Regierung und Medienkonzerne können den Kampf für ihre Lüge nicht mehr gewinnen | Von Anselm Lenz (Podcast)

Was für ein Fiasko für Regierung, Leitmedien und Konzerne: Den früheren „Stützen der Gesellschaft“ zerbricht ihre Basis völlig. Ihnen bleiben nur noch Rücktritt, Entschuldigung und die Hoffnung auf ein mildes Urteil. Oder das immer tiefere Abrutschen in den Zivilisationsbruch: Ein “Gefangenendilemma”.

Ein Kommentar von Anselm Lenz, Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

Man stelle sich vor, die Staats- und Regierungschefs treten im März 2020 an die Öffentlichkeit: „Liebe Leute, uns schmiert gerade mal wieder der Finanzkapitalismus ab. Und Ihr wisst es doch alle seit der letzten Krise, so geht es nicht weiter. Wir brauchen jetzt ein paar Monate, vielleicht ein Jahr, vielleicht drei Jahre Zeit, in denen wir inflationär Schulden machen müssen. Wir wollen mit Eurer und Gottes Hilfe nun in eine umweltfreundliche, soziale, freie, friedliche und demokratische Epoche aufbrechen. Wir bitten Euch um etwas Geduld und um Eure Unterstützung. Wir öffnen uns für Euch und werden mehr Demokratie wagen.“

Die Jugend der Welt hätte den G-20 zugejubelt, die im Sommer 2017 bei den Protesten gegen deren Gipfel in der Hamburger Innenstadt noch als unbeliebteste Menschen des Erdballs kenntlich geworden waren. Doch leider kamen sie 2020 nicht heraus, sie gestanden nicht ein, dass die Blase platzt, dass sie die Verantwortung tragen und dass sie sich nun um etwas Besseres bemühen würden. Nein, sie kamen stattdessen mit der größten Lüge der Menschheitsgeschichte und einer Kriegserklärung gegen die 99 Prozent der Weltbevölkerung: Die Corona-Grippe sei ein Zombie-Virus, der weite Teile der Menschheit dahinraffen werde, wenn sie nicht alle Grundrechte und Verfassungen brächen, uns alle in Todesängste versetzten, Gewerbetreibende, Arbeiterschaft, Mittelstand, Bildung und Kultur ruinierten, Kinder, Alte, Dienstleister, Wissenschaft und Kulturschaffende zur unproduktiven Verfügungsmasse deklarierten.

Digitalismus ist nur ein Kult – Demosaison in Hannover eröffnet

Dem Mantra des ewigen Wachstums wollen die Korporatisten und Grundgesetzleugner einen irren Kult der Digitalisierung und der völligen Zerstörung zivilisierten Lebens folgen lassen; die wahnhaften Ideen von New-Age-Sekten aus dem Silicon Valley. Der Kern: Technologie am menschlichen Körper und totalitäre Kontrolle durch Staaten und Konzerne sollen eine neue Ära begründen. „What you see is what you get.“ Diesem ein Jahrzehnt lang vorbereiteten Frankenstein-Horror gingen Merkel, Biden und Konsorten auf den Leim. Im Hintergrund stehen Wahnsinnige, die in Filmen wie „Dr. No“, „Matrix“, „Die kommenden Jahre“ und in den Werken von Schriftstellern wie Herbert George Wells, Aldous Huxley und Christian Kracht noch geradezu belustigend vorweggenommen worden waren. Und nein, das ist keine religiöse oder ethnische Gruppe, sondern Pharma-, Rüstungs- und Big-Tech-Lobby und deren Marionetten.

Die Impf-Gurus sind dieselben Mörder, die die sinn- und endlosen Kriege der letzten 30 Jahre angezettelt haben, bei denen es um Ölquellen und Weltherrschaftsfantasien der US-amerikanischen Oligarchen ging, die die Maschinerie des Kalten Krieges bis heute am Laufen halten. Es sind dieselben, die Umweltzerstörung und verhungernde Kinder in der Welt zumindest an mächtiger Stelle mitzuverantworten haben. – Und genau diese Leute wollen uns nun ins Gesicht und in die Blutbahn, uns einsperren und kontrollieren?

