Europa muss vollständig neu geordnet werden | Von Peter Haisenko

Ein Standpunkt von Peter Haisenko. (Betreiber des Portals anderweltonline.com)

Die EU, der politische Überbau des Kontinents, ist zu einem Machtapparat verkommen, der nur noch wenig mit Demokratie und dem gemein hat, was sich die Bürger der einzelnen Staaten wünschen. Aber das ist noch nicht alles. Auch die Grenzen der Staaten entsprechen nicht überall gewachsenen Strukturen. Es ist an der Zeit, eine komplette Neuordnung vorzunehmen.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen ist nicht demokratisch gewählt worden. Der eigentliche Wahlsieger Manfred Weber passte Kanzlerin Merkel nicht und so drückte sie Ursula von der Leyen in diesen Posten. Die stand vorher gar nicht zur Wahl. Auch die weiteren Gestalten neben ihr sind auf ähnliche Weise ins Amt geschummelt worden. Gegen die Präsidentin selbst ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Korruption bei der Bestellung von irrsinnigen Mengen an Covid-Spritzen und der Unterschlagung der zugehörigen Korrespondenz. Geht man in der Rangordnung weiter nach unten, wird es nicht transparenter. Das ist also der Zustand der EU. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken, sagt man.

Diese EU-Kommission erdreistet sich, souveränen Mitgliedsstaaten Sanktionen anzudrohen, wenn sie sich nicht vollständig unterordnen. So darf man wohl sagen, dass alle EU-Staaten ihre Souveränität verloren haben, sobald sie der EU beigetreten sind. Das war aber nicht so ausgemacht, als die EU gegründet worden ist. Das ist scheibchenweise und unauffällig nachgereicht worden. So kann es nicht verwundern, dass einige EU-Mitglieder nicht mehr einverstanden sind mit dem Treiben in Brüssel und da habe ich noch nicht die Differenzen bezüglich der Migrationspolitik angesprochen. Nach England hegen manche Staaten mittlerweile ebenfalls Austrittsgedanken. So sollte eigentlich klar sein, dass diese EU vollständig neu aufgestellt werden muss, wenn sie eine gute Zukunft haben soll. Oder überhaupt eine.

Das Friedensprojekt ist gescheitert

Die EU sollte das große Friedensprojekt für Europa sein. Ein Modell für die Welt. Auch darin ist sie kläglich gescheitert. Es begann mit Jugoslawien und seit einiger Zeit hat sie sich zum größten Sanktions- und Kriegstreiber gegen Russland entwickelt. Auch hier war Merkel die treibende Kraft. Es ist eine Schande, wie Merkel und Hollande zugegeben haben, dass die Minsk-Vereinbarungen eine glatte Lüge waren. Auch die NATO-Osterweiterung konnte nur erfolgen, weil die EU dem zugestimmt hat. Die EU ist heute mehr ein diktatorischer Zentralstaat als das, was sie einmal sein wollte. Nämlich ein Staatenverbund, der aus Nationen besteht, die souverän aber in gemeinsamer Zusammenarbeit Freundschaft und Wohlstand für alle schaffen. Die aktuellen Zwistigkeiten belegen das Scheitern dieser Idee und mit dem Wohlstand geht es bergab.

Wo liegen also die Probleme und wie könnte man diese lösen? Ich denke, eines der Grundprobleme sind die großen Unterschiede der beteiligten Staaten, nicht nur, was die Größe und wirtschaftliche Leistung betrifft. Wie kann man auf die Idee kommen, für die nördlichen Staaten dieselben Regeln aufzustellen, wie für den Süden? Haben Finnen und Skandinavier nicht ganz andere Probleme als Sizilianer, Spanier, Portugiesen oder Griechen? Wird dem in irgendeiner Weise Rechnung getragen? Immerhin gibt es noch das Einstimmigkeitsprinzip, aber daran wird auch schon fleißig gesägt. Vergessen wir da nicht, welche Handstände gemacht worden sind, um kleine EU-Mitglieder nicht stimmenmäßig untergehen zu lassen. Aber ist auch das wirklich demokratisch im Sinne „ein Mann, eine Stimme“?

Ethnische Konflikte wegen falsch gesetzter Grenzen

Innerhalb der einzelnen EU-Staaten gibt es ethnische Konflikte. Wie könnten die gelöst werden? Ich denke, man sollte sich auf die Grundidee eines gemeinsamen Europas besinnen. In diesem Sinn halte ich die alten Grenzziehungen für überholt. Europa sollte eine Gemeinschaft von eher kleinen, souveränen Staaten, Nationen sein. Was spricht dagegen, zum Beispiel allen Basken, die auf Spanien und Frankreich aufgeteilt sind, einen gemeinsamen Staat zuzugestehen? Oder den Katalanen Eigenständigkeit zu geben? Was ist mit Südtirol? Die wollen eher zu Bayern gehören. Derartige Beispiele könnte man viele finden.

An dieser Stelle füge ich ein: Ich bin ein großer Verfechter der Europäischen Idee. Meine Gene kommen aus vielen Ecken Europas. Von Frankreich, Böhmen, Mitteldeutschland bis Weißrussland und Moldawien. Sogar ein Rest an jüdischen Genen ist bei mir zu finden. Ich wünsche mir ein friedliches Zusammenleben nicht nur in Europa. Ich will aber keineswegs, dass das alles in einem sozialistischen Einheitsbrei endet. Leider muss ich aber erkennen, dass wir, ganz Europa, genau in diese Richtung geführt werden. Aber jeder sollte sein Leben leben können, in den Traditionen, die man lieb gewonnen hat.

Wenn Staaten zu groß geworden sind

Allerdings will ich noch einen anderen Aspekt aufgreifen. Warum müssen Staaten so groß sein? Betrachten wir die deutschen Lande. Solange es eine Anzahl an kleinen Staaten gab, war alles weitgehend in Ordnung. Der Ärger begann mit der Gründung des Deutschen Reichs 1871. Da war Deutschland zu groß geworden und machte anderen Möchtegern-Weltbeherrschern Angst. Zwar grundlos, aber ja. Solange es zwei deutsche Staaten gab, war alles stabil. Mit der sogenannten Wiedervereinigung ging der Ärger wieder los. Was spricht in der modernen Welt dagegen, kleinere Staaten zu schaffen, die jegliche Ansprüche auf „Weltmacht“ ausschließen? Man denke da an Österreich oder Singapur, Schweden, Ungarn und und und. Geht es diesen kleinen Staaten schlechter als den (über-)großen?

