Meinungsverbrennung

Von Rüdiger Lenz, Nichtkampf-Prinzip.

„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“ Kurt Tucholsky

Das Erstarken der Denunzianten
Ich stelle mir in letzter Zeit sehr häufig die Frage, warum einige Menschen in diesem Land überhaupt nicht wissen, was Demokratie ist, wie sie praktiziert wird und mit welchen Mitteln die Demokratie erhalten und gestärkt wird. Ich nehme derzeit ein Schwinden der Demokratie wie auch ein Zerbrechen der Demokratiefähigkeit gerade intellektueller Kreise wahr. Und auch ganz allgemein, in der ganzen Gesellschaft.

Teile und herrsche wird so intensiv betrieben, wie ich es noch nie erlebt habe. Jeder Mensch, der heute etwas zu sagen hat oder der sich in neuen Parteien oder Organisationen einen Namen macht, muss ungeheuer aufpassen, welche Worte er wie zusammenfügt und was er ganz grundsätzlich sagt oder auszudrücken gedenkt. Es scheint, als ob die Demokratie in diesem Land nichts mehr aushält und jeden verbalen Ausrutscher als Missdeutung seiner Gnaden Befehl missverstehen will.

Bedeutet Lernen nicht auch Fehlermachen dürfen, ja sollen? Mir scheint, das absichtsvoll, quasi en passant solche Fettnäpfchen konstruiert werden, damit die gewohnten und gewachsenen Strukturen der Gesellschaft gar nie einer Veränderung zugeführt werden können. Veränderer müssen stigmatisiert werden.

Denunziantentum ist wieder in. Eine andere Meinung zu haben kann einem schnell zum Vorwurf gemacht und mit rechtem Dünkel gleichgesetzt werden. Pack und rechts zu sein hat Hochkonjunktur und scheint schneller zu wachsen als Chinas Wirtschaft Anfang dieses Jahrtausends. Kann es sein, dass die intellektuelle Elite in diesem Land schläft? Oder gar im Koma verharrt? Oder noch schlimmer, gibt es sie nicht mehr? Ist sie blind, sediert worden, dem Geschehen in Europa gleichgültig zugewandt?

Es gibt zahlreiche Meinungsvertreter. Doch noch zahlreicher sind diejenigen, die deren Meinungen dann verbrennen. Dieser Prozess nimmt seit ungefähr drei Jahren immer mehr Raum in der politischen Öffentlichkeit ein. Ich nutze absichtlich das Wort der Meinungsverbrennung und das des Meinungsverbrenners und nähere mich damit, wohl wissend, dem Begriff der Bücherverbrennung an.

Heute wird beim Verbrennen von Meinungen nicht darauf geachtet, ob sich hinter dem vermeintlichen oder, was viel häufiger vorkommt, dem inszenierten Ausrutscher, ein Mensch steht oder nicht. Ein rechter oder ein linker Extremist ist kein Mensch mehr, sondern ein Extremist, den man mit aller Härte niederzumachen hat. Dieser Prozess, den ich unter dem Begriff des Faustkeil-Prinzips zusammengefasst habe, wertet immer beide Parteien ab. Konfliktlösung und Konsensbildung ist solchen keine Option. Eher Abwertung und Attribution.

Meinungsfindung
Meinungsfreiheit hingegen ist etwas ganz anderes. Ein Dialog der Meinungen sollte in einer Demokratie in einem Diskurs enden. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Konzepte. Ich will sie hier nicht aufführen. Eher möchte ich die Frage beantworten, was denn eine Meinung ist, von der ich in diesem Artikel ausgehe? Etwas sehr kurz Gedachtes, mal eben so daher Gesagtes, das meine ich hier keineswegs. Eine Meinung ist für mich etwas länger Durchdachtes, etwas, das einen Prozess durchlaufen hat, dem sich der Mensch, der sich diese Meinung gebildet hat, nach bestem Wissen und Gewissen gestellt hat. Ein solcher Mensch durchforstet zuvor auch die Gegenmeinungen, den exoterischen oder esoterischen Wissensstand.

