Genmanipulationen 2020: Nahrung – nicht gut / Impfstoff – egal? | Von Bernhard Loyen (Podcast)

Wie soll der Zugang zu einem COVID-19-Impfstoff geregelt werden?

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Licht am Ende des Tunnels, Sonnenlicht am trüben Horizont. Die Meldung der Woche könnte in der Information nicht kompakter an aktuellem Wunschdenken der Politik sein.

Der Impfstoff gegen das vermeintliche Todes-Virus kommt. Produziert und mitentwickelt in Deutschland. Von heimischen Wissenschaftlern, einem Ehepaar mit Migrationshintergrund. Ich übernehme die letzte Information nur dahingehend, da es vermeintlich diversen Medien und Journalisten als relevant erscheint (1, 2).

Mehr als 7 Millionen sahen am Montagabend die ARD-„Tagesschau“, in der ein Durchbruch bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff vermeldet worden war, vermeldete der Branchendienst Meedia für die TV-Quoten vom 09. November. Das sei die beste Montags-Zahl seit Monaten (3).

War ein Aufatmen in Millionen Haushalten zu vernehmen? Haben sich die letzten Monate des stillschweigenden, auch unterstützenden Gehorsams gelohnt? Vielleicht, weil schlussendlich ist noch nicht alles in trockenen Kühlräumen (Die kommenden Impfstoffe müssen tiefgekühlt gelagert und transportiert werden. Die Hersteller fordern Temperaturen von minus 20 bis minus 80 Grad, um die chemische Stabilität zu gewährleisten). Wie gut schützt der Corona-Impfstoff der Hersteller BioNTech (Deutschland) und Pfizer (USA)? Welcher Bürger bekommt den kleinen Pieks, in systemrelevanter Reihenfolge? Wann erfolgt der Termin und wo? Aber Eins nach dem Anderen.

Restdenkende, also kritische Bürger, wollen auch weiterhin verstehen, nicht anstandslos hinnehmen. Bevor ich die zeitlichen Abläufe der Entwicklung des Unternehmens der Stunde, mit dem Produkt des Jahres darlege, ein kleines Gedankenspiel. Ich fand den vollkommen zurecht formulierten Gedanken, Zitat: Das deutsche Paradoxon: Es soll keine genmanipulierten Lebensmittel geben, aber ein genbasierter Impfstoff ohne jahrelange Testung ist in Ordnung (4).

Umfragen aus den Vorjahren zeigen, ein Großteil der Bevölkerung steht genmanipulierten Lebensmitteln sehr kritisch gegenüber. Das Bundesministerium für Umwelt informierte unter dem Titel:  Naturbewusstsein 2019 folgende Erkenntnisse. 95% der Befragten befanden, dass wenn Pflanzen mit neuen Verfahren gentechnisch verändert werden, sollten mögliche Auswirkungen auf die Natur immer untersucht werden. Zitat: Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent der Befragten steht auch 2019 hinter einem Verbot des Einsatzes gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft. Diese deutliche Positionierung ist seit vielen Jahren klar ausgeprägt (2017: 79 Prozent; 2015: 76 Prozent; 2013: 84 Prozent) (5). Auf der Seite der Bundesregierung findet sich die Information, dass über 80 Prozent der Deutschen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel kaufen möchten. Deshalb gäbe es grundsätzlich keine gentechnisch veränderten Lebensmittel in den Regalen (6).

Wie schaut es jedoch in der Realität aus? Die Seite TransParenz Gentechnik informierte im August 2019, dass derzeit bereits 69 verschiedene genveränderte Pflanzen für den Import in die EU zugelassen und damit auch Verwendung als Lebens- und Futtermittel finden (7).

Finden sich in der aktuellen Impfdiskussion ähnliche Umfragen und Erkenntnisse, Täuschungen? Die Bundesregierung baut, bei aller Überraschung einer sich mehrheitlich still arrangierenden Bevölkerung, etwaigen Missstimmungen vor. Man installierte frühzeitig Cosmo. Cosmo ist das Covid-19 Snapshot Monitoring. Ein Gemeinschaftsprojekt u.a. von der Universität Erfurt, dem Robert Koch Institut und dem Leibniz-Zentrum für Psychologische Information.