In diesem Sinn sollte man sich erinnern, dass im Laufe der Geschichte, der Geschichte der Jahrtausende, jedes große Reich untergegangen ist, das nach „Weltherrschaft“ gestrebt hat. Weltherrschaft, nach dem jeweiligen Wissen um die Welt. China ist das älteste durchgängig existierende Reich. Warum ist das so? China hat niemals versucht, ein weltumfassendes Imperium aufzubauen oder Kolonien zu erobern. Und das, obwohl China schon lange vor Kolumbus wusste, dass es jenseits des Pazifik einen Kontinent gibt, der auf der anderen Seite an den Atlantik grenzen musste. Und Russland? Das Zarenreich hat sich ausgedehnt, bis es alles hatte, was es zu seiner Existenz brauchte. Russland hat nie Kolonien erobert und in seinem eigenen Bereich, dem größten Land der Erde, immer versucht, in allen Teilen des Reichs für einigermaßen ausgeglichene Verhältnisse zu sorgen, die unterschiedlichen Ethnien und deren Sprachen nicht nur zu respektieren, sondern zu fördern. China und Russland werden nicht untergehen, weil sie nie nach Weltherrschaft strebten. So spielt in diesen beiden Fällen die Größe des Reichs keine Rolle für einen eventuellen Untergang.

Psychopaten führen jedes Land in den Abgrund

Daraus sollten wir lernen. Offensichtlich herrscht in diesen Ländern eine andere Grundphilosophie als in den westlichen Kulturen. Hierzulande haben machtgierige Psychopaten das Regiment übernommen. Das US-Imperium will wie das British Empire schon wieder China unterjochen und auch Russland. Wie der aktuelle Verlauf der Entwicklungen vermuten lässt, wird auch das amerikanische Imperium an seinem Weltbeherrschungsanspruch zugrunde gehen. Was dann mit seinen europäischen Vasallen geschehen wird, ist vorgezeichnet, wenn sich Europa nicht doch von seinen amerikanischen „Freunden“ abwendet, befreit.

Es gibt aber noch einen Grundfehler im Konstrukt EU. Der Zentralstaat, der noch wirtschaftlich mächtigste, lebt nicht im Frieden mit seinen Nachbarn. Deutschland ist nach wie vor im Status des Waffenstillstands. Wie kann eine Europäische Union funktionieren, ein Modell für Frieden sein, wenn sich ebendieses Zentralland nicht im Frieden mit seinen Nachbarn und vielen anderen EU-Staaten befindet? Zumindest formal. In diesem Sinn befindet man sich eben nicht auf Augenhöhe untereinander. Und nicht zu vergessen, die BRD ist kein souveräner Staat. In diesem Sinn haben sich alle EU-Staaten Deutschland angepasst und mit ihrem EU-Beitritt stückweise ihre eigene Souveränität verloren.

Alles muss auf den Prüfstand

Die AfD ist jetzt die erste deutsche Partei, die eine Neuaufstellung der EU fordert. Dem schließe ich mich an, konkretisiere aber meine Ideen dazu:

Meine Lösung lautet: Macht eine große Diskussion in ganz Europa darüber, wer wohin gehören oder selbstständig sein will. Dann sollte es entsprechende Volksabstimmungen geben. In etwa so, wie „Flurbereinigungen“ durchgeführt worden sind. Das Ergebnis könnte sein, dass viele kleine souveräne Staaten entstehen, die unter einem lockeren Deckel der EU freundschaftlich miteinander umgehen. Selbstverständlich dürfen an dieser Abstimmung nur Menschen teilnehmen, die Staatsbürger eines EU-Staats sind.

Etwas vergleichbares hat schon stattgefunden, als sich die Tschechoslowakei friedlich in Tschechien und die Slowakei aufgeteilt hat. Vergessen wir nicht, dass gerade die Grenzen in Osteuropa nicht gewachsen sind, sondern nach den großen Kriegen von London diktiert worden sind. Gruppen von Ungarn, Rumänen, Slowaken, Polen und Ukrainern müssen in Staaten leben, die nicht ihrer sprachlichen Identität entsprechen. Auch Südtirol und Triest wurden von London einfach an Italien verschachert. Warum sollten diese Grenzziehungen sakrosankt sein? Sollten nicht die Bürger in einer Demokratie das Recht haben, selbst darüber zu bestimmen, welchem Staat sie angehören wollen? So, wie es der Artikel 1 der UN-Charta als unverbrüchliches Recht festgelegt hat?

Selenskji hat etwas vergessen

In diesem Sinn werfe ich noch einen Blick auf das, was gerade in der Ukraine abläuft. Ist es vorstellbar, dass es Frieden geben kann, solange den ethnischen Gruppen nicht gestattet wird, ihre Muttersprache zu benutzen? Solange dieses irrsinnige Kunstgebilde „Ukraine“ nicht aufgeteilt wird, nach ethnischen Prinzipien? Solange auf Grenzen beharrt wird, die es niemals hätte geben dürfen, weil sie zusammen pressen was nicht zusammen gehört? So ist es jetzt Russland, das diesen Jahrhundertirrtum auflöst und zumindest eine Chance schafft auf dauerhaften Frieden in der Region. Selenskji reklamiert zwar für sein Land das in Artikel 2 der UNO-Charta von 1945 verkündete Recht auf Souveränität und territoriale Integrität, ignoriert aber zugleich ein anderes: Das in Artikel 1 derselben Charta verbriefte Selbstbestimmungsrecht der Völker. Ich persönlich betrachte letzteres als das höherwertige.

Beispielhaft führe ich etwas aus meiner persönlichen Erfahrung an. Ich kenne keinen Bayern, Tiroler oder Südtiroler, der folgenden Plan kategorisch ablehnen würde: Lasst uns einen gemeinsamen Staat gründen, der die südlichen Dialekte der deutschen Sprache vereint. Eben den südlichen Teil Bayerns, Tirol und Südtirol. Salzburg, Oberösterreich und Kärnten könnten sich anschließen, eben auch im Sinn einer lockeren Föderation. Das wäre nicht neu. Vor etwa 800 Jahren hatte das Bistum Freising die Verwaltung bis Trient unter sich und es war eine gute Zeit. Tirol gehörte auch einige Zeit zu Bayern, ohne den Klerus.

Warum sollen Grenzen jetzt unantastbar sein?