Je nach Wissensgebiet kann dieser Prozess einfach oder schnell, oder schwierig und langwierig sein. Wichtig dabei ist, dass die so gewonnene eigene Meinung weiterhin nicht starr, sondern flexibel und diskussionsfähig bleibt. Denn: irren ist menschlich. Und, nebenbei bemerkt steckt ja schon im Wort Meinungsbildung das Wort Bildung. Eine Meinung unterliegt also einem Prozess. Dem der Bildung.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Punkt ist, dass die Diskutanten einer Meinung gegenüber offen und respektvoll gegenüberstehen können. Die fatalste Einstellung eines Diskutanten kann sein, sich im Vollbesitz der Wahrheit über das jeweilige Thema zu wähnen. Bildlich gesprochen geht es im Meinungsaustausch auch nicht darum, eine Wahrheit zu verkünden. Sondern eine Bitte zu formulieren, dass alle Diskutanten nun gemeinsam mit feinem Schleifpapier die Meinung des Meinungsvertreters abrunden. Ihm dazu zu verhelfen, seiner Meinung eine reale Grundlage zu bieten und sie gemeinsam abzuwägen. Also mitzumachen bei der Meinungsbildung in einem Dialog.

Diskutanten einer Meinung und oder einer Gegenmeinung dazu, sitzen am Anfang der Diskussion vor einem Laufband, das mit grobem Schleifpapier nun beginnt, die Fransen, die bei jeder Meinung an ihren Rändern vorkommen, abzuschleifen, um ihr zu einem runden und geschmeidigem Konsens zu verhelfen. Bis zur Verfeinerung mit ganz feinem Schleifpapier, damit die Meinung Konsistenz erreicht, also größtmögliche Echtheit. Das wäre in etwa ein demokratischer Prozess, eine echte Meinungsfindung über wahrhaftiges Tun.

Über Meinungsverbrenner
Ein Beispiel über Meinungen und deren Verbrennungsopfer: Ken Jebsen. Als ich am Sonntag, den 6. März 2016, die Medien im Internet durchgeschaut habe, fiel mir auf, dass der Berliner Freidenkerverband (http://www.berlin.freidenker.org) Ken Jebsen zu einem Vortrag einladen wollte. Wenig später hat man Ken Jebsen ausgeladen. Weil man Ausschreitungen befürchtete. Diese hatten sich angekündigt: (https://linksunten.indymedia.org/de/node/170866).

Man wollte Ken Jebsen daran hindern, einen Vortrag zu halten. Das heißt, man hat dort öffentlich erklärt, eine Meinung verbrennen zu wollen. Notfalls mit Gewalt. Denn anders ist so etwas de facto gar nicht möglich. Um es vorwegzunehmen: Niemand muss mit der Meinung eines anderen Menschen übereinstimmen. Jeder darf denken und auch sagen, dass er die Meinung seines Gegenüber nicht teilt oder sogar unmöglich findet. Doch im Fall Ken Jebsen scheint das anders zu liegen.

Man macht ihm permanent einen Vorwurf, den niemand nachweisen kann. Es sind Vermutungen, Nachplappereien und copy-and-paste-Meinungen, Erfindungen, Verdrehungen und Denunziationen, die nicht haltbar sind. Eher steigern sich die Opponenten gegenseitig in einen Meinungsverbrennungsrausch hinein, um eine künstlich herbeigeführte Legitimation von Randale und Angriff gegen eine Person zu bekommen. Wie ist das möglich?

Es ist möglich, da es sich dabei um Weltbildmeinungen handelt, Ideale, um politische Äußerungen und Feststellungen, um Überzeugungen, Werte und wohl auch Pfründe. Und, nicht zu vernachlässigen, um Machtgebahren und Machterhalt (im Kleinen). Oft geht Machtgebahren mit Gewaltverhalten einher. Das ist bei der Flut an Gewaltausbrüchen gegen den vermeintlichen Feind Ken Jebsen sehr offensichtlich. Habe ich einen Feind, so ist er weniger ein Mensch und ich kann unmenschlich mit ihm verfahren. Das ist ein altes Muster und der Sinn von Feindbildern ganz allgemein. Feindbilder sind perfekte Projektionsflächen, an denen man Gewalt massiv abarbeiten darf.

