KenFM über: Krieg als Wirtschaftsmodell

Herzlich willkommen in einer Zeit, die man in 150 Jahren als „Periode des finalen Angriffskrieges“ bezeichnen wird.

Die EU und die USA als Zusammenschluss von Staaten, also Bürgern, sind nur noch Kosmetik. Sie kommentieren wohlwollend und unkritisch Entscheidungen, die vor allem Militärs als langer Arm der Wirtschaftseliten in Hinterzimmern entschieden haben.

Chef am Set ist die NATO.

Aktuell bereitet dieser als Friedensbündnis verkleidete Todesstern erneut einen Angriffskrieg vor. Nach Jugoslawien, Afghanistan, dem Irak, ist jetzt Russland an der Reihe.

Dieser Russlandfeldzug ist auch für die NATO eine echte Herausforderung. Ein tödliches Highlight. Hier treffen die beiden Kontrahenten des Kalten Krieges aufeinander, dessen 25 Jahre verspäteter Ausbruch alles in den Schatten stellen würde, was wir im 20. Jahrhundert erlebt und überlebt haben. Hier steht auch der Ruf der NATO auf dem Spiel. Keine halben Sachen.

Aber das allein würde den Krieg gegen Russland und seine Partner noch nicht in die Charts der größten Massenmorde der Geschichte katapultieren. Entscheidend für den neuen Rekord in Sachen Krieg als Kommunikation ist der Stand heutiger Wehrtechnik. Auf beiden Seiten.

Die Schlag- und damit Zerstörungskraft konventioneller Waffensysteme ist gegenüber der Technologie im Zweiten Weltkrieg derart erhöht worden, dass es nuklearer Sprengköpfe überhaupt nicht mehr bedarf, um ein Land binnen weniger Tage in die Steinzeit zurück zu bomben.

Krieg, so wissen wir unter anderem aus dem Irak, oder wenn GAZA bombardiert wird, ist immer auch eine Art Präsentationsfenster der Rüstungsindustrie.

Hier können die neuesten Produkte unter Livebedingungen zeigen, dass sie der Killer sind. Sowas zahlt sich aus. Später auf Waffenmessen. Ein Kleber auf dem Kampfjet, mit dem Hinweis “war-proofed”, wirkt immer verkaufsfördernd. Todsicher.

Wer zusätzlich Bilder von maximaler Zerstörung des Gegners präsentieren kann, hat alles richtig gemacht. Zumindest aus Marketingsicht.

Zerstörung des Gegners ist auch das Ziel des aus Washington angeschobenen Konfliktes in der Ukraine. Wobei es vor allem um die Krim geht, also den Teil der Ukraine, der an Russland grenzt und der den wichtigsten Militärhafen der Russen im Schwarzen Meer beinhaltet.

Sewastopol.

Sewastopol wird seit 170 Jahren von den Russen militärisch genutzt. Der Hafen ist das russische Sprungbrett ins Mittelmeer.

Wer versucht, Moskau um Sewastopol zu bringen, riskiert keinen Krieg. Er wünscht ihn sich! Und er wird ihn bekommen. Wenn er hartnäckig bleibt. USA und EU bleiben dran. Sie isolieren Moskau, um das dann den eigenen Bürgern als Zeichen der Solidarität mit den Bürgern der Ukraine zu verkaufen. Gemeint ist eher die Solidarität gegenüber den Investoren der Unruhen in und um Kiew.

Vor allem große US-Ölfirmen. ExxonMobile, Chevron. Sie präsentieren, ohne Rot zu werden, Pressekonferenzen in den USA, auf denen dann z.B. die als US-Diplomatin verkleide Lobbyistin Victoria Nuland zur von Moskau geplanten Zukunft der Ukraine sprechen darf.

Hier handelt es sich konkret um eine Invasion in Moskau – durch die Hintertür. Erstürmung des Vorzimmers. Destabilisierung der Ukraine und Aufnahme in die NATO.

Putin kam dieser Invasion zuvor. Weniger verdeckt.

Jetzt versucht Washington, den Krieg in Europa gegen den eurasischen Staat Russland weiter anzuschieben

Nur aus diesem Grund ruft die USA zu weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf. Sinn und Zweck dieser Anti-Russland-Allianz ist es, Moskau aus dem Europäischen Gas- und Ölgeschäft zu drängen. Russland an der langen Hand verhungern zu lassen.