So komme ich zu dem Schluß, dass innerhalb Europas andauernd Grenzen verändert, Zugehörigkeiten verschoben worden sind. Insbesondere in Zentraleuropa. Die aktuellen Grenzen haben nicht zu dauerhaftem Frieden und Zufriedenheit geführt. Warum also sollten diese Grenzziehungen jetzt als unveränderlich, geradezu heilig angesehen werden? Nur weil sie von London bestimmt worden sind? Das Britische Empire gibt es nicht mehr und das Ende des „Amerikanischen Jahrhunderts“ ist eingeläutet. Ob es die USA in ihrer jetzigen Form in wenigen Jahren noch geben wird, ist ungewiß. Auch in Afrika sortiert sich die Welt gerade neu.

So sehe ich zumindest eine Chance, Europa und letztlich die Welt aus dem Jahrhundert der Kriege zum Frieden zu führen, indem man echte Demokratie praktiziert. Indem man Volksabstimmungen abhält über den Fortbestand von Grenzen, die eben nicht zum Frieden geführt haben und diese Entscheidungen dann auch akzeptiert und mit Leben erfüllt. Der gesamte „Wertewesten“ ist in jeder Hinsicht verkommen, gescheitert und in vieler Hinsicht an einem Ende angekommen. Wie sonst, außer mit einer vollständigen und vorbedingungslosen Neuaufstellung, könnten wir diesem Schlamassel entkommen?

Anmerkung zum Schluß:

Unsere Außenministerin hat sich zum Thema Grenzen im Mai 2022 so geäußert: „Werden erzwungene Grenzen niemals anerkennen“. Damit meinte sie wahrscheinlich die Neuordnung der Ukraine. Ob ihr dabei bewusst ist, dass alle aktuellen Grenzen, die Deutschland und auch Österreich-Ungarn betreffen, erzwungene Grenzen sind?

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 26. September 2023 bei anderweltonline.com

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Kommentare (23)

23 Kommentare zu: “Europa muss vollständig neu geordnet werden | Von Peter Haisenko

  1. Zivilist sagt:

    Aktuell zum Thema Weltherrschaft/ WHO Diktatur noch dies

    https://youtu.be/UScNk39xUTk

    hier

    https://tkp.at/2023/10/03/wef-als-krisenproduzent-wasser-als-naechstes/

    tkp hiermit wärmstens empfohlen

  2. Zivilist sagt:

    EU = Kontinent ????

    Wie ich diese Verwechselung hasse ! Annalehnchen droht ja bereits mit einem 'Europa' von Lissabon bis Luhansk.

    Die westeuropäische Halbinsel ist lediglich der kleinste Teil des Halbkontinents, der größte Teil ist (und bleibt) russisch !

    Mir ist unser gemeinsames Haus von Lissabon bis Wladiwostok lieber, eine russische Idee übrigens.

    GrenzZIEHUNGEN, das ist überhaupt das Werk des 'Westens', die ganze Menschheit in Nationalstaaten zu zwingen (und sich dann über 'Diktatoren' zu beschweren, die ein inhomogenes Völkergemisch drakonisch zusammenzuhalten versuchen), deren Bürger man dann kollektiv verschulden kann.

    Was mich übrigens bei den gestrigen Friedensdemos gewundert hat, ist daß alle Redner von einem Einmarsch Putins in die Ukraine gesprochen haben. Ich meine mich zu erinnern, daß die Parlamente von Donetzk und Luhansk beschlossen haben, selbständige Staaten sein zu wollen (was später von Plebisziten bestätigt wurde). Warum wird das nicht akzeptiert? Es wird doch auch akzeptiert, daß die Saarländer nicht französisch sein wollen und die Norweger nicht schwedisch sein wollen?!

    Die Ukrainer können einem nur leid tun, weil das Speckreich von bereits USAmerikanischen Kleptokraten und solchen, welche die green card noch anstreben bzw solchen, die sich eines Aufenthaltes in der EU erfreuen (legal, oder – die kleinenen Klepotmanen – illegal) erfreuen, als Wadenbeißer gegen Russland mißbraucht wird.

    • Zivilist sagt:

      Noch ein Nachtrag zu den innerdeutschen Verhältnissen:

      Während mein einer Großvater '46 im weißen Hirsch, Dresden im Grunde verhungert ist (TBC, eine Schwester meiner Großmutter, die spät aus Könisberg geflohen ist und – niemand weiß wie – die Pyrolisierung Dresdens überlebt hat, mußte ohne eigene Lebensmittelkarten durchgefüttert werden). Auf seinem Weg von Graz nach Hamburg (in Bayern hat er dank eines Dresdner Bekannten offizielle US Entlassungspapiere erhalten und war später in Dresden vielleicht der einzige Wehrmachts Angehörige mit solchen Meriten) hat er bei Lauenburg die Elbe durchschwommen, muß sich also noch guter Gesundheit erfreut haben. In Hamburg lebte die andere Schwester meiner Großmutter, in Altona, ungebombt. Als 'die Luft rein' war hat er sich dann nach Dresden durchgeschlagen.

      Hat sich mein anderer Großvater einer Kriegsgefangenschaft in Russland erfreut, nachzulesen bei Zivilist's Substack, gereimt, sehr schön! Ihn habe ich aber auch nicht mehr erlebt.

      H. v. Ardenne hat damals noch am Südstern (Berlin X-Berg) residiert, die DDR gab es ja auch noch gar nicht.

      Beim Tag des offenen Denkmals habe ich mir gerade Ardenne's Leibnitz- Gymnasium angeschaut, das hieß bei den Nazis natürlich anders. Ausgerechnet an dem Neubau, der den Teil ersetzt, den die RAF weggebombt hat, hängt jetzt ein Transparent mit Ukraine Propaganda !

      Oh Irrsinn, laß nach !

  3. Charly1 sagt:

    Europa ist aufgeteilt in ein islamistisch verseuchtes Westeuropa und ein
    christliches Osteuropa wo noch christliche Werte gelten und nicht die
    Scharia!

  4. Tabascoman sagt:

    Peter Haisenko nennt leider eine Eigenschaft der EU nicht beim Namen: Das ist die überbordende Verwaltung. Auch die kommt uns teuer zu stehen. Weiter sollte man auch die undurchsichtigen Strukturen nennen . Durch diese ist sichergestellt, dass der verwaltete Bürger überhaupt keinen Einfluß auf die EU-Politik hat. Einfluß haben dort nur Lobbystrukturen. Und diese erzeugen Regelungen, die den Bürgern teuer zu stehen kommen. Vieles ist auf dem Weltmarkt viel billiger als in der EU. Diese Einzelfaktoren verteuern nur unser Leben. Die Engländer taten das einzig richtige: Austreten. Wir sollten auch so schlau sein. Auch ausgetreten können wir mit allen anderen Ländern gute, freundschaftliche Beziehungen pflegen, soweit das nicht einseitig und nur ausgenutzt wird. Ändern kann man dieses ungesund gewuchertes Institutionengestrüpp kaum . Ja, und die Grenzen innerhalb Europas bedürfen auch einer vernünftigen Korrektur.