Über die verbale Auseinandersetzung stimuliert sich die Gruppe der Aggressoren (Feinddenken) in ein gewaltbereites Brüll- und Anschreiverhalten hinein. Um Gewalt aber zu übertragen, braucht es immer auch einer a) Legitimationsstrategie und b) einer Rechtfertigungsgrundlage. Es gibt kein Gewaltverhalten, wo ein Gewalttäter auf eines dieser beiden Verhaltensberechtigungen verzichtet. Er wendet immer beide an. Aus für ihn moralischen Gründen. In staatlichen Handlungen gehen dann beide Formen in ethische Verpflichtungen über.

Rechtsstaatlichkeit
Die Legitimationsstrategie soll das gesamte Verhalten der Aggressorgruppe bevollmächtigen. Der Rechtfertigungsgrund soll die moralisch ethische Grundlage der Gewaltabsicht liefern und zur Tat berechtigen. Gewaltverhalten wird somit zur moralischen Pflichthandlung festgesetzt. Jetzt sind wir mitten in der Täterpsychologie.

Die Legitimationsstrategie ist im Falle Ken Jebsen ein erfundener (inszenierter) Antisemitismusvorwurf, der ihm angedichtet wurde und seitdem fleißig weiterhin angedichtet wird. Das Ken Jebsen, fälschlicherweise sehr oft als Moustafa Kashefi benannt wird und oft mit diesem Namen verbal im Netz rassistisch angegangen wird, das findet bei seinen Meinungsverbrennern überhaupt gar kein Interesse. Man glaubt, es sei der echte Name von Ken Jebsen. Was er nicht ist!

Das in der AntiFa, im schwarzen Block, bei den Autonomen, bei den Antideutschen, auch einige linke Rassisten ein willkommenes Zuhause gefunden haben, dass interessiert in der allgemeinen linken Szene nur wenige. Vielleicht spielt ja auch latenter Rassismus gegen Ken Jebsen eine größere Rolle, als sich so manch ein Linker vorzustellen getraut. Vielleicht. Immerhin verteidigen sehr viele Linke die äußerst brutale und rassistische Politik des israelischen Staates.

Die Rechtfertigungsstrategie ist das Warnen vor dem Bösen, welches Ken Jebsen für die Aggressoren repräsentiert: einen Wolf im Schafspelz soll er sein. Ich werde hier auf die Gründe der Aggressoren in Bezug auf Ken Jebsen nicht eingehen, da sie Projektionen und Illusionen sind, und zwar nachweislich (sic!). Denn mehr als Zurücknehmen und sich für einen Fehler (struktureller Antisemitismus via Interview mit Pedram Shahyar (sic!)) zu entschuldigen ist ein Mensch nicht fähig.

Selbst in der Rechtsprechung sieht man eine Zweifachbestrafung wegen einer Tat als nicht vollziehbar an und kann unmöglich de jure eingefordert werden! Dann sollte also eine Entschuldigung Ken Jebsens äquivalent sein mit dem Recht auf die Unantastbarkeit seiner Würde. Eher ist eine Dauer- oder Kettenanschuldigung durch Gruppen der AntiFa oder der Antideutschen inhuman. Unser gesamtes Rechtssystem baut zumindest auf derlei Logik auf. Daher ja auch der Begriff des RECHTSSTAATES. Dass jemand, der einmal einen Fehler gemacht hat, sich dafür entschuldigt, dass dieser Mensch dann nie wieder seinem Beruf und oder seiner Berufung nachgehen darf, das ist unrechtmäßiger Zynismus und erinnert an mittelalterliches Gebaren. Zumal ihm ohnehin etwas nachgesagt wird, das faktisch nicht stimmt. Die Gründe gegen Jebsen zu agieren also erfunden und konstruiert sind.