Es gibt allen Anlass dazu, sich zur Wehr zu setzen. Ein “Ich möchte lieber nicht” reicht nicht aus, ein deutliches “Nein!” ist anzuraten und steht jedem zu. Ein “Nein, nein und nochmals nein und das wird sich auch nicht ändern” ist durchaus angebracht. Millionen leisten Widerstand, aber die Irritationen im Alltag sind viel zu gering. Im Grunde sollte jeder, der gegen den Bruch mit den Grundrechten ist, Klopapier aus dem Fenster hängen. Wir sind überall, wir sind in jedem Haus, in jeder Behörde, in jedem Sportverein. Jede Kaschemme wird zur Flüsterkneipe, jede Jogger könnte ein Exemplar des Grundgesetzes bei sich tragen. Es gibt keinen Ort mehr, an dem die Demokratiebewegung nicht vertreten wäre.

Und auch die Zeit der ganz großen Versammlungen zieht wieder an, trotz Schnee und Minusgraden. Am vergangenen Sonntag trafen sich 5.500 Gewerkschafter von der DG, der neuen Demokratischen Gewerkschaft, in Hannover vor dem Niedersachsenstadion. Die Saison der Großdemonstrationen 2021 ist damit eröffnet. Die kleinen und mittleren Demos finden ohnehin fast jeden Tag im ganzen Land statt. Die unteilbare Demokratiebewegung ist die umfassendste, langanhaltendste und größte, die es in der gesamten europäischen Geschichte gegeben hat.

Klare Ziele der Demokratiebewegung

Sie vollendet die Friedliche Revolution in der DDR von 1989. Die Demokratiebwegung wird seit April 2020 getragen von Menschen aus allen Regionen unseres Landes gleichermaßen. Dagegen helfen auch keine lächerlichen Fake-Studien, mit denen seit Neuestem das Horrorregime behauptet, Querdenker-Busse würden die Grippe verbreiten; der Merkel-Staat ist offenbar intellektuell und administrativ völlig am Ende. So sehr am Ende, dass er als nächstes noch behaupten wird, er täte uns das alles für den Klimaschutz an. Die nächste Lügenwelle ist unterwegs: Von Virus bis Uranus. Klima- und Umweltschutz können sinnvoll sein, aber nur auf rationaler Basis und mit den Mitteln demokratischer Umsetzung, selbst bei möglicherweise erheblichen Einschnitten in die Produktionsweise.

Die Ziele der Demokratiebewegung sind dagegen von Beginn an klar, rational, nachvollziehbar und realistisch durchführbar: Der demokratische Widerstand besteht, erstens, auf die ersten 20 Artikel des Grundgesetzes, zweitens, auf die Würde der Alten und der Kranken, drittens, auf Beendigung des obrigkeitsstaatlichen Terrors, viertens, auf Beendigung des Notstands-Regimes und, fünftens, auf Wahlen und umfassende Transparenz – und damit auch auf demokratisch gefasste Regeln für unser künftiges Wirtschaftssystem! Denn wir alle werden unter den Regeln zu leben haben.

Verwirklicht wird das über eine Erneuerung des Grundgesetzes für das ganze Deutschland in den Grenzen von 1990. Das Grundgesetz wird erweitert durch die Verfassungsgebende Versammlung. Sie beschließt die Einführung des imperativen Mandates, die Abschaffung des Parteienprivilegs und mehr direkte Demokratie. Die neue Wirtschaftsrahmengesetzgebung wird demokratisch diskutiert und per Volksentscheid abgestimmt, wie generell über alle essentiell grundlegenden Fragen in Volksentscheiden beschieden werden muss. Das schließt aktuell insbesondere die Festlegung auf unsere künftige Währung ein, sowie die Mitgliedschaft oder der Austritt aus internationalen Organisationen. – Ja, die EU steht in ihrer jetzigen Form zur Disposition. Ja, die Währung des Euros hat mehr Leid als Glück gebracht.