    • _Box sagt:

      Gewiss, das wird's richten. Austreten, ein paar Grenzen neu ziehen und schon ist der Geldadel weniger habgierig:

      Inflation und Corona: Fast 4,5 Millionen britische Familien in ernster finanzieller Lage
      12 Juli 2022 19:14 Uhr
      Die Zahl der britischen Haushalte, die sich in akuter finanzieller Bedrängnis befinden, ist seit Oktober laut einer Studie britischer Forscher um fast 60 Prozent gestiegen. Sie liegt nun höher als zu jedem anderen Zeitpunkt während der COVID-19-Pandemie.

      https://de.rt.com/international/143260-inflation-und-corona-fast-45/

      Lebensmittelpreise unbezahlbar: Zahl der hungrigen Kleinkinder in Großbritannien steigt
      30 Jan. 2023 11:19 Uhr
      Einer Umfrage zufolge sind immer mehr Kinderbetreuungseinrichtungen in Großbritannien gezwungen, sich an Wohltätigkeitsorganisationen zu wenden, um nahrhafte Mahlzeiten anbieten zu können. Dabei kommen die meisten Kinder schon hungrig im Kindergarten an.

      https://de.rt.com/europa/161392-ernaehrungsunsicherheit-bei-britischen-kindern-steigt/

      Ach ja, vom Geldadel war garnicht die Rede:

      Goldrausch für die Reichsten: Top-Unternehmen scheffeln jährlich mehr als eine Billion Dollar Übergewinne
      Arbeiter*innen und Angestellte mit Lohnrückgängen konfrontiert // Oxfam und ActionAid fordern Übergewinnsteuer

      722 der weltweit größten Unternehmen haben in den letzten zwei Jahren zusammen jährlich mehr als eine Billion US-Dollar an Übergewinnen eingestrichen, während Milliarden von Menschen aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten Abstriche machen und viele sogar hungern müssen.
      Pressemitteilung vom 6. Juli 2023

      https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2023-07-06-goldrausch-reichsten-top-unternehmen-scheffeln-jaehrlich-mehr

    • Zivilist sagt:

      Oh no !

      die Bürokratie (Vrwaltung) hat Haisenko bereits in einem früheren (letztem) Beitrag thematisiert !

  5. Schramm sagt:

    Die imperialistische Regierungspolitik gegen das Volk.

    Die soziale Plünderung der deutschen Erwerbsbevölkerung!

    »37 Milliarden Euro für Flüchtlinge: So geht die versprochene Asyl-Rechnung nicht auf | In der Flüchtlingsdebatte ist ständig davon die Rede, wie kompliziert alles sei. Warum reden wir nicht mal über das, was sich ändern ließe? Zum Beispiel, dass Asylbewerber an zehn Orten gleichzeitig Sozialhilfe beziehen können.«

    Vgl. Kolumnist Jan Fleischhauer auf FOCUS-online *

    Info-Kommentar

    Vorab: Aufklärung über die Wirklichkeit ist kein Rassismus und auch keine Fremdenfeindlichkeit.

    Aufklärung orientiert sich nicht nach der Herkunft, nicht am Geschlecht und auch nicht an der Hautfarbe!

    ►Es ist keine Frage der Herkunft, der Hautfarbe und Religion, wie doof müssten Kriminelle aus aller Welt sein, würden sie nicht der Einladung der Teddybärwerferinnen und evangelikalen Seenotretter*innen für die Migration nach Deutschland folgen?

    Nur hier, wo der durchschnittliche Lebensstandard zwanzig bis fünfzig Mal höher ist, als im Nahen Osten, in großen Teilen Asiens, der arabisch-muslimischen und afrikanischen Welt, kann man als Krimineller eine erheblich höhere Beute und damit Rendite machen.

    Kriminelle erhalten zudem eine Unterbringung und Vollversorgung, wie sie für Menschen in der Heimat, auch bei einer 50/60 Stundenwoche in Vollzeitarbeit unmöglich ist. Zudem, bei einer Ergreifung während des Beutezugs, sei es beim Taschendiebstahl, Ladendiebstahl oder beim Drogenhandel, nicht nur im Berliner Görlitzer Park, erhält man im Vergleich, zur ursprünglichen Herkunft und Heimat, eine geringere Bestrafung und eine Vollverpflegung. Vergleichbares gibt es auch nicht, für die Mehrzahl der dortigen Menschen in Erwerbsarbeit.

    Nachtrag:

    1. Der Finanzbedarf für mehr als eine Million ukrainische Flüchtlinge, einschließlich Infrastrukturkosten, liegt für 2023 bei mehr als 50. Milliarden (nur) in Deutschland. Hinzu kommen die Kosten für die Kriegsführung: mehrere Milliarden für 2023, vor Ort.

    2. Für weitere Millionen Flüchtlinge, Migranten und Asylanten in Deutschland, liegen die weiteren Kosten für 2023 bei weit mehr als 30. Milliarden Euro.

    3. Die Gesamtkosten für die deutsche Erwerbsbevölkerung für die Vollversorgung, einschließlich Gesundheit und hierfür notwendigen Wohnungsneubau, liegen für 2023 bei weit mehr als 80. Milliarden Euro.

    * 37 Milliarden Euro für Flüchtlinge: So geht die Asyl-Rechnung nicht auf – FOCUS online

    30.09.2023, R.S.

    • _Box sagt:

      Zitat:

      "Vorab: Aufklärung über die Wirklichkeit ist kein Rassismus und auch keine Fremdenfeindlichkeit.
      Aufklärung orientiert sich nicht nach der Herkunft, nicht am Geschlecht und auch nicht an der Hautfarbe!"

      Abbarbeiten an Symptomen und Dekontextualisieren läßt sich schwerlich mit dem Begriff Aufklärung in Verbindung bringen. Besonders dann wenn man ihn noch an den erzreaktionären Fokus anhängt, der seit seiner Existenz nichts anderes tut als die unteren Klassen gegeneinander auszuspielen.