Die Politik des Strangulierens muss final zum Krieg mit Russland führen. Und Merkel mischt mit. Sie drohte in ihrer, aus Washington abgesegneten, Regierungserklärung Putin.

„Russland ist in allen internationalen Organisationen weitgehend isoliert“.

Prima. Solche Töne würden wir nie hören, wenn Frau Merkel aus Israel zurück kehrt. Auch dort wird seit 1948 offiziell annektiert, rollen die Panzer. Wird fremdes Land als eigener Besitz erklärt, der schon immer der Besatzungsmacht gehört hätte.

Völkerrecht ist ein Begriff, den Angela Merkel nur benutzt, wenn es ihr in den Kram passt. Die Frau ist eine gnadenlose Opportunistin. Gestählt im Sozialismus. Gekauft vom Kapitalismus.

Zurück zu den Sanktionen gegenüber Russland.

Wen treffen diese Sanktionen? Putin? Natürlich nicht. Trifft es Obama, wenn wir keine Coca-Cola mehr trinken würden, weil wir das zur Selbstverständlichkeit verkommene, willkürliche Drohnenmorden des amerikanischen Präsidenten bestrafen wollen?

Sanktionen treffen das Volk und setzen den Kessel unter Druck. Das politische Klima im Land wird aggressiver. Auch das Militär kann sich dieser Veränderung schwer entziehen.

Alles, was wir jetzt noch benötigen, ist einen hochrangigen Militär, der ohne Go von Oben versucht, einen Befreiungsschlag durch den Einsatz von Waffen zu realisieren.

Dieses Szenario ist keine Utopie und beschränkt sich nicht auf die russischen Streitkräfte.

1962 plante der Amerikaner Lyman L. Lemnitzer einen inszenierten Terroranschlag auf die eigenen Streitkräfte Operation Northwoods.

Es ging darum, amerikanische Schiffe oder Flugzeuge vor oder über Kuba anzugreifen, den Angriff im Anschluss Fidel Castro in die Schuhe zu schieben, um so einen Grund zu haben, die Inseln mit einer groß angelegten Invasion zu übernehmen.

Der Plan Lemnitzers flog auf, denn er wurde an den damiligen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy weitergeleitet, der wiederum alles dafür Tat, Operation Northwood unter allen Umständen zu verhindern. Darüber hinaus sorgte Kennedy dafür, dass das Geheimpapier, das den Angriff unter falscher Flagge bis in Detail ausführte, in den Archiven des CIAs verschwand.

Und was geschah mit Lemnitzer? Also dem Mann, der diesen Terroranschlag geplant hatte, um die USA in einen Krieg mit Kuba, einem Partnerland der damaligen Sowjetunion, hineinzuzwingen?

Hätte es sich um einen klassischen Radikalen gehandelt, einen 0815-Bürger, wäre der Mann für viele Jahre im Gefängnis gelandet.

Ein Gericht hätte ihm Vorbereitung eines Massenmordes vorgeworfen. Da der Mann seinen Plan nicht alleine ausgeheckt hatte, wäre für ihn und seine Komplizen noch der Straftatbestand der Bildung einer terroristischen Vereinigung hinzugekommen.

Lemnitzer wurde dann auch bestraft. Er musste die USA verlassen. Er wurde auf den persönlichen Befehl Kennedys nach Europa abgeschoben. Hier wurde er dann Supreme Allied Commander Europe. Kurz, er leitete fortan das europäische NATO-Headquarter.

Wie das? Nun, Lemnitzer war, als er den Terroranschlag gegen Kuba plante, nicht irgendwer. Er war der Oberbefehlshaber der NATO. Der Ober-Boss, der Boss der Bosse. Höher konnte man selbst im Pentagon nicht mehr aufsteigen.

Ein latenter Terrorist führte unter Kennedy die gesamte NATO? Ja! Aber eben nur bis sein Plan aufflog. Dann war Lemnitzer „nur“ noch für die „Aktivitäten“ der NATO in Europa zuständig.

Ein hochdekorierter Irrer, der hier als Teil der NATO-Geheimarmeen auf dem Gebiet des inszenierten Staatsterrors so richtig zu Hochform auflaufen konnte. Gladio. Wir erinnern uns nicht.

Was wir sagen wollen: Wer bei der aktuellen Lage derzeit in der Krim davon ausgeht, der Russe Putin oder ein hoher General der russischen Armee würde am Punkt X auf den roten Knopf drücken, muss umdenken.

Russland weiß, dass es einen Angriff auf Amerika nicht überleben würde. Die russische Strategie ist defensiv.