Täterpsychologie, die (Un)Logik der Fremdaggression
Täterpsychologen wissen, dass Gewalttäter, also Menschen, die Gewalt um jeden Preis umsetzen wollen, seelische Probleme haben und daher regelmäßig Projektionsflächen für Gewalthandlungen konstruieren. Dass solche Menschen sich von logischen Grundsätzen nicht beeindrucken lassen, noch solche verstehen wollen. Sie erschaffen stets eine Vielzahl an Gründen, so genannte Bagatellstrategien, warum sie sich erwehren müssen und warum der andere zerstört werden darf.

Um die Gewalttaten vor sich selbst zu rechtfertigen, müssen sie ihr Opfer klein machen und zum Unmenschen modellieren. Sie müssen den anderen zu ihrer Ultima Ratio erklären, damit sie ihre Taten vor sich selbst als moralisch und gut rechtfertigen können.

Das ist der Grund, warum Täter völlig unlogisch vorgehen und warum die meisten Menschen deren irrationales Verhalten nicht durchschauen und nach logischen Gründen für die Tat suchen. Man findet sie nicht. Denn Täter projizieren ihre innere Konfliktstruktur in einen anderen Menschen hinein und machen ihn dann zu Opfer ihrer Taten. Selbst aber gehen sie immer davon aus, dass sie sich einem Täter bloß erwehren mussten.

Das Muster der Meinungsverbrennung ist Angst beim anderen zu erzeugen und vor allem Angst bei denen zu erzwingen, die die Meinung des Meinungsvertreters, beispielsweise hier die von Ken Jebsen oder speziell von KenFM, für gutheißen. Im Klartext: Man will die Interessenten, User und Follower auf KenFM, You Tube und Facebook (u. a.) ängstlich machen: „Du bist der Nächste, den wir fertigmachen“, oder, „Wenn Du KenFM liest, siehst oder hörst, dann bist Du auch ein Unmensch.“

Das stärkt die Meinung des Meinungsverbrenners und damit die Meinung derer, die den Meinungsverbrenner unterstützen. Paradoxerweise ist der Motor der Meinungsverbrenner auch Angst. Meinungsverbrenner suchen also einen Durchlauferhitzer, um im Opfer noch mehr Angst zu erzeugen, als in ihnen selbst schon vorhanden ist. Gelingt ihnen das, einem Opfer Angst zu übertragen, dann lachen sie im Chor, verhöhnen das Opfer und erniedrigen es auf diese Weise. Sie können dann endlich Macht verspüren und ihre eigene Ohnmacht für kurze Zeit vergessen. Ihre eigene Ohnmacht ist Stein und Mörtel, um ihre Peer Group zu bauen, damit sie das finden, was ein jeder auch alleine finden könnte, wenn er seinen inneren Konfliktmotor, also seinen Antrieb für Fremdaggressivität, einer Lösung zuführen würde. Du bist schuld daran, dass ich jetzt das an Dir vollführen muss! Das ist ihr Credo. Es ist das Credo aller Gewalttäter.

Im Grunde genommen ist dies in unserem Fall hier nichts weiter als ein schäbiges Wettbewerbsverhalten, das den anderen als einen Konkurrenten zur eigenen Meinung betrachtet. Und je interessanter und professioneller zum Beispiel Ken Jebsen oder auch das Portal KenFM seine Meinung vertreten kann und je mehr Leute daran auch Gefallen finden, desto vehementer und negativ aggressiver wird Gewalt als Mittel der Meinungsverbrennung zum Verteidigungsstil modelliert. Wohlgemerkt, der Angreifer wähnt sich in der Rolle eines Verteidigers. Wir nennen das eine Täter-Opfer-Umkehr-Politik. Auch diese Strategie finden wir bei allen Gewalttätern. Egal ob als einfacher Straßenschläger oder als Hooligan oder wie in unserem Beispiel, als Mitglied oder Gruppe der AntiFa, der Antideutschen oder der Autonomen.

Diese Strategie ist Teil ihrer Psyche. Eine Kompensation von Konflikten, die nur deswegen auf eine Projektionsfläche kanalisiert werden, weil die eigenen inneren Konflikte nicht gelöst werden können. Oftmals weiß ein Täter auch gar nicht, dass es sich mit ihm so verhält.

