgekommen.

Die Geschichte verlief anders wie wir alle wissen. Als General-Motors in den 80iger Jahren das Experiment wagte und einen Elektro-PKW produzierte, den die Firma dann nur an VIP´s verlieh, statt ihn zu verkaufen, war die Reaktion auf das Auto derart positiv, dass GM nach kurzer Zeit ins grübeln kam und alles unternahm, um den Erfolg des eigenen Produktes im Keim zu ersticken. So war es auch gegen viel Geld nicht möglich, die Fahrzeuge zu erwerben. Im Gegenteil. GM unternahm alles, um seine eigenen Kunden vor den Kopf zu stoßen. Der Autobauer holte die Wagen mit Abschleppern ab, um sie erst hinter abgezäunten Plätzen zu sammeln und dann zu verschrotten, sprich mutwillig zu zerstören. Schreddern.

Was war geschehen? Darüber kann nur spekuliert werden. Wer seinen Kopf benutzt ahnt es natürlich. Bei GM hatte man jungen Ingenieuren wohl ohne gross darüber nachzudenken die Möglichkeit gegeben sich auszutoben. Als dabei ein hervorragendes E-Mobil herauskam klingelte in der Firmenzentrale das Telefon. Am anderen Ende waren Personen die über grosse Aktienanteile des Konzerns verfügten. Diese Personen machten jedes Jahr Multimilliarden mit dem Verkauf von Stoffen die aus Erdöl hergestellt werden. Neben Dünger und Plastik eben auch Benzin.

Ein Umstieg auf Batteriegetrieben Fahrzeuge war und ist kein Vorteil – aus der Sicht eines Ölmulties. Im Gegenteil: ein Umstieg führt auf direktem Weg in den Ruin. Nur ist Öl darüber hinaus  eben weit mehr als nur Kraftstoff, um Menschen von A nach B zu bringen. Öl ist ein geopolitisches Kontrollinstrument. Wenn alle Welt auf eine Wirtschaft umgestellt hat, deren Hauptenergiequelle Erdöl ist, geht es nicht nur darum selber immer reichlich von diesem Stoff geliefert zu bekommen, sondern vor allem darum, dass der politische Gegner wie ein Junkie an der Nadel hängt. Über die Kontrolle der Gesamtmenge Erdöl auf dem Markt, lässt sich so dessen Wirtschaftswachstum kontrollieren.

Es ist für die Herren an den Erdölhähnen ein Leichtes Regierungen, die nicht nach der Pfeife der Kontrolleure tanzen, an die kurze Leine zu nehmen, um sie gefügig zu machen. Man erhöht einfach den Benzinpreis und zieht damit Millionen aus den Taschen der jeweiligen Staatsbürger. Das Geld, das dann in die Kassen der Benzinverkäufern ins Ausland fließt, kann schon nicht auf dem Binnenmarkt für andere Konsumgüter oder Dienstleistungen ausgegeben werden. Abnehmende Nachfrage führt mittelfristig zu mehr Arbeitslosen und damit zu sozialen Spannungen. Keine Regierung  überlebt das auf Dauer.

Benzin ist wie Sauerstoff. Wer nicht will, dass der Patient richtig wach wird, reduziert ihn und kann Gesellschaften so regelrecht ersticken. Wachkoma ist ein Zustand, der den Energie-Kontrolleuren am besten gefällt.

Hätte sich der E-Motor in den USA schon in den 80igern durchgesetzt, wären uns die permanenten Erdölkriege der Gegenwart erspart geblieben. Öl als Exportartikel ist die Basis in Middle East, auf der Reichtum und damit Macht fußt.

Diese Macht aber war vor allem für die amerikanische Rüstungsindustrie ein Bombengeschäft und ist es bis heute. Denn die Despoten am Golf, denen Menschenrechte völlig unbekannt sind, die mit Demokratie wenig an der Burka haben und sich als Terrorpaten instrumentalisieren lassen, können sich gegenüber der eigenen Bevölkerung nur durchsetzen, wenn sie vom Westen permanent mit neuestem Kriegsgerät bis an die Zähne bewaffnet werden.

Im Gegenzug verpflichtet sich der sonst so stolze Scheich dann ausschließlich Öl gegen Dollar zu verrechnen, einer Währung also, die es geschafft hat zum weltweit weichsten Zahlungsmittel abzuschmieren und die an der Wall Street taxiert wird.

