Aus dem Klappentext:
Unser heutiger Gast bei „Eigeninitiative Gesundheit“ ist der Biologe Dr. Markus Strauß, welcher sich sehr für die (Re-) Integration der essbaren Wildpflanzen in unseren Alltag einsetzt.. Seit Anbeginn der Zeit (ca. 2,5 Mio. Jahre) gehörten essbare Wildpflanzen, wie z.B. Algen, Brennnesseln und Löwenzahn, zu unserer täglichen Kost und erst seit 120 Jahren ernähren wir uns – immer mehr – von verarbeiteten Nahrungsmitteln. Doch zu welchem Preis?
Markus Strauß redet über Pflanzen, aber eigentlich redet er darüber, wie wir unsere Selbstständigkeit verloren haben. Über Jahrtausende konnten Menschen einfach rausgehen und wussten, was essbar ist. Heute stehen wir im Wald und haben Angst, etwas Falsches zu pflücken.
Er beschreibt drei Schritte, wie das passiert ist: Erst kam die Landwirtschaft und machte aus wilden Pflanzen Kulturpflanzen. Dann die Industrie mit ihrer Chemie und Mechanisierung. Und jetzt essen wir Fertiggerichte, die dreimal um die Welt gereist sind. Jeder Schritt hat uns abhängiger gemacht von Systemen, die wir nicht mehr durchschauen.
Das Interessante ist: Strauß sagt nicht, wir sollen zurück in die Steinzeit. Aber er fragt, warum wir verlernt haben, was unsere Großeltern noch wussten. Warum haben wir Angst vor Wildpflanzen wegen Glyphosat, kaufen aber bedenkenlos Gemüse im Supermarkt, das genauso behandelt wurde? Diese Angst wurde uns antrainiert, gezielt und wirksam.
Wildpflanzen entziehen sich dem System. Niemand kann sie verkaufen, patentieren oder kontrollieren. Sie wachsen einfach, ohne Rechnung und ohne Zwischenhändler. Das ist vielleicht der springende Punkt in einer Welt, wo mittlerweile alles einen Preis hat und jemand anderem gehört. Da draußen gibt es immer noch etwas, das allen gehört und nichts kostet. Man muss nur lernen, es zu erkennen.
Wenn er von Bitterstoffen erzählt, die uns von Zuckerhunger befreien, geht es um mehr als Gesundheit. Es geht darum, rauszukommen aus diesem Kreislauf von künstlichem Hunger und künstlicher Befriedigung. Die Industrie hat uns süchtig gemacht nach Dingen, die wir nicht brauchen. Bittere Wildpflanzen durchbrechen diesen Mechanismus auf körperlicher Ebene.
Eigenverantwortung fängt nicht mit großen Worten an. Sie fängt damit an, wieder rauszugehen und zu wissen, was da wächst. Wer das kann, ist ein Stück unabhängiger. Nicht revolutionär laut, sondern still und praktisch. Genau da, wo es anfängt: beim Essen.
Weitere Infos zu Dr. Markus Strauß
Webseite: https://dr-strauss.net/
Essbare Wildpflanzenparks: https://www.ewilpa.net/
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Buch: Die Wald-Apotheke https://bit.ly/47XT8Mg
Dr. Heidi Wichmann
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Rüdiger Lenz
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Dieser Beitrag wurde am 22.03.2026 auf dem YouTube-Kanal „Eigeninitiative Gesundheit“ veröffentlicht.
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Bildquelle: Eigeninitiative Gesundheit
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