Das war sie immer, wenn es um den direkten Konflikt mit den USA ging.

Alles, was Moskau den USA über Jahrzehnte signalisierte, als es noch den Warschauer Pakt gab, war:

“Greift uns nicht an! Wir, die Russen würden bei einem US-Angriff mit Atomwaffen zwar alle Umkommen, nur wären wir immer noch in der Lage unsere Raketen aus den Silos zu bekommen. Wer als erstes schießt stirbt als zweiter!”

Dieses Kräfteverhältnis hat während des gesamten Kalten Krieges einen heißen Krieg beider Blöcke, NATO gegen Warschauer Pakt, verhindert. Mit dem Zusammenbruch der UdSSR löste sich der Warschauer Pakt auf.

Nur die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges ist damit höher als jemals zuvor! Wie das?

Entgegen aller Versprechungen gegenüber Moskau, damals während der Wiedervereinigung Deutschlands, wurde die NATO sukzessive erweitert. Das Verteidigungsbündnis wandelte sich binnen weniger Jahre ganz offen zu einem Angriffsbündnis. Russlands ehemaliger Präsident Medwedew sprach davon, vom Westen betrogen worden zu sein. Niemand kann ihm ernsthaft widersprechen.

Die NATO-Osterweiterung war ein Schlag ins Gesicht der Russen. Das Militärbündnis wuchs und wuchs, und eine Ende ist nicht in Sicht

Spätestens, als Washington versuchte, die Ukraine in die NATO aufzunehmen, beschloss man in Moskau, sich zur Wehr zu setzten. Die Ukraine grenzt an Russland, und die Krim war bis 1954 Teil des Sowjetreichs, bis Nikita Chruschtschow die Region zusammen mit deren Bevölkerung einfach an die Ukraine verschenkte.

Ohne Volksbefragung im Vorfeld, versteht sich.

Das Greifen der USA nach der Krim, die Destabilisierung der Ukraine und der Versuch, jetzt Moskau über den Hebel der wirtschaftlichen Isolation die Luft zum Atmen zu nehmen, hat einen Nebeneffekt. Dieser Effekt ist gewünscht!

Die Kriegsgefahr in Europa ist keine Utopie mehr. Sie ist spürbar. Und die Vorbereitungen laufen. NATO-Truppen werden verlegt.

KenFM spricht diese Kriegsvorbereitungen schon seit Wochen an und verweist in diesem Zusammenhang auf deutsche Leitmedien, die sich bis auf wenige Ausnahmen zu Propaganda-Werkzeugen haben instrumentalisieren lassen. Was hat der Schreibtischtäter mit Presseausweis aus der deutschen Vergangenheit gelernt? Wir wissen es nicht. „Hart aber Unfair“, titelte die Wochenzeitung DER FREITAG von Jakob Augstein, und ist damit eine der wenigen Ausnahmen in diesem Land. Das Blatt rät, sich auch mal in die Situation der Russen hineinzuversetzen.

Wie gesagt, die Kriegsgefahr wächst in Europa, nur muss man eben erkennen, dass exakt das von Washington so gewünscht ist. Vorsatz!

So weit ist der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz noch nicht, obgleich er auf dem EU-Gipfel in Brüssel vor den Folgen einer militärischen Auseinandersetzung mit Russland warnte.

Wir, die Deutschen, die wir unmittelbar von den Machenschaften der USA vor der Haustür unseres Nachbarn Russlands betroffen sind, sollten uns endlich klar darüber werden, was sich inmitten unseres Kontinents Europa zusammenbraut.

Ein Weltkrieg. Der Dritte.

Russland ist nicht nur Russland. Russland ist die Russische Föderation. Und die hat einflussreiche Freunde. Unter anderem China.

Hatte Peking bis dato versucht, sich aus dem Konflikt herauszuhalten, auf ein kluges Handeln verwiesen, bekennt es sich jetzt zu Russland und zeigt Flagge. Käme es zu einem Konflikt der NATO mit der russischen Föderation, wären die Chinesischen Streitkräfte auf der Seite Moskaus.

In diesem Krieg wird es keine Gewinner geben, selbst wenn er NUR mit konventionellen Waffen geführt wird. Waffen wie die russischen Atom-U-Boote der Oscar-Klasse, Projekt 949, verfügen über Antischiffsraketen, die in der Lage sind, auch amerikanische Flugzeugträger zu versenken.