Macht basiert auf Struktur. Wer die geopolitischen Partner in Middle East nicht verlieren will sorgt deshalb dafür, dass diese Struktur nicht gefährdet wird, indem er Öl als Haupteinnahmequelle nicht obsolet macht. Als eine handvoll Ingenieure der amerikanischen Automobilindustrie auf die Idee kamen Benzinunabhängige Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, leuchteten auch in diversen Think-Tanks die roten Lichter auf. Es ging um uralte Machtstrukturen, die bis heute bestehen.

Wer sich aktuell die Umsatzstärksten Branchen in den USA ansieht, erkennt es: Energiekonzerne sind die Nr.1. Deren Geld wird dann permanent in die Rüstungsindustrie gepumpt, damit auch übermorgen noch gepumpt werden kann. Die gefährlichste Waffe an der Heimatfront ist dann die öffentliche Meinung.

Um diese entsprechend zu steuern ist es der Machtpyramide über all die Jahre gelungen, die Medien auf wenige Konzerne einzudampfen und diese an sich zu binden.

So ist die herrschende Meinung zu was auch immer, ausschließlich die Meinung der Herrschenden. Wer hatte das alles schon vor langer Zeit prognostiziert. Karl Marx.

Dass auch die deutsche Automobilindustrie noch immer an Verbrennungsmotoren herumdoktert, obwohl längst klar ist, dass das Konzept sich seit über 100 Jahren nicht wesentlich verändert hat, hat also nichts mit Unfähigkeit zu tun, sondern im Gegenteil mit der Fähigkeit der Elite Fortschritt immer dann zu verschieben oder zu verhindern, wenn dieser Fortschritt die Stabilität der, für die meisten Menschen unsichtbaren, Machtpyramide gefährden würde.

Veränderung bedeutet für die Pyramidenspitze in den meisten Fällen Verschlechterung. Warum, liegt auf der Hand. Wer schon ganz oben ist, für den kann es in der logischen Veränderung nur bergab gehen, während Personen von ganz unten, eher aufsteigen. Die mittlere Ebene dieser Pyramide ist das eigentliche Werkzeug der Eliten. Diese Menschen kann man mit Zuckerbrot und Peitsche gefügig machen, da sie nicht nur über eine soziale Fallhöhe verfügen, sondern auch den Kontakt zur Bodengruppe tatsächlich immer wieder erleben.

Sie wissen, dass der Bodensatz der Pyramide, das gemeine Volk, aufgrund permanenter Unterdrückung durch die Spitze des Machtapparates eine Stinkwut im Bauch hat.

Dieser Bauch ist dann noch immer häufiger leer- was auf den Magen und die Laune schlägt. Hier wächst das Potential für zukünftige Revolutionen, die man ähnlich genau voraussagen kann wie den Zeitpunkt an dem sich tektonische Platten ihrer aufgebauten Spannung entladen.

Der Volksmund spricht von Erdbeben.

Wer in einer Erdbebenregion wohnt, hat gelernt damit zu leben. Man weiß es kommt der Tag, an dem die Erde wamkt und je nach Ausschlag auf der Richterskala kann eine ganze Region binnen weniger Sekunden vollkommen vernichtet werden. Wann es rumst weiß man nicht, also bleibt nur möglichst erdbebensicher zu bauen und durch entsprechend wissenschaftliche Langzeitbeobachtung größere Beben vorauszusagen. Ob der Mensch Erdbeben vermeiden würde, hätte er dazu die Möglichkeit, bleibt Theorie, denn was die gesellschaftliche Ebene angeht, tut er alles dafür, um möglichst heftige Verwerfungen, bis hin zu Krieg mit Massenvernichtungswaffen, billigend in Kauf zu nehmen.

Dass das heute immer mehr Menschen auf diesem Globus klar wird, hat mir der Informationsrevolution zu tun. Die Idee der Eliten, durch Kontrolle der Massenmedien die öffentliche Meinung, das öffentlich zugängliche Wissen, zu kontrollieren funzt nicht mehr, seit sich Millionen Menschen weitgehend unabhängig miteinander vernetzt haben. Digital.