      Warum fliehen diese Leute? Und was sind diese Kosten im Vergleich zu diversen Sondervermögen und den leistungslosen Einkommen für Superreiche und ihren Unterdrückungs und Verblödungsapparat?

    • Schramm sagt:

      Meine Antwort an _Box:

      Warum benennen die Journalisten und so auch nicht die deutsche Politik, die heimischen Oligarchen und korrupten politischen Eliten in den Herkunftsländern, als die eigentlichen Verantwortlichen für die soziale Flucht und Migration nach EU-Europa?

      Die Oligarchen und korrupten Eliten profitieren von der Entsorgung und Neutralisierung ihrer wehrfähigen männlichen Jugend nach EU-Deutschland. Die evangelikalen und muslimischen Gutmenschen und Seenotretter betätigen sich letztlich an der Seite der kommerziellen Schlepper, als idealistische Retter für die feudalen Regime in den sozioökonomischen Schwellen- und Entwicklungsländern.

      Gemeinsam verhindern sie einen sozialrevolutionären Jugendwiderstand und unterstützen aktiv, mit ihrer Migrations- und Asylpolitik, den fortwährenden Ausverkauf billiger Rohstoffe und Bodenschätze an westliche und fernöstliche Reichtums- und Wirtschaftsmetropolen.

      Kanzler Scholz beendet Ampel-Streit: „Ja“ zu schärferem Asyl-Recht in EU – FOCUS online

      27.09.2023, R.S. / 30.09.2023

    • Frankenfurther1 sagt:

      "Wie Ihr wißt, habe ich alles vorbereitet, wie beinahe jeder Mann aus Afrika.
      Ich werde gehen. Es ist wichtig, die richtigen Lügen zu kennen, um den Asylstatus in Europa zu bekommen.
      Das ist nicht schwer zu lernen. Nur googeln. Sehr einfach.
      Nach Europa zu gehen, ist nicht nur dazu da. Mein Leben zu verbessern.
      Es geht um Eroberung. Ehrenvolle Eroberung.
      Wir nehmen Europa von den Europäern, und sie sind zu dumm,
      sich jemals zu wehren.
      Und tun sie es doch, so musst Du sie nur als Rassist oder Nazi bezeichnen, und sie werden feige zurückweichen.
      Sie würden lieber ihre Frauen und Töchter vergewaltigen lassen, als sich
      Selbst als Nazi bezeichen zu lassen."

      Hier endet nicht diese Ansage, jedoch meine Fähigkeit, was gesagt wird, zu ertragen.

      Hört selbst:

      https://t.me/AllesAusserMainstream/36575

    • Schramm sagt:

      Die Armen verfügen nicht über die finanziellen Mittel für eine Migration nach EU-Europa.
      Es sind vor allem wohlhabende Familien, so auch in Afghanistan, Sudan und Zentralafrika, die ihren jungen Männern eine Migration finanzieren können (die Rückzahlung bleibt erwünscht, einschließlich Familienzusammenführung).
      PS: Die Herkunft, das Geschlecht oder die Hautfarbe macht keinen dummen Menschen aus.

    • Tabascoman sagt:

      Weshalb wir uns überhaupt um die Ukraine kümmern bevor wir unsere Probleme gelöst haben ist mir ein Rätsel: Wir haben mit der Ukraine weder eine gemeinsame Grenze, noch irgendein Militärbündnis. die Ukraine kann hochkorrupt sein oder auch nicht, und den russischen Angriff provoziert haben oder auch nicht. Alles wad wir tun sollten, ist Verhandlungen anzuregen. Ob das unseren "Freunden" passt oder nicht darf egal sein.

  6. paul1 sagt:

    Diese Analyse paßt hinten und vorn nicht.
    Einmal ist der Autor für Kleinstaaterei, dann klappt es doch mit grossen Ländern, mit Russland und China, aus genannten und bekannten Gründen. Sind richtige Fakten mit USA, was er nennt.
    Ist es denn wirklich gewollt, als Resultat von Kriegen, dass alles wieder in Ferage zu stellen und Grenzen zu verändern. Das bringt doch Unruhe mit sich und wird doch dann gern von "unseren Freunden" für geopolitische Spielchen benutzt. Nichts gegen Regionalität und Autonomie. Mehr brauchen wir in diesen Tagen nicht.
    Und dann ihren sozialistischen Einheitsbrei.
    Hervorragend von den vorherigen Kommentaren und deutlich kritisiert. Diese Vermischung von Kommunismus und Kapitalismus kommt ständig in den allgemeinen Telegrammkanälen vor. Da haben sich Denkfabriken, was einfallen lassen. Clever. Aber durchschaubar. Für eine solche Darstellung möchte ich hier nicht bezahlen . Das hab ich schon mit der GEZ.

    • Tabascoman sagt:

      Luxemburg, die Schweiz und fast alle anderen Länder sind ohnehin wesentlich kleiner. Wieso müssen wir auf unserer Größe beharren?

    • paul1 sagt:

      Wir .machen uns doch vor den USA klein genug. Und echter Bedarf, Mehrheiten für das Abspalten von Deutschland ist nicht vorhanden und geht an den Problemen vorbei.

  7. Ursprung sagt:

    Haidenko:
    "Es muss": Garnix!
    Alles "muss" ist: Partikularinteresse:. Schon die gewaehlten Ausdrucke in der Sprache verraten einen Publizisten als Manipulateur statt Konsenssucher.
    Also als Antidemokraten.

    "Es darf, koennte" ist Demokratie, Ist Gemeinwohl. Ist vorwaerts- nicht rueckgerichtet. Will aufbauen statt verteidigen (Privilegien?).
    Ein Publizist, Politiker, Administrator, Funktionstraeger, der sich des "Muss" bedient, statt des "Moechtens" ist schon durchgefallen als ungeeignet fuer das, was er vorgibt, fuer was zu sein.
    Das Naturgesetz LEBEN ist Symbiose. Nicht Hierarchie.

    An der Sprache kannst Du sie bereits erkennen, die Macht ueber andere voranstellen bei sich. Statt des Zieles Wohl fuer alle.

  8. Herr Haisenko, ich weiß nicht, was mit Europa passieren sollte. Ich weiß aber, was mit der EU geschehen sollte, nämlich:

    1. alle ihre Mitgliedsländer sollten unverzüglich aus der EU austreten.
    2. Nach dieser Auflösung der EU sollte dieselbe im Rahmen eines alle früheren Mitgliedsstaaten übergreifenden Volksfestes kollektiv und für alle Zeiten zugeschissen werden.