Russland hat bisher vermieden, diese Waffen nach Peking zu verkaufen. Das könnte sich jetzt ändern. Man spielt aktuell im selben Team. Nicht nur die USA werden ihr „Engagement im Pazifikraum“ verstärken.

Die neue große Gegenkraft der USA, die Russische Föderation zusammen mit der Shanghai Gruppe, sind im Team weit mächtiger als die UdSSR damals solo.

Russland hat seine Lektion mit der NATO und vor allem dem Pentagon gelernt.

Nehmen wir die Kuba-Krise als Beispiel. Die Allgemeinheit glaubt bis heute, dass Russland damals aus dem Nichts heraus begonnen habe, die USA zu provozieren, als es Atomraketen auf Kuba stationierte. Diese Deutung ist das Ergebnis von Propaganda.

Russische Raketen 1962 nach Kuba zu schicken, war keine Aktion der Russen. Es war eine Reaktion. Zuvor hatten die USA als NATO-Führung amerikanische Jupiter-Atomraketen direkt vor die Grenze der UdSSR stellen lassen. Etwa in die Türkei. Das geschah schon 1959. Zwei Staffeln, bewaffnet mit je 25 dieser nuklearen Mittelstreckenraketen, standen damit schon zwei Jahre zuvor unmittelbar vor Moskau und waren auf russische Städte gerichtet.

Erst als Washington diese Raketen wieder abzog, verschwanden auch die Sprengköpfe von Kuba.

Schauen wir nach Afghanistan.

Uns verkauft man bis heute, die Russen hätten im Dezember ’79 Afghanistan überfallen und seien dort auf rebellische Mudschaheddin getroffen. Es kam zum Krieg, bei dem die hoch gerüsteten russischen Streitkräfte quasi mit ihren eigenen Waffen geschlagen wurden Der radikale Afghane bevorzugte die Kalaschnikow.

Auch diese Story ist, so erzählt, eine Propagandalüge. Richtig ist, dass, Monate bevor die Russen ihre Panzer nach Kabul schickten, die USA von Pakistan aus alles unternahmen, um aus einer Truppe von gemäßigten Moslems ohne echte Kampferfahrung eine Truppe von Terroristen zu formen, die es mit der russischen Armee aufnehmen konnten. Man wollte den Russen in Afghanistan eine Art Vietnam zukommen lassen. Das gelang.

Der damalige Sichererheitsberater Brzezinski flog im April ’79 persönlich nach Pakistan, um die Sunniten vor Ort zum bewaffneten Kampf gegen Russland aufzufordern.

Amerika investierte dazu rund 250 Millionen Dollar in diesen Krieg, schulte die einfach gestrickten Männer u.a. in der Bedienung von Raketen, mit denen man russische Hubschrauber abschießen konnte. So machte Washington über Jahre aus einer Gruppe verpeilter Sunniten die Terrorgang Al-Kaida.

Ohne die CIA hätte es dieses „Terrornetzwerk“ nie gegeben.

Al-Kaida heißt Quelle. Quelle war der Begriff für die Datenbank der CIA, die alle Terroristen mit Koran im Gepäck damals aufführte. Unter ihnen ein gewisser Osama Bin Laden.

Osama bin Laden wurde mit US-Dollars auf den Thron des Superterroristen gehievt. Hier erfüllte er, offiziell bis 2011, eine wichtige Funktion. Er wurde global als Ziel erklärt, das es zu jagen galt Ohne Osama bin Laden und Al-Kaida gäbe es keinen globalen Kampf gegen den Terror. Keine NATO-Einsätze in Afghanistan, dem Irak, Libyen, Jemen etc…

Wer die NATO außerhalb der NATO rechtfertigen will, braucht Al-Kaida. Da schlimmste, was der NATO bei ihrem Kampf gegen den Terror passieren könnte, wäre ein finaler Sieg über Al-Kaida. Damit wäre ihre Rechtfertigung, ihr Feindbild, abhanden gekommen.

Das darf nicht geschehen. So wird der Kampf gegen den Terror nie enden, wie das Weiße Haus stets betont.

Und richtig, selbst nach dem offiziellen Tod des Kopfes von Al-Kaida geht der Kampf munter weiter.

Aber nicht in D.C ist man besessen von diesem Krieg gegen den Terror, der in Wahrheit nur ein Trick ist, um imperiale Ziele zu verfolgen.