Was die Politfunktionäre der Gegenwart und ihre willigen Propagandisten völlig zu vergessen scheinen, ist, dass die Freundschaft der europäischen Völker nach 1945 allmählich aus sich selbst heraus entstand – nach den furchtbarsten Schlachten der Amts- und Rechtsvorgänger in Amt und Würden. Als positive Reaktion auf das Säbelrasseln und den imperialistischen Wahn von Politikern und Feldherrn, die sich auf jeweils eigene Art als Auserwählte betrachteten, das Volk aber als eine „Masse Mensch“ oder gar als einen Volkskörper. Einen einzigen Körper, der nach Führung, Kontrolle, Mauern und militärischen oder sonstige körperlichen und geistigen Eingriffe verlange.

Blutbahn und Bodenmarkierung

Ein solches Denken und Handeln, dass den Menschen als jeweils einmalige individuelle körperliche und geistige Präsenz zutiefst verachtet, führt immer in den Untergang. Die Führung selbst, die nicht demütig gegenüber der Autonomie der Geführten ist, ist es, die sich und alle in den Untergang führt – und so ist auch beim Corona- und Impfterror. Für sie findet sich immer ein Hilfstrupp, der autoritäre Gelüste ausleben will: Die Identifikation mit der Macht, die sich aus Niederlagen der Vergangenheit befeuert, anstatt sich um einen Psychiater und ein einigermaßen freudvolles Sexualleben zu kümmern.

Heute sind das die „Social Engineers“ – das heißt Gesellschaftsingenieure – und bezahlten Regierungs-Antifas, die weit mehr Fa als Anti sind. Die fanatischen EU-, USA- und Korporatismus-Apologeten, die eine religiöse Erlösung durch Säuberung der Gesellschaft herbeifantasieren – alles scheint ihnen infiziert zu sein, sie sind einer Massenpanik erlegen, die sich seit Längerem im Regierungsapparat und dessen erweiterter Funktionärskaste abspielt.

Die Vorkämpfer agieren selbst wie die Terroristen, Inquisitoren und Faschisten, die sie hinter jedem Busch und in jedem Symbol, sogar in Autokennzeichen zu erkennen glauben. In ihnen verlängert sich der Fieberwahn der neoliberalen Epoche, die umfassend abgewirtschaftet hat. Wenn man als Politiker dermaßen fertig ist und aus Gründen keinen echten demokratischen Rückhalt in der Bevölkerung mehr hat, muss die Herrschaft durch ein „höheres Recht“ abgesichert werden. So redet man sich ein, man sei historisch legitimiert, ja, geradezu berufen, auserwählt, auf einer Mission, auf einem Kreuzzug gegen das Böse, “koste es, was es wolle”.

Beim Absinken in den absolutistischen Wahn ist es nahezu gleichgültig, ob das dafür benötigte „höhere Recht“ aus Gott, Blut und Boden, rassischem Volkskörper, totalem Klimaschutz, sterilster Seuchenprävention oder dem Teufel persönlich abgeleitet wird: Es zeitigt immer und zu allen Zeiten schrecklichste Folgen und hinterlässt auf Generationen Deformationen. Derzeit soll durch totalitäre Sterilisierung und körperliche Eingriffe der Exodus des Gespenstes des „Rechtsextremismus“ bewirkt werden, eine Reinigung von vermeintlich schädlichen Elementen im Volkskörper, der ummodelliert werden müsse, um die Herrschaft des Guten zu sichern. Ein zutiefst boshaftes Ansinnen, das bereits schrecklichste Konsequenzen gezeitigt hat.