  9. Helmut Jutzi sagt:

    Sie schreiben: "Ethnische Konflikte wegen falsch gesetzter Grenzen?"

    Da könnte man auch sagen, es gibt religiöse Konflikte wegen falschen Glaubens und schon geht es im ersten Absatz ins Fettnäpfchen indem Sie fragen: "Oder den Katalanen Eigenständigkeit zu geben?"

    Es ist nicht abzustreiten, es gibt ethnische Konflikte wahrscheinlich so viele wie religiöse. Die Frage ist, wie werden sie ausgetragen und wer nutzt sie wofür?

    Ich bin wie Sie ein Verfechter der Europäischen Idee und durch Ihre Bücher und Artikel kann man viel über Geschichte lernen. Deshalb werfe ich Ihnen auch keine böse Absicht vor, aber vom Katalonienkonflikt haben Sie keine Ahnung!

    1. Die Muttersprache der Mehrheit der Katalanen ist spanisch.

    2. Die katalanischen Separatisten sind in der Minderheit, die allerdings beträchtlich groß ist – geschuldet vor allem der in den Schulen indoktrinierten Jugend und der idiotischen Haudraufpolitik Madrids. (Ich denke, spanische und katalanische Nationalisten brauchen einander, sowie die Herrscher die beidseitigen Priester im religiösen Konflikt).

    3. Die Mehrheit der Katalanen ist für den Verbleib in Spanien. Die katalanische Regierung hat bedingt durch das Wahlsystem (ländliche Gebiete werden bevorzugt) stets mit Separatisten zu kooperieren, so wie jetzt der sozialdemokratische Ministerpräsident Pedro Sánchez versucht, durch Zugeständnisse an die separatistischen Führer an der Macht zu bleiben.

    4. Die Separatisten verlangen die Unabhängigkeit von Spanien für sich, erklären aber, dass die beiden Regionen Barcelona und Tarragona (Tarbania) sich nicht von einem unabhängigen Katalonien abspalten dürften, was wahrscheinlich wäre!

    5. Trotz der geringen Größe Kataloniens denken und handeln die Separatisten durchaus imperial. Ganz im Gegensatz zu Ihrer Vermutung "wenn Staaten zu groß geworden sind". Sie sprechen und handeln in allem von den "Països Catalans" und subsumieren darüber nicht nur das südliche Frankreich und einen Teil Sardiniens, sondern in Spanien selbst u.a. die komplette Comunidad Valenciana und die Balearen.

    6. Aber die Valencianer sind damit gar nicht einverstanden, sie fühlen sich nicht als Teil Kataloniens und protestieren nicht nur in grtoßen Demonstrationen dagegen.

    7. Wesentliches Werkzeug des Separatismus ist der Sprachzwang. Nicht ganz so strikt und übel wie in der Ukraine. Aber beispielsweise eine Bar, die ihre Menukarte nur in Spanisch führt, muss mit heftigen Geldstrafen rechnen. Eine Menukarte nur in Katalan ist gern gesehen und straffrei. Es gibt nur einseitige katalanische Straßenbeschilderung, in Ämtern, Krankenhäusern usw. ist es nicht anders. Alles, was Spanisch ist, wird "gedisst".

    8. In der Schule wird Immersion betrieben, das ist das "Eintauchen" in die katalanische Sprache. Die Schüler werden in Katalan unterrichtet, selbst wenn sie nur Spanisch sprechen. Spanisch wird – wenn überhaupt – als Fremdsprache unterrichtet.

    9. Die katalanische Regierung finanziert NGOs in Valencia, damit Valenciano, die andere Amtssprache neben Spanisch in der Comunidad Valenciana, katalanisiert wird. Darüber gibt es viel Streit mit Valencianern. Ich bin kein Linguist, aber man kann grob sagen: Die Katalanen behaupten, Valenciano sei ein katalanischer Dialekt, worauf die Valencianer sagen, Katalan sei ein Dialekt des Valenciano.

    10. Die Verhältnisse auf den Balearen kann ich nicht beurteilen. Aber ich weiß, dass auch dort niemand Arzt oder Pfleger werden kann, der keinen Nachweis über seine katalanischen (bzw. mallorquinischen etc.) Sprachkenntnisse bringt. Gegen diese Politik hat es auch schon viele Demos gegeben, denn es gibt auch deswegen nicht genügend Personal, sowohl auf den Balearen wie in Valencia.

    11. Diese separatistische Politik wird häufig von sozialdemokratisch und grün beeinflußten Parteien betrieben, bzw. unterstützt oder geduldet. Wer den Separatismus kritisiert, wird als Faschist diffamiert, ich erlebe das selber immer wieder. Argumente gibt es kaum. Kommt Ihnen das bekannt vor?

    Ich könnte noch mehr schreiben und kann alles mit Quellen belegen, wozu ich heute keine Zeit habe.

    Sie könnten mal einen alten kenfm-Artikel vom 26. Oktober 2019 lesen. Suchen Sie nach: "Katalonien: Konflikt ohne Lösung?"

    Besser wäre, besuchen Sie Barcelona und Valencia, ist für Sie als Ex-Pilot ein Kinderspiel. Ich werde Sie gerne begleiten und Ihnen den Sprachzwang in Straßen, Schulen und Krankenhäusern zeigen, dafür müssen sie kein Spanisch beherrschen. Diese Erfahrung wird Sie erschrecken und zum Umdenken veranlassen.

    Mit freundlichem Gruß

    Helmut Jutzi

  10. Schramm sagt:

    Asyl-Statistik manipuliert?

    »Angriffe auf Flüchtlingsheime. Asyl-Statistik manipuliert?
    Was an den hochbrisanten Vorwürfen wirklich dran ist.«

    Von Chefreporter Göran Schattauer auf FOCUS-online *

    Info-Kommentar

    Die Aufnahme aus tatsächlichen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen muss in Westeuropa und Deutschland beendet werden! Die Rückführung wäre das Gebot einer humanistischen Politik und Justiz!

    ►Täglich werden in Deutschland relativ gesunde und noch verwendbare Nahrungsmittel für mehr als 20 Millionen Menschen weggeworfen!
    ►Berücksichtigen wir den vorhandenen und noch zusätzlich nutzbaren Wohnraum in Villen und Eigentumswohnungen, meist leerstehenden Ferienwohnungen und Zweitwohnungen. Ebenso, die vorhandenen und ungenutzten Wohnflächen, bspw. für zwei, drei und vier Personen, auf mehr als 200 qm bzw. über 300 qm. So könnten in Deutschland weitere acht bis zehn Millionen Flüchtlinge und Migranten aufgenommen und auskömmlich sozial versorgt werden!