Immer größere Teile der Systempyramide wissen zu viel, ziehen eigene Schlüsse und lassen sich auch nicht mehr von der GEZ-gemästeten Eliten-Post einseifen, die so tut als wäre sie öffentlich rechtlich, während sie im Kern längst unrechtmäßig an der Öffentlichkeit vorbei sendet.

Die aktuelle Kamera, das Nachrichten-Flagschiff der DDR hat die Wende überlebt. Wer heute ARD und ZDF einschaltet, kann das erkennen.

In wesentlichen Fragen sind alle einer Meinung und die findet man dann auch bei den großen „unabhängigen“ Zeitungen.

Alles eine Soße. Trump ist doof, Putin auch, NATO steht für Frieden, die Griechen sind faul, die Macht der Banken hat es so nie gegeben und Angela Merkel ist die beste Bundeskanzlerin, die sie sich vorstellen kann. Sie genießt das Vertrauen von Menschen, die der normale Bürger gar nicht kennt.

Man trifft sich in Hinterzimmern, um Entscheidungen vorzukauen, die man später als das Ergebnis eines demokratischen Prozesses verkauft. TTIP. Jetzt oder Nie.

Dass einzige, was final nicht dazu passt, nennt der Volksmund Realität. Sowas kostet Vertrauen. Noch mehr kostet es die Funktionseliten, wenn sich ihre Vertreter von der Spitze der Pyramide abwenden. Daher lässt man sie fix fallen oder sie machen den Herrhausen.

Aktuell steigt der soziale Druck wie zuletzt vor dem ersten Weltkrieg.

Die Weltverschuldung liegt aktuell bei 325% der globalen Wirtschaftsleistung. Zahlen, die vom Institute for International Finance, sprich einer Bankenlobby-Organisation, selbst veröffentlicht wurden.

Was die einen zu wenig haben, haben die anderen zu viel.

2017 besitzen nur noch 8 Menschen, alles Männer, zusammen mehr als die ärmste Hälfte der Menschheit. Wir sprechen hier von 3,6 Milliarden.

Ob diese an die Masse durchgesickerten Fakten der Grund dafür sind, dass immer mehr Menschen, vor allem die sogenannte gesellschaftliche Mitte offen aussprechen, dass sie dem System, aber vor allem den selbsternannten Pharaonen der Pyramide, dass sie den Eliten nicht mehr vertrauen?

Das aktuelle Edelman Trust Barometer spricht eine eindeutige Sprache, die in der Chefetage beunruhigen sollte. Von 32.000 Menschen, die in 28 Ländern der Welt, zwischen Mitte Oktober und Mitte November 2016 befragt wurden, hat der überwiegende Teil der Bevölkerung die Faxen dicke.

Und jetzt?

Nun,da die eigentlichen Machthaber alles dafür tun, um der Öffentlichkeit vollkommen unbekannt zu bleiben, fällt den sogenannten Funktionseliten der Schwarze Peter zu. Sie werden in der politischen Arena ab Punkt X den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Dann wird ein Politiker, ein Funktionär, ein Neu-Reicher aus der unteren Ebene geopfert. Den Prostituierten des Systems hatte man über Jahre bereits ihr Leben abgekauft. Man suggerierte ihnen persönliche Wichtigkeit, indem man sie nach Davos oder zu den Bilderbergern entsandte.

Zudem redete man diesen Vasallen ein sie könnten bei Champagner hinter Panzerglas politisch gestalten, sich privat einbringen oder auch nach eigenen Ansichten wirken. Doch in Wahrheit hatte dieser Personenkreis, den wir aus den Parlamenten kennen, die Macht einer Klofrau die tagsüber die Toiletten im Konzern sanifairt. Nur, weil das WC, das man tagsüber bewacht, mit Blattgold ausgeschlagen ist bedeutet das nicht automatisch, dass das Trinkgeld, welches man vor dem Klo sitzend auf seinem Teller wiederfindet, als persönliche Anerkennung zu werten ist.

Kleingeld beult in einem Tom Ford Anzug nur die Taschen aus.