Auch bei der Bundeswehr ist man dem Kampf gegen den Terror verfallen. So sagte Heeresinspekteur Generalleutnant Hans-Otto Budde wörtlich:

„auch wenn wir irgendwann sagen können, die Schlachten in Afghanistan oder woanders sind beendet, wird der kampf gegen den Terrorismus EWIG weitergehen.

Der Terrorismus wird überall unser Feind sein. Wir müssen ihn zur Kenntnis nehmen und dürfen den Kampf gegen ihn nie aufgeben. Er wird nicht in vierzehn Tagen und auch nicht in vierzehn Wochen zu Ende sein, sondern er wird EWIG DAUERN (…)

WIR sind stark genug und werden den Krieg gegen diesen Feind gewinnen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir das tun werden“

Es gab eine Zeit, da war Hillary Clinton noch nicht die Außenministerin der USA. Sie war Teil der Opposition. Damals prangerte sie die verlogene Al-Kaida Politik der USA öffentlich an. Das hat sich geändert, seit sie im State Department jobbt, ihr Mann Bill Clinton als Lobbyist der Ölfirma Noble Energy seine Brötchen verdient und HELLary aktuell darüber nachdenkt, Barack Obama zu beerden.

So verglich die Dame die Tage Putin mit Hitler, um später zurück zu rudern. Dann sagte sie, sie hätte Putin nicht „direkt“ mit Hitler verglichen, sie hätte nur gesagt, dass er sich benehmen würde wie Hitler. Demenz als Vorbedingung, um politische Karriere in den USA zu machen?

Zur Rolle der Medien.

Wir leben in Zeiten, in denen der Bürger kaum noch die Chance hat, sich neutral zu informieren. Die Rolle der Medien ist wortwörtlich eine Rolle. Sie wird gespielt. Fremdtexte sind schwer in Mode. Die Presse druckt sie ab. Verfasst haben sie Dritte. Meist PR-Agenturen im Auftrag der Industrie. Im Anschluss auf demokratisch gebürstet mit einem Regierungsstempel.

Die staatlich finanzierten Medien, auch in der BRD, sind fest in der Hand von Lobbyisten, die über die Zusammensetzung der Rundfunkräte die einseitige Berichterstattung noch vor dem ersten Interview nahezu garantieren. Beim ZDF sind von den 77 Mitgliedern fast die Hälfte, nämlich 38, Berufspolitiker. Nur knapp 2% hingegen haben einen Migrationshintergrund.

Die großen „freien“ Zeitungen wie die Welt, die Süddeutsche, die FAZ oder die Zeit sind, wenn es um Themengebiete wie Außenpolitik, NATO oder Ressourcenkriege geht, in der unsichtbaren Hand sogenannter Alpha-Journalisten.

Deren Aufgabe ist es, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Das ist simpel, denn die öffentliche Meinung basiert auf der veröffentlichten Meinung. Alpha-Journalisten sind outgesourcte Pressesprecher der Industrie.

Menschen, von denen es in “Meinungsmacht” von Uwe Krüger heißt, sie seien “im US-Eliten- und NATO-affinen Millieu verortet“.

Der Volksmund sagt dazu schlicht: GEKAUFT.

Die FAZ schrieb über Krügers Buch und meinte: „Ein paar Journalisten ergeben noch keine öffentliche Meinung.“

Das stimmt, werte FAZ. Es sei denn, diese paar Journalisten sind keine Fatzgen, sondern sitzen an den entscheidenden Stellen in den jeweiligen Presseorganen. Das ist wie bei einer Boeing 747.

350 Passagiere haben auch im Kollektiv nicht mal im Ansatz die gleiche Macht über die Maschine wie die zwei Menschen, die vorne im Cockpit ihren Dienst abreißen und als Piloten durch eine massiv gepanzerte Tür von den Passagieren getrennt sind. Pflicht seit 9/11.

Ob es den beiden Piloten gelingen würde, alle 350 Passagiere in Panik zu versetzen, z.B. durch einen Sturzflug? Laut FAZ-Logik machen ein paar Piloten noch keine öffentliche Panik.

Und unser Bild von Russland?

Die Berichterstattung über Russland ist im Westen und vom Westen gesteuert. Sowohl außerhalb der Russischen Föderation, als auch innerhalb dieses Staatenverbundes arbeiten hunderte NGOs im Auftrag der USA.

Außerhalb ist es easy. Die Presse wurde embedded. Ein Begriff, den Militärs schufen. Er beschreibt einen Reporter, den Soldaten mit an die Front nehmen, auf dass sich der Pressemann dort ein authentisches Bild der Lage machen möge.