Ein Beitrag zur Rückbindung an die Wirklichkeit

Gehen wir mal zurück auf die Themen der letzten Jahre. Scheitert der Euro, scheitert nicht Europa, sondern eine Währung, die sich insgesamt nicht bewährt hat. Das Leben geht weiter. Eine Rückkehr zu D-Mark, Drachme, Franc, Lira und festen Wechselkursen mit der Möglichkeit zur Ab- und Aufwertung gibt Souveränität zurück und, bildlich, Luft zum Atmen für alle Beteiligten. Dass vermeintlich kleine Währungen erfolgreich sein können, beweisen die Schweiz und Schweden.

Provinz der Welt ist Europa bereits heute; wer Vielgestaltigkeit und Diversität propagiert, braucht dazu keine Heiligsprechung der Massenmigration, sondern sorgt erstmal dafür, dass nicht mehr 25.000 Menschen jeden Tag verhungern und bietet aufrichtige und umfangreiche Hilfe zur Selbsthilfe an – und zwar ohne jedes Ausbeutungsinteresse.

Das Leben der Völker, Kulturen und Sprachen birgt ein eigenes dialektisches Verhältnis zu- und untereinander, das ohne vorauseilenden Gehorsam einer selbsternannten Führungselite einmal zum globalen Ausgleich führt. Voraussetzung dafür ist absolute Friedens- und Abrüstungspolitik. Jeder Versuch, die “eine Welt” durch Kriege und ungefragte Eingriffe vorwegzunehmen, wird immer neue Ungleichzeitigkeiten und Ressentiments erzeugen, die bitter auf deren mutwillige Auslöser zurückschlagen. Ein forcierter Materialismus und instrumentelle Vernunft radieren dabei alles aus, was das menschliche Leben überhaupt erst zu menschlichem Leben macht.

Sollten wir eines Tages einmal in einen Weltstaat eintreten wollen, stimmen wir darüber ab. Damit wird sichergestellt, dass dieser so demokratisch wie sozial fair und frei ist, und wir unsere Kultur, unsere Sprache und unsere spezifischen sozialen Systeme erhalten und weiterentwickeln können – oder sie freiwillig in einem neuen „Gefäß“ aufgehen lassen. Was wir haben, ist soviel mehr und soviel verfestigter als alles, was das Corona-Regime mit seiner puren Gewalt und Propaganda jemals zusammenrühren und gut durchschütteln könnte. Zahllose internationale Ehen beweisen, dass die Menschen schon selber zusammenfinden.

Was treibt die Grundgesetzleugner an?

Sind die Coronisten im Kern von suizidalem Neid auf alles Verfeinerte getrieben? Vom Hass auf alles innerlich Gefestigte und Intelligente, auf alles, das sich ihrem physischen Zugriff entzieht? Sind die Grundgesetzleugner und Regierungspropagandisten wahrhaft „strukturelle Antisemiten“? – Das alles zeichnet sich immer deutlicher ab. Merkel führt im Grunde eine Funktionärsbande an, die ganz grün vor Neid wird, wenn einer gut singen kann, wenn jemand das Leben liebt und die Liebe lebt, wenn sich jemand verschenken und freundlich binden kann.

Die Panikerzeugung mit Masken und wahnhaftem Kontroll- und Körperkult sind indes typisch amerikanische Formen faschistischen Terrors – also solche im schlechteren Sinne „uneuropäisch“. Das wankende US-Imperium hat offenbar die „pseudodemokratische Maske“ fallengelassen und mit aus China importierten Corona-Idolatrie eine „terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ errichtet.

What you see is what you get.“ Die Maßnahmen sind kein Mittel, sondern der Zweck. Jede weitere Lüge, jeder weitere Angriff auf Demokraten, auf seriöse Ärzte, auf aufrichtige Journalisten soll der Verfestigung der Diktatur dienen. Die willigen Vollstrecker des Regimes werden dann als nächste zur sinnbildlichen Schlachtbank geführt. Doch die Schäfchen bei Inlandstruppen und Gestapofa scheinen gar nicht zu bemerken, dass sie die ersten sind, die verheizt werden und bei Fortsetzung ihre Belohnung nur Verstümmelung oder Tod in einem Bürgerkrieg sein würden.