Sämtliche Einkünfte sowie Nebeneinkünfte der Klo-Frau bleiben übersichtlich. Während der, der sich hinter der Tür mit Dollars den Hintern wischt, sich noch nie die Frage gestellt hat, ob es sich dabei um 50iger oder 100ter Noten handelt. Egal. Wer Bargeld nur benötigt, um es als Staubsauger für illegale Muntermacher zu missbrauchen, hat keinen Kopf für solche Details. Alles, was für ihn zählt ist, dass auch auch Morgen noch gilt, dass die Scheiße, die er permanent verursacht nicht auch noch von ihm beseitigt werden muss.

Scheiße bauen und Scheiße Fressen sind, in einem Pyramiden-System, strickt getrennte Bereiche. Während ein Reinhold Messner privat haftet, wenn er auf den Mount Everest kraxelt, ist der Gipfel des McKinsey ein Ort, auf dem die Todeszone deutlich unterhalb des Gipfels beginnt. Genau genommen endet sie unter dem Basislager. Wer es bis dort geschafft hat und dauerhaft überleben möchte, muss allein durch die Einnahmen aus Zinsen mehr Geld generieren als er ausgeben kann, selbst wenn er schon einen verdammt aufwendigen Lebensstil pflegt.

In den letzen Jahren ist immer wieder von Parallelgesellschaften die Rede.

Ein abwertender Begriff aus der Spitze der Pyramiden, der sich vor allem auf die Menschen bezieht, die sich am unteren Rand der Struktur befinden. Also global gesehen die meisten Menschen.

Und ja, es gibt sie tatsächlich diese Parallelgesellschaft. Nur neu sind sie nicht. Im Gegenteil. Während in den letzen Jahrhunderten allerlei Modelle des Zusammenlebens ausgetestet wurden, konnte eine Parallelgesellschaft sich wie eine Art Dinosaurier bis in unsere Tage halten ohne an neuen Formen der eigene Existenz gearbeitet zu haben.

Es handelt sich um die jeweiligen großen Kapitalbesitzern, die weitgehend abgekoppelt von dem, was man Bürger nennt, in einer Art Miniatur-Universum überlebt haben.

Altes Geld wurde immer wieder neu investiert und hat seine Besitzer über Generationen immer mächtiger gemacht. Die Wurzeln reichen weit bis in die Kolonialzeit und haben sich heute wie eine Kletterpflanze fest um den Stammbaum  der Menschheit gewickelt. Wer am geschäftstüchtigsten ist arbeitet längst nicht mehr selber, sondern lässt arbeiten. Er verleiht Geld im großen Stil an Staaten und kassiert dafür Zinsen, die der Staat über Steuern eintreiben muss.

Um diese Dauereinahmequelle ständig am Sprudeln zu halten muss der Geldverleiher über die Gesetzgebung dafür sorgen, dass das Schaffen von Geld aus dem Nichts einer sehr übersichtlichen privaten Banken-Clique vorbehalten bleibt. Wer es wagt sich dem Zenatralbankensystem zu entziehen wird in den Medien zum Aggressor erklärt und zum Abschuss frei gegeben.

In jüngster Zeit traf es Gaddafi, Hussein und Assad. Auch Putin steht stark unter Beschuss seit er es gewagt hat russische Bodenschätze gegen eine andere Währung zu verkaufen als den US-Dollar.

Zudem stockt Putin in letzter Zeit massiv die Goldreserven seines Landes auf, um sich aus der Dominanz der Weltwährung Dollar zu lösen.

Der Dollar ist eine private Währung, den die USA von der Privaten Bank FED ausgehändigt bekommt. Ein FEDes Geschäft. Allerdings nur für die Banker der FED.

Ihre Politik war es, die 2008 in die globale Finanzkrise führte ohne, dass die verantwortlichen Banker zur Rechenschaft gezogen wurden. Im Gegenteil. Die Bank und ihre Banker gewinnen, immer. So wurden die Verursacher der Krise von Präsident Obama erst mit Multimilliarden gerettet, um sie im Anschluss wieder von der Leine zu lassen. Geplante Regulierungen scheiterten an der Macht der Finanzdienstleister.

Und während der grösste Teil der Kleinsparer um seine Altersversorgung gebracht wurde, zahlten die Geretteten sich noch während der Krise Boni, die noch höher waren als vor der Krise.

DAS ist die eigentliche Parallelgesellschaft.

Man kennt sich und man arbeitet zusammen. Das ist keine Verschwörungstheorie, das hat sich so ergeben und bewährt.