Zudem beteiligt, das US-Yale Institute for Global Health. Nebensächlich, dessen Direktor Dr. Saad B. Omer ist als Berater der Bill and Melinda Gates Foundation tätig und erhält für diese Dienste eine Vergütung. Diese Info findet sich in einem aufschlussreichen Artikel mit dem Titel: Forschungsbericht: Triebkräfte und Hindernisse für die Akzeptanz von Impfstoffen bei schwangeren Frauen in Kenia (8).

Welche Aufgaben hat das Cosmo-Monitoring? Laut Auskunft der Seite, Zitat: Ziel des Projektes ist es, wiederholt einen Einblick zu erhalten, wie die Bevölkerung die Corona-Pandemie wahrnimmt, wie sich die “psychologische Lage” abzeichnet. Dies soll es erleichtern, Kommunikationsmaßnahmen und die Berichterstattung so auszurichten, um der Bevölkerung korrektes, hilfreiches Wissen anzubieten und Falschinformationen und Aktionismus vorzubeugen (9). Die einzelnen Erhebungen, also Umfragen, werden tatsächlich unter der Bezeichnung Welle gelistet, beginnend im März 2020 mit Welle 1 (10) bis aktuell Welle 25 (11)

Sehr aufschlussreich auf der Cosmo-Seite das Kapitel Themen (12). Es finden sich Umfrage-Analysen zu den Punkten: Lebenszufriedenheit, Belastung und psychische Ressourcen, Wissen und Verhalten, Akzeptanz und Ablehnung politischer Maßnahmen, Vertrauen-Ärger-Demonstrationsbereitschaft, Pandemie-Müdigkeit und – Impfungen (13).

Die Unterthemen dieser Rubrik lauten: Gründe des (Nicht-)Impfens, Impfabsicht und Impfpflicht, Vergleich der Impfbereitschaft zwischen Influenza und COVID-19, ausgelassene Impfungen in der Pandemie.

Seit Anfang Mai wurde die Impfbereitschaft und Zustimmung zu einer Impfpflicht sowie (…) die Erfassung der Impfmüdigkeit, bezogen auf eine hypothetische Impfung gegen COVID-19 erfasst. Es zeige sich, Zitat: Im unten stehenden Zeitverlauf zu den fünf Gründen des (Nicht-)Impfens ist zu beobachten, dass das Vertrauen in die Sicherheit eines neuen Corona-Impfstoffs über die Zeit leicht gesunken ist und nun auf mittlerem Niveau stabil bleibt. Das Bedürfnis, Nutzen und Risiken kritisch abzuwägen, ist hoch und steigt leicht an (13).

Mit Stand vom 30. Oktober wird unter dem Punkt Impfabsicht & Impfpflicht die Fragestellung erläutert. Zitat: Die Befragten sollten angeben, ob Sie sich gegen COVID-19 impfen lassen würden, wenn sie nächste Woche die Möglichkeit dazu hätten. Zudem sollten sie angeben, inwiefern sie einer Impfpflicht gegen das Coronavirus zustimmen würden (13).

Das Ergebnis zeigt, im Vergleich zur ersten Erhebung sind weiterhin weniger Personen bereit, dies zu tun; die persönliche Impfabsicht und die Zustimmung zu einer Impfpflicht seien in den letzten Erhebungszeitpunkten kontinuierlich gesunken. Jedoch sei die Impfbereitschaft gegenüber COVID-19 (52.8 %) der gegenüber Influenza sehr ähnlich (52.6 %) (13).

Sind das die Gründe, warum aus der aktuellen Statistik für die beginnende Influenza-Saison 2020 diese Risikoinfektion annähernd verschwunden ist (14)? Gibt es die eine Gefährdung nicht, ist Argumentationsplatz für die vermeintlich sowieso Gefährlichere. Bizarre Techniken einer rein politisch initiierten Plandemie.