Dieser Trick führt dazu, dass sich der „Reporter im Kampfanzug“ nach kurzer Zeit nicht mehr als kritischer Beobachter fühlt, fühlen kann, sondern als Teil des Teams, das aus allen Rohren schießt. Aus der Sicht der Soziologe eine logische Entwicklung. Die den Reporter umgebenden Soldaten sind dafür verantwortlich, dass er selbst nicht erschossen wird. Das prägt.

Der Journalist kann diese Männer und ihr Tun nicht mehr distanziert betrachten. Die dafür nötige Distanz musste er aufgeben. Nur wenn der Pressevertreter „in touch” geht, mit kriecht, sich mit verschanzt, mit vorrückt, können die Soldaten ihn in einer Kampfsituation schützen. Embeddete Berichte sind so neutral wie ein Verkäufer von Cola-Cola, wenn man ihn nach der Cola von Pepsi fragt.

Das Netz.

Immer mehr kritische Bürger wandern ins Internet ab, um sich über den Status quo eines Konfliktes ehrlicher zu informieren.

Für den netzaffinen User ist ein bewegtes Handybild von der Kampfzone tausendmal glaubwürdiger als die klassischen Berichte der Tagesschau.

Doch auch das haben die großen Propagandabüros in Übersee längst erkannt. Sie sorgen inzwischen selber für diese verwackelten „Beweise“, um sie als Quelle dann an die Standardmedien weiterzuleiten.

Im NATO-Krieg gegen Libyen wurde diese Technik erfolgreich angewendet, um das Massenmorden durch den Westen zu rechtfertigen. Was verwackelt selbst in den GEZ-Medien gezeigt wurde, musste authentisch sein. Das war es auch. Eine authentische Auftragsarbeit entsprechender Medienagenturen.

Stefan G. Meier schrieb an der Universität Wien seine Magisterarbeit über diese neue Form der Meinungsmanipulation. Dort heißt es u.a.:

„Durch Selektion und Reduktion kann auf Basis von Online-Quellen ein Fundament für andere Propaganda-Maßnahmen gegossen werden, das kaum angreifbar ist – handelt es sich bei den Informationsquellen doch um einfache Internet-User. In Verbindung mit Unterdrückung durch ein Regime und Menschenrechtsverletzungen kann daraus relativ einfach ein stabiles Feindbild aufgebaut werden, das beinahe jeder Kritik standhält.“

Und jetzt? Wem soll man noch glauben? Wie kann ein Bürger persönlich herausfinden, wer ihn belügt und wer die Wahrheit sagt?

Nun, das kann er nicht. Nicht, wenn er sich nur auf seinen Kopf verlässt. Da es der allgegenwärtigen Propaganda vor allem um unsere Köpfe geht, ist das „Bauchgefühl“ wichtiger den je.

Man kann und sollte dieses Bauchgefühl nicht auf Institutionen oder ganze Presseerzeugnisse übertragen. Dieser Ansatz wäre zu grob. Alles, was einem mündigen und an der Realität interessierten Bürger bleibt, ist die Frage an sich selber: Wie glaubwürdig ist der Berichterstatter selbst? Woher kommt dieser Journalist? Worüber schreibt er noch? Seit wann? Wer waren seine bisherigen Auftraggeber, Förderer?

Die Vita eines Autors gibt einem User die Möglichkeit, ein Profil über den Journalisten zumindest zu skizzieren. Je mehr wir über den Autor wissen, desto besser können wir ihn und seine Meinung, die immer in seine Arbeit mit einfließt, einordnen.

Zurück in die Ukraine. Zum Krim-Krimi.

KenFM hat dieser Tage mit Willy Wimmer ein Interview aufgezeichnet. Wimmer war 33 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages. Er saß lange im Verteidigungsministerium, traf in den 80ern im Weißen Haus mit Reagan zusammen und war Teil der 2+4-Verhandlungsgruppe, die die Gespräche zwischen Kohl und Gorbatschow begleitete. Wimmer war aber auch Vizepräsident der parlamentarischen Vertretung der OSZE.

Wir sprachen mit diesem eher im konservativen Lager zu verordnenden CDU-Politiker über den Umgang des Westens mit Russland. Fazit seiner Aussagen:

Wer Sanktionen gegen Russland fordert, will den Krieg!

Die Vereinigten Staaten, aber auch Großbritannien, bekannt für ihre Spionage via NSA & GCHQ, wollen unter allen Umständen eine militärische Auseinandersetzung. Auf dem europäischen Festland. Mit Russland.