    ►Jedoch wäre dies keine Lösung für die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Probleme in den sozioökonomischen Schwellen- und Entwicklungsländern. Diese falschen Maßnahmen, wie sie seit 2011 und 2015, so bis heute in der EU praktiziert werden, stabilisieren nur die Unrechtsregime und korrupten Eliten in den Entwicklungsländern: Osteuropas, Türkei, Nahost, Asien und Afrika; wie auch in ganz Lateinamerika.

    Fazit: Die heutigen Flüchtlinge, Migranten und sozialen Asylanten müssten sich in ihrer Heimat am wirtschaftlichen und sozialen Befreiungskampf gegen ihre Oligarchen und Eliten vor Ort beteiligen!

    * Hochbrisante Asyl-Statistik manipuliert? BKA reagiert auf massive Vorwürfe – FOCUS online

    29.09.2023, R.S.

  11. _Box sagt:

    Süß, die Erzkapitalisten von WEF, Blackrock und Co. verordnen den sozialistischen Einheitsbrei. Was auch immer das nach Herrn Haisenkos Auffassung sein soll. Die Logik hinter solch bewußter Fehletikettierung von Umständen ist es ja, den negativen Istzustand mit einem fremden Begriff zu verklammern, um ihn damit ebenfalls negativ aufzuladen. Dabei kratzt es nicht, daß der was völlig Anderes bezeichnet.
    Gleichsam ist es für die politische Rechte Standardverfahren gesellschaftliche Verwerfungen häufig auf ethnische Konflikte zu reduzieren. Als Ablenkmanöver taugt das immer wenn die Fürsten Hütchen rücken.

    Dazu zwei weiterführende Artikel, die auch gut zueinander passen:

    Sozialismus im Anmarsch? Die irrationale Panikmache im realimperialistischen "Wertewesten"
    27 Apr. 2023 17:22 Uhr
    Laut jüngster Novelle des Energiesicherungsgesetzes kann der Staat im äußersten Notfall Vermögen von Energiekonzernen vorübergehend beschlagnahmen, angeblich um soziale Härten durch Preistreiberei abzufedern. Manch Kritiker sieht hier den "Sozialismus" im Anmarsch. Das ist Unfug.
    (…)
    Man müsste vielleicht erst einmal klären, was die Theorien von Sozialismus und Kommunismus von der des Kapitalismus unterscheiden. Es geht primär um das Eigentum an Produktionsmitteln. Im Sozialismus sollen diese der gesamten Gesellschaft gehören, im Kapitalismus sind sie in Privatbesitz. Um es zu verdeutlichen: Das private Wohnhaus oder Auto sind keine Produktionsmittel. Es geht um das Eigentum an Konzernen, Rohstoffen, Agrarflächen und so weiter, also um Kapital für die Produktion von Waren aller Art.
    (…)
    Würde die Regierung tatsächlich "Sozialismus" anstreben, müsste sie erst einmal die Interessen der Lohnabhängigen obenan stellen. Doch seit Jahrzehnten tut sie in Deutschland genau das Gegenteil: Sie kürzte Renten sowie soziale und Gesundheitsleistungen. Sie führte das repressive Hartz-IV-Sanktionsregime ein, das auch für das Bürgergeld gilt. Sie privatisierte Kliniken und Pflegeheime zuhauf. Eine Abkehr davon ist wahrlich nicht in Sicht – eher ist das Gegenteil der Fall – schon gar nicht ist die Regierung in irgendeiner Form "kommunistisch".

    In der Theorie soll Sozialismus den Übergang zum Kommunismus bereiten. Die Utopie des Kommunismus beschreibt eine Gesellschaft ohne Herrschaft, Staat und Geld. Die Produktionsmittel sollen der Bevölkerung gehören und kommunal verwaltet werden. Die Menschen sollen selbst bestimmen, was produziert werden muss, um ihren Bedarf zu decken. Statt Konkurrenz ist Kooperation vorgesehen, jeder soll sich nach seinen Fähigkeiten einbringen und nach seinen Bedürfnissen erhalten. Das ist freilich Utopie.

    In Deutschland und im gesamten Westen hat jetzt niemand angekündigt, das Kapital zu enteignen und den Staat in die Hände der Arbeiterklasse zu legen, um dann dafür zu sorgen, dass Betriebe nicht mehr für Profit, sondern für die Versorgung der Gesellschaft produzieren. Bei aller Fantasie: Davon sind wir weit entfernt.

    https://de.rt.com/meinung/168410-sozialismus-im-anmarsch-irrationale-panikmache/

    Und hier:

    Zum anderen bildet die AfD bei Wahlen ein Auffangbecken für Protestwähler sowie bisherige Nichtwähler und nutzt dabei über das Thema Zuwanderung sehr geschickt und wirksam soziale Verunsicherungen und gesellschaftliche Ängste zum eigenen Vorteil. Insgesamt kann man sagen, dass der — angesichts der neoliberalen und sozialdarwinistischen Ausrichtung der AfD in gewisser Weise paradoxe — Erfolg dieser Partei wesentlich auf einer Ethnisierung gesellschaftlicher Probleme beruht. Und damit auf rassistischen und kulturrassistischen Ressentiments, die oft als „Fremdenfeindlichkeit“ verharmlost werden.

    Die AfD ist daher vor allem ein Symptom für sehr viel tiefer liegende Ursachen. Zu diesen Ursachen gehört der ideologische und strukturelle Rassismus, der tief in unserer Gesellschaft und Kultur verwurzelt ist.

    Zu diesen Ursachen gehören ebenso die autoritären, anti-egalitären und somit anti-demokratische Haltungen, wie sie insbesondere das Denken ökonomischer und politischer Eliten wesensmäßig prägen. Derartige Haltungen und Ressentiments sind tief in der politischen Klasse der Bundesrepublik verwurzelt und keineswegs auf die AfD begrenzt. Vielmehr sind sie fester Bestandteil der neoliberalen sowie kapitalistischen Ideologie. Sie sind dem Kapitalismus und seiner Ausbeutung immanent.

    Die neoliberale Ideologie und der sogenannte Rechtsradikalismus haben tatsächlich viele Überschneidungselemente — insbesondere ihren Hass auf eine egalitäre Demokratie und auf alle emanzipatorischen Bewegungen. Neoliberalismus, Faschismus und Rechtsradikalismus sind Erscheinungsformen einer militanten Gegenaufklärung.