Zudem wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie bereit wären, an einer Studie zur Erprobung eines Imfpstoffes teilzunehmen. Das Ergebnis für die Politik – ernüchternd. Nur zirka 20% der Teilnehmer würden an einer Studie teilnehmen. Ungefähr die Hälfte lehnte dies ab (13). Im September gab es die Ergebnisse einer Umfrage des Weltwirtschaftsforums (WEF). Das Ergebnis für Deutschland nicht wie erwünscht. Demnach will sich offenbar jeder dritte Deutsche einer Impfung verweigern (15).

Kommen wir zum Heilsbringer der Stunde, dem Unternehmen BioNTech aus Mainz. Jens Spahn informierte die anwesenden Journalisten bei einer Pressekonferenz am Montag mit dem beeindruckenden Satz, dass es wahrscheinlich noch nie in der Geschichte der Menschheit so schnell einen Impfstoff gegen ein neuartiges Virus geben würde. Ja, richtig gehört und gelesen. Er sagte – wahrscheinlich (16). Die Wörter der Stunde aus der Politik und Wissenschaft lauten seit Monaten: wahrscheinlich, voraussichtlich, höchstwahrscheinlich, eventuell. Zudem es könnte, sollte, müsste.

Die einzige Sicherheit und Konstante findet sich in der Drangsalierung der Bürger. Wie lange diese noch erfolgt? …wahrscheinlich, voraussichtlich, höchstwahrscheinlich, eventuell…

BioNTech Mitgründer Ugur Sahin verriet beeindruckend visionär in einem Interview den Werdegang des aktuellen Erfolgs. Er hätte am 24. Januar 2020 über das neue Virus einen Artikel im Fachmagazin „The Lancet“ gelesen und hätte umgehend erkannt – ein Impfstoff wird von Nöten sein. Alarmiert sei er gewesen. Warum es nun so schnell ging erläutert er so, Zitat (17): …normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffes gute zehn Jahre. Als wir mit der Arbeit loslegten, haben wir deshalb überlegt, wie wir diesen Prozess beschleunigen können — ohne Abkürzungen zu nehmen. Inzwischen haben wir mit unserer mRNA-Technologie, auf der unser entwickelter Impfstoff basiert, die Möglichkeit, einen Impfstoff innerhalb weniger Wochen zu entwickeln und für die Testung zu produzieren.

Zum Thema mRNA-Technologie später. Herr Sahin wird gefragt, wann der US-Partner Pfizer mit ins Boot genommen wurde. Gleich im Januar, sei das gewesen. Für ein so großes Projekt braucht man Partner an seiner Seite und deshalb hätte man sich zur Zusammenarbeit mit den Kollegen von Pfizer entschlossen. Das ist richtig, aber der Blick auf die finanziellen Verknüpfungen dieser Partnerschaft ist interessant und erwähnenswert.

Fangen wir mit den US-Kollegen vom Pharma-Konzern Pfizer an. Im Jahre 2016 erhielt das Unternehmen einen finanziellen Anschub von 16,5 Millionen Dollar. Sie ahnen es, von der Bill und Melinda Gates Foundation (18). Im August 2018 startete eine Kooperation zwischen dem US-Unternehmen und der Mainzer BioNTec. Von dem US-Pharmakonzern erhielt BioNtech eine Vorauszahlung über beeindruckende 120 Millionen Dollar (19). Zudem sollte es Meilensteinzahlungen von bis zu 305 Millionen Dollar für das Erreichen bestimmter Ziele in der Zusammenarbeit geben (19). Mit Pfizer im Rücken als Investor, sollte die Forschung und Entwicklung von Grippeimpfstoffen auf Basis des Botenmoleküls Messenger-RNA (mRNA) vorangetrieben werden.