Warum? Weil ein geeintes Europa, ein Europa, das mit der Russischen Föderation und damit auch mit China kooperiert, die USA und GB wirtschaftlich auf den zweiten Platz verweise, so Wimmer.

Wer Nr. 1 bleiben will, muss bereit sein, dafür auch die Waffe sprechen zu lassen, um den Gegner klein zu halten. Gegebenenfalls zu vernichten.

Die USA und GB haben in der Vergangenheit prima zusammengearbeitet, wenn es um NATO-Kriege ging. Sie waren nicht nur Partner bei der Bombardierung des IRAK unter erfundenen Gründen.

Nur, hat diese Allianz der Aggressoren eine Chance gegen Russland? Russland ist eine Atommacht, wie GB und die USA!

Angenommen, es gelänge den NATO-Strategen aus Washington und London, das gesamte russische Militär zu pulverisieren – es würde ihnen nichts nützen.

Der atomare Gegenschlag der Russen ist längst automatisiert und wird mit dem Begriff Dead Hand bezeichnet.

Selbst wenn kein einziger russischer Soldat mehr am Leben ist, alle Kommandeure tot, finden die russischen Interkontinentalraketen ihr Ziel und löschen es nuklear aus. In Europa, in den USA, überall.

Der russische Vertigungsapparat benötigt heute kein menschliches Zutun mehr, um den atomaren Zweitschlag zu realisieren. Die alles vernichtende Antwort erfolgt voll automatisiert.

Wer als Armageddon-Fan in den USA Bock auf nukleare Selbstreinigung hat, kann sich auf russische Technik verlassen. Wie viel Ahnung man im Westen von den technischen Möglichkeiten Moskaus hat, sich gegen einen NATO-Angriff zur Wehr zu setzen, konnte man unlängst im SPIEGEL lesen. Dort hieß es unter der Überschrift „Der Oberste Goldkettchenträger”:

„Als Industrienation im landläufigen Sinn kann man Russland beim besten Willen nicht bezeichnen. Oder fällt jemandem irgendein Produkt aus russischer Herstellung ein, das weltmarktfähig wäre? Okay, die Kalaschnikow. Aber selbst die legen sich inzwischen nur noch Dritte-Welt-Staaten zu, die sich nichts Neueres leisten können. Ansonsten lebt das Land von seinen Rohstoffen. Was die wirtschaftliche Basis angeht, steht Russland damit auf einer Stufe mit Nigeria – eine Art Afrika mit Atomwaffen, wenn man so will.“

Wir schrieben den in Berlin lebenden und aktuell unter dem Ex-BILD-Chefredakteur Nikolaus Blome arbeitenden SPIEGEL-Autor des Hetzartikels an. Jan Fleischauer. Wir luden ihn ein. Als „Experte“ für eine Talkrunde mit anderen Gästen. Es sollte um Russland gehen, was das Land kann, was es nicht kann, und Fleischauer sollte uns erklären, was von russischer Militärtechnik zu halten sei. Die Russen sind z.B. über ihre Raumfahrtbehörde Roskosmos an der ISS beteiligt.

Fleischauer schlug diese Einladung aus. Begründung via Facebook:

„Lieber Herr Jebsen, da bin ich der Falsche, fürchte ich. Ich bin weder ein Experte für russische Militärtechnik noch für Geopolitik. Vielleicht verstehe ich etwas von Volkspsychologie, aber das ist in dem Zusammenhang auch schon alles. Beste Grüße, JF“

Wenn es zu einem Krieg gegen Russland kommt, angeschoben durch die NPP, die NATO-Propaganda-Presse, und ausgeführt auch durch deutsche Soldaten, gern auch mit minderjährigem Kanonenfutter, die dann wieder auf russischem Boden Russen erschießen, werden die Schreibtischtäter abtauchen.

Wir, die Bürger, sollten uns die Namen dieser Pressevertreter merken. Listen anlegen. Damit wir später, wenn es dann noch ein “Später” gibt, wissen, an wen wir uns zu wenden haben, wenn es darum geht, nicht nur die Militärs, die Politiker, die Aktionäre der Rüstungsschmieden hinter Gitter zu bringen.

Angriffskriege sind ein Verbrechen.

Wer sie legitimiert, indem er Krieg als solchen schönschreibt und damit verharmlost, ist mindestens so beteiligt an dem Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie derjenige, der später als Pilot im Auftrag der Führung nur einen Befehl ausführt. Seinen Job macht. Eine Splitterbombe ausklinkt. Über einen Wohngebiet. Das ist Standard.

