Die Lauterbach-Inzidenz | Von Bernhard Loyen (Podcast)

Es ist eines der bis dato großen und ungelösten Rätsel dieser medial-politisch dominierten Gesellschaftskrise.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Unter dem Deckmantel einer weiterhin propagierten vermeintlichen Virus-Pandemie in unserem Land, beginnend im Jahre 2020 mit weiterhin nicht absehbarem Ende, kürte mit Verlauf des zurückliegenden Jahres diese sogenannte Corona-Krise ihr persönliches Event-Maskottchen. Karl Lauterbach.

Es finden sich mittlerweile unterschiedlichste Ansätze das Mysterium Lauterbach zu entschlüsseln (1). Diverse Artikel versuchten herauszuarbeiten, welche Vorleistungen diesen Mann dermaßen in den öffentlichen Fokus katapultiert haben. Mitglied der SPD seit dem Jahre 2005, war er von Ende 2013 bis September 2019 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und dort zuständig für die Themen Gesundheit, Bildung und Forschung sowie für Petitionen. Das wars.

Es sei diesmal nicht hinterfragt, warum er in den öffentlich-rechtlichen Medien durchgehend Millionen von Zuschauern als epidemiologische Ausnahmeerscheinung verkauft wird. Eine kurze Zusammenfassung.

Klaus Kleber schmierte am 16.März 2021 zu Beginn eines Interviews im heute-journal seine abendlichen Zuseher dermaßen unverfroren mit einer hymnenhaften Lauterbach-Laudatio ein, dass man nur noch irritiert den Kopf schütteln konnte, Zitat: Im Deutschen Bundestag kann in Sachen Sachkenntnis zur Pandemie niemand dem SPD-Mann Karl Lauterbach den Rang als kompetentester Abgeordneter streitig machen (2).

Dieses vermeintlich unstrittige Alleinstellungsmerkmal schätzten jedoch die Kollegen der Süddeutschen Zeitung jüngst etwas anders ein. Wo Karl Lauterbach schweigt, wurde am 26. März ein Artikel betitelt. Das Thema, ist der kompetenteste Abgeordnete in Zeiten der sogenannten Pandemie noch in seinem eigentlichen Hauptberuf, dem des gewählten Politikers, vorzufinden, also anzutreffen? Zitat: Der Augenblick, in dem der Abgeordnete Karl Lauterbach von der großen Bühne des Bundestages verschwindet, ist dokumentiert. Es ist der 16. Januar 2020, um 9.10 Uhr. An diesem Tag hat der SPD-Politiker im Plenum seine letzte Rede gehalten (3).

Auf dieses Phänomen angesprochen, erläuterte die SPD-Fraktion die Situation dahingehend, dass Lauterbach schlicht keine herausgehobene Funktion mehr innehabe. Die von Kleber so ehrfürchtig dargelegte Sachkenntnis wird wohl von den SPD-Kollegen trotz medialer Dauerpräsenz ihrer vermeintlichen Spitzenkraft nicht wirklich wahrgenommen oder schlicht nicht gewürdigt.

Er hat anscheinend besseres zu tun. Fakten. Allein im Jahre 2020 wurde Karl Lauterbach 31 Mal in den Sendungen „Anne Will“, „Hart aber fair“, „maischberger.die woche“, „maybrit illner“ und Lanz eingeladen, um seine belehrenden und mahnenden Sätze Millionen von Zuschauern zu präsentieren (4).

Diese Präsenz wird auch dieses Jahr weiterhin nicht gebrochen. Kennen sie ein Beispiel, eine Szene, wo ihm widersprochen wurde? Zu diesen Nötigungen gibt es noch zuhauf Schaltungen und Interviews in Regional – und auf Privatsendern, wie beim NDR, WDR, bei n-tv oder Sat1 und RTL. Bisherige Krönung seiner Parallellaufbahn, Beisitzer bei einer Pressekonferenz am 19.03. in Anwesenheit von Gesundheitsminister Jens Spahn. Das Thema: „Impfen gegen Corona“

Zwischen Februar 2020 und dem 10. Februar 2021 gab es mit den zwei Wörtern „Lauterbach warnt“ bei Google 42 unterschiedliche Treffersätze, bzw. Überschriften (5). Inzwischen sind wir bei knapp 60. Zusammenfassend ein Lauterbach-Inzidenz-Gesamtwert der besorgniserregenden Art und Form.

Lauterbach zitiert und arbeitet permanent mit Ergebnissen und Zahlen aus meist englischsprachigen Studien, die kein Normalbürger kontrollieren wird und nachvollziehen kann. Es klingt informiert und kompetent, das muss reichen. Er ist bei der Häufigkeit seines Auftauchens auf den Bildschirmen, seiner Präsenz und den damit  verbundenen Endlosinformationen von unbelegten Monologbehauptungen nicht zu kontrollieren. Dies ist Herrn Lauterbach vollends bewusst und er nutzt es dementsprechend gnadenlos aus.

Vor drei Tagen war Karl Lauterbach bei dem sogenannten Comedian Kurt Krömer zu Gast. Es war sehr unlustig, wird jedoch von der entsprechenden Fangemeinde nicht überraschend fulminant abgefeiert. Aktuell knapp 500.000 Klicks auf YouTube. Zwei Sätze von Herrn Lauterbach waren zumindest aufschlussreich, Zitat:

Für Jemanden der Epidemiologe ist, ist im politischen Geschäft die Warnung eine weit verbreitete Währung…Wir raten im Prinzip zu den Dingen, die wir selbst nicht machen und warnen vor dem Rest. So entstehen also die schon angesprochenen Warn-Manien des Karl L. Daten sind das neue Öl, Warnungen eine geschätzte Währung.

Wurde reingegrätscht, nachgehakt, hinterfragt? Nein. Wenn es schon die politischen Journalisten nicht machen, warum sollte ein Comedian damit beginnen?

Am 29.03. gab Herr Lauterbach dem Sender WDR5 ein Radiointerview. Ja, auch dafür findet er noch genug Zeit, neben der medialen Bildschirm Dauerpräsenz. Das Thema – Kontaktreduzierungen.

Folgende Sätze ließen den Hörer aufhorchen. Sie lauteten, Zitat: Wir wissen, dass abends viele Treffen stattfinden. Das wissen wir aus den Bewegungsprotokollen der Fahrzeuge, aus den Bewegungsprotokollen der Handydaten. Das heißt, es ist nicht so, dass die Menschen abends noch einmal um den Block alleine gehen, sondern sie treffen sich auch privat (6).

Ich habe Herrn Lauterbach angeschrieben. Die Fragen lauteten:

  1. Wen bezeichnen, bzw. meinen Sie mit “Wir” ?
  2. Von welchen Bewegungsprotokollen sprechen Sie in Bezug auf die erwähnten Fahrzeuge?
  3. Von welchen Bewegungsprotokollen sprechen Sie in Bezug auf die erwähnten Handy-Daten?
  4. Welche Behörde, bzw. welcher Verantwortliche veranlasst(e) die Dokumentation entsprechender Bewegungsprotokolle?

Zu meiner Überraschung erfolgte die zügige Beantwortung, Zitat:

…wir danken Ihnen für Ihre Anfrage. Dies möchten wir wie folgt beantworten: Es handelt sich um Daten des Covid 19 Mobility Project der HU Berlin. Der größte Teil der Daten ist sogar öffentlich zugänglich. Die Bewegungsdaten werden legal und anonym erhoben. Ich hoffe wir konnten Ihnen damit helfen. Bleiben Sie gesund. Mit freundlichen Grüßen. Team Lauterbach.

Was ist nun das Covid 19 Mobility Project? Ein Projekt der Humboldt-Uni in Berlin, hieß es in der Antwort. Das stimmt zur Hälfte. Es wird nämlich gefördert und unterstützt. Die entsprechende Internet-Präsenz informiert, dass dieses Forschungsprojekt eine Zusammenarbeit der Forschungsgruppe Komplexe Systeme (ROCS) des Instituts für Theoretische Biologie und des IRI Life Sciences der Humboldt Universität zu Berlin darstellt, sowie von Mitgliedern der Projektgruppe Epidemiologische Modellierung von Infektionskrankheiten am Robert Koch-Institut (7). Den Begriff Modellierungen finden wir seit geraumer Zeit im Corona-Handbuch des Bundeskanzleramts, in Statements der Kanzlerin, hinsichtlich der Rechtfertigung für politisch motivierte Verordnungen zu Ungunsten der Menschen in diesem Land.

Man analysiere Bewegungsströme in Deutschland, die auf Basis von Mobilfunkdaten erhoben werden. Diese Daten ermitteln die Bewegungen, die zwischen Gebieten, also räumlichen Ebenen von Landkreisen stattfinden.

Woher bekommt das Projekt seine Daten? Jetzt wird es interessant. Bewegungsströme dieser Art werden von vielen Mobilfunkanbietern erfasst. Das Covid 19 Mobility Project benutzt Daten der Telekom, sowie Daten der Telefónica, also O2 (8).

Durch allein diese zwei Anbieter kann das Forschungsprojekt aus dem Vollen schöpfen. Im Jahr 2020 waren in Deutschland auf diese zwei Unternehmen 92,7 Millionen SIM-Karten angemeldet (9), was natürlich nicht bedeutet, dass damit auch in der gleichen Größenordnung zu ortende Geräte bestückt waren.

Die Studienmacher informieren auf ihrer Seite, dass die Mobilfunkanbieter registrieren, welche Geräte mit ihren Funkmasten verbunden sind. Diese Roh-Daten werden dann zu Bewegungsströmen aggregiert. Die personenbezogenen Daten sollen dabei jedoch strikt von den Geo-Daten getrennt und bereits vor der Auswertung entfernt sein. Anonymität stehe an erster Stelle.

Wir wird eine Mobilität ausgewertet? Zitat: In unseren Analysen und dem Dashboard zeigen wir die Abweichung der Mobilität von der “normalen” Mobiliät. Dazu zählen wir die Anzahl der Bewegungen, und vergleichen sie mit der erwarteten Anzahl an einem normalen Vergleichszeitraum (8).

Der Normalbürger lernt, warum sich über eine anbahnende DDR 2.0 inklusive milliardenschwerer güldener BND-Filiale in Berlin echauffieren, wenn schon Politiker wie Herr Lauterbach auf ein paar Youngster der HU Berlin und die Gutgläubigkeit und Naivität von Millionen Handynutzern zurückgreifen kann.

Alles unkompliziert und freiwillig, unter dem Deckmantel jener Bürger ermöglicht, die immer noch schulterzuckend propagieren- hej, ich habe doch nichts zu verbergen. Diese Leichtsinnigkeit rächt sich nun auf der Corona-Ebene. Stichwort: Nächtliche Ausgangssperren, wie jetzt auch über Ostern in Brandenburg beschlossen (10).

Dagegen kann man etwas tun. Die Telekom versichert ihren Kunden zwar, dass jegliche Rückschlüsse auf eine Person vollkommen ausgeschlossen sind, sowie auch eine Wiederherstellung eines Bezuges zu einer Person nicht möglich sei. Wer es denn dann glauben mag. Jeder SIM-Karten Besitzer kann aber der Anonymisierung und anschließenden Übermittlung an die T-Systems International GmbH widersprechen. Der Link ist im Schriftartikel hinterlegt (11).

Ich wohne und erleide die sich stetig forcierenden Maßnahmenkataloge in Berlin. Die aktuellsten Neuerungen erzwingen sehr viel Courage, Kraft und Nerven ein freundlicher Bürger zu bleiben. Im Einzelhandels gilt,  wer ein Shoppingcenter oder einen Laden betreten will, darf dies nur mit einem tagesaktuellen negativen Testergebnis. Davon ausgenommen sind Geschäfte, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten. In denen müssen nun alle mit dem Entenschnabel rumlaufen, also der FFP-2 Maske. Nicht nur eine Nötigung für die individuelle Persönlichkeit, es geht um den Vorgang des Diktats.

Beginnend im März letzten Jahres wurden die Bürger über versteckte Wohlfühl-Offerten in den aktuellen Wahnsinn gelockt. Individuell hergestellte Alltagsmasken wurden als Dank der Politik für die Solidarität mit der Politik, dem Gehorsam propagiert. Sei auch du ein Alltagsheld. Über die Monate eine rein strategische Akzeptanz-Strategie hin zu den FFP-2 Masken. Risiken und Nebenwirkungen sind bekannt, der Politik egal und für die Bürger im Gehorsamsmodus anscheinend irrelevant.

Für Veranstaltungen und Zusammenkünfte in Innenräumen ist ebenfalls ein tagesaktueller negativer Test erforderlich. Arbeitgeber müssen, werden also gezwungen, ihren Mitarbeitern künftig zweimal in der Woche einen kostenlosen Corona-Test zu ermöglichen.

Jeder Bürger sei laut Berliner Senat jederzeit in der Lage Zitat: durch einfache organisatorische Maßnahmen flexibel zu reagieren“. Ob er das auch so will, steht nicht zur Debatte. Er muss. Zwang. Druck. Machtausübung (12).

Jens Spahn? Maskenskandal? War da nicht etwas? Der Bürger wird permanent abgelenkt, sich zu erinnern, die Aufdeckung des Skandals einzufordern. Dem gegenüber steht keinerlei Interesse seitens der Politik und zuarbeitender Medien. Die Aufregung ist schnell verpufft.

Muss ich auch im Privatbereich eine Maske tragen, fragt die Berliner Zeitung, stellvertretend für ihre Leser? Zitat: Eine Pflicht besteht nicht. Aber alle Menschen sind dringend angehalten, auch bei privaten Treffen medizinische oder FFP2-Masken zu tragen, heißt es in der  Neufassung der Infektionsschutzverordnung (13). Geht’s noch (14)?

Das sind grauenhafte und dauerbelastende Entwicklungen. Der Mensch wird kontinuierlich genötigt, gedemütigt und in seinem Dasein eingeschränkt. Dazu permanente Droh-Szenarien, wenn ihr jetzt nicht mitmacht, ja dann,…

Dramatische Corona-Prognose vom RKI droht sich nach Ostern zu bestätigen, lanciert DIE WELT am 31.03. (15). Christian Drosten plädiere deshalb für einen neuen Lockdown. Geschickt, erst mit FFP-2 Masken das kurze Gefühl von orwellscher Freiheit verordnen, um parallel über eingeforderte Massentests die künstliche Sieben-Tage-Inzidenz zu pushen, um dann erneut die Menschen von der existentiellen Klippe zu stürzen. Es ist und bleibt unfassbar.

Der Handelsriese Lidl, wie auch Kaufland planen nun den Aufbau von hunderten Testzentren auf Kundenparkplätzen (16). Feindiagnostik verkommt zur Event-Farce. Plastikmüll en masse, egal. Als Umsetzer wird der Testanbieter Ecolog mit ins Boot geholt. Dieses Unternehmen wiederum hat seinen Hauptsitz in Dubai, das Kerngeschäft sind Militärdienstleistungen. Ecolog organisierte bereits die Versorgung mit sauberer Wäsche und Toiletten der Bundeswehrsoldaten im Kosovokrieg. Auch in Afghanistan und im Irak war Ecolog im Einsatz (17). Daten sind das neue Öl, Warnungen eine geschätzte Währung. In der Kombination das permanente virologische Damoklesschwert über den Köpfen der Menschen.

Jean-Claude Junker, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission. wusste schon 1999 folgende politische Machtstrategie darzulegen, Zitat: Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt (18).

Haben sich die Menschen in diesem Land mehrheitlich final aufgegeben? Sind dermaßen viele Bürger anscheinend bereit sich diesen bizarren neuen Lebensbedingungen nicht nur anstandslos zu fügen, nein sie sogar noch zu verteidigen und Kritiker weiterhin massiv über Gehorsams-Denunziationen als Störenfriede einer neugeschaffenen Gesundheitsdiktatur zu brandmarken?

Es gibt erstaunliches aus Belgien zu berichten. Ein Gericht in Brüssel verurteilte  am gestrigen Mittwoch in erster Instanz den belgischen Staat. Es wies die Politik an, die außergewöhnlichen Maßnahmen, die im Rahmen der Coronavirus-Pandemie ergriffen wurden, durch den Ministerialerlass vom 28. Oktober 2020 und die folgenden zu beenden oder sie durch ein Gesetz zu umrahmen, und zwar innerhalb von 30 Tagen. Es stellte fest das, Zitat: “die Behauptung, dieses Gesetz biete eine ausreichende Rechtsgrundlage für die fraglichen ministeriellen Anordnungen, gleichbedeutend damit wäre, einem gewöhnlichen Ermächtigungsgesetz einen allgemeinen Geltungsbereich zu verleihen, der identisch mit dem ist, den ein Ermächtigungsgesetz für besondere Befugnisse ohne die es umgebenden Schutzmaßnahmen haben könnte“. 

Es wurde ein Bußgeld von 5.000 Euro pro Tag der Nichteinhaltung festgesetzt (19). Wird damit der Politik endlich Einhalt geboten? Ein Präzedenzfall der hoffen lässt? Wir dürfen gespannt sein.

Auch in der Causa Lauterbach etwas Hoffnung. Ein Offener Brief an den künstlich geschaffenen Medienliebling wurde am 30. März veröffentlicht. Das Thema: Trennung der Arzt-Rolle von seiner politischen Betätigung (20), Zitat:

Sehr geehrter Herr Dr. Lauterbach,

als Politiker der Regierungskoalition sind Sie prominenter Unterstützer von deren Corona-Politik. Immer wieder treten Sie mit extremen Meinungsbekundungen im Zusammenhang mit SARS-CoV2-Infektionen auf. Dabei nehmen Sie zumindest billigend in Kauf, in der Bevölkerung den Irrtum auszulösen, Ihre Äußerungen gründeten auf Ihrer ärztlichen Kompetenz oder auf ärztlicher Verpflichtung gegenüber dem Allgemeinwohl. Beispielhaft hierfür ist Ihr Tweet vom 26.3.21 (siehe Anlage):

“Viele 40-80 Jährige werden einen Moment der Unachtsamkeit mit dem Tod oder Invalidität bezahlen. Junge Männer werden von Sportlern zu Lungenkranken mit Potenzproblemen…”

Wir Unterzeichner stellen klar, dass diese Äußerung von Ihnen, wie eine überwältigende Vielzahl zuvor

  • dem medizinischen Kenntnisstand sowie
  • der ärztlichen Berufserfahrung widerspricht und
  • sich in derartig sinnentstellender Überzogenheit als Warnung eines Arztes an ratsuchende Menschen kategorisch verbietet.

Unbeschadet aller zulässigen Differenzen bei der Kommunikation des Kenntnisstandes gilt für Ärzte: primum non nocere. Es ist unsere grundlegende Berufspflicht, bei jeglichem Handeln gegenüber Patienten zusätzlichen Schaden für diese zu vermeiden. 

Bei Ihren oben dargelegten Äußerungen überwiegt jedoch vor jedem Informationsgehalt das Schüren irrationaler und extremer Angst. Damit sind diese Äußerungen geeignet, einer Vielzahl von Menschen psychisch wie mittelbar somatisch schweren gesundheitlichen Schaden zuzufügen.

Wir fordern Sie daher höflich auf, Ihre politische Betätigung künftig für die Öffentlichkeit deutlich erkennbar von Ihrer Berufszulassung als Arzt zu trennen.

Mit freundlichen Grüßen, die Unterzeichner

Möge er Wirkung erzielen. Möge diese Lauterbach-Inzidenz ein schnelles Ende finden.

Quellen:

  1. https://reitschuster.de/post/der-fall-karl-lauterbach-nicht-epidemiologie-studiert/
  2. https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/schwerer-imageschaden-fuer-impfstoff-100.html
  3. https://www.sueddeutsche.de/politik/lauterbach-corona-bundestag-1.5248245
  4. https://meedia.de/2020/12/16/peter-altmaier-und-karl-lauterbach-sind-die-talkshow-koenige-2020/
  5. https://kenfm.de/karl-lauterbachs-wahrnvorstellungen-update/
  6. https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-interview/audio-lauterbach-home-office-pflicht-wuerde-viel-helfen-100.html
  7. https://www.covid-19-mobility.org/de/team/
  8. https://www.covid-19-mobility.org/de/data-info/
  9. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3618/umfrage/entwicklung-der-anzahl-von-sim-karten-in-deutschland-auf-jahresbasis/
  10. https://www.n-tv.de/panorama/Brandenburg-verhaengt-naechtliche-Ausgangssperre-article22461688.html
  11. https://www.optout-service.telekom-dienste.de/public/anmeldung.jsp
  12. https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/zum-friseur-nur-noch-mit-negativem-coronatest-li.149087
  13. https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/friseur-geschaeft-arbeitsplatz-was-berliner-ueber-das-testen-wissen-muessen-li.149362?utm_medium=Social&utm_source=Twitter#Echobox=1617086623
  14. https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1069916.php
  15. https://www.welt.de/politik/deutschland/article229542221/Corona-Dramatische-Prognose-vom-RKI-droht-sich-nach-Ostern-zu-bestaetigen.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter
  16. https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/einzelhandelsketten-planen-hunderte-schnelltest-zentren;art140897,4467813
  17. https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/corona-tests-wer-sind-eurofins-und-ecolog-und-wie-arbeiten-sie,SA1Q4bF
  18. https://www.spiegel.de/politik/die-bruesseler-republik-a-3d75c854-0002-0001-0000-000015317086
  19. https://www.rtbf.be/info/belgique/detail_coronavirus-en-belgique-l-etat-condamne-a-encadrer-legalement-les-mesures-restrictives-ou-a-y-mettre-fin-dans-les-30-jours?id=10731724
  20. https://aerztebrief.de/

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