Im gleichen Jahr war der Vorsitzende und Chief Executive Officer von Pfizer USA Albert Bourla Sprecher auf dem World Health Summit in Berlin. Andere Redner bei diesem Event waren Angela Merkel, Jens Spahn, der Generaldirektor der WHO Tedros A. Ghebreyesus und Bill Gates. Auf einer Podiumsdiskussion dieses Meetings plauderten der Geschäftsführer von Pfizer Deutschland Peter Albiez und ein deutscher Top-Virologe – Christian Drosten (20).

Neue Partner, neue Kontakte. Gut ein Jahr später, im September 2019, erhielt BioNTec eine weitere beeindruckende Finanzspritze von 55 Mill. US-Dollar, die bis zu 100 Millionen Dollar Gesamtfinanzierung erweitert werden könnte (22). Der Grund: Zusammenarbeit im Bereich der Infektionskrankheiten. Sie ahnen es, die Überweisung kam von der Bill und Melinda Gates Foundation. Inhaber Sahin war, Zitat: begeistert von der Partnerschaft mit der Gates Foundation und dem hervorragenden Netzwerk von Spezialisten für Infektionskrankheiten (21). Diese Unterstützung erfolgte knapp vier Wochen vor Start des inzwischen etwas bekannteren Event 201. Der inszenierten Pandemieübung, organisiert von Bill Gates, der Johns-Hopkins Universität und der Weltbank.

Noch einmal der gesamte Satz von BioNTec Inhaber Sahin im aktuellen Interview (17), Zitat: Ich hatte einen Artikel im Fachmagazin „The Lancet“ gelesen über das neue Virus, das war am 24. Januar 2020. Ich war sofort alarmiert, dass dieser Ausbruch sich nicht auf China beschränken würde, sondern zur weltweiten Pandemie werden könnte. Dieser Moment war ausschlaggebend für einen Masterplan, um mit der Entwicklung eines Impfstoffes zu beginnen — und diesen global zugänglich zu machen.

Nachweislich, sechs Tage später, am 30. Januar 2020 erklärte die WHO die so genannte Coronavirus-Pandemie zu einer „Gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite“.

Ja, das mag alles nur zufällig passieren, aber dieses Jahr hat schon zu viele zurückliegende Zufälle in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Im April präsentierte das ZDF unter dem Titel: Coronavirus- Diese Falschmeldungen kursieren zum Impfstoff Zahlen, Daten, Fakten. Fünf Behauptungen gab es im Check. Behauptung 5 lautete: Eine “erleichterte Zulassung” sorgt dafür, dass “verheerende” Nebenwirkungen zu spät zum Vorschein kommen (23). Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts Klaus Cichutek beruhigte dahingehend, Zitat: So etwas wie eine erleichterte Zulassung gebe es nicht, sagt Cichutek, nur eine beschleunigte Zulassung. Wir lernen, eine Beschleunigung im Vorgang, ist keine Erleichterung.

Klingt freundlich, bedeutet aber trotzdem eine künstliche Verkürzung der Entwicklungszeit einer Zulassung, inklusive drohenden unbekannten Nebenwirkungen. Bundesverdienstorden-Träger Christian Drosten formulierte es in seiner etwas saloppen Art schon im März eindeutiger. Er forderte im Frühjahr ungewöhnliche Maßnahmen in Betracht zu ziehen (24), Zitat: Angesichts der Lage „müssen wir ein kleines Risiko in Kauf nehmen“, sagte Drosten mit Blick auf mögliche Nebenwirkungen eines Impfstoffs, der nicht die üblichen Phasen der klinischen Erprobung durchläuft. „Für so ein Risiko müsste dann der Staat haften“. Und „selbst wenn alle Patienten behandelt werden könnten, würden nach unseren Prognosen immer noch etwa 250.000 Todesfälle in Großbritannien und 1,1 bis 1,2 Millionen in den USA auftreten“.

Stand November 2020: Großbritannien: 49.862. USA: 240.265 Menschen mit oder durch Corona verstorben. Gefühltes Wissen des Top-Virologen der Stunde oder knapp daneben bleibt trotzdem daneben.