Wie das geht? Wie die Story vom Weihnachtsmann. Immer, wenn das Fest der Liebe naht schalten die Eltern von Kleinkinder, zumindest im Westen, um. Sie beginnen ihren Nachwuchs systematisch zu belügen, indem sie vom Weihnachtsmann faseln, der am 24. Dezember mit seinem dicken Schlitten aufkreuzen würde, um Geschenke zu verteilen. Es könne nicht schaden Wünsche im Vorfeld gegenüber den Eltern zu äussern. Die Vergangenheit hätte gezeigt, dass viele dieser Wünsche später erfüllt werden würden.

Es gibt keinen Kurs, den Eltern im Vorfeld belegen, um dort die Story vom Weihnachtsmann zu erlernen, damit sie diese dann vor den eigenen Kindern zum besten geben müssen. Junge Eltern schalten ab Punkt X automatisch um und beginnen dann über ein paar Jahre, unabhängig von anderen Eltern, die Show vom Weihnachtsmann abzuziehen. Sie mussten sich dafür nicht extra verschwören. Sie wussten bescheid.

Ärger bekommt man mit diesen Eltern dann nur, wenn man sich einmischt und vor den Kindern das ist, was man ehrlich nennt. Wenn man die Wahrheit sagt und erklärt, dass die Story vom Weihnachtsmann frei erfunden sei. Er kommt nicht und er wird nie kommen und das, was die Eltern da jedes Jahr zum besten geben würden wäre eine vorsätzliche Lüge. Sie selber würden die Geschenke einkaufen und unter den Baum legen.

Wer lügt jetzt? Alle Eltern oder die eine Person, die die Geschichte vom Weihnachtsmann als das benennt was sie ist: Erstunken und erlogen.

Wir, die Bürger, sind die Kinder in dieser Geschichte. Wir sind zahlenmässig unseren Eltern überlegen sein, warum müssen wir uns weiter diesen Müll vom roten Mann mit dem weißen Bart anhören?  Unsere Eltern, sprich die Eliten, benehmen sich nämlich alles andere als fürsorglich. Ihr Verhalten kann man treffender als ausbeuterisch bezeichnen. Uns muss endlich klar werden, dass die Eliten nicht unsere leiblichen Eltern sind. Sie haben uns auf einen Sklavenmarkt erstanden, den sie selber betreiben.

Daher werden uns diese Schein-Eltern, nie dazu auffordern das Elternhaus zu verlassen. Im Gegenteil, sie werden alles dafür tun, dass wir auch noch als Greise für sie oder ihre Nachfolger schuften. Wenn es ihnen nicht gelingt uns durch das nächtliche Erzählen von Schauermärchen von der Idee abzubringen auszubüxen, sprechen sie sich mit anderen Eltern ab. Dann werden wir von deren Kindern beim Verlassen des eigenen Grundstückes verprügelt. Auch diese Kinder wurden benutzt. Deren Eltern sagten ihnen, wir würden ihnen ans Leder und sie müssten uns daher davon abbringen den Zaun des Grundstücks zu überklettern.

Kommt uns das irgendwie bekannt vor?

Wir wissen heute, dass es keinen Weihnachtsmann gibt und wir wissen auch, dass sich unsere Eltern an der Spitze der Pyramide einen Dreck um uns kümmern. Es stört sie nicht, dass alle Sekunden ein Kind verhungert, während sie sich erneut das Fett der Dekadenz absaugen lassen.

Dass was man uns oder den politischen Vasallen direkt über unseren Köpfen an Geschenken zukommen lässt, um Teile davon an uns weiterzugeben, ist nichts weiter als die Verpackung eines Geschenks, das uns längst und vollkommen zusteht. Zudem ist es gar kein Geschenk sonder das Ergebnis harter Arbeit. Unsere Arbeite denn wir sind das Volk.

Wir schmeißen den ganzen Laden. Wir zahlen die Steuern, die man uns später vorenthält, statt sie wie versprochen in die Infrastruktur unseres Staates zu stecken.

Der soziale Frieden auf diesem Globus, in Europa und in diesem Land ist nicht gefährdet, weil die Massen faul und raffgierig sind, sondern weil sie noch immer nicht erkannt haben, dass man sie vollkommen zum Narren hält, verrät, verkauft und im Anschluss aufeinander hetzt.