Der weltweit anerkannte Erforscher der inszenierten Ausnahmezustände – Corona ist nicht die erste Kriegslüge, aber die umfassendste und asymmetrischste –, Professor Giorgio Agamben, sprach über die Corona-Diktatur vom “totalitärsten Apparat der Geschichte”. Vom Hitler-Faschismus trennt das Regime nur noch der Holocaust, weswegen die Propagandamedien, vermeintliche Nichtregierungsorganisationen und die gekaufte Fake-Antifa nicht müde werden, das bisher schrecklichste Verbrechen der Menschheitsgeschichte, die Shoah, zu ihrem eigenen Identifikationsklischee “down zu graden”. Ganz so, als stünde es ihnen zu, den Holocaust politisch zu instrumentalisieren. Das tut es selbstverständlich nicht, schon gar nicht gegen Gewerbetreibende, Wissenschaftler und Demokraten, die sich gegen durchdrehende Regierungen und Konzerne zur Wehr setzen.

Schock-Strategie

Der Horror der Gegenwart ist derart kafkaesk und umfassend, offenbart noch ein letztes Mal die düstersten Energien des amerikanischen Zeitalters, operiert mit einer derart wahnhaften „Schock-Strategie“ – wie die amerikanische Buchautorin Naomi Klein dies beschrieb – dass die Deformationen dieser Epoche schon jetzt jahrzehntelang Wunden und Narben hinterlassen werden. Eine ganze Generation wird verheizt und eine Jugend hinterlassen, die ähnlich der sogenannten Vaterlosen Generation der Nachkriegswaisen wenige ältere Vetrauenspersonen auffinden wird. Eine Rückbesinnung auf Traditionen, Spiritualität und Religion findet bereits jetzt statt, der Seufzer der unterdrückten Kreatur. Der Mensch in der Corona-Diktatur. Ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtlich gemachtes Wesen.

Der Vertrauensverlust in Parteien, Leitmedien und Funktionärsapparat ist umfassend und berechtigt. Eine Kluft, breit wie der Andreasgraben tut sich auf. Unter den Maßnahmen der Muff von 1000 Jahren. Mit dem Zusammenbruch der alten Ordnung haben echte Demokraten von Anfang an den Erhalt des Erhaltenswerten, der Grundrechte, und den Aufbau des Neuen verbunden. Während sich Staat und Propagandakonzerne von einer Lüge zur nächsten hangeln, sind die echten Demokraten tiefe authentische Bindungen eingegangen – und das zu Millionen und Abermillionen.

Einzig die Frage, wie den Irregeleiteten, den Wahnhaften, den Vollstreckern und den Mitläufern des Corona-Apparates ein Weg zurück aus Covid-Faschismus und Grundgesetzleugung ins zivile Leben gebahnt werden kann, ist noch nicht beantwortet. Eine ganze Riege von Apparatschiks steht vor den Trümmerhaufen der eigenen Lebenslüge, nicht nur Markus Söder, Ministerpräsident des Landes Bayern, der Inlandsstoßtrupps aussenden lässt, um oppositionelle Demokraten überfallen zu lassen. Ob der zuletzt zärtlich als Problembär verunkte einmal gnädig einen Job am Berliner Ensemble oder an den Münchner Kammerspielen bekommen wird, wie es nach der Haftentlassung dem Ex-RAF-Terroristen Christian Klar vergönnt war? Klar war immerhin ein Intellektueller.

Wiedereingliederung der Coronisten?