Nun also ein völlig unbekannter Impfstoff auf mRNA-Basis als vermeintliche Rettung der Menschheit? Man soll es kaum glauben, aber auch ein Bill Gates kann sich täuschen. Im September diesen Jahres wird er zitiert, Zitat: dass er in den sogenannten RNA- und DNA-Impfstoffen, die etwa von den deutschen Pharmaunternehmen CurVac und BioNTech entwickelt werden, keine kurzfristige Lösung sähe. Die deutschen Impfstoffe wären so weit, wenn man “weitere fünf oder zehn Jahre warten” könne (26). Vielleicht verzögert sich auch noch alles bis weit in das Jahr 2021. 2022,23? Wir erinnern uns, Herr Spahn sprach am Montag das Wort „wahrscheinlich“ aus.

Es verwundert etwas in der Betrachtung, dass die Pfizer/BioNTec Kombination schon im August diesen Jahres in den USA einen Milliardenauftrag abschliessen konnte. Durch dieses Abkommen werden Hunderte Millionen Dosen eines kommenden Impfstoffs gegen das Coronavirus an die USA geliefert. BioNTech-Vorstandschef Ugur Sahin informierte (27), Zitat: “Wir befinden uns ebenfalls in fortgeschrittenen Gesprächen mit zahlreichen anderen Regierungen“. Anscheinend war aber die Bundesregierung vor gut drei Monaten nicht dabei oder interessiert. Warum nicht?

Geld hat unsere Regierung zuhauf ausgegeben. Im Mai 525 Millionen Euro an die Globale Impf-Allianz in Brüssel. Im Juni 300 Millionen Euro an das deutsche Pharma-Unternehmen CureVac und im September wurde der Sonderetat über 750 Millionen Euro im Rahmen des Sonderprogramms zur Beschleunigung von Forschung und Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 freigegeben (28). Davon gingen allein 375 Millionen Euro an – BionNTec aus Mainz. Zusammengefasst knapp eine Milliarde Euro in nicht einmal einem halben Jahr. Impfungen top, Bildung flop – Deutschland 2020.

Am 11. November meldete die Tagesschau : EU und Pharmafirmen. Impfstoff-Vertrag ist besiegelt (30). Der Impfstoff-Vertrag zwischen der EU und Biontech/Pfizer sei unter Dach und Fach. Mit dabei diesmal – Deutschland. Jetzt ging es schnell.

Am 15. September hieß es noch auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Zitat: Karliczek zu Impfstoff: Keine riskante Abkürzung nehmen. Forschungsministerin Anja Karliczek und Gesundheitsminister Jens Spahn haben gemeinsam zum Stand der Impfstoffforschung in Deutschland informiert. Nach wie vor gilt: Sicherheit kommt an erster Stelle (28). Innerhalb von knapp acht Wochen hofft die Politik, dass die Bürger es nicht bemerken.

BioNTec offeriert, breit medial dargelegt, einen mRNA-basierten Impfstoff. Die erste Pressemitteilung dazu erfolgte von den Unternehmen schon im August (31), daher kann jetzt nicht seitens der Regierung behauptet werden, das wussten wir nicht. Nach der Erfolgsmeldung finden sich auch kritische Stimmen zu dem angekündigten Produkt. Der von BioNtTch gemeinsam mit Pfizer entwickelte Impfstoffkandidat BNT162b2 enthält Nanopartikel. Die Kritik: Informationen zur Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs existieren weiterhin bisher lediglich aus Pressemitteilungen, wie der neuesten vom 09. November (32). Es gäbe derzeit noch zu wenige Details über die genauen Daten, zum Beispiel bezüglich der Reaktionen der verschiedenen Altersgruppen bei den Probanden. Die Forschung mit und an dem Erbgutmolekül RNA gibt es erst seit gut dreißig Jahren.