Wäre ich Russe, ich wäre auf alles gefasst. Ich wäre vorbereitet. Ich wüsste aus dem Irak, was die NATO unter Befreiung versteht. 500.000 Menschen wurden erledigt. Zivilisten. Frauen und Kinder zuerst. Peace!

Wie weit die NATO, also WIR, dieses Spiel treiben werden, hängt einzig davon ab, wie weit WIR, die Bürger und ebenfalls Opfer der NATO, uns diese Politik bieten lassen.

Die NATO spielt mit unser aller Leben. Zu unser aller Sicherheit. Diese Menschen und ihre Stellvertreter in den Parlamenten sind latente Schwerverbrecher.

Warum warten wir ab, wie sich diese Schwerverbrecher verhalten, wenn man sie vor die Wahl stellt, ob sie sich für die Interessen der Industrie oder für die der Völker entscheiden werden.

Sie haben bei der „Bankenrettung“, bei GMO-Food oder der Totalüberwachung aller Bürger durch die NSA, immer FÜR die Industrie und damit immer GEGEN die Völker entschieden.

Was bedeutet es, GEGEN die Völker zu entscheiden, wenn man auf eine „Peacekeeping Operation“ mit Russland zusteuert, bei der taktische Waffen als „Option“ Teil der Politik sind?

Diese „Krim-Krise“ ist ein Test.

Ist Europa, ist die Menschheit überhaupt an einem Überleben interessiert? Wann würden sich zum Beispiel die Deutschen kollektiv erheben, wenn sie in Zeitlupe miterleben könnten, wie man ihnen einen Waffengang gegen Russland schmackhaft macht. 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg?

Wir, die KenFM-Redaktion, können nicht mehr tun, als den Menschen in unserer Funktion als nicht gekaufte Redaktion immer wieder zu sagen: DAS ALLES IST KEIN SPIEL.

Es ist ein Planspiel. Dieser Plan wird abgearbeitet. Es sei denn, DU wehrst dich.

Was muss eigentlich passieren, bis man im Nachkriegsdeutschland erkennt, dass dieses Nachkriegsdeutschland mit hohem Speed in einen neuen Krieg schlittert. Gepusht von den Siegermächten USA und GB!

DU hast nicht nur das Recht, nein, es ist deine Pflicht, dich gegen diese Kriegstreiber zu wehren. Ziviler Ungehorsam ist das Gebot der Stunde.

Hast du Kinder? Dann tu es für sie.

Merkel hat keinen Nachwuchs. Ihr kann die Zukunft scheißegal sein. Sie riskiert nichts, wenn sie einer Politik zustimmt, die auf “Nach mir die Sinnflut”- setzt.

Wer davon ausgeht, die Politik hätte Skrupel, wenn es um Massenmord geht, oder könnte die Folgen eines Weltkrieges abschätzen und würde daher Krieg als Mittel der Auseinandersetzung strikt ablehnen, hat nicht verstanden, wie unser System funktioniert, wann es Krieg benötigt, um gebootet zu werden, wie ein Rechner, der sich aufgehängt hat.

Der Westen steht mit dem Rücken zur Wand. Sein Finanzsystem kollabiert. Die Krise von 2008 wurde nicht mal im Ansatz behoben. Im Gegenteil. Das Zocken hat Ausmaße angenommen, die weit schlimmer sind als damals. Die USA als Motor dieses Finanzterrors sind so hoch verschuldet wie niemals zuvor.

Die US-Wirtschaftseliten können nur überleben, wenn ein großes, reales Sterben in die Tat umgesetzt wird. Ein großer, „reinigender“ Krieg würde über den Weg der totalen Zerstörung zu neuer Vollbeschäftigung führen.

Alles ginge wieder von vorne los. Marshallplan 2014.

Kannst oder willst du es nicht begreifen, wie eine Wegwerfgesellschaft funktioniert, die mehr produziert, als kaputt geht.

Der europäische Kontinent muss vernichtet werden, damit Amerika im Anschluss für das 21. Jahrhundert die Pole-Position behalten kann.

Dieser Plan hat einen Harken. Anders als ’45 ist der Gegner bis an die Zähne atomar bewaffnet.

Ich weiß nicht, womit die Menschen im 3. Weltkrieg kämpfen, aber im 4. werden es Keulen und Steine sein.
-Albert Einstein

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