    Folglich muss von den neoliberalen Kartellparteien ein hoher propagandistischer Aufwand betrieben werden, diese Überschneidungselemente für die Öffentlichkeit unsichtbar zu machen.

    Aus:
    Samstag, 21. März 2020, 15:57 Uhr
    ~22 Minuten Lesezeit
    Der Wahnsinn der Normalität
    Die Debatte um die „böse“ AfD ist zwar berechtigt, lenkt jedoch vom Wesentlichen ab, erklärt Elitenkritiker Rainer Mausfeld im Rubikon-Interview.

    https://www.manova.news/artikel/der-wahnsinn-der-normalitat-3

    Sie sehen an den dargelegten Artikeln auch, daß sich hier "Regierung" und "Opposition" nur die Bälle zuspielen um Affekte zu bedienen, echte Opposition aufzusaugen und somit tatsächliche gesellschaftliche Alternativen klein und am besten unsichtbar zu machen.

    Am Drolligsten ist es wenn im gleichen Atemzug Demokratie gefordert wird, denn da weiß man was man hat:

    Es ist nämlich konstitutiv für die rechte Perspektive, dass sie das normative Ideal einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen mit all seinen Implikationen rigoros zurückweist und eine radikal nationalistische, chauvinistische und rassistische Haltung – ihr Rassismus tarnt sich nur dürftig durch ihr Konzept des „Ethnopluralismus“ – vertritt. Ihr Gesellschaftsideal ist das einer kulturell homogenen und hierarchisch-elitär organisierten Volksgemeinschaft, in die sich der Einzelne einzufügen und der er sich unterzuordnen habe. Ihr Hauptgegner ist folglich gerade die „Humanitätsideologie“ der Aufklärung und damit alles linke Gedankengut, das zu einer „weltanschaulichen Entwurzelung“ und zu einer Schwächung der „gewachsenen Ordnung der ethnischen Volksgemeinschaft“ und somit der „nationalen Identität“ geführt habe. Es kann also weder in den Zielen noch in den Mitteln Gemeinsamkeiten zwischen dem linken und dem rechten Projekt geben.

    Aus:
    Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld.
    05. August 2016 um 9:55 Ein Artikel von: Redaktion

    Die NachDenkSeiten beschäftigen sich von Beginn an mit dem Thema Manipulation und mit der Frage, wie man sich davor schützen kann. Ein großer Experte dafür ist auch Professor Mausfeld. Ihn hatten wir im vergangenen Sommer mit den NachDenkSeiten-Leserinnen und Lesern bekannt gemacht. Jens Wernicke hat ihn jetzt aus aktuellem Anlass ein zweites Mal für die NachDenkSeiten interviewt.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=34504

  12. Dziersynski sagt:

    Das, was Haisenko hier von sich gibt ist nichts anderes als Traumtänzerei. Die Realitäten blendet er völlig aus. Seine Ideen, seine Wünsche lassen sich unter den gegebenen Bedingungen nicht lösen. Zitat von Haisenko :
    "Ich will aber keineswegs, dass das alles in einem sozialistischen Einheitsbrei endet. Leider muss ich aber erkennen, dass wir, ganz Europa, genau in diese Richtung geführt werden."
    Wo lebt dieser Mann? Sozialistischer Einheitsbrei in der jetzigen EU? Schon allein an diesen hanebüchenen Ausführungen kann der geneigte Leser erkennen, worauf Haisenko hinauswill und aus welcher politischen Ecke er kommt. Was die EU betrifft sollte sich der Mann folgendes hinter die Ohren schreiben:
    "Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die "fortgeschrittenen" und "zivilisierten" Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär. Das Kapital ist international und monopolistisch geworden. Die Welt ist aufgeteilt unter ein Häuflein von Großmächten, d.h. von Staaten, die in der großangelegten Ausplünderung und Unterdrückung der Nationen die größten Erfolge zu verzeichnen haben. "
    Das ist nur ein kleiner Auszug von Lenins Einschätzung der vereinigten Staaten von Europa. Geschrieben 1915. Geändert hat sich am Imperialismus nichts.
    Deshalb mein letzter Absatz, denn sonst muss ich mich hier seitenweise auslassen, doch der Leser wird wissen worauf ich hinaus will:
    Sozialismus oder Barbarei. So steht die Frage. So und nicht anders. Auch wenn Haisenko weiter seinen Träumen, die nicht schlecht sind, aber sich – wie gesagt – unter den kapitalistischen MACHT – Verhältnissen – da spielen Typen wie von der Leichen, Habück und Co keine maßgebliche Rolle – niemals verwirklichen lassen, nachhängt.
    Die revolutionärste Tat ist, zu sagen was ist. Jetzt und hier.

  13. Schramm sagt:

    Teddybärwerferinnen und Seenotretter*innen gemeinsam mit kommerziellen Schleppern und Menschenhändlern in Aktion!

    Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Schleppern und Seenotrettern.

    »Akten enthüllen abgekartetes Spiel: Deutsche Flüchtlingsretter kooperieren mit Schleppern | Recherchen haben Hinweise darauf gegeben, dass einige NGOs mit Menschenhändlern kooperieren und ihre eigenen Tricks haben, die Zusammenarbeit zu verbergen.«

    Von Reporter Axel Spilcker auf FOCUS-online *

    Kommentar

    „Seenotretter“ und Schlepper vs. bürgerlichen Humanismus!

    „Seenotretter“ und kommerzielle Schlepper betreiben letztlich ihr (auch vorgeblich humanistisches) Geschäft im Interesse der heimischen Oligarchen und korrupten Eliten in Entwicklungsländern! Sie entsorgen und neutralisieren die wehrfähige Jugend nach Westeuropa! Sie besorgen die Beseitigung des sozialrevolutionären Jugendwiderstands und seine Neutralisierung in EU-Europa. Sie unterstützen damit die profitablen Geschäfte der multinationalen Konzerne mit den heimischen Oligarchen und Eliten. Dafür gibt es auch den „Bundesverdienstorden“ beim Bundespräsidenten in Berlin.

    PS: So deklariert man die beförderte Ausbeutung und Verschleppung der Jugend Asiens und Afrikas als „Humanismus“!

    * Ermittlungsakten enthüllen: So arbeiten Flüchtlingsretter mit Schleppern – FOCUS online

    29.09.2023, R.S.

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