Sehr einfach dargelegt. Über den Impfstoff gelangt die mRNA eines Erregers in den menschlichen Körper und die körpereigenen Zellen produzieren das notwendige Protein, dass dann die Immunreaktion im Bestfalle auslösen soll (33). Unsicherheiten sind vorprogrammiert. Folgen, Langzeitschäden völlig unbekannt. Wo bleibt die Empörung der Massen?

Mary Holland, stellvertretende Vorsitzende und Generalberaterin der US-Children’s Health Defense, kommentierte die neuesten Impfstoff-Nachrichten von Pfizer/BioNTec so (34), Zitat: „Eine neue Impfstofftechnologie wird wahrscheinlich neue Arten von Impfstoffverletzungen bedeuten. Da es noch nie einen zugelassenen mRNA-Impfstoff gab, wissen wir wirklich nicht, wie Verletzungen aussehen werden. Da die Impfstoffe so schnell entwickelt wurden und die klinischen Studien so kurz waren, sind die Langzeitverletzungen vollkommen unbekannt“.

Passend zur Impfstoff-Verkündung am 09. November veröffentlichte die regierungsberatende Leopoldina parallel ihr neuestes Machwerk – Titel: Wie soll der Zugang zu einem COVID-19-Impfstoff geregelt werden?  (35) Es formulierten mit, Mitglieder der Ständigen Impfkommission und der Deutsche Ethikrat. Das Positionspapier droht, Zitat: Die rasche internationale Entwicklung wirksamer Impfstoffe gegen COVID-19, die anfangs nicht in ausreichenden Mengen für die Impfung der impfwilligen Bevölkerung zur Verfügung stehen werden, erfordert die Entwicklung eines Verteilungsplanes und macht eine Priorisierung notwendig.

Nicht überraschend, Gesundheitsminister Jens Spahn lobt das Ergebnis und seine Empfehlungen (36). Risikogruppen, Beschäftigte im Gesundheitswesen und in systemrelevanten Berufen, wie Polizisten, Mitarbeiter von Gesundheitsämtern oder Schulen, sollen als Erste geimpft werden. Was aus dem Papier nicht hervorgeht – darf individuell abgelehnt werden? Welche Konsequenzen bringt diese theoretische Situation für den Risikopatienten, den Heimbewohner, den Angestellten?

Es werden Impfzentren zeitnah erbaut. Sechs in Berlin. 36 in Rheinland-Pfalz. Sachsen-Anhalt bekommt 14. Thüringen 29 (37). Bayern wird in der Tagesschau-Meldung nicht erwähnt. Beim Verhalten von Söder und seinen Sondergängen – bedenklich. Zudem wird es eine zentrale Datenbank geben, die die Impfungen registrieren soll.

Das Wort Impfverpflichtung wird im Leopoldina-Papier umformuliert, entschärft durch das Wort „Priorisierungsentscheidungen“. Auf Seite 2 ein Zeitszenario, das Aufhorchen lässt, Zitat: Insofern käme eine bereichsspezifische Impfpflicht im Kontext von Impfstoffen gegen COVID-19 insbesondere erst dann in Betracht, wenn eine zeitlich ausreichende Beobachtung der Wirkweise des Impfstoffs stattgefunden hat.

Bereichsspezifische Impfpflicht? Diese Androhung bezieht sich, noch, auf einzelne Berufsgruppen. Ausreichende Beobachtung der Wirkweise? Wer legt die Länge der Beobachtung fest? Natürlich die Kanzlerin, Jens Spahn, Lothar Wieler und Christian Drosten. Geführt durch die Leopoldina, begleitet durch den Deutschen Ethikrat. Es muss menschlich und zumutbar bleiben. Notwendig verkauft und offeriert werden, unter Mithilfe der zuarbeitenden Medien.

Die aktuelle Aggressivität, der schärfere Ton seitens der Politik und der Medien gegen Bürger die sich wehren ist offensichtlich. Ein Zeichen der Nervosität?