Terror und rechte Parteien sind das Produkt der Eliten. Dieses Produkt wird mit viel Geld aufgebaut und medial in Stellung gebracht, um die Massen zu täuschen und gegeneinander aufzuhetzen.

Der innere Frieden in allen Pyramiden-Gesellschaften wird von den Eliten an der Spitze gefährdet, denen jedes Mittel recht und nichts heilig ist, um das Problem in regelmäßigen Abständen zu beseitigen. Das Problem sind dennoch wir, die Massen, die Kinder. Das Problem ist unsere Unfähigkeit uns untereinander zu verständigen, nicht auf weitere Befehle von Oben oder den Weihnachtsmann zu warten.

Aktuell spalten uns unsere Eliten über Religionen. Der Kampf der Kulturen ist gewollt. Ein Trojanisches Pferd, um uns global  auch weiter zu unterjochen. Warum glauben wir an diesen Quatsch?

Nur seit wann ist z.B der Islam ein Problem? Seit wann befinden wir uns im Krieg gegen den Terror? Seit die Eliten den Nahen Osten in Schutt und Asche gelegt haben. Der 11. September war das Pearl Harbour des 21. Jahrhunderts.

Die USA konnten nur handeln wie sie es taten ,da die UDSSR noch am Boden lag und man dieses Machtvakuum nutzen wollte, um den eigenen Machtbereich brutal auszubauen. Weltherrschaft als Endsieg-Phantasie.

Wann dämmert es uns endlich, dass die Eliten, wenn es um die Herstellung von Feindbildern geht extrem flexibel agieren, während wir, die Kinder, immer nur die Kinder anderer Leute, als Feinbilder vorgesetzt bekommen, die wir bitteschön abzuschlachten haben. Der offizielle Feind befindet sich merkwürdiger Weise immer in der selben Kaste der Pyramide wie wir. Ganz unten.

Und als Sahnehäubchen ist neben allen Moslems und Putin dann plötzlich der neue amerikanische gewählte Präsident die grösste Gefahr für den Planeten. Besonders seit er die NATO als obsolet bezeichnete.

Wer sagt uns das alles und wohin führt uns das?

Krieg ist, wenn Dir Deine Regierung sagt, wer Dein Feind ist. Revolution ist, wenn Du es für Dich selbst herausfindest.

Dein Feind ist deine Angst, dass du ohne Feind orientierungslos dastehst. Verloren. Das passiert aber nicht. Probier es aus. Wirf all deine von oben angelieferten Feindbilder über Bord und schaff dir keine neuen an.

Das ist die Basis für eine echte innere  New World Order. Eine Ordnung, in der man nicht mehr bereit ist auf den Befehl Dritter andere Länder zu zerstören. Eine Ordnung, die darauf verzichtet sich weiter das Märchen vom unendlichen Wachstum auf einer endlichen Fläche anzuhören, eine Ordnung, die erkennt, dass wir in einer Zeit der Fülle leben, aber zu beschäftigt sind diese Fülle fair zu verteilen.

Es wird Zeit, dass wir endlich das tun, was wir am besten können.

Unserer inneren Stimme folgen. Nur dazu müssen wir uns abkoppeln vom Irrsinn der elitären Gehirnwäsche, die uns im Minutentakt mit Eil-News in der Angstfalle hält.

Wenn Du heute beschließt morgen damit anzufangen aus dem Hamsterrad auszusteigen, passiert was??

Probier es aus.

Gruss von außerhalb. Hier ist reichlich Platz für frische Ideen.

Deine Ideen. Lass Dich im Wahljahr 2017 nicht erneut zum Narren halten. Sei Du der Wandel, den du sehen willst und lass dir nicht von Dritten Ort und Zeit für diesen Wandel diktieren. Du brauchst keinen Auftrag der Eliten, um etwas Besonderes zu werden. Du bist etwas Besonders.

“Wer nicht auf das Böse projiziert, kann vom Bösen nicht erreicht werden. Das Böse hat seine Macht nicht aus sich selbst, sondern aus den Projektionen der Angst, die ihm entgegengebracht werden.” – Dieter Duhm.

Von Dir. Lass das.

Gib der Angst frei.

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