Legitimität erhalten die Meinungsverbrenner auch dadurch, dass sie sich in uniforme Kleidung hüllen, uniform auftreten, uniform in Sprache verfahren und uniform agieren, weil sie politisch uniform denken und handeln. Frei denken geht anders!

Uniforme Menschen wollen das Regeln und Strukturen über dem Menschen stehen. Sie wollen dadurch Gleichheit und Gleichverhalten herstellen. Sie brauchen die Masse, weil sie siegen müssen über andere. In Wahrheit aber wollen sie sich selbst nicht so, wie sie ohne ihre Masken sind. Sie mögen sich selbst nicht, wollen anders sein. Verkleiden sich und geben sich exzessiv ihrer Pose hin. (Siehe dazu: Arno Gruen, Der Fremde in uns, München 2013, oder auch: Arno Gruen, Der Kampf um die Demokratie – Der Extremismus, die Gewalt und der Terror, Stuttgart 2002)

Angst als Motor für Gewalt
Konsensbildung interessiert sie nur bei sich, nicht bei anderen. Gewalt ist die Sprache der Sprachlosen. Gewalt ist nicht ausschließlich die Faust, die den Körper trifft, Hautschichten dabei aufreißt und mit Blutungen oder gar Verstümmelungen endet. Gewalt ist schon das Missachten eines Gegenübers, nur weil ihm Tulpen besser gefallen als Rosen. Nun, im Beispiel Ken Jebsen schreien die Meinungsgegner ja, „Jebsen habe keine Meinung! Denn das, was er sagt, sei ein Verbrechen!“ Das ist die Fabrikation eines Totschlagargumentes mit dem Ziel, ein Feindbild zu kreieren.

Erkennen Sie, was da in Wirklichkeit für ein Spiel gespielt wird? Und dieses Spiel erwartet so gut wie jeden, der eine Meinung hat und diese nach außen vertritt und an ihr zu wachsen gedenkt – in der Öffentlichkeit. Egal ob sich der Mensch für den Frieden einsetzt, eine Partei gründet oder schlicht und einfach bloß versucht, seine Wahrheit zu sagen, öffentlich. Wenn Sie dabei gut sind, dann werden Sie zum Rechten denunziert. Oder, wie in meinem Fall, zum durchgeknallten Reichsbürger.

Die Friedens- und Wahrheitsbewegung, derer Ken Jebsen angehört und der KenFM sehr viele Beiträge zu verdanken hat, hat seine Meinungen in die Gesellschaft transportiert. Viele KenFM-User sind Multiplikatoren von Frieden, Freiheit und Demokratie geworden. Einige sind selbst zu Aufklärern geworden. Und genau das ist es, was die Gruppe derer ängstigt, die über Ken Jebsen Angst zu multiplizieren versucht. Sie wollen verhindern, dass KenFM und auch andere Aufklärer es schaffen, eine große Bewegung zu werden, die die Wichtigkeit derer schmälern könnte, die derzeit im Namen des Antifaschismus unterwegs sind und selbst faschistoides Verhalten an den Tag legen. Gewalt zu verherrlichen und diese als Stilmittel locker zur Anwendung zu bringen, ist ein faschistoides Verhalten.

Es sind nicht alle dieser Gruppierungen der AntiFa so gewaltverliebt. Das sei hier ausdrücklich angemerkt! Jedoch sind es sehr viele, die sich in ihrem eigenen Gehirn vorzumachen verstehen, dass sie im Auftrag des Guten unterwegs sind und dabei das Gute ja bloß verteidigen. Alle Bewegungen oder politischen Gruppen, die mittels Gewalt und Gewaltverherrlichung fronten, sind zutiefst von Menschen durchsetzt, die selbst Probleme mit dem eigenen inneren Frieden haben. Sie können sich nicht mit friedlichen Mitteln einem Menschen stellen, weil das was sie vorgeben zu tun nur ein Mittel zum Zweck ist, eigenes destruktives Verlangen auszuüben.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

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