Warum das Bildungssystem keinen Frieden bringt – Michael Hüter

Michael Hüter ist Historiker, Kindheitsforscher, Verleger, Autor und Pianist. Seimutig.tv hat den Autor in seiner Wahlheimat Italien besucht, um ein Portrait dieses auch gesellschaftlich sehr engagierten Menschen zu zeichnen.

Der Historiker spricht über seine wissenschaftliche Arbeit, seine Forschungsergebnisse, und zugleich ist dieser Film ein Statement: Wenn wir eine wieder humanere Gesellschaft und Welt wünschen, so der Kindheitsforscher, dann sollten wir die Art und Weise, wie wir Kinder „sozialisieren“, von Geburt an dringend und vollständig ändern.

Dieser Film ist ein berührendes und eindringliches Plädoyer von einem Vater und Autor, dem seit Jahren die Zukunft – also unsere Kinder – so sehr am Herzen liegt, wie kaum einer anderen öffentlichen Person. Denn, so Michael Hüter im Film: Kind ist Mensch. Und aus Albtraum Kindheit folgt 20 bis 30 Jahre später immer Albtraum Menschheit. Die Geschichte der Menschheit zeigt aber auch, es ginge ganz anders.

Hierzu sei auf Michael Hüters Vortrag „Evolution durch Liebe“ verwiesen, den er im November 2019 in der Nationalen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) gehalten hat: https://www.youtube.com/watch?v=rp_7wS3XnPM&t=0s

2019 erschien Michael Hüters Buch und Bestseller „Kindheit 6.7“. Bestellmöglicheit: https://www.bod.de/buchshop/kindheit-…

Für weitere Informationen zu Person, Werk und Medienbeiträgen des Historikers besuchen Sie: https://www.michael-hueter.org/

Die Klaviermusik im Film ist von Michael Hüters CD „It´s my way to paradise“.

Der Beitrag erschien zuerst am 30.03.2022 auf dem YouTube-Kanal von seimutigTV: https://www.youtube.com/watch?v=u50kJpxL__4

Mehr mutige Filme finden Sie auf https://seimutig.tv/

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Kommentare (1)

Ein Kommentar zu: “Warum das Bildungssystem keinen Frieden bringt – Michael Hüter

  1. Ursprung sagt:

    Faellt bei einer Spezie die Empathie aus, wird diese Spezie evolutionaer getilgt werden.
    Michael Huether beklagt genau diese Entwicklung beim homo sapiens in dessen Kinderaufzuchtsverhalten.
    Ich fuege hinzu: die Eugenik, Genocide und Massentoetungen in Kriegen setzt ebenfalls Empathiestoerung voraus.
    MICHAEL HUETHERS Diktion in der Sprache ist mir persoenlich zwar zu elegisch, zu salbungsvoll. In der Sache hinsichtlich Kinder aber bin ich mit ihm.
    In die Gesamtschau ziehe ich gerne die von Hirnwissenschaftlern wie Gerold Huether, James Fallon und Hare populaerwissenschaftlich Berichte mit ein. Die konstatieren ueber Gefuhlsfluktuationen in Gehirnen, u. a. Empathie.
    Gerold Huether sieht dort noch "Potential"-Reserven, Hare und Fallon konstatieren psychopathische Genausfaelle in Sachen Empathie bei einigen Menschen und Fallon hat Reihenuntersuchungen bei Personen in Funktionsberufen der Gesellschaft publiziert. Mit bestuerzenden Ergebnissen. Von ihm stammt auch der Erkennungshinweis auf Soziopathen, naemlich Eloquenz, unter anderem.
    Mixe ich mal die Ergebnisse der vier Genannten hier zusammen und ruehre das mal kognitiv umeinander kommt laienhaft raus:
    1.
    Empathie ist zwingend noetig zur Zeugung neuen Lebens.
    2.
    Zur Aufzucht nachwachsender Generationen
    3.
    Zur Ernaehrung (Jaeger-Beutetierverhalten). Zu Pflanzenfolgegenerationen.

    Faellt bei einer Spezie die Empathie aus, wird diese Spezie evolutionaer getilgt werden.
    Michael Huether beklagt genau diese Entwicklung beim homo sapiens in dessen Kinderaufzuchtsverhalten.
    Ich fuege hinzu: die Eugenik, Genocide und Massentoetungen in Kriegen setzt ebenfalls Empathiestoerung voraus.
    Wir homo sapiens stehen also mit einem eigenen, selbst entwickelten und durchgefuehrtem hirnueberkandideltem Verhaltensprogramm Auge in Auge der eigenen Ausrottung gegenueber.

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