Es obliegt jedem Menschen alleine, ob er sich diesem aktuellen und vor allem kommenden Wahnsinn fügen will. Daher kann der Ruf der Stunde weiterhin nur laut und klar lauten.

Aufwachen!

Quellen:

  1. https://www.rnd.de/wirtschaft/startup-experte-uber-biontech-grunder-mit-migrationshintergrund-sind-keine-seltenheit-RFUVZGBF6FFA7PEEE64AB7TZLY.html
  2. https://twitter.com/georgrestle/status/1325797775632723968
  3. https://meedia.de/2020/11/10/impfstoff-nachricht-befluegelt-tagesschau-quoten/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter
  4. https://twitter.com/Panthea2019/status/1326253541560905731
  5. https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/naturbewusstseinsstudie_2019_bf.pdf
  6. https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/lebensmittel-in-deutschland-grundsaetzlich-gentechnikfrei-348862
  7. https://www.transgen.de/aktuell/2658.eu-zulassung-gentechnik-pflanzen.html
  8. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/21645515.2020.1723364
  9. https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/about/
  10. https://www.psycharchives.org/bitstream/20.500.12034/2476/1/preprint-welle-1.pdf
  11. https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/
  12. https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/topic/
  13. https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/topic/impfung/10-impfungen/
  14. https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2020_2021/2020-44.pdf
  15. https://www.welt.de/wirtschaft/article214826898/WEF-Umfrage-Jeder-dritte-Deutsche-ist-gegen-Covid-19-Impfung.html
  16. https://www.tagesschau.de/inland/impfstrategie-coronavirus-105.html
  17. https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/biontech-chef-ugur-sahin-spricht-ueber-seinen-corona-impfstoff-a/
  18. https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2016/09/OPP1133548
  19. https://biontech.de/sites/default/files/2019-08/20180816_BioNTech-Signs-Collaboration-Agreement-with-Pfizer.pdf
  20. https://www.youtube.com/watch?v=Ei0k1VDU0gU
  21. https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/biontech-mainzer-biotechfirma-kooperiert-mit-pfizer-a-1223422.html
  22. https://investors.biontech.de/news-releases/news-release-details/biontech-announces-new-collaboration-develop-hiv-and/
  23. https://www.zdf.de/nachrichten/digitales/coronavirus-fake-news-impfstoff-100.html
  24. https://www.handelsblatt.com/politik/international/sars-impfstoffe-virologe-drosten-wir-muessen-regularien-fuer-impfstoffe-ausser-kraft-setzen/25657800.html?ticket=ST-11112958-fIiCBlUfIYKoYpd0K6Zb-ap3
  25. https://transkript.de/news/biontech-gelingt-der-boersengang-in-den-usa.html
  26. https://www.rnd.de/wissen/corona-impstoff-im-oktober-bill-gates-spricht-uber-moglichen-termin-WSIVTSGZXNGFHJ2HE7JT4S5EKQ.html
  27. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pfizer-biontech-usa-corona-101.html
  28. https://www.bmbf.de/de/karliczek-zu-impfstoff-keine-riskante-abkuerzung-nehmen-12497.html
  29. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/themenseite-forschung/corona-impfstoff-1787044
  30. https://www.tagesschau.de/ausland/eu-corona-impfstoff-103.html
  31. https://investors.biontech.de/news-releases/news-release-details/pfizer-and-biontech-announce-early-positive-data-ongoing-phase
  32. https://www.pfizer.com/news/press-release/press-release-detail/pfizer-and-biontech-announce-vaccine-candidate-against
  33. https://www.helmholtz.de/gesundheit/wenige-kilogramm-reichen-um-millionen-zu-impfen/
  34. https://childrenshealthdefense.org/defender/pfizer-covid-vaccine-questions-safety/
  35. https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2020_Positionspapier_COVID-19-Impfstoff_final.pdf
  36. https://www.tagesschau.de/inland/impfstrategie-coronavirus-105.html
  37. https://www.tagesschau.de/inland/impfzentren-101.html

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