Dieser notwendige Weg zurück auf den Boden des Grundgesetzes und des Menschenrechts verläuft über die Redakteure der einstmaligen Leitmedien und den Mittelbau unserer Institutionen. Halten sich dortige Mitarbeiter wieder an den Pressekodex und den Versuch, wahrhaftige Berichterstattung zu vollbringen; halten sich Menschen, die einen Eid auf das Grundgesetz geschworen haben wieder ihren eng begrenzten Befugnisrahmen und ihren Auftrag für die Menschen ein; halten Eltern sich wieder daran, für eine lebenswerte Zukunft ihrer Kinder tätig zu werden – dann wird der Horror-Weltherrschaftsputsch mit dem Umweg über den Merkel-Staatsapparat noch ein glimpfliches Ende finden können. Außer einer kleinen, aber lauten Minderheit, hat der Merkel-Staat im Grunde keine Unterstützer mehr. Aber eine nach wie vor passive Mehrheit ist zutiefst verängstigt.

Die Demokratiebewegung wächst dagegen von Tag zu Tag und hat längst die Fähigkeit, perspektivisch Mehrheiten zu organisieren. Dem sogenannten Großen Bruder, dem Tiefen Staat der USA – im Grunde ist er seit Jahrzehnten ein wahnsinniger Vergewaltiger der Welt, der kriegslüsterne Teil Amerikas, das auch gute Seiten hat –, bleibt es, Europa zu verlassen, die Besatzungstruppen nachhause zu schippern, den Tiefen Staat zumindest hiesig abzubauen und die eigene nationale Tragödie zu klären. In dem Punkt ist Einiges zutun, allein die US-Invasion des Iraks, einem vormaligen Verbündeten, hatte 1,2 Millionen zivile Todesopfer zur Folge. Ein gutgemeinter Rat, was US-seitig alles im Einzelnen aufzuarbeiten ist, ist aus Deutschland überflüssig.

Dass aber eine Lektion aus der eigenen Geschichte gelernt werden kann, beweist die deutsche Demokratiebewegung. Sie ist der gewissenhafteste und aufrichtigste Sieg aus dem eigenen brügerlich-nationalen Versagen in der Vergangenheit der deutschen Geschichte – eine nationalistische oder womöglich rassistische Überheblichkeit führt immer in den Abgrund. Ebenso jede Form von “Weltidee”. Das wissen die Demokraten Mitteleuropas heute. Wer solch fähige, aufrichtige und friedliche Mitmenschen hat, steht auf der Seite der Zukunft.

Parteipolitik verwaltet das 20. Jahrhundert, Demokratiebewegung gestaltet die Zukunft

Die deutsche Demokratiebewegung ist im 21. Jahrhundert angekommen. Das Notstandsregime hat dagegen nicht als Propaganda- und Gewaltmaschinerie des 20. Jahrhunderts zu bieten plus ein bisschen unproduktiven Technikspielkram. Denn die wichtige Arbeit wird immer auf den Äckern verrichtet, in den Werkhallen, in den Kreißsälen und den Familien. Die treibenden Ideen werden immer aus den Denk- und Schreibstuben kommen, in denen nachts noch das Licht brennt. Die interessantesten Gespräche werden immer in lebendigen Kneipen kurz nach Mitternacht geführt – dafür müssen sie geöffnet sein. Denn die Technik als solche wird das Leben niemals übertrumpfen können.

Der Mensch als solcher wird sich gegen Kontrollwahn, Unfreiheit und asymmetrische und pervertierte Verhältnisse immer zur Wehr setzen. Das mutwillig “beschädigte Leben” findet immer eine Antwort. Das Verfemte und Verleumdete wird immer attraktiver als der selbsternannte, moralisch überhebliche “Gutmensch” sein. Wobei ein guter Mensch sein zu wollen, durchaus ein anzustrebendes Ziel bleibt. Nur wird das kein Mensch durch Heuchelei oder Mitgliedschaft in einer regierungsfinanzierten NGO.

Und wer jahrzehntelang ein Regierungsamt innehat, sich im Funktionärs- und Mitläufertum fürstlich vom Volk zwangspämpern lässt oder überbordenden Reichtum bereits geerbt hat, ohne ihn produktiv und fair wieder in die Gesellschaft einzubringen, wird niemals respektiert werden und sich auch nicht halten können.

In Nordkorea dürfen sie tanzen

Eine Aussicht auf einen ewigen Sieg hat das Corona-Regime vor Gott, vor den Menschen und dem geschichtlichen Urteil nicht mehr; zu umfassend sind die Widerstandsbewegungen weltweit, zu eindeutig verkehrt das Lügengebäude, zu biestig die Maßnahmen, zu zahlreich und nachweisbar die Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Urteil der Geschichte wird mit jedem Tag schwerwiegender, an dem der Corona-Apparat sein perfides Spiel mit den Frauen, Menschen und Kindern, mit lebenden und künftigen Generationen weiter fortsetzt und absichtlich mit dem Effekt des Stockholm-Syndroms agiert: Die Entführten beginnen, den Entführer gottgleich zu lieben.

Das betrifft bei großen Gruppen aber nur einen kleinen Teil. Die anderen setzen allenfalls den Merkel-Button ans Revers wie in Nordkorea, weil es Pflicht ist. Nordkorea tanzt nicht aus aufrichtigem Dank zum „lieben Führer“ in den Parks von Pjöngjang, sondern weil sie es müssen. Indes kann man ihnen zu Gute halten, dass sie in Nordkorea immerhin tanzen dürfen.

Nirgends sind die Corona-Maßnahmen so absurd und schrill, wie im Deutschland unter Merkel. In Russland haben die Läden geöffnet, in Schweden bewegen sich die Leute frei, eine selbstbewusste Sozialdemokratie lässt sich nicht die Universitäten, Theater und Cafés wegnehmen. In Argenitinien haben die Leute Aufstand gemacht und die Sache beendet. In den USA sind die Maßnahmen weitaus milder, die Show dafür hollywoodreifer.

Nur Einsicht, Umkehr und eine Hinwendung zur echten Demokratie und den Völkern der Welt ermöglicht auch eine soziale und ökologische Verbesserung, die auf einem haltbaren Fundament bestehender Fortschritte aufsetzt. Die Jugend der Welt ist zu einer Wende bereit, zu einer Umstellung der Produktion auf seriöse Ökologie und viel mehr Gemeinwohl. Aber nicht zum Preis der Freiheit. Wer sich gegen die Freiheit, die Grundrechte und das Menschenrecht wendet, verliert. Immer. Dagegen hilft auch keine Bekenntniskosmetik à la “Gegen rechts” und historisch anmaßende Opferidentifikation. Ein solches Recht haben nur echte Opfer, Verfemte, Verleumdete und Geschädigte. Und die erzeugt derzeit nur das Corona-Regime.

Die Frage nach dem Ausweg für die Regierungsbeteiligten muss die Demokratiebewegung nicht beantworten. Die befindet sich in einem klassischen „Gefangenendilemma“. Kronzeugen gibt es bereits genug. Es gilt jene zu feiern, die nach und nach „ein wahres Wort sprechen“ (Giorgio Agamben). Und auch das werden kumulativ täglich mehr.

Anselm Lenz ist Journalist und Herausgeber. Die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand (DW) ist aus einem informativen Flugblatt noch im April 2020 zur auflagenstärksten deutschsprachigen Print-Wochenzeitung nach der Bild am Sonntag geworden. Die Qualitätszeitung erreicht seit 35 Ausgaben Menschen durch Verteilung überall im Land, die ansonsten ausschließlich der Regierungs- und Konzernpropaganda ausgesetzt wären. Herausgeber Anselm Lenz und die Redaktion der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand sind auf Spenden angewiesen per Crowdfunding an KDW e.V. unter der IBAN-Nummer DE72 1101 0100 2235 4091 57 oder als Patreon. Siehe auch demokratischerwiderstand.de.

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Das Buch „Lückenpresse“ von Ulrich Teusch wird in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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