#allesaufdentisch, Ökonomische Effekte der Pandemie: Bernhard Bettermann & Prof. Dr. Philipp Bagus

Bernhard Bettermann ist Schauspieler – Prof. Dr. Philipp Bagus ist Ökonom, Professor für Volkswirtschaftslehre

Abstract

Die wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns wurden durch die Produktion neuen Geldes und neue Staatsschulden bekämpft. Damit werden die wahren Kosten der Lockdowns verschleiert. Es kommt zu Umverteilung und Preisinflation. Die Möglichkeit, neues Geld aus dem Nichts zu schaffen ist ein Grundproblem unseres teilgedeckten Bankensystems. Ein vollgedeckter Goldstandard könnte das staatliche Papiergeldsystem ersetzen. So würde die Macht des Staates begrenzt, Konjunkturzyklen beendet, das Finanzsystem stabilisiert und nachhaltiges Wachstum gefördert.

Hier der Link zur Website von #allesaufdentisch: https://www.allesaufdentisch.tv

Das Video erschien zuerst am 30.09.2021 auf dem YouTube-Kanal allesaufdentisch

Hier der Link zum Video: https://youtu.be/7BGAHQa__AQ

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Kommentare (6)

6 Kommentare zu: “#allesaufdentisch, Ökonomische Effekte der Pandemie: Bernhard Bettermann & Prof. Dr. Philipp Bagus

  1. Goldreserven:

    Ich kann allen Staaten nur raten, ihre Goldreserven aus den folgenden Gründen zu verkaufen:

    – Goldreserven sind eine Gefahr für das Volksvermögen, weil bei ihnen keine Diversifikation (Risikostreuung durch verschiedene Anlageobjekte) vorliegt.
    – Möglicherweise ist der Goldpreis niemals wieder so hoch wie in dieser Zeit, sodass man eher verkaufen sollte.
    – Gold als Reserve oder als Anlageobjekt bedeutet, dass das Gold nur gehortet/gebunkert wird anstatt es als Rohstoff für Produkten (z.B. in Leiterplatten) zu nutzen, d.h. hierdurch wird das Gold dem Rohstoffkreislauf entzogen und es bleibt ungenutzt (fraglich ist, ob dies ein Verstoß gegen Artikel 14 GG darstellt, wonach Eigentum verpflichtet).
    – Man benötigt keine Golddeckung für Währungen.
    – Die Golddeckung einer Währung kostet eine Gesellschaft nur unnötig viel Geld.

  2. helli-belli sagt:

    So, wie die Finanzierung des Krieges (WW1) "verschleiert" wurde, so wird auch die Finanzierung des deutschen Exportüberschusses der letzten ~60Jahre "verschleiert".
    … und jetzt wird es – vor allen – den Deutschen auf die Füße fallen: alle Ansprüche aus 60 Jahren selbst den Gürtel enger schnallen während man den anderen die selbst produzierten Leistungen finanzierte, werden sich nun als "uneinbringbare Forderungen" entpuppen.
    Richtig: von ganz vielen Menschen im Land ist das zB die Altersvorsorge.

    … Flankiert von der "tollen Idee", sich selbst eine Schuldenbremse in die Verfassung zu schreiben während alle anderen draufloskonsumieren und daruflosinvestieren und sich auf Pump DIE Infrastruktur leisten, die sich die Deutschen eben nicht geleistet haben, wird Deutschland mit "seiner" super Regierung vielleicht – aber nur sehr vielleicht – damit aufhören, Exportüberschüsse Jahr um Jahr als Erfolg zu feiern.

    Deutschland war nun jahrelang eine EXPORT-KOLONIE: Die Leistung verlässt das Land, und zurück kommt ein Schuldschein.

    … während der Rest der Welt sich in Deutschland "Geld" gegen "Fabrik" tauschen lässt…
    … tauscht "Deutschland" seit Jahren "Waren & Leistung" gegen "Schuldschein".
    Und damit der Schuldschein seinen Wert auch behält, DARF der Deutsche seine Schuldzettel natürlich auch nicht gegen etwas von Wert eintauschen.

    … was könnte man nun dazu sagen …
    … vielleicht: der Deutsche, der ist doof?

    Findet "Exportüberschuss" ganz toll, ohne eine Ahnung zu haben, was das bedeutet – und weiter nachzufragen, was denn nun mit dem Überschuss so passieren soll / was man sich damit nun schönes anschafft und oder das Land aufbaut?

    Wenn das nun kracht & scheppert (logo: "Corona ist Schuld!") dann wird "Deutschland" danach pleite sein.
    Und durch die Strukturveränderung und der remote-Arbeit bei der Wissensarbeit wird er nun feststellen müssen, dass er einfach viel zu teuer ist im Vergleich mit zB seinen osteuropäischen Nachbarn.

    … die Reise nach Jerusalem wird nun beginnen: ein Stuhl mit einem Mitarbeiter aus dem Hochlohnland nach dem anderen wird abgebaut werden. Peu a peu…

    … Wohl jeder der schonmal in der Industrie gearbeitet hat wird wissen, wer alles ohne Nachteile ausgetauscht werden könnte, da er oder sie nicht wirklich einen nennenswerten Beitrag leisten den ein Aussenstehender nicht genausogut leisten könnte. Im Gegenteil: genau diese Leute sind ja auch die Bremser. "Das geht nicht, das kann man nicht, weil…,". Während andere es eben sehr wohl können und es am Ende dann eben doch geht – aber halt ein halbes Jahr später und mit unendlicher Diskutiererei. … und im worst case wird dann auch noch sabotiert.
    SO sieht die Realität aus. Und zum Glück ist das bald Geschichte.

    Das "Problem" wird nur sein, dass – wie bereits angedeutet – die Deutschen auch nach dem Totalverlust es nicht kappieren werden, dass sie beschissen wurden.
    Im Gegenteil: die werden sich sogar noch freuen: Juhuu, endlich sind unsere Kunden ihre Schulden los – endlich können die wieder so richtig drauflosbestellen!
    Hauptsache Arbeit!

    … und sogesehen passt das dann ja wieder.
    Den Deutschen ihre Arbeit – und den anderen ein schönes Leben.

    "Democracy" "Freedom" "Opportunity" "blahblah..".
    https://www.youtube.com/watch?v=5V6GHnxEJjg
    → Analog zu den USA: "Germany is just a business"
    —————————————————————

    • helli-belli sagt:

      PS: ein "Goldstandard" führt in diesem "MONOPOLY mit Anschreibenlassen" zu einem "MONOPOLY ohne groß Anschreibenlassen". Und jeder, der schonmal MONOPOLY gespielt hat, der weiß was dann passiert…

      Die Theorie des Kapitalismus wurde bereits ~1860 -sogar in deutsch- ganz gut beschrieben …

      Und beim nächsten mal werden sie diesen Fehler wohl nicht noch einmal machen.
      Der Grund sind die Daten & der sytemische Wettbewerbsnachteil gegenüber China, wenn man es nicht mit CBDC und entsprechend anderen Regeln machen würde.

      … und um das "ohne dass die Menschen sich noch einmal die Finger am Gold verbrennen können" nun eben durchziehen zu können (China hat sonst ~20 Jahre Daten zum Füttern der eigenen Optimierungs-KI Vorsprung), wird nun eben diese "Gehorsamsübung" exerziert.

      Mein Tip:
      A) die werden das System in absehbarer Zeit kollabieren lassen
      B) die werden eine gewisse Zeit auch das Chaos und die Unsicherheit zulassen (evtl. auch mit richtig üblen Situationen in so mancher deutschen und europäischen und amerikanischen Großstadt)
      C) um dann mit dem CBDC und einem CBDC-finanzierten Grundeinkommen wieder für "Ordnung und für Sicherheit" zu sorgen…
      … danach fragt dann keiner mehr, wie denn das alles passieren konnte und wer da jetzt nun Schuld ist – und wie war das nochmal mit der "Coronapolitik" und der "Impfpolitik" usw usf …

      Auf die Frage, die ich schon von Anfang an der "Coronakrise" gestellt habe: "Wie wollen die da wieder raus kommen?"
      Wäre genau dieses Szenario die passende Antwort.

      Die kommen da "eigentlich" doch nur über eine Katastrophe wieder raus.
      … oder eben – was sich ja eher abzeichnet – Totalitarismus und Faschismus. Nur die Medien im Faschismus und Totalitarismus lassen die faschistischen & totalitären "Führer" ohne Anklage und unterstützen diese stattdessen …

  3. Ursprung sagt:

    Da staunt ein totaler Laie wie ich. Die Antithese zum Goldstandard fehlt freilich. Solange Laien aus solchen Info-videos nix fuer ihre ausgewogene Thesenfindung entnehmen koennen, nicht mal Anhaltspunkte zu Findung ihrer Ansicht, ja, zu was in 3 Gottes Namen sind solche Videos denn nutze?

    • hulli2 sagt:

      Ja wer soll die Schulden bezahlen, doch nicht etwa die Reichen? Das wäre ja gegen jedes Wahlversprechen der FDP.

    • helli-belli sagt:

      "Die Antithese zum Goldstandard fehlt freilich" – was im Grunde ein Armutszeugnis ist.
      … als hätte es keinen sehr gut bekannten Grund gegeben, WIESO man eigentlich weggekommen ist vom Goldstandard.

      MONOPOLY sorgt für Ungleichverteilung sorgt für ein Problem bei der Finanzierung der Nachfrage → eine Abwärtsspirale wird unweigerlich in Gang gesetzt.
      Und wie soll diese Situation im "eingependelten Status" in einer Demokratie die benötigte Akzeptanz finden?

      "Ganz einfach: wer keine Steuern zahlt, der soll auch nicht Wählen dürfen" ist da die Antwort derer die wenigstens bis in diese Sphäre denken können.

      Vor 3 Jahren hätte ich gesagt: "vollkommen unrealistisch – von der Verfassungsfeindlichkeit einer solchen Krall'schen Aussage einmal ganz zu schweigen…" … aber heute? Wer weiß, vielleicht wird im Zuge der Digitalisierung und ihrer Transparenz ja am Ende tatsächlich die Plutokratie ganz offiziell festgelegt…
      Wer mehr Geld hat/ wer mehr Steuern zahlt, der soll auch mehr Stimmen haben.

      … dann und wann vielleicht eine kleine Endlösung durch Zwangsimpfung, und alles funktioniert auch mit Goldstandard-Gleichgewicht …

      PS: diese neoklassischen Mainstream-Ökonomen haben entweder den Verstand einer Kirchenmaus oder sind vom System korrumpiert. Und letzteres ist ja nicht verwunderlich: umgeben von einem Trottelvolk, welches den "Exportweltmeister" frenetisch abfeiert, kann man durchaus soweit kommen und diesem Haufen von permanent und dauerhaft für blöd verkauften Idioten den Rücken zuweisen und sich den Systemgewinnern hinwenden…
      … wobei letzteres eben bedeutet, dass man auch selbst -zumindest mit seiner Geisteshaltung- zum Freibeuter wird.

      Mit "Wissenschaft" hat das dann allerdings nichts mehr